Autor Thema: Qualität Nijora Schäfte  (Gelesen 1072 mal)

Offline opd

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Re: Qualität Nijora Schäfte
« Antwort #15 am: April 30, 2019, 03:09:43 Nachmittag »
Ich selbst hab mir einen Fehlschuss bei einem "TrauDich" Ziel, also ein Hirsch aus Blech bei dem nur das Kill aus etaform ist, geleistet auf ca 30m und der Pfeil ist einfach mal in 3 teile gebrochen. Meiner Meinung nach sollte das ein Pfeil aushalten.

Nicht dein Ernst, oder?

Ist doch auch eine Erkenntnis - muss ich es nicht ausprobieren.
 :Achtung:
Viele Grüße aus dem Norden!
Oliver

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Offline Gardener

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Re: Qualität Nijora Schäfte
« Antwort #16 am: April 30, 2019, 03:18:55 Nachmittag »
Äpfel mit Birnen vergleichen ist halt so eine Sache. Das ein 500er Pfeil mit Ring vorne unter Umständen mehr verträgt als ein 700er könnte sein.
Das hat auch etwas mit dem Winkel des Auftreffens, dem Pfeilflug an sich und eventuellen Vorschäden die nicht erkannt sind zu tun.
Einem Hersteller pauschal mindere Qualität vorzuwerfen ist mir da etwas zu einfach. Denn der kann sich nicht angemessen rechtfertigen.
Im letzten Jahr hab ich einen Pfeil an einem Stein zu Schrott verarbeitet, ein Anderer hat einen Treffer auf Stahl klaglos verarbeitet.
Bei nahezu gleicher Entfernung. Shit happens...
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Weick Cobra 62" 41 Lbs und davon zwei..

Offline tombo

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Re: Qualität Nijora Schäfte
« Antwort #17 am: April 30, 2019, 03:38:03 Nachmittag »
Hallo,

ich hatte auch 6 Nijora Schäfte die leider nicht sehr lange gehalten haben. (Modell weiß ich leider nicht mehr). Habe daraufhin Telefonischen Kontakt mit Herr Schüssler gehabt und mich beraten lassen.

Habe aktuell ein Satz 3k Pro von Nijora und muss sagen ich bin sehr begeistert. Die Schäfte fliegen super, gruppieren gut und bisher noch keinen Schaden selbst bei harten Stein oder Eisentreffern.

Werde ab jetzt bei diesen Schäften bleiben  :klasse:

Offline Greenie

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Re: Qualität Nijora Schäfte
« Antwort #18 am: Mai 10, 2019, 07:20:49 Nachmittag »
Ich selber schiesse seit 2016 die Nijora Tokala Schäfte in verschiedenen Spine-Werten. Angefangen von 500er bis aktuell 800er, bei 30,5".
Die Tokalas halten mit Sicherheit genauso gut wie GT oder andere Hersteller. Wie schon beschrieben, es ist auch immer einer Frage was für ein Spine-Wert, sind Protectorringe drauf und in welchem Winkel trifft der Pfeil auf ein Hindernis.

Vor den Tokalas habe ich 500er Warrior und die Ted Nugent geschossen. Die sind genauso zu Bruch gegangen wie andere Schäfte auch. Nachdem mir das Aufpilzen vorne und hinten auf den Nerv ging, habe ich Protectorringe drauf gemacht und siehe da viele harte Treffer, bei denen ich dachte der Pfeil ist nun Schrott, haben die Treffer dann überlebt.

Aktuell schieße ich 800er Tokalas mit Protectorringen und die Pfeilbrüche sind minimal, auch bei harten Treffern.

Meine Freundin schießt seit Dezember 1000er Onawa Pro-X mit Ringen vorne und hinten. Die Spaghettis sind richtig schnell fliegen erste Sahne.
Bis dato waren auch einige wirklich richtig harte Treffer, Stein oder Halterung, dabei, bei denen ich gewettet hätte, daß sie das nicht überlebt haben...
Fazit: Kein einziger Pfeilverlust oder Bruch bis jetzt.

Ich denke, Nijora hat qualitativ genauso gute Schäfte im Angebot, wie es andere Hersteller auch haben. Das sich die Tapete vorne ablöst hatte ich auch bei den Ted Nugents.
derSascha