Autor Thema: Der gute Ruf unseres Sports  (Gelesen 4361 mal)

Online Sabiji

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Re: Der gute Ruf unseres Sports
« Antwort #60 am: Februar 11, 2019, 12:00:44 Nachmittag »
Interessanter Fred und faszinierende Beiträge. Warum immer diese neudeutsche, unbedingte Vermeidungshaltung? Wieso kann man nicht offen dazu stehen, dass die Wurzeln des 3D Sports die Jagdsimulation von Bogenjägern waren? Die Pflege von Traditionen scheint in Deutschland ein ganz heißen Eisen zu sein (frei nach Loriot). Wieso kann ich nicht sagen, hey, ich betreibe einen Sport, dessen Besonderheit es ist, bestimmte Eigenschaften aus diesen Wurzeln zu ziehen.

In meinen Büro wussten Sie schon seit Jahren, dass ich "irgendwie" Bogen schieße. Keiner konnte sich genaueres vorstellen, da Bogenschießen tatsächlich kaum die Öffentlichkeit tangiert.
Erst war es nur eine fixe Idee, doch dann stellte ich meinen Sport im Rahmen einer Fachtagung als reine Auflockerung zu den trockenen Fachthemen vor einem Jahr vor. Den Tag zuvor als kurzer PowerPoint (in dem ich viele Bogendisziplinen vorstellte) und am zweiten Tag auch praktisch in mehreren Gruppen im Park des Hotels mit Pfeilfangnetz und 2 3D Tieren. Ich habe nichts beschönigt oder umschrieben. Ich habe die Trefferzone als Kill bezeichnet und dass sie selbstverständlich auch anatomisch dort am Tier sitzt. Dabei kam auch die Frage auf, warum den das Schwein ausgerechnet auf den Hintern ein Kill hat, da säße doch nicht das Herz. Zum einen erläuterte ich, das man die Tierscheiben so besser nutzen und sehr variabel stellen und damit den Schwierigkeitsgrad verändern könne, zum anderen man das Herz auch spitz von hinten treffen kann, dies nicht häufig und gerne, und nur in Danz bestimmten Situationen auch jagdlich angebracht wird.
Ich habe immer betont, dass der Sport keine Jagdsimulation ist, sondern eine Variante des Bogensports abseits von Scheibenauflagen und Platz mit einigen aus den jagdlichen Wurzeln übernommenen Komponenten, die von den Sportlern sehr ernst genommen wird, bis hin zu Weltmeisterschaften. Ich erklärte auch, warum mich gerade der 3D Sport so interessiert und ging durchaus auch auf die Kontroverse ein, die innerhalb des Bogensports (Fita) den 3D Bereich trifft.
Die Resonanz war absolut positiv und ich wurde noch nach der Veranstaltung mehrfach positiv angesprochen.
Wenn man offen und ehrlich kommuniziert, kommen doch gar keine Missverständnisse auf. Ich hätte doch viel mehr Schwierigkeiten darzulegen, mit quietschebunten Bogen und Klamotten durch die Natur zu gehen und auf Tiernachbildungen zu schießen und dabei vehement zu vermeiden, dass das Ganze überhaupt nichts, auch nur ansatzweise irgendwas mal was mit der "Jagd" zu tun hat oder hatte. Das ist unglaubwürdig, und bei allem Respekt auch scheinheilig. Dann muss man auch nicht auf Tiernachbildungen als Ziel schießen.
Was dem Sport hilft ist ein klares Bild zu vermitteln. In diesem besonderen Sport gibt es Schützen, die mehr sportlich definieren, und solche, welche gerade die "Jagdnähe" dieses Sports mögen. Das ist nun mal so, das macht diesen Sport aus.

Offline snoopy

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Re: Der gute Ruf unseres Sports
« Antwort #61 am: Februar 11, 2019, 12:02:45 Nachmittag »
Eigenes, vorbildliches Verhalten, das kann jeder leisten.
Ich habe selbst mal erlebt, wie plötzlich neben der Straße 2 junge Männer mit Compound Bogen in Vollcamo aus dem Gebüsch kamen, das war sogar für mich als "Eingeweihter" befremdlich. Möchte nicht wissen, was Vater, Mutter Kind beim Spaziergang denken oder der Revierinhaber...

Das Problem ist halt auch, das wir uns heute alle nix mehr vorschreiben lassen wollen, freies Handeln für freie Bürger, leider bleibt da aber oft die Vernunft auf der Strecke.
Beispiel (kann man fast vor jedem Kindergarten / Schule beobachten): Muttern kommt die Kleinen direkt von der Schule abholen, mit ihrem Mörder SUV, damit die Kleinen ja sicher sind und fährt dann durch das Getümmel der anderen Mütter mit dem Handy am Ohr....

Was man mehr versuchen könnte, wäre die Vereine / vereinsturniere besser in die Lokalpresse zu bekommen, Hinweise auf Benefizturniere, Ferienprogramme für Kinder etc., so dass es in der Breite plakativer wird, was wir tun.
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Offline Landbub

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Re: Der gute Ruf unseres Sports
« Antwort #62 am: Februar 11, 2019, 12:04:54 Nachmittag »
Das hat jetzt nicht direkt was mit der Aussenwirkung zu tun, aber beim generellen Konsens, dass man nicht mehr Regelwerke und Gesetze will, sei eines noch erlaubt anzumerken:

Als Parcoursbetreiber (nicht ich alleine, aber unser Verein) sieht man bisweilen recht unbedarfte Neulinge, die für sich selber und für andere eine Gefahr darstellen. Jetzt kann man beim Bogensport kaum sowas wie eine Parcoursreife verglichen mit der Golf-Platzreife einführen, weil dies schon wieder zu komplizierten administrativen Prozessen führen würde.
Was aber ein befreundeter Parcours anbietet ist, dass Neuinge eine kurze praktische Einführung bekommen, fokus Sicherheit. Und das kostenlos. Ja, auch da gibts keinen Zwang, aber vernünftige Menschen nehmen das wohl gerne in Anspruch. Finde ich gut! Wir haben da leider nicht die Menge an notwendigen "Rentnern" :-)

Online Steve.bsfd

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Re: Der gute Ruf unseres Sports
« Antwort #63 am: Februar 11, 2019, 01:00:33 Nachmittag »
interessante Beiträge  :klasse:
Aber ganz egal um welches Thema es geht, es fängt immer bei einem selbst an. Wer das lebt und umsetzt, wird diesen Sport nach aussen würdig vertreten und Sorge tragen, dass die Unwissenden evtl. eine positive Aufklärung erfahren.
Die hier häufig andere angesprochene Gruppe, welche eher zur Verunsicherung beiträgt, wird den Thread entweder nicht lesen, verstehen oder daraus lernen bzw. sich ändern.
Wobei Camo tragen nicht zwangsläufig jemanden in diese Gruppe verschiebt.
Auf Turnieren immer mehr unerwünscht bzw. verboten und beim Roven eher unpassend, kann man Camo doch immer noch auf dem Vereins- und/oder 3DParcours tragen. Dort sollte man dann auch die notwendige Toleranz und Akzeptanz an den Tag legen.
Wer in Voll-Camo und einem Compound zum Roven geht, wird es schwer haben, IRGENDJEMAND positiv zu überzeugen, denn er verkörpert dabei den Bogenjäger > was ja in DE verboten ist!
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Offline cruysen

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Re: Der gute Ruf unseres Sports
« Antwort #64 am: Februar 11, 2019, 01:10:51 Nachmittag »
Ich war lange Zeit im Bereich des Modellbaus unterwegs. Speziell als Modellflieger. Hier war auch lange Zeit alles gut und es gab nie Probleme. Hier wollte man auch nie Probleme ansprechen, die aktuell nicht da sind.
Vor allen die Wildflieger wollten mit dem ganzen Regulariengesülze nichts zu tun haben.
Dann kam die (zugegebenermaßen überraschend schnelle) Entwicklung der Multicopter. Plötzlich könnte jeder überall ohne Ahnung so ein Teil kaufen und fliegen lassen. Das Resultat davon verhindert mehr oder weniger jede Form von Wildfliegerei.
Wenn man sich jetzt mal in sozialen Medien umschaut, wie vielleicht Leute sich erst einen Bogen kaufen, den dann irgendwo ausprobieren und sich frühestens ab dritter Stelle irgendwo Hilfe suchen, dann sehe ich hier leider mehr Parallelen, als mir lieb ist.
"Nothing clears a troubled mind like shooting a bow." -Fred Bear

Viele Grüße,
Christoph

Offline Kedde

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Re: Der gute Ruf unseres Sports
« Antwort #65 am: Februar 11, 2019, 01:48:24 Nachmittag »
Zum Thread fällt mir ein ein Titel spontan ein. https://www.youtube.com/watch?v=RA6EhVedb10

Ich kann es nicht verhindern das ich Älter werde, aber ich kann verhindern das ich mich dabei langweile.
Neid muss man sich hart erarbeiten.
Kedde`s Bogenblog
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Offline aurelium

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Re: Der gute Ruf unseres Sports
« Antwort #66 am: Februar 11, 2019, 06:06:35 Nachmittag »
Zitat
Plötzlich könnte jeder überall ohne Ahnung so ein Teil kaufen und fliegen lassen.
Ich habe schon einige Neulinge infiziert. Bisher sind die immer wieder zu mir gekommen, sobald sie selbst einen Bogen kaufen wollten (sprich: dann auch unbeaufsichtigt schießen gehen können). Als Erstkontakt trage ich dann eine gewisse Verantwortung. Ist das ein junger Wilder, der sich austoben und vor seinen Freunden profilieren will? Dann bekommt er eine Extra-Lektion in Sicherheitsregeln und möglichen Unfallgefahren, bis ich ausreichend Respekt voraussetzen kann. Das wurde bisher sehr positiv aufgenommen, denn mit der Verantwortung steigt ja auch der Stolz.

Das gleiche gilt natürlich auch für Rentner, die in ihrer Etagenwohnung schiessen wollen, oder Leute die mit gezogenem Bogen in der Gegen herumfuchteln, o.ä.

Ich vermute die Mehrheit der Neulinge kommt über einen erfahrenen Schützen mit dem Sport in Kontakt. Wenn der die nötige Grundhaltung vermittelt und ein Auge auf die weitere Entwicklung des Neuen behält, verhindert das schon mal solche Szenarien, wie das massenhafte Bestellen und ahnungslose herumfliegen lassen von Drohnen (äh, Pfeilen).

Diese "Paten" sind der beste Gatekeeper, um negative Auswüchse zu verhindern. Da jeder von uns früher oder später diese Rolle einnimmt, ist es sinnvoll hier einen Konsens zu pflegen und weiterzugeben. Wie auch immer man das am besten macht.

Sorgen bereiten da eher die Lücken im System, wo Neulinge außerhalb der Schützen-Gemeinde mit dem Sport in Kontakt kommen (z.B. Hotels, Ferienlager, schlecht beaufsichtigte Veranstaltungen). Das wäre in der Tat mal eine Aufgabe für Vereine oder Verbände, diese zu identifizieren, anzusprechen und mit geeignetem Informationsmaterial zu versorgen.
Jagd- u. Blankbogen ILF, div. Mittelteile 17", 19", 21", 25" LH/RH gemischt, Kinetic Avantage, Uukha Irbis, Uukha Vx+ (35-48#)

Offline Marcus (WÜ)

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Re: Der gute Ruf unseres Sports
« Antwort #67 am: Februar 11, 2019, 07:50:24 Nachmittag »
Können wir hieraus die "Essenz des vernünftigen Bogenschießens" extrahieren? Als PDF, Woodinsky macht das schick, und dann hängen wir das an unsere Vereinshütten, Parcourseingänge, Webseiten, drücken es jedem Einsteiger in die Hand...
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Offline tombows

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Re: Der gute Ruf unseres Sports
« Antwort #68 am: Februar 11, 2019, 08:01:44 Nachmittag »
Hab da mal was gefunden, es ist zwar nicht in allen Sachen perfekt aber ein guter Leitfaden für den Anfang.

Online roscho

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Re: Der gute Ruf unseres Sports
« Antwort #69 am: Februar 11, 2019, 08:21:15 Nachmittag »
Ich nehm das mal als Auftrag an ;)
Bogenschiessen ist einfach, aber nicht leicht ;)

Offline BowLaw

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Re: Der gute Ruf unseres Sports
« Antwort #70 am: Februar 11, 2019, 08:29:03 Nachmittag »
Finde ich gut, die langen Winterabende kommen.

Offline puschel

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Re: Der gute Ruf unseres Sports
« Antwort #71 am: Februar 13, 2019, 06:05:32 Nachmittag »
Der gute Ruf unseres Sports...

Ich finde den Ansatz saugut. Ich bin ein großer Freund von guter Ausbildung, von Platzreife, von Parcoursreife, von Turnierreife, ...
Groß ausdenken muss man sich die Sachen nicht.
Nehmt die Präambel des IFAA - das ist schon ein fettes Statement
Nehmt die Sicherheitsbestimmungen von irgendeinem Verband - es steht eh überall mehr oder weniger das gleiche drin.
Nehmt den Bogenknigge.
Dazu freundlich grüßen, bitte und danke sagen und mit Camo&Jagdbegriffen behutsam umgehen - das ist nicht schwer, zumindest sollte es nicht sein.

Wenn wir das vorleben und verbal sehr deutlich gegen die "Vollpfosten" vorgehen, die mit Armbrustbolzen in Katzen in der Presse auftauchen, dann ist zumindest der Vereinssport ganz weit vorne, was den guten Ruf angeht. Aber wie mit allem im Leben, man muss es selbst vorleben - auch in den Momenten, in denen es schwerfällt :)
Auch hier gibt es wieder tausend Punkte und gute Gründe, warum das alles nicht läuft, aber wenn wir alleine schon damit anfangen, Anfänger an die Hand zu nehmen - und uns gegenseitig auf die Finger schauen, wenn dann doch mal der "Schlunz" durchkommt, dann sind wir jedesmal einen Schritt weiter...

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Offline Ischowida

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Re: Der gute Ruf unseres Sports
« Antwort #72 am: Februar 14, 2019, 02:02:17 Nachmittag »
Wir führen als Projekt ab April auf unseren Parcours "Unser Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt und  Bienenschutz" durch.
Dabei werden beiderseits der Wege auf jeweils 2m Breite,sogenannte Bienenwiesensamen ausgebracht.
Im oberen Bereich des Parcours haben wir etwa 1000 qm freie Flächen, bei denen ebenfalls Wiesenblumensamen ausgebracht werden.
Da bemühen wir den Bund Naturschutz darum, uns beraten zu lassen.
Ferner planen wir , federführend dafür unsere Vereinsjugend, deren Projekt" Bienen- und Insektenhotel".
Dieses "Hotel" wird dann auf dem unteren Bereich des Parcours,
aufgestellt.
Zum Turnier kommt der Bürgermeister und dem tragen wir dann unseren Beitrag " Was wir zum Erhalt der Artenvielfalt beitragen"vor.
Das werden wir auch der Presse mitteilen.
Das ist auch als Idee für andere Parcoursbetreiber zur Positiven Aussenwirkung der Bogenschützen gedacht.



 

Offline Stringwistler

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Re: Der gute Ruf unseres Sports
« Antwort #73 am: Februar 14, 2019, 02:33:34 Nachmittag »
Wenn es drei Millionen Bogenschützen in D gäbe, wäre eine Regulierung ungefähr so leicht durchzusetzen, wie ein allgemeines Tempolimit. Also: Mehr Neulinge infizieren!

Du siehst doch daß nach Umfragen sogar 55% der Bürgen für ein Tempolimit sind, aber unsere Politiker doch wieder zu der Autoindustrie hinrennen und fragen..."dürfen wir das tun?"....
Autoindustrie Antwort:...."nö, kostet dann 1500 Arbeitsplätze"!
Politiker...."ok... lassen wir alles wie es ist"....

Wahrheit oder Sarkassmuss.....??? müsst ihr entscheiden.... ;)
Servusla, Gruß Guidl...

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Online roscho

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Re: Der gute Ruf unseres Sports
« Antwort #74 am: Februar 14, 2019, 02:35:07 Nachmittag »
Wir führen als Projekt ab April auf unseren Parcours "Unser Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt und  Bienenschutz" durch.
Dabei werden beiderseits der Wege auf jeweils 2m Breite,sogenannte Bienenwiesensamen ausgebracht.
Im oberen Bereich des Parcours haben wir etwa 1000 qm freie Flächen, bei denen ebenfalls Wiesenblumensamen ausgebracht werden.
Da bemühen wir den Bund Naturschutz darum, uns beraten zu lassen.
Ferner planen wir , federführend dafür unsere Vereinsjugend, deren Projekt" Bienen- und Insektenhotel".
Dieses "Hotel" wird dann auf dem unteren Bereich des Parcours,
aufgestellt.
Zum Turnier kommt der Bürgermeister und dem tragen wir dann unseren Beitrag " Was wir zum Erhalt der Artenvielfalt beitragen"vor.
Das werden wir auch der Presse mitteilen.
Das ist auch als Idee für andere Parcoursbetreiber zur Positiven Aussenwirkung der Bogenschützen gedacht.

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Bogenschiessen ist einfach, aber nicht leicht ;)