Archers Campfire

Wer schießt rein intuitiv, wer anders?

Gast · 451 · 216401

Daniel124

  • Gast
Ist das schon immer so gewesen in der bogenszene?
Bin jetzt 1 Jahr am schießen, diese 2 Lager Geschichte bemerkte ich aber schon nach 3 Monaten, tradis vs modern

Nein, war nicht.


Doch.
Vor 20 Jahren war ich der erste offenkundige 3D-ler im Verein. Als ich mal ins offizielle Training ging um mich vorzustellen, ging's nach den ersten Schüssen los: Was machst du denn da? Wieso schießt du Telefonmasten? 60 Pfund, kommst du zum Bodybuilding? Ah, ein Robin Hood. Usw.
Als man gemerkt hat dass ich auf 40 Meter nicht so arg viel größere Gruppen schieße als mancher Visierschütze, wurde ich gefragt wie ich ziele. Die Antwort 'gar nicht' war inakzeptabel, die meisten hielten mich wohl für einen Aufschneider oder gar Lügner.

Es gab Ausnahmen. Und mit der Zeit hat sich das gegeben, einige haben sich geöffnet, andere sind ausgeschieden. Heute gibt es mehr aktive Schützen die 'einfach' und intuitiv schießen, und einige die beides machen.
Es gibt ein Feldschützentraining, hier haben Kreuz- und Quer-Schützen Vorrang, und manchmal werden vereinseigene 3D-Tiere aufgestellt.

Einige wenige der alten Garde schauen einen trad. Schützen aber immer noch nicht mit dem A.... an. Es wird sich biologisch lösen.


Online kungsörn

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Bin ja auch ein Traddi mit einer überwiegend instinktiven Zieltechnik (Splitvision, wenn man so will).
Trotzdem kann ich Landbub voll zustimmen. Blöde Kommentare hab ich noch nie bekommen. Eher Staunen, was "damit" doch alles so möglich ist.
Je nach Region, sind es oft die CP- ler, die schräg angeguckt werden. Zu Unrecht, wie ich finde.
Schließlich sind die meisten Bogenjäger in der Welt so unterwegs und so mancher langbogenerfahrene Umsteiger würde sich wundern, wie leicht es ist, mit einem CP so richtig daneben zu semmeln.

Was mich nun stört, sind auch nicht die Schützen, die mit einem Ziel- oder Visiersystem und Scheibenbögen schießen.
Vielmehr ärgere ich mich darüber, dass immer mehr 3D-Parcours gnadenlos auf „sportlich und System“ ausgelegt sind.
Der Waldparcours in Abenberg ist ein schönes Beispiel dafür (Was nicht heißen soll, dass ich ihn beim nächsten Brombachsee-Urlaub meiden werde ;)).
Dazu kommt, dass es bei vielen kleinen Turnieren keine echte TRB- bzw. Jagdbogenklasse gibt (Warum eigentlich ?).
Schade, denn die alten Traddis sterben ja nicht so schnell aus, wie manche meinen. Sie bleiben halt nur den Turnieren fern.
Niemals fesselt mich ein Band, riegelt mich ein Riegel
Suchte meinesgleichen, fand nur Sünder ohne Zügel
(In Extremo, "Sünder ohne Zügel")


Daniel124

  • Gast
... immer mehr 3D-Parcours gnadenlos auf „sportlich und System“ ausgelegt sind.
Der Waldparcours in Abenberg ist ein schönes Beispiel dafür ...

 :agree: Ja, leider wurde hier ein abwechslungsreich und phantasievoll gesteckter 3D-Parcours zur Schießbahn ...


Offline tarwin

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So, das interessiert mich und deshalb auch ein völlig politisch inkorrekter Post. Als relativer Neuling mache ich mir überhaupt nichts aus Lagerbildung und einzelnen in der Tradition verhafteten Gruppen, weil ich es auch nicht checke und sowieso gerne anecke. Ich weigere mich, einem Verein beizutreten und außerdem mag ich ohnehin keine Ansammlungen von mehr als zwei Menschen und ja, ich ziehe grellgelbe T-Shirts auf dem Parcours an, damit mich kein wildgewordener fränkischer Ureinwohner umballert, weil er wieder mal seine Brille im anderen Tarnoverall vergessen hat....  8)

Aber meine Beobachtung vom letzten Wochenende wollte ich zum besten geben: Da steht man am Parkplatz und es kommt ein SUV vorgefahren, der jeden Leopard II vor Neid erblassen lassen würde. Es steigen aus, Graf Robin Hood in Kompletttarn und seine Trophy-Frau in Blond. Beide haben sich offensichtlich bei Frankonia Jagd eingekleidet. Nachdem der Jagdhund an die Leine genommen wurde, geht es auf dem Parcours zum Pfeileverstecken. Technik und Finesse sind eher so vom Typus „Style over Skill“ und man wundert sich - nachdem man auf jeder Station Ewigkeiten wartet, bis alle Pfeile eingesammelt sind -, was die eigentlich hier machen. Sir Robin macht schließlich die Becker-Faust und ruft „Chacka“ als er mal trifft. Mit einem Compound, für den ich eine Betriebsanleitung benötigen würde. Ach ja, man schießt auch nicht drei Pfeile, sondern „alle“ und egal, wenn das Tierchen dann aussieht wie ein Igel - Hauptsache man hatte fun, fun, fun.

Und das war ja nur die Spitze des Eisbergs und ich kann dann schon verstehen, wenn die alten Hasen einen leisen Groll hegen - auch wenn ich sicherlich eher einer bin, der die ganzen Tarnscheck-Rambos nur belächeln kann. Erwürgte Bären...? Nicht mal im Traum.... Lagerfeuer nur mit Autan....

Ach, ja... und mit Begrifflichkeiten habe ich auch Probleme: „Instinktiv“ schießt keiner von uns, denn Instinkte sind angeborene Reflexe, die unterbewusst verankert sind und zumeist auf einen „Trieb“ zurückgehen. Und ich würde mal unterstellen, dass keiner triebhaft zum Bogen greift... ;D
--
"Nothing clears a troubled mind better than shooting a bow." (Fred Bear)


Online Landbub

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Ist das schon immer so gewesen in der bogenszene?
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Nein, war nicht.


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Das gabs schon immer und wird sich nicht ändern. Wie geschrieben gehört das Elite-Denken zur Ausbildung olympischer Disziplinen.
Ich meinte es andersrum. Früher, als Compounder der ersten Stunde, hast von den Tradis eher neugierige Fragen bekommen. Heute schlägt dir die Ablehnung entgegen, weil man in den modernen Bögen den Grund für die unerwünschten Wandlungen im 3D Sport sieht. Nicht zuletzt auch die DH Zähöweise, welche Präzision und damit moderne Bögen mit einstellbarer Pfeilanlgehärte klar bevorteilt.

Und was aber dann komplett seltsam wird:
Da gründet sich dann ein neuer Verband, der genau das Traditionelle im Fokus hat, was man eigentlich nur begrüssen kann, weil übern DSB wird sich da nicht viel tun. Aber was machen die? Lese mal da: http://www.tbvd.de/download/Sportordnung-TBVD-A_2020.pdf  den Punkt 4.1 und finde raus, was diese Klasse nun anders macht hinsichtlich der grossen Kritikpunkte, die man gegen die IB Klasse der WA SpO immer wieder hört. Genau. NIX.

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Das motiviert meine Jugendgruppe ganz enorm, hier weitere Videos zu produzieren.

Beherrscht du deinen Bogen oder beherrscht er dich? So findest du deine ideale Zugkraft: https://youtu.be/-8xkYqie5x8


Online Landbub

  • Meister Feuerholznachleger
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Und das war ja nur die Spitze des Eisbergs und ich kann dann schon verstehen, wenn die alten Hasen einen leisen Groll hegen - auch wenn ich sicherlich eher einer bin, der die ganzen Tarnscheck-Rambos nur belächeln kann. Erwürgte Bären...? Nicht mal im Traum.... Lagerfeuer nur mit Autan....

Die Ausnahme bestätigt zwar nicht die Regel, aber man kann schon sagen, dass Tarn, Flecktarn, Realtree oder Egelbert Strauss Fliesenlegerhosen schon eher Tradis auszeichnen. Auch Geländewägen. Technische Bogenschützen, da spreche ich jetzt mal von mir, fahren mit dem Elektrofahrzeug vor, packen ihren Bogenkoffer aus der zahlreiche Werbeaufkleber von Hoyt, Mathews und PSE trägt, obwohl man für jegliches Sponsoring viel zu schlecht ist, schraub seinen Krempel zusammen, das Visier mindestens 2x, damits sicher passt, braucht noch einige Zeit am iPhone, bis in der App dank schlechter Vodaphone coverage der richtige Modus fürs Schiessen eingestellt ist, nimmt das Teraband raus und wärmt sich auf, meist eher alibi-mäßig, schimpft über fehlende senkrechte Linien zum einstellen des Visiers am Einschiessplatz und geht dann - 20 Min später - zum ersten Ziel.

Ach, ja... und mit Begrifflichkeiten habe ich auch Probleme: „Instinktiv“ schießt keiner von uns, denn Instinkte sind angeborene Reflexe, die unterbewusst verankert sind und zumeist auf einen „Trieb“ zurückgehen. Und ich würde mal unterstellen, dass keiner triebhaft zum Bogen greift... ;D

Der Duden setzt seit ein paar Jahren diese Begriffe als Synonym gleich. Ich habe mal versucht, den Begriff "instinktuitiv" einzuführen, was mir eine Rüge wegen verhunzung der deutschen Sprache eingebracht hat.
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Online Sir Robin

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Sir Robin macht schließlich die Becker-Faust und ruft „Chacka“ als er mal trifft.

Jaja, da dachte ich mir nix böses im Sherwood Forrest und wollte endlich meinen tief in mir schlummernden Leidenschaften mit meiner Maid Marian freien Lauf lassen und jetzt lese ich, das kam gar nicht so gut an? 

:Achtung:


Offline tarwin

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Sir Robin macht schließlich die Becker-Faust und ruft „Chacka“ als er mal trifft.

Jaja, da dachte ich mir nix böses im Sherwood Forrest und wollte endlich meinen tief in mir schlummernden Leidenschaften mit meiner Maid Marian freien Lauf lassen und jetzt lese ich, das kam gar nicht so gut an? 

:Achtung:

Na, jetzt hab ich unsensibler Depp es wieder mal geschafft... natürlich meinte ich nicht Dich und die holde Maid Marian, sondern musste nur für Sir Guy of Gisborn ein anonymisierendes Pseudonym vergeben und habe versäumt zu prüfen, ob es den Namen schon gibt. Ich bitte höflichst um Verzeihung!  ;)
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Offline Shadowhunter

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@Tarwin
Zitat
...mache ich mir überhaupt nichts aus Lagerbildung

Aber genau das befeuerst du durch deine gallige - als humorvoll-ironisch  maskierte - Beschreibung anderer Bogenschützen, die nicht in dein Weltbild passen ::). Ich plädiere immer für Toleranz und ein Mindestmaß an Respekt. Adenauer hat mal gesagt: „Nehmen Sie die Menschen, wie sie sind, andere gibt's nicht“. ;)


Jack Ryan

  • Gast
Hallo,

als Einsteiger im visierlosen Bogenschießen, möchte ich etwas zum intuitiven Schießen schreiben. Wie ich mal geschrieben habe, bin ich Pistolenschütze und habe früher Compound geschossen, sprich ich kenne fast nur das Schießen mit technischen Hilfsmittel. Zwischendurch bin ich dann mal zum KTB gekommen, welchen ich dann mittels Daumentechnik intuitiv geschossen habe. Aber irgendwie bin ich mit Daumenring und den Pfeilen auf der rechten Seite etc. nicht klar gekommen. Es fühlte sich einfach nicht richtig an. An meiner 80x80 Scheibe habe ich teilweise noch aus 10m daneben geschossen. Als ich mich dann noch entschied mir einen Langen-, oder Jagdrecurvebogen zu kaufen, habe ich mich wieder tiefer mit dem Thema beschäftigt. Im Prinzip stand für mich fest, traditionell ja aber mit Zielsystem. Mittlerweile sind knapp 3 Wochen rum, in denen ich mit meinem Mohawk Erfahrungen sammeln konnte. Zunächst fing ich an auf sehr kurze Distanzen intuitiv zu schießen. Dies funktionierte recht schnell recht gut. POA habe ich erstmal nicht praktiziert, da mir die Distanz zu kurz erschien. Irgendwann bin ich nun bei meinen knapp 15m angekommen. Aus Sicherheitsgründen habe ich meine Scheibe in meine Partyhütte gestellt (Partyhütte = Pfeilfang). Die bislang guten Ergebnisse gaben mir das Vertrauen auch die Scheibe zu treffen und nicht die Holzwand. Zudem habe ich mir als "3D-Ziel" einen Tennisball vor die Scheibe gehangen. Letztendlich dachte ich mir nun den Tennisball auf 15m endlich mit POA (über die Pfeilspitze) treffen zu wollen. Natürlich war mir bewusst die Pfeilspitze deutlich unter das Ziel zu halten. 1. Schuss Plopp (klang aber irgendwie anders), egal weiter schießen, 2. wieder ein hartes plopp, irgenwie klang es immer noch etwas komisch, 3. Schuss wieder ein komisches plopp. Da es mir dann doch etwas verdächtig vorkam, bin ich dann mal zur Scheibe. Überrascht war ich dann schon, dass die Pfeile über der Scheibe in der Wand steckten... Abgesehen von den unschönen Löchern (muss ich meiner Frau noch beichten :bang:) waren auch alle Pfeile Schrott (Schaft war bei allen an der Spitze gerissen [Sie sind mittlerweile entsorgt worden]). Ich konnte es nicht glauben, dass die Schüsse, obwohl ich deutlich unterhalb vom Ziel angehalten hatte, trotzdem zu hoch waren. Hinzukam, dass ich meinen Ankerpunkt geändert hatte. Und zwar so, dass mein Augen direkt auf den Pfeil sehen könnte (mit Sehnenschatten), so dass ich eine seitlich Korrektur nicht oder kaum vornehmen musste. Bis Samstag hatte ich immer wieder versucht mittels POA den Tennisball zu treffen. Hierfür habe ich mit roten Punkten gearbeitet, die ich auf der Scheibe, Scheibenständer und Boden geklebt haben, um meinen Zielpunkt für die Pfeilspitze zu finden. Ergebnislos! Ich habe den Ball nie getroffen. Bei den Ankerpunkten habe ich mich auch nie wohl gefühlt. Der Bogen wurde zum Fremdkörper. Gestern habe ich es intuitiv versucht. Am Anfang hatte ich etwas Sorge wieder Locher in die Wand zu stanzen, aber die Sorge war unbegründet. Im Prinzip habe ich ohne zu denken so geankert wie ganz am Anfang. Bogen und Kopf etwas schräg, Augen auf das Ziel fokussiert. 1. Schuss war auch direkt auf der Scheibe, aber recht weit oben. 2. Schuss war schon ganz nah am Ball und der dritte traf! Was für ein tolles Gefühl :yes:. Und so ging es dann den ganzen Abend. Von meinen 6 Pfeilen pro Passe, war einer max. zwei komplett daneben (wäre hier mal die Frage ob es immer dieselben waren?).  Aber der Rest war immer knapp daneben (Streuung etwa Untertassengröße). Insgesamt traf ich den Ball noch weitere dreimal. Bei den Treffen wusste ich schon beim Anker, dass der Schuss gut wird. Genauso spürte ich bei den Hochschussen vorher schon, dass irgendwas nicht passte (aber gelöst habe ich dann trotzdem... :bang:). Die Höhenstreuung konnte ich zum Schluss über die Hüfte (Abknicken des Oberkörpers) korrigieren. Kurzum ich war sehr überrascht, dass das intuitive Schießen so gut funktionierte. Und bin nun unschlüssig in wie weit das Systemschießen für mich sinnvoll sein kann.


Online kungsörn

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Manche Treffen den Papierkorb in 5m Entfernung mit geschlossenen Augen und bei manchen fällt das Papierknäuel aus 1m Höhe noch daneben.
Sei doch froh, dass du eher zu den Erstgenannten gehörst und dass du keine Zieltechnik brauchst, um glücklich zu sein.
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Online Waldgeist

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  • Nordlicht
Es "führen ja viele Wege nach Rom" d.h. Du müsstest Dich im Grunde entscheiden, wo Du hinkommen willst. Alle, die sich für das intuitive Schießen (und Treffen  ;) ) entschieden haben, haben sich zugleich für einen längeren Weg entschieden. Es braucht einfach sehr viel mehr Übung und Erfahrung, bis man diese Spielart des Bogenschießens einigermaßen beherrscht.
Möglicher Weise kommst Du ab einer bestimmten Entfernung nicht mehr umhin, wo Du auf Systemschießen umsteigen wirst. Bis 30 m solltest Du eigentlich "ohne System" klar kommen. Aber wie schon geschrieben - es bedarf einer längeren Übung ...
„Jeder Mensch kann irren, nur Dummköpfe verharren im Irrtum!“
Cicero


Offline Thom

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Und bin nun unschlüssig in wie weit das Systemschießen für mich sinnvoll sein kann.

Schiess doch einfach intuitiv und hab Spass!  :bow:

Gehe 3D Tiere jagen!

Erlebe 3D Tiere gross, klein, nah und weit
interessante Schüsse!

Erlebe dabei Dich! Lass Dich auf Dich ein und lerne!

Du brauchst Übung für alle Distanzen
Lerne das Abenteuer 3D Parcour kennen.

Wenn mein Intuitiv abgelenkt ist mache ich gerne
5 Meter Walk Ups Angefangen 5 Meter bei Treffer ins Kill 5 Schritte nach hinten usw.
Hol Dir ein Hundespiel Quietsche Tier aus dem Tierfutterhandel

Wenn Du dann merkst Du willst mehr dann wirst Du Hilfen zum Treffen einbauen.


 
« Letzte Änderung: Dezember 21, 2020, 05:39:14 Nachmittag von Thom »
Viele Grüße TomTom
DerBow Victor 40#
Jens Rayden 36# 40#
Juro Landbogen 32#, Bodnik Longbow 40#


Offline Cayuga

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Hallo Jack Ryan,

Du machst den umgekehrten Weg wie ich. Ich fing mit instinktivem Zielen an und wollte partout auch nicht anders schießen. Irgendwann stellte ich fest, dass ich bei Entfernungen von 40 Metern und mehr kaum eine Chance hatte zu treffen. Nun kombiniere ich instinktives Zielen mit Visieren (PoA).

Ich würde daher nicht per se behaupten, dass die eine oder andere Variante sinnvoller ist. Aber nach meiner Erfahrung sind die sehr kurzen Distanzen für PoA ungünstig und die sehr weiten Ziele wiederum für instinktives Schießen schwer.

Viele Grüße
Cayuga
Bögen:
Langbogen Verus von DerBow 42# @ 31“
Langbogen Bodnik Super-Cayuga 44# @ 32“
Pfeile:
Fichte 11/32 mit Nocktaper auf 5/16 (selbstgebaut)


Offline Ulrich

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    • Beiträge: 446
JR, danke für deinen Bericht!

Meine Meinung dazu? Beim Visieren ärgert man sich, wenn`s daneben geht. Nach der gefühlsmässigen Methode freut man sich, wenn man trifft :youRock:
Wie immer gilt hier: dies ist der neuste Stand des Irrtums