Archers Campfire

Empfehlung für Carbonpfeile gesucht


Offline Camouflage

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Guten Morgen,

nachdem ich seit einigen Wochen stille, aber interessierte Mitleserin im Forum bin, traue ich mich jetzt, meinen ersten Beitrag hier zu schreiben. Ich hoffe, dass auch Anfängerfragen hier willkommen sind und es auch ok ist, wenn man, obwohl man erst anfängt, dennoch bezüglich einiger Details nach gründlicher Vorinformation und auch Beratung dennoch schon einigermaßen konkrete Vorstellungen hat.

Ich bin gerade dabei, mir vom Händler meines Vertrauens meinen ersten Bogen aufbauen zu lassen und war nun probeschießen, um für mich und mein Mittelteil passende Wurfarme zu finden. Es war dann bezüglich der Wurfarme schnell klar, in welche Richtung es gehen wird. Aktuell habe ich nun für einige Wochen Leihwurfarme, bis die für mich bestellten eintreffen werden. Eine heftige Überraschung habe ich dann aber bezüglich der Pfeile erlebt.

Vielleicht ist es jetzt sinnvoll, dass ich euch erst mal ein paar Daten liefere, bevor ich zum meiner Pfeilfrage komme. Ich bin weiblich und habe laut Messungen einen Auszug von 26 Zoll. Mein Bogen besteht aus einem 17 Zoll ILF-Metallmittelteil mit Recurve-Wurfarmen in 68 Länge, so dass ich aktuell auf eine Gesamtbogenlänge von 60 Zoll komme. Meine eigenen Wurfarme werden dann in 66 Länge sein, so dass der endgültige Bogen dann 58 Zoll haben wird, was sicher besser zu meiner kleinen Körpergröße passt. Das reale Zuggewicht auf den Fingern beträgt mit meinem Auszug und der aktuellen Tillereinstellung 22 Pfund. Dies wird sich wohl auch mit den etwas kürzeren Wurfarmen dann nicht ändern. Die aktuelle Sehne ist eine "Whisperstring Standard" mit 10 Strang.

Um einfach mal probieren zu können, hatte ich auf Anraten eines im Bogensport erfahrenen Bekannten zunächst Hawk Carbonpfeile mit Naturbefiederung mit einem Spinewert von 900 bestellt. Laut Datenblatt des Herstellers sind diese auch für Bögen mit 20 - 30 Pfund geeignet. Was mir von vorneherein klar war, ist, dass die Pfeile für meinen Auszug eigentlich deutlich zu lang sind, aber da sie nicht mit kürzerem Schaft erhältlich sind, hab ich testweise einen 6er-Pack davon gekauft, weil es mir nicht so wichtig war, ob es vielleicht doof aussieht.

Die Überraschung kam dann beim Schießen: mein Berater meinte von vorneherein, dass ich sicher Pfeile mit einem von der Zahl her größeren Spinewert brauchen werde und ich durfte dann auch entsprechende Pfeile von ihm zum Vergleich schießen. Diese waren dann auch kürzer als meine Hawks. Der Unterschied war frappierend: meine 900er Hawks trudelten gemütlich und ziemlich schwerfällig in Richtung Ziel, wohingegen die Vergleichspfeile nicht nur schneller waren, sondern ich auch wesentlich genauer damit getroffen habe. Ich konnte das nicht nur spüren, sondern sogar einen Unterschied vom Flug her sehen. Die Vergleichspfeile waren wesentlich spritziger und haben eindeutig mehr Spaß gemacht - so, als ob ich meinen Skoda Citigo gegen einen Ford Mustang getauscht hätte.

Mir wurde dann geraten, zu einem Spinewert irgendwo zwischen 1200 und 1500 zu greifen. Ich suche nun nach Empfehlungen für günstige, robuste Carbonpfeile in dieser Richtung - am besten welche, bei denen man auch etwas reparieren kann, falls sie mal beschädigt werden. Beim Probeschießen ist bei einem meiner Hawk Pfeile nämlich beim ersten Schuss schon eine der Nocken verloren gegangen und ich bin froh, dass diese ersetzt werden kann. Von der Länge her schätze ich mal, dass 27 oder 28 Zoll sicher besser als meine bisherigen 31 wären. Die zu große Länge hat mich vom Handling beim Schießen allerdings subjektiv null gestört und ich habe ja den Vorteil, dass ich mich selbst nicht sehen muss.  ;) Ob das sich dann auch auf die Flugeigenschaften der Pfeile auswirkt, kann ich allerdings zugegebenermaßen absolut nicht einschätzen. Ich habe auch schon versucht, mich durch den einen oder anderen Spinewertrechner durchzuwursteln, bin aber angesichts der Vielfalt der dort einzugebenden Daten (z.B. habe ich nicht bei jedem Hersteller Angaben zum Gewicht der Pfeilspitze gefunden) etwas überfordert, zumal bei verschiedenen Rechnern bei gleicher Eingabe manchmal schon auch abweichende Werte rauskommen. Und da bei den verschiedenen Pfeilen dann auch noch einzelne Komponenten wie Spitzengewicht, Schaftdurchmesser und - gewicht etc. variieren, wird es auch nicht einfacher. Ich hab mich schon gefragt, ob vielleicht die Easton Inspire eine gute Wahl wären, bin mir da aber einfach nicht sicher und wäre euch dankbar, wenn ihr mir vielleicht etwas empfehlen könntet. Prinzipiell wäre durchaus auch ein bisschen "Bastelei" für mich denkbar, solange es da etwas "Bausatzmäßiges" gibt, für das man zum Zusammenbau keine Spezialgeräte braucht.

Deshalb möchte ich einfach hier mal anfragen, ob ihr mir vielleicht Tipps zu in Frage kommenden Pfeilen hättet. Ich würde einfach gern von Anfang an Carbonpfeile schießen und suche zugleich etwas, das nicht gleich superteuer oder highendmäßig ist, sondern einen vom Preis-Leistungsverhältnis guten Einstieg ermöglicht.

Vielen Dank und Grüße
Kat
« Letzte Änderung: August 20, 2020, 12:22:58 Nachmittag von Camouflage »


Offline tarwin

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Hallo Cat,

Du wirst sicherlich viele Tipps und Empfehlungen bekommen, aber vermutlich auch viele Hinweise auf Fehler im Setup... ;)

Deshalb von mir nur ganz kurz und knapp: In diesem Segment halte ich den Avalon Classic für keinen schlechten Pfeil. Den bekommst Du fertig mit Kunststoff-Vanes (4,30 €) oder Federn (6,30 €) und ist in der Regel einigermaßen gutmütig, aber sicherlich nicht unkaputtbar. Der Preis stimmt in aller Regel und man kann ohne Probleme Nocken ersetzen bzw. bei der Pin-Nocke eine andere aufstecken. Das Schöne ist, dass es den Pfeil bis zu einem 2000er Spine gibt und Du da auch viel erst einmal ausprobieren kannst.

So, quick and dirty... ;)




--
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Offline Camouflage

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Vielen Dank schon mal für den Tipp! Falls du mit Setup das Setup meines Bogens meinst: ich hab mich gründlich beraten lassen und es ist so nach reiflicher Überlegung entstanden. Dass man da vielleicht manches anders machen könnte und es dazu auch verschiedene Meinungen geben kann, ist mir bewusst. Bei manchen Komponenten werden sich sicher im Laufe der Zeit auch noch Veränderungen ergeben. Aber sehr Vieles ist für mich aktuell einfach sehr stimmig und ich fühle mich mit dem Bogen so wohl, was für mich ein wichtiger Faktor ist, um eine saubere Technik zu erlernen und Spa´ß zu haben. Was mir jetzt wirklich noch fehlt, sind eben erst mal passende Pfeile, weshalb ich hier wegen Empfehlungen angefragt habe.

Viele Grüße
Kat


Offline rabu

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Hallo und willkommen hier.

Tolle Entscheidung mit einem niedrigen Zuggewicht zu beginnen!

Als günstigen Einstiegspfeil bzw. für niedrige Zuggewichte benutze ich den hier:
https://www.bogentandler.at/de/skylon-novice-0-007-carbon-fertigpfeil-schussfertig-4-2-7121
in 1100 mit Naturfedern ein guter und günstiger Pfeil.

Wenn du eine Weile schiesst kannst du immer noch auf teure Pfeile umschwenken.
Man kann über den Übergang  der Federn noch ein stückchen Schrumpfschlauch machen, dann halten die Federn auch bei Fehlschüssen länger.

Gruß
Ralf



Offline Verano

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Ich würde einen Avalon Classic oder Tyro 1100(oder Skylon Radius 1200 falls es den gibt)  nehmen mit 85grain oder 100grain Spitze und zwei drei Rohschäfte schießen und langsam immer wieder kürzen bis der einigermaßen fliegt.
Bei Plastik Vanes das Gewicht vom Blankschaft mit Klebeband hinten etwas ausgleichen.
Der Pfeil wird dann zu lang sein aber in kurzer Zeit wird sich das Zuggewicht erhöhen und dann brauch man keine neuen Pfeile sondern einfach Spitze raus, nochmal Blankschaft schießen und kürzen bis es passt.
So haben wir es bei meiner Frau gemacht obwohl Sie Anfänger war (paar mal geschossen). Als wir dann auf dem Parcour waren hat sie sich gefreut wie toll der Pfeil fliegt.

Meine Frau schießt ca. 24lbs bei 26" Auszug wenn se mal wieder  :bow:
Samick Leopard 60"40Lbs@28", Weick Cobra (verk.) 60"40Lbs@28",Hoyt Excel 21", WNS Premium Alpha Mt 25", Jantzen Zuzeca 62"28"-40Lbs(Verkauft)
WA RCX10068/36, Kinetic Vaultage68/36, 68/40, 66/40usw.
Hoyt Epik 25"Mittelteil
MINS 23" ILF Mittelteil


Offline roscho

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Hallo Kat,

ich schreibs ungern, aber "günstige, UND robuste Carbonpfeile" in dieser Spineklasse gibts aus meiner Sicht nicht.

Günstig findet man nach etwas suchen etwas, ROBUST gibts bei dem Spine schon aufgrund der benötigten dünnen Wandstärke nicht.

Mein Tipp wäre
a) lern selbst zu basteln ! (das einzige was man braucht ist ein Befiederungsgerät) - sollte was kaputt gehen kannst du retten oder reparieren und Schäfte sind günstiger als Fertigpfeile
b) probier (du kannst ja dann basteln) möglich viele verschiedene Schäfte aus um einen für DICH optimalen zu finden.

Ratschläge sind gut - Erfahrungen besser ...
(Steine und Bäume sind unterschiedlich hart ;) - und damit auch die Anforderungen bzw Belastungen an den jeweiligen Schafttyp)

c) verlass dich nicht auf Werbeaussagen wie "sehr robust" - "extrem haltbar" etc .. siehe meine Eingangssatz ;)

 ;)
Bogenschiessen ist einfach, aber nicht leicht ;)

"Der intuitive Geist ist ein heiliges Geschenk,
und der rationale Verstand ein treuer Diener.
Wir haben eine Gesellschaft erschaffen,
die den Diener ehrt und das Geschenk vergessen hat."

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Offline Waldgeist

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Moin Cat,
zunächst ein herzhaftes Willkommen am Feuerchen! Meine Produktempfehlung sind Pfeile von GoldTip. Günstig und gute Teile, mit denen viele Schützen arbeiten. Für den Einstieg (und auch noch länger) sind die GT Warrior ganz odentlich.
Jedoch bevor Du nun losläufst und die nächsten Pfeile kaufst ... Hast ja schon bemerkt, dass es da "himmelweite" Unterschiede gibt. Ich erspare mir hier einen längeren Vortrag. Nur soviel: Ausprobieren und testen was das zeug hält ist hier ganz wichtig.
Der Spinewert d.h. der ausgedruckte ist schon mal nicht unwichtig; aber so eine Pfeil besteht ja aus weiteren variablen Bauteilen und Faktoren, die ihn letztlich ausmachen: Spinwert, Baulänge des Schaftes, Art der Befiederung, Insert und Spitze, ggf. Protectorringe. Vermutlich wirst Du deine Schäfte kürzer haben wollen? Und schon ist zu beachten, dass durch Kürzen des Schaftes der Ausgangsspinwert u.U. nicht mehr passt. Vereinfachgesagt: Durch das Kürzen wird der weiche Schaft härter.
Das Selberbauen der Carbonis ist gar nicht mal schwer; der Abgleich der Komponenten jedoch braucht Erfahrung.
Also hin zum Händler und Ausprobieren, was das Zeug hält. Ich unterstelle, dass dein HdV eine ehrliche Haut ist; also einer, der Dir nicht versucht irgendwelche Stäbchen "auf`s Auge zu drücken".
„Jeder Mensch kann irren, nur Dummköpfe verharren im Irrtum!“
Cicero


Offline Woodinski

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Ich würde einen Avalon Classic oder Tyro 1100(oder Skylon Radius 1200 falls es den gibt)  nehmen mit 85grain oder 100grain Spitze und zwei drei Rohschäfte schießen und langsam immer wieder kürzen bis der einigermaßen fliegt.
Bei Plastik Vanes das Gewicht vom Blankschaft mit Klebeband hinten etwas ausgleichen.
Der Pfeil wird dann zu lang sein aber in kurzer Zeit wird sich das Zuggewicht erhöhen und dann brauch man keine neuen Pfeile sondern einfach Spitze raus, nochmal Blankschaft schießen und kürzen bis es passt.


Rohschaft beim Anfänger, der auch noch nicht selbst die Pfeile baut, ist eher schwierig, würde ich sagen.

Der Avalon Classic ist denke ich ne gute Empfehlung was Preis-Leistung angeht. Schießt meine Frau auch mit ähnlichem Auszug/Zuggewicht wie bei Dir. Glaub 1100er.
Ansonsten bin ich da ganz bei Roscho. Pfeile-Basteln lernen und testen.
Aktueller Bogen: BlackWidow PMA X 62" - 36# @ 28"


Offline Camouflage

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Danke für eure Tipps! Wenn "robust" und diese Spineklasse sich gegenseitig ausschließen, dann sollte ich mich wohl wirklich mit dem "Bastelgedanken" anfreunden. Für mich sind solche Infos Gold wert, auch wenn sie mich der einen oder anderen Illusion berauben.

Und ja: mein HdV ist absolut vertrauenswürdig und ich habe das Gefühl, dort in sehr guten Händen zu sein und als Kundin gut und nicht "aufs schnelle Geld raus" beraten zu werden. Er hat mir auch noch gar keine bestimmten Pfeile ans Herz gelegt, sondern mich einfach mal im Vergleich ein paar Testpfeile von ihm schießen lassen, was bei mir dann zur totalen Verblüffung, wie viel Unterschied ein Pfeil machen kann, geführt hat.

Ich sehe also ein, dass ich mich wohl näher mit der Bastelidee befassen sollte, weil ich ja eben keine schönen, stabilen Männerpfeile schießen kann , sondern besser solche verwenden sollte, die optisch leider irgendwie eher an überlange Stricknadeln erinnern.  :bang:

Aber auch da bräuchte ich Tipps wie z.B.
- was brauche ich denn überhaupt alles?
- woher bezieht man das Rohmaterial und ein Befiederungsgerät in D oder AT und was kaufe ich da am Besten? Gibt es das vielleicht "im
  Set"?
- gibt es die Rohschäfte in unterschiedlichen Längen oder kauft man lange und kürzt diese dann und falls ja, wie / womit?
- gibt es klare und für in bildender Kunst unbegabte Menschen Anleitungen /Literatur wie man baut, damit man anfangs nicht mehr
  Material schrottet statt es zu wirklich flugfähigen Pfeilen zu verbauen? (Aus diesen Bedenken heraus, entstand bei mir der Gedanke,
  vielleicht besser erst mal zu Fertigpfeilen zu greifen)
- und ganz wichtig: kann man so ein Befiederungsgerät auch als Linkshänder problemlos bedienen?

Viele Grüße
Kat
« Letzte Änderung: August 20, 2020, 01:59:05 Nachmittag von Camouflage »


Offline roscho

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Fragen über Fragen .. ;)

a) du hast einen HdV: frag den nach einem Befiederungsgerät, der kann dir dann sicher auch zeigen wie es funktioniert - Pfeilbaumaterial sollte es dort auch geben ..

b) Pfeile kürzen: lass das den Händler machen - der hat ein Schneidegerät und eine ABSAUGANLAGE ... Carbonstaub ist nicht gerade gesund
     (je nach Schaft kann man das auch mit einem einfachen Rohrschneider machen - aber dazu braucht es im Schaft ein Gegenlager und es können nicht alle Schäfte ab )

c) Videos zum Pfeilbau gibts gefühlt bei YT 1000+ - hier mal -ein- Link http://www.sinus-archery.de/carbon-pfeile-selber-bauen/ und https://www.youtube.com/watch?v=DMWtteSZvJ0 - wobei ich meine Inserts mit Heisskleber klebe - gern auch aus der Pistole)

d) weitere Fragen (die sicher kommen werden): gerne !

e) NUR MUT ;) - Übung macht die Meisterin ;)
Bogenschiessen ist einfach, aber nicht leicht ;)

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Offline rabu

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Es ist super wenn du deine Pfeile selber baust. Auf lange Sicht spart es viel Geld, und wichtiger ist, du weisst immer was verbaut wurde.

Befiederungsgeräte gibt es viele, die funktionieren eigentlich alle ganz gut.
Ich habe ein einfaches Cartel, das hat bisher immer gereicht, das DECUT ist gut und günstig, ....
Zu Linkshandbedienung kann ich nichts sagen, kann mir aber nicht vorstellen, was da nicht gehen sollte.

Rohschäfte kannst du beim Händler gekürzt bestellen oder selber kürzen, z.B. mit einem Proxxon KG50 oder einem festgezwungenem Dremel gegen den du die Schäfte rollst. Vorsicht vor den Stäuben.
Es gibt Anleitungen ohne Ende auf Youtube.
Zu Linkshandbedienung kann ich nichts sagen, kann mir aber nicht vorstellen, was da nicht gehen sollte.

Zu den oben von mir empfohlenen Pfeilen:
Ich habe diese tatsächlich in meinem Fundus, als 900er Spine für den 25 # Hybrid Bogen (Für meine Tochter, bzw. als "Kumpelbogen" zum verleihen) Mit dem Setup kann man auf dem Parcours alles treffen was da steht und die Pfeile vertragen wirklich eine Menge.
Kann sie also tatsächlich empfehlen. Meine Frau schiesst sie im Augenblick ebenfalls auf einem 20# Bogen.

Gruß
Ralf


Offline Waldemar

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Herzlich willkommen, kann was zu den avalon classic und tyro sagen, es sind sehr gute Pfeile für Anfänger  billiger kommt man fast nicht an einen komplett Pfeil dran. Sind in  preis Leistung top.
haben nur gute Erfahrungen mit diesen Pfeilen.

Und zum Thema selber basteln : wenn du als Anfänger das Gefühl hast du willst  Pfeile selbst basteln, und  verschiedene federn spitzen usw ausprobieren dann tue es. Es gibt kein zu früh für so was,  also nicht entmutigen lassen. Es sind  Erfahrungen die dich besser machen als schütze.
Gruß
Ein Linkshänder der seine e Pfeile selbst baut von Anfang an :fire:    :bow:
Ein Mann  der mit seinem eigenen Bogen nicht schießen kann ist kein Bogenschütze, sondern einfach ein Bogen Besitzer.


Offline tarwin

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Falls du mit Setup das Setup meines Bogens meinst: ich hab mich gründlich beraten lassen und es ist so nach reiflicher Überlegung entstanden. Dass man da vielleicht manches anders machen könnte und es dazu auch verschiedene Meinungen geben kann, ist mir bewusst.

Sorry, das war von mir missverständlich... ich finde das setup klasse und mag kurze ILF-Take-Downs. Mich würde interessieren, welche WA das sind, sie so wenig Zuggewicht bei der kurzen Länge haben!

Zu den Pfeilen: Es gibt einen Pfeil mit großen Innendurchmesser (6,2mm), der bis zu einem 1000er Spine geht, das ist der Penthalon Bandit. Die Meinungen dazu gehen sicherlich auseinander, aber er ist günstig und hat den Vorteil, dass Du unterschiedliche Einschraubspitzen ausprobieren und alle Komponenten für den großen Durchmesser verwenden kannst.
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Offline Landbub

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Hab jetzt nicht alles gelesen oben. Aber alle Händler haben normalerweise eine der beiden "Billig-Marken" "CrossX" oder "Avalon" vorrätig und die sind voll OK! Davon in allen Spineklassen zumindet den typischen Anfängerpfeil, im Falle CrossX den "Amibition". Oder das Avalon Equivalent. Da wirst Du fündig und wenns ein guter Händler ist, hilft er Dir beim Ausschiessen auf seiner kurzen Bahn im Laden. 10 oder 15m sind dafür genug.

Für einen RST wirst Du noch zu unkonstant schiessen, aber ein erfahrener Schütze / Händler sieht am Pfeilflug, obs passt.
Abonniert bitte https://www.youtube.com/@ArcheryGirls
Das motiviert meine Jugendgruppe ganz enorm, hier weitere Videos zu produzieren.


Offline Camouflage

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Hallo zusammen,

ihr vermutet richtig: einen Rohschafttest traue ich mir in der Tat aktuell keinesfalls zu! Aber irgendwie bekomme ich immer mehr den Eindruck, als ob es vielleicht gar nicht so verkehrt wäre, "zweigleisig" zu fahren: einerseits mir wie ich es eigentlich angedacht hatte, einige günstige Fertigpfeile zu kaufen, um damit ein Gefühl für die Pfeile zu bekommen, andererseits mir aber doch ein Befiederungsgerät zuzulegen und zu lernen, wie ich auf längere Sicht Pfeile selbst bauen kann, da ich ja wohl auf absehbare Zeit immer so empfindliche "Stricknadeln" schießen werde.

Hat vielleicht jemand von euch noch eine Meinung zu den Easton Inspire, die ich ins Auge gefasst hatte? Die gibt es ja auch schon zu einem vernünftigen Preis und ich könnte da sehr schnell an welche mit sowohl 1200 Spine als auch mit 1400 Spine rankommen. Natürlich haben die keine Naturfeder, was ich aber wohl für den Anfang auch nicht bräuchte.

Und: Danke, dass ihr mir so nett weiterhelft und mich nicht "auslacht", weil ich so viele Fragen habe! Ich weiß das sehr zu schätzen! Und ich hab mir natürlich nach euren Tipps auch schon mal Videos angeschaut, wie man so ein Befiederungsgerät bedient. Das scheint ja wirklich lernbar zu sein.

Viele Grüße
Kat
« Letzte Änderung: August 20, 2020, 06:36:05 Nachmittag von Camouflage »