Autor Thema: wie zufrieden seit ihr mit welchen Schäften und warum, oder auch nicht  (Gelesen 4533 mal)

Offline younger

  • Erfahrener
  • ****
  • Beiträge: 357
  • FYL - Das Leben ist schön
Re: wie zufrieden seit ihr mit welchen Schäften und warum, oder auch nicht
« Antwort #75 am: Februar 08, 2019, 06:28:41 Vormittag »
also ich hab genügend Pfeile vernichtet weil der Schaft hinten kaputt wurde - mit Ring hinten ist mir das noch nicht passiert!


100 % Zustimmung
nur kurzes Insert --> bei "harten Treffern" treibt es das Insert in den Schaft
kurzes Insert + Protektorring oder langes Insert --> Nocke spaltet den Schaft bei "harten Treffern"
kurzes Insert + Protektorring oder langes Insert + Protektorring hinten --> Pfeil überlebt fast alles oder bricht beim Aufschlag im vorderen Drittel

Bei verschiedenen Pfeilen oder bei bestimmten? Wie oben beschrieben hatte ich das Thema auch, aber mit anderen Pfeilen gar nicht. Nicht einmal.
Was auch helfen kann sind Pinnockadapter.

Sowohl mit GT, Aurel, Black Panther, Penthalon ...
Was Pinnockadater betrifft, so sind diese sicherlich ähnlich hilfreich wie ein Protektorring ...
Custom Quick Stick                       62", 48,1# @ 32"
Custom Hawk                               62", 43,5# @ 32"
ILF Jack. Obsidan, Bosen Bows       64", 48,0# @ 32"
ILF Kaiser Pena, uukha                  66", 42,8# @ 32"
Mohawk Recurve                  62", 37 und 41 # @32"

Offline stöckchenschubser

  • Wohnt am Lagerfeuer
  • *****
  • Beiträge: 808
  • Widerstand ist zwecklos.
Re: wie zufrieden seit ihr mit welchen Schäften und warum, oder auch nicht
« Antwort #76 am: Februar 08, 2019, 07:32:23 Vormittag »
Der Lesestoff II ist der stabilste Schaft, der mir in vielen Jahren untergekommen ist.
Zur Zeit mit 28 Männerpfund macht sich der Avalon sehr gut.


Ich hasse Autohandyunsinnschreibmodus.
Ist natürlich der Predator, und nicht der Lesestoff.

Offline Absinth

  • Feuerholznachleger
  • *****
  • Beiträge: 1422
  • Forsche nicht, was morgen sein wird. - Horaz
Re: wie zufrieden seit ihr mit welchen Schäften und warum, oder auch nicht
« Antwort #77 am: Februar 08, 2019, 07:36:55 Vormittag »
Danke für deine Erklärung, ich stand echt uff` n Schlauch und wollte schon...  O:-)


Besten Gruß,
Absinth
nihil sine deo

und immer bei der Arbeit

Online roscho

  • Administrator
  • Meister Feuerholznachleger
  • *****
  • Beiträge: 3695
Re: wie zufrieden seit ihr mit welchen Schäften und warum, oder auch nicht
« Antwort #78 am: Februar 08, 2019, 08:12:20 Vormittag »
@Younger: volle Zustimmung !

Wobei ich jetzt hinten nicht bei Pin Nocks sondern bei Easton Bushings gelandet bin, die helfen durch die konische Form auch super gegen Robins ;)

 
Bogenschiessen ist einfach, aber nicht leicht ;)

Online Ralf_HH

  • Erfahrener
  • ****
  • Beiträge: 441
  • Bogenschießen lernen und neue Freunde treffen!
Re: wie zufrieden seit ihr mit welchen Schäften und warum, oder auch nicht
« Antwort #79 am: Februar 08, 2019, 08:33:45 Vormittag »
Ja, das mit den Pinadaptern hätte ich natürlich dazuschreiben sollen, denn die nutze ich auch. Ich habe mittlerweile schon mehrere Pins geschrottet, indem eine heimtückisch von hinten ankommende Spitze eine tiefe Kerbe reingemacht hat  8) Die Schäfte haben aber immer gehalten, mit Einstecknocken wären das wohl Robins geworden.

Pinnock hinten, Protectorspitze vorn und der CXP2-Schaft dazwischen ;D ist bisher bei mir eine fast nicht totzukriegende Kombination.
Beste Grüße aus dem Norden, Ralf

Greenhorn Super Comet (ca. 1988), 38#@26"

Offline aurelium

  • Feuerholznachleger
  • *****
  • Beiträge: 1055
Re: wie zufrieden seit ihr mit welchen Schäften und warum, oder auch nicht
« Antwort #80 am: Februar 08, 2019, 09:29:32 Vormittag »
Nur noch Pin-Nocks hinten und vorne P-Ringe (mit Heißkleber). Habe auch bei Robins keinen Bruch mehr.

Folgende habe ich getestet: (alle in 500, mit Arrow Analyzer untersucht und reichlich geschossen)

Pentahlon Trad Black sind sehr gut, aber mit 7.8 gpi viel zu schwer für mich.
Warriors haben top Qualität, aber zu kurz für mich und mit 7.4 gpi auch zu schwer.
Linkboy sind extrem robust und "anders" (Hochglanz), aber .... ihr ahnt es ... 7.1 gpi ... Schieße ich aber täglich und gern.
Deer Crossing "Hunter" waren bisher meine schnellsten: 6.3 gpi, stabil und 32" lang

Neu im Test habe ich unbedruckte OEM Schäfte mit 5.8 gpi. Ist mir noch zu ungemütlich draußen, aber die dürften verdammt schnell sein und die 230 fps Marke dauerhaft knacken.

(EDIT: Beim Googeln sehe ich gerade dass Deer Crossing eine US Firma ist und die Schäfte die ich habe offenbar ein Fake .. also keine Empfehlung)
« Letzte Änderung: Februar 08, 2019, 09:40:55 Vormittag von aurelium »
Jagd- u. Blankbogen ILF, div. Mittelteile 17", 19", 21", 25" LH/RH gemischt, Kinetic Avantage, Uukha Irbis, Uukha Vx+ (35-48#)

Online Landbub

  • Robin auf der Hut
  • *****
  • Beiträge: 514
Re: wie zufrieden seit ihr mit welchen Schäften und warum, oder auch nicht
« Antwort #81 am: Februar 08, 2019, 05:23:55 Nachmittag »
Was Pinnockadater betrifft, so sind diese sicherlich ähnlich hilfreich wie ein Protektorring ...

Viel besser, weil sie ggf auch gegen einen Robin schützen und den Pfeil nicht dicker machen. Machst auf ein 9.3er Rohr nen Ring, dann darfst bei einigen Turnieren wieder heimgehen oder rasch aus Weiden neue Pfeile schnitzen.

Offline Chrisma

  • Oh ein Pfeil
  • **
  • Beiträge: 60
Re: wie zufrieden seit ihr mit welchen Schäften und warum, oder auch nicht
« Antwort #82 am: Februar 18, 2019, 03:47:15 Nachmittag »

Sehe ich das hier richtig, dass ihr weitestgehend lieber dickere Schäfte schießt?

Warum?

Ich habe einen Satz Penthalon Bandit und einen Staz Easton Inspire. Gefühlt sind die Inspire um einiges schneller. Woran liegt das?

Offline aurelium

  • Feuerholznachleger
  • *****
  • Beiträge: 1055
Re: wie zufrieden seit ihr mit welchen Schäften und warum, oder auch nicht
« Antwort #83 am: Februar 18, 2019, 05:43:38 Nachmittag »
Ich glaube das hat ästhetische und praktische Gründe:
Praktisch: Spitzen lassen sich einfacher wechseln, mit Inserts, Protector-Ringen usw kombinieren.
Ästhetisch: 5/16 ist dem Holzpfeil ähnlicher, große Federn machen optisch mehr her, usw.

Ich dachte subjektiv auch dass meine dünnen schneller wären, bis ich mal gemessen habe. Der Durchmesser macht kaum etwas aus. Es sind weit überwiegend die üblichen Faktoren Gewicht und Zugstärke.
Jagd- u. Blankbogen ILF, div. Mittelteile 17", 19", 21", 25" LH/RH gemischt, Kinetic Avantage, Uukha Irbis, Uukha Vx+ (35-48#)

Offline cruysen

  • Erfahrener
  • ****
  • Beiträge: 367
Re: wie zufrieden seit ihr mit welchen Schäften und warum, oder auch nicht
« Antwort #84 am: Februar 18, 2019, 07:23:00 Nachmittag »
Ich bin gerade von eher leichten (8GPP) Warrior 600 auf schwerere Warrior 500 mit schwerer Spitze und langem insert gewechselt. Ich finde die schwereren einfach angenehmer zu schießen und habe auch keinen Bruch mehr. Bzw. zumindest deutlich weniger. Muss mich nur erstmal dran gewöhnen, dass der Pfeil bei größeren Entfernungen irgendwann recht schnell runter fällt
"Nothing clears a troubled mind like shooting a bow." -Fred Bear

Viele Grüße,
Christoph

Offline Mescalero

  • Feuerholznachleger
  • *****
  • Beiträge: 1740
  • Gesellschaft zur Innenkillschonung e.V.
    • stickbowshooter
Re: wie zufrieden seit ihr mit welchen Schäften und warum, oder auch nicht
« Antwort #85 am: Februar 18, 2019, 07:35:17 Nachmittag »
Mit folgenden (dünnen) Schäften bin ich happy und werde/würde sie auch weiterhin schießen:

-Victory VAP
-Easton Apollo
-Avalon Tec irgendwas

normal dicke Schäfte:
-Goldtip Trad
-Linkboy
-Easton Powerflight

Alus:
alle XX75 mit 16er Wandung (Legacy, Platinum, Tribute etc.)

Warum? Weil sie ein super Preisleistungsverhältnis haben.

Bows? I stopped counting and lost track...

Offline BowLaw

  • Meister Feuerholznachleger
  • *****
  • Beiträge: 2089
    • bogenanwalt.rocks
Re: wie zufrieden seit ihr mit welchen Schäften und warum, oder auch nicht
« Antwort #86 am: Februar 18, 2019, 09:32:50 Nachmittag »
Ich bin da bei aurelium.
Außerdem "betreue" ich in der Familie mehrere Pfeilsätze, da ist es gut, wenn wenigstens das 5/16 übereinstimmt.

Offline mK

  • Robin auf der Hut
  • *****
  • Beiträge: 636
    • Killdings.de
Re: wie zufrieden seit ihr mit welchen Schäften und warum, oder auch nicht
« Antwort #87 am: Februar 19, 2019, 07:57:42 Vormittag »
Die "dicken" Schäfte sind einfach vielseitiger. Es gibt viel mehr Möglichkeiten des Tunings (Insert-/Spitzengewicht). Kaputte Spitzen können einfach ausgetauscht werden. Und irgendwie liegt mir die Haptik auch besser. Der Vorteil der dünnen Schäfte liegt im 3D-Bereich bei den hohen Spinewerten für niedrige Zuggewichte. Durch den geringen Durchmesser können die dickwandiger gebaut werden und sind dadurch oftmals stabiler als vergleichbare Schäfte in 5/16.
Isidor Cajun 60" 40#
Péter Németh Farao 62" 43#
Black Hunter Hybrid 60" 40#
TimberCreek Copperhead 17" ILF / Kinetic Vaultage 32#

Offline aquadrat

  • Erfahrener
  • ****
  • Beiträge: 476
  • Planung ersetzt Zufall durch Irrtum
Re: wie zufrieden seit ihr mit welchen Schäften und warum, oder auch nicht
« Antwort #88 am: Februar 19, 2019, 08:38:45 Vormittag »
Nach dem ich mit allen leichten 5/16 Schäften die ich bisher hatte (Warrior, Ultralight, Aurel Agil, Maximal Edge, Nijora Speed, CE Predator II) aus mehr als einem Grund unzufrieden bin habe ich endlich angefangen die Victory VAP zu testen, bisher sieht es vielversprechend aus. Ein 12er Päckchen schwankt im Spine zumindest nicht mehr als +/- 10, das Gewicht weniger als ein grain. Zur Haltbarkeit sage ich dann in ein paar Monaten was.

Gruß, Andi
Sie: Wild Mountain Latitude 19'', Uukha VX1000 XCurve short, 29# @ 26,5'' // CE Predator II 1000, 8,7gpp
Er: Hoyt Satori 19'', Uukha Irbis Medium, NAP Centerrest Flipper, Uller Custom BK, Chubby Hunter, 38# @ 28,5'' // Victory VAP 600

Offline Absinth

  • Feuerholznachleger
  • *****
  • Beiträge: 1422
  • Forsche nicht, was morgen sein wird. - Horaz
Re: wie zufrieden seit ihr mit welchen Schäften und warum, oder auch nicht
« Antwort #89 am: Februar 19, 2019, 08:45:57 Vormittag »
Schreibe doch mal bitte genau... Welche VAP?


Besten Gruß,
Absinth
nihil sine deo

und immer bei der Arbeit