Archers Campfire

Wer schießt rein intuitiv, wer anders?

Gast · 451 · 216238

Offline Landbub

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Und bin nun unschlüssig in wie weit das Systemschießen für mich sinnvoll sein kann.

In dem du es bleiben lässt und ohne System schiesst oder eines für dich suchst, was passt.
eines, wo du auf 15m unter den Dämpfer mit dem PoA bist, das passt noch nicht. Und gehe nicht davon aus, dass du da mit schweren Pfeilen oder sowas viel dran ändern kannst. Wenn der Pfeil mit 3under nahe am Auge ist, wars das mit Optimierungen.

Wenn Dir das Regelbuch egal ist, nimm nen Fixed Crawl. Fang mal so mit 1cm an. Oder mach dir eine Skala ans Bogenfenster (mein weg)
Abonniert bitte https://www.youtube.com/@ArcheryGirls
Das motiviert meine Jugendgruppe ganz enorm, hier weitere Videos zu produzieren.

Beherrscht du deinen Bogen oder beherrscht er dich? So findest du deine ideale Zugkraft: https://youtu.be/-8xkYqie5x8


Manu3

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Hallo Jack,

ich kenne dein Problem, auf Distanzen von 15-25m wird die Distanz von POA zum Zielpunkt so groß, so dass diese Distanz nicht mehr abzuschätzen ist. Kurzer Auszug und kurze Pfeile bei tiefem Ankerpunkt...und dein POA liegt schnell bei über einem Meter unter dem Ziel.

Minimieren lässt sich das mit einem höheren Ankerpunkt und längeren Pfeilen. Das hat mich näher an mein Ziel gebracht, wobei ich eher auf Gap Shooting setze. Bis 15 m schieße ich intuitiv, wie visiert gleich gut oder schlecht, ab 20 m bis 40 m Gap Shooting, und darüber, POA.
POA aber auch nur deshalb, weil bei 40m mein Nullpunkt liegt (Nachteil der längeren Pfeile), und ich dann die Pfeilspitze über das Ziel halten muss.

Vielleicht bringt dich dieses Video etwas weiter...

https://youtu.be/82HgXAOixJg

LG

Manu


Offline CozyMarie357

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Zähle mich auch zu den intiutiven Schützen. Einfach das Ziel anvisieren und nach eigenem Gefühl loslassen. Merke allerdings auch, dass es bei größeren Distanzen logischerweise immer schwieriger wird. Ne vernünftige Technik wäre da sicher nicht verkehrt.


Offline perkolat

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Dem schließe ich mich an. Manchmal ist das verschmitzte Kopfschütteln bei einem derben Fehlschuss spannender und lustiger als ein ordentlicher Treffer. Zumindest für mich.  ;D ;D :yes:


Offline Cayuga

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Zähle mich auch zu den intiutiven Schützen. Einfach das Ziel anvisieren und nach eigenem Gefühl loslassen. Merke allerdings auch, dass es bei größeren Distanzen logischerweise immer schwieriger wird. Ne vernünftige Technik wäre da sicher nicht verkehrt.

Das Fundament ist immer eine vernünftige Technik, egal ob instinktiv oder System. Vor allem muss sie reproduzierbar sein, also immer möglichst gleich ausgeführt werden.

Nachdem ich nun zum wohl dritten Mal das Buch "Einblicke ins instinktive Bogenschießen" von Jay Kidwell lese, versuche ich jetzt in den "Kreis der Auserwählten" aufgenommen zu werden. (Wer das Buch kennt oder demnächst liest, weiß das einzuordnen). Bisher habe ich nur die kurzen bis mittleren Distanzen instinktiv geschossen und die längeren Distanzen mittels Gap Shooting (gefühlsmäßig) und PoA. Gestern und heute habe ich zum ersten Mal seit mehreren Jahren die langen Distanzen im Parcours auch instinktiv geschossen. Das Geheimnis ist es, sich die Flugkurve vor dem Schuss vorzustellen und dann instinktiv zu schießen. Ich denke, in den Anfangsjahren konnte das einfach noch nicht funktionieren, weil mein Eiweißcomputer nicht genug Input hatte. Den habe ich aber nun wohl doch bekommen (durch Systemschießen). Nun will ich in den nächsten Wochen weiter daran arbeiten.
Bögen:
Langbogen Verus von DerBow 42# @ 31“
Langbogen Bodnik Super-Cayuga 44# @ 32“
Pfeile:
Fichte 11/32 mit Nocktaper auf 5/16 (selbstgebaut)


Online Waldgeist

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Cicero


Offline Harzer

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Zitat
Zähle mich auch zu den intiutiven Schützen.

Wiederholbarer Ablauf ist mit das wichtigste.
Begonnen habe ich im Verein mit Olym. Recurve.
War mir für 3d zu umständlich. Schätzen, rechnen, einstellen  :bored:
Beim Bogenschießen ohne alles konzentriert man sich auf das Ziel und los geht es.
Zielpunkt ist das Haar vor dem Herz.
Also genau auf den Punkt konzentrieren und dann mit geübter Schießtechnik ins Ziel. Ohne einen Gedanken an Meter oder Einstellungen am Visier.
Rudi Weick, Caiman ILF mit Uukha SX+ 38 @28
Blacktail T2 Sp. Edition Langbogen 62", #40@28


Online Stringwistler

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  • Der Bogen schießt... aber die Sehne trifft...
    • Bestandssehnen vom Stringwistler unter.....
Zitat
Zähle mich auch zu den intiutiven Schützen.

Wiederholbarer Ablauf ist mit das wichtigste.
Begonnen habe ich im Verein mit Olym. Recurve.
War mir für 3d zu umständlich. Schätzen, rechnen, einstellen  :bored:
Beim Bogenschießen ohne alles konzentriert man sich auf das Ziel und los geht es.
Zielpunkt ist das Haar vor dem Herz.
Also genau auf den Punkt konzentrieren und dann mit geübter Schießtechnik ins Ziel. Ohne einen Gedanken an Meter oder Einstellungen am Visier.
Und schon gar nicht mehrere Fixpunkte am Bogen, Pfeil, Fenster oder sonstige Sachen ansehen..... nur den Spot....dann ist es "instinktiv" ;)
Servusla, Gruß Guidl...

https://stringwistler.blogspot.de/

58"Spätzchen TD v.Chris😉
Stegmeyer TD- Hybrid 60"40lb@30"
Gravity Janus 17"ILF mit dito.
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Offline aged younger

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Zähle mich auch zu den intiutiven Schützen. Einfach das Ziel anvisieren und nach eigenem Gefühl loslassen. Merke allerdings auch, dass es bei größeren Distanzen logischerweise immer schwieriger wird. Ne vernünftige Technik wäre da sicher nicht verkehrt.

Technik ist grundsätzlich notwendig und wichtig,

aber für weitere Entfernungen brauchst der "Intuitive" mindestens genauso viel bzw. eher noch deutlich mehr "visuelle Erfahrung" als für die kürzeren Distanzen, nur das üben wir halt nicht so oft  ::)
 deshalb greifen fast alle zu mehr oder weniger kleinen "Hilfsmitteln" (z.B. ".... vor dem Lösen einfach etwas mit der Bogenhand nach oben") bis hin zum richtigen System - jeder wie´s ihm beliebt   ;)


Offline Ulrich

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Zitat
Zähle mich auch zu den intiutiven Schützen.

Wiederholbarer Ablauf ist mit das wichtigste.
Begonnen habe ich im Verein mit Olym. Recurve.
War mir für 3d zu umständlich. Schätzen, rechnen, einstellen  :bored:
Beim Bogenschießen ohne alles konzentriert man sich auf das Ziel und los geht es.
Zielpunkt ist das Haar vor dem Herz.
Also genau auf den Punkt konzentrieren und dann mit geübter Schießtechnik ins Ziel. Ohne einen Gedanken an Meter oder Einstellungen am Visier.

Und schon gar nicht mehrere Fixpunkte am Bogen, Pfeil, Fenster oder sonstige Sachen ansehen..... nur den Spot....dann ist es "instinktiv" ;)

Das ist nur "Instinktiv", wenn man damit auch trifft. Sonst ist es irgend etwas nachgeplappertes. Für mich ist "Instinktiv" ein Zielsystem, das man durch gezieltes Training erarbeitet und mit gezieltem Training auch erhalten muss. Sonst kommt der innere Minimalist und versucht, den Aufwand an Konzentration und sauberer Technik zurückzuschrauben. Für sich genommen ist diese selbsthypnotische  Konzentration auf den Zielpunkt nichts wert, weil vollständig abhängig vom schiesstechnischen Unterbau und der Konsistenz, die man erwerben aber genau so gut wieder verwässern oder verlieren kann, wenn man nicht ständig daran arbeitet. Wenn`s bei jemand anderem anders funktioniert... schön für ihn!
Wie immer gilt hier: dies ist der neuste Stand des Irrtums


Offline Harzer

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Stimmt, üben muss man das schon.  :bow:
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Gardener

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Was ist an einem "instinktivem Schiessen" bitteschön ein geübtes System! 😕 Intuitiv geht ja
gerade noch aber instinktiv  und System ist der formulierte Widerspruch per se. Oder ad absurdum :bang:


Offline Ulrich

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Was ist an einem "instinktivem Schiessen" bitteschön ein geübtes System! 😕 Intuitiv geht ja
gerade noch aber instinktiv  und System ist der formulierte Widerspruch per se. Oder ad absurdum :bang:

Kein Widerspruch, wenn man zwischen "Zielen" und "Visieren" unterscheidet. "Instinktiv" zielt man mit jeder Faser seines Körpers. Treffen tut man, wenn man systematisch geübt hat.

PS. Dass man eine bestimmte Art des Zielens und Treffens :bang: als "instinktiv" bezeichnet, versuch bitte nicht mir in die Schuhe zu schieben
« Letzte Änderung: Januar 03, 2021, 06:08:55 Nachmittag von Ulrich »
Wie immer gilt hier: dies ist der neuste Stand des Irrtums


Online Stringwistler

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  • Der Bogen schießt... aber die Sehne trifft...
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Und da ist er wohl wieder der Nockpunkt der heut auch so gerne Nockpunktbe.... nein nein nein... ich sag es nicht.  :Achtung:
Daß man immer alles zerreden muß, wenn man es selbst nicht kann oder nicht begreifen will.

ups... hab ich das jetzt wirklich geschrieben?
Böser... böser  Mann du...  ;)
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Offline stöckchenschubser

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  • Widerstand ist zwecklos.
Ich visiere nicht, ich ziele.

Sehne oder Spitze oder andere Punkte kann ich nicht zur Hilfe nehmen, da sie weit rechts von der Blicklinie sind. Der Blick aufs Ziel ist frei.

Den Bogenarm hebe ich ganz bewusst intuitiv auf die richtige Höhe.
Die Sehne wird wie tausendfach geübt gezogen und systematisch der  gelernte Ankerpunkt erreicht.
Dabei aktiviere ich bewusst systematisch die notwendigen Muskeln, um die antranierte Spannung zu erreichen um zu lösen,xwenn ich intuitiv glaube, dass es passt.

Wobei ich niemals vermeiden kann, das Gesamtbild, also alles in Relation zu einander, wahrzunehmen und in die Gesamtheit einfließen zu lassen. Wenn auch nur aus dem Augenwinkel.