"Ohne jetzt irgend jemand in Schutz nehemn zu wollen, aber das ist schon zig Firmaninhabern passiert,
nämlich dann, wenn sie von der Ist in die Sollsteuer wechseln.
Dann zahlt man nämlich Steuern voraus, für Geld dass man noch gar nicht verdient hat.
Vielleicht bekommt man es dann ein Jahr später bei der Steuererkklärung wieder, aber so lange hat man Schulden
beim Finanzamt, die mit 6% verzinst werden. Aufschub ist da nicht.
Und die schätzen in der Regel das dreifache von den realen Einnahmen."
@stöckchenschubser
Vielleicht meinst Du dasselbe wie ich, finde deine Beschreibung etwas missverständlich.
Wenn man vom FA von der Ist- zur Soll-Versteuerung gezwungen wird, betrifft das nur die Umsatzsteuervorauszahlungen.
Man muss also die anfallende USt. bezahlen, egal ob die eigene Rechnung schon beglichen worden ist. Entsprechend sollte dann das Zahlungsziel gesetzt sein. Wenn der Schuldner nicht zahlt, kann man die Rechnung auf zweifelhafte Forderungen umbuchen und in der nächsten Voranmeldung wird's dann gegengerechnet.
Ich verstehe daher nicht diese Argumentation hinsichtlich der fälligen USt., hat auch nichts mit der verloren gegangen Gemeinnützigkeit oder sonstigen Steuern zu tun, die der Verband eh zahlen muss.
Schätzen tut das FA nur, wenn man seinen Verpflichtungen nicht nachkommt bzw. für Steuerarten (Körperschaft- und Gewerbesteuer) nach dem Vorjahresergebnis, wo Vorauszahlungen fällig werden. Eine Darstellung, dass EFAC und EBHC einmalige Ereignisse waren und daher der Umsatz zu "normalen" Jahren extrem hoch war, könnte helfen.
Was die 6% Verzinsung angeht, wurde das vom BFH als verfassungswidrig eingestuft, ein Einspruch hätte geholfen.
Insofern gebe ich Dir mit der Fahrradkette recht.
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Hier fehlt mir die notwendige Transparenz und stichhaltige Argumente.
Dieter Glöckner u.a. Wer sind die anderen?
Bei Insolvenz und Neugründung dauert es 3-4 Jahre, bis der Sportbetrieb wieder läuft? Da hat der TBVD aber eine andere Schlagzahl vorgegeben.
IFAA Nachfolgerhaftung: Wenn es keinen Nachfolger gibt, gibt's auch keine Haftung, eine Neugründung ist kein Nachfolger. Und selbst wenn die IFAA das so sieht, glaube ich kaum, dass diese dauerhaft auf ein starkes Bogensportland wie D verzichten wird wegen 40000 EUR.