Archers Campfire

Arrow Analyzer

Offline Dr.J

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Wenn der AA nun bei einem "echten Pfeil" an einer bestimmten Drehposition den kleinsten Wert zeigt, laesst er sich am leichtesten in diese Richtung (in die Du drückst beim Messen) verbiegen.

Also muss ich verkehrt herum denken? Denn der kleinste Wert bedeutet ja er ist in der Position steifer, oder verstehe ich da was falsch?


Offline aquadrat

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@erni: Ja, richtig, der Analyzer misst die Kraft die für eine definierte Biegung notwendig ist und berechnet daraus den Spine, der ja eigentlich die Durchbiegung bei einer definierten Kraft ist, also genau andersrum.
@Dr.J: ich suche die weichste Stelle weil das die Richtung ist, in die sich der Schaft am leichtesten biegen lässt (Spline). Wenn der Analyzer den Wert in ASTM ausgibt, ist das der größte abgelesene Wert (Durchbiegung in 1/1000 Zoll bei definierter Auflage und Kraft, je mehr Durchbiegung desto weicher). Die Stelle markiere ich auf dem Schaft mit einem Tropfen Nagellack und der Schaft wird so befiedert, das diese Markierung auf der dem Bogenfenster abgewandten Seite zum liegen kommt.

Gruß, Andi
« Letzte Änderung: Mai 02, 2018, 03:38:06 Nachmittag von aquadrat »
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Offline aquadrat

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Also muss ich verkehrt herum denken? Denn der kleinste Wert bedeutet ja er ist in der Position steifer, oder verstehe ich da was falsch?

Das kommt drauf an: ASTM oder AMO = Holzpfeil-Pfund (k.a. wie das richtig heisst...)

Gruß, Andi
« Letzte Änderung: Mai 02, 2018, 03:38:26 Nachmittag von aquadrat »
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Offline Dr.J

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@Dr.J: ich suche die weichste Stelle weil das die Richtung ist, in die sich der Schaft am leichtesten biegen lässt (Spline). Wenn der Analyzer den Wert in AMO ausgibt, ist das der größte abgelesene Wert (Durchbiegung in 1/1000 Zoll bei definierter Auflage und Kraft, je mehr Durchbiegung desto weicher). Die Stelle markiere ich auf dem Schaft mit einem Tropfen Nagellack und der Schaft wird so befiedert, das diese Markierung auf der dem Bogenfenster abgewandten Seite zum liegen kommt.

Irgendwie stehe ich heute auf dem Schlauch. Also, wenn nach ASTM der Schaft in einer bestimmten Position den höchsten (weichsten) Wert anzeigt, dann markierst du wo? Oben (im Foto: Pfeil mit 2), auf dem Schaft, weil er sich in diese Richtung leichter biegen lässt?

LG
Jürgen
« Letzte Änderung: Mai 02, 2018, 03:48:29 Nachmittag von Dr.J »


Offline aquadrat

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Ganz genau, von Oben, die gleiche Richtung wie die eingeleitete Kraft oder wie ich halt drauf drücke, Pfeil Nr. 2. Immer vorausgesetzt ich lese den Wert in ASTM ab.

Gruß, Andi
« Letzte Änderung: Mai 02, 2018, 03:38:44 Nachmittag von aquadrat »
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Offline roscho

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Also Spline (steifste Stelle) sollte immer zum Bogenfenster zeigen

http://www.bogensport.cc/downloads/3-d-bogensport-4-2017-spine.pdf

Bogenschiessen ist einfach, aber nicht leicht ;)
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Offline Dr.J

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Ganz genau, von Oben, die gleiche Richtung wie die eingeleitete Kraft oder wie ich halt drauf drücke, Pfeil Nr. 2. Immer vorausgesetzt ich lese den Wert in AMO ab.

Bei Holzschäften oder? Auch bei Carbonschäften? Wenn ich den AMO mit dem ASTM-Wert auf dem Display vergleiche, dann bewegen sie sich entgegengesetzt.  :bahnhof:


Offline Dr.J

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Also Spline (steifste Stelle) sollte immer zum Bogenfenster zeigen

http://www.bogensport.cc/downloads/3-d-bogensport-4-2017-spine.pdf

Das ist schon klar, aber wie finde ich auf dem AA die steifste Stelle bei Carbonschäften?
Welcher Wert ist relevant? AMO oder ASTM? Wo wird der Spine gemessen? Oben (im 1. Foto: Pfeil Nr. 2) oder unten (im 1. Foto: Pfeil Nr.1)?
« Letzte Änderung: Mai 02, 2018, 03:16:00 Nachmittag von Dr.J »


Offline aquadrat

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Sorry für die Verwirrung die ich gestiftet habe, ich rede natürlich von ASTM, die bei Carbonpfeilen übliche Messung der Druchbiegung in 1/1000 Zoll. Ich habe meine bisherigen Posts dementsprechend angepasst.

Die härteste Stelle finde ich genau so wie die weichste auch. Nur halt dann die kleinste Zahl. Wobei ich die Methode, die weichste Stelle zu finden, zielführender finde. Die härteste und weichste Stelle liegen nicht immer genau gegenüber. Bei meinen bisherigen Versuchen mit einem ganz einfachen Splinetester korrelierte die Richtung, in die sich der Schaft am liebsten biegt immer mit dem Messergebnis der weichsten Stelle. Wenn ich als RH-Schütze mit Leitfeder aussen schieße, muss ich die Leitfeder nur noch da aufkleben wo ich die Markierung gemacht habe und alles passt.


Nachtrag Zusammenfassung oder der pragmatische Ansatz:
- Was will ich erreichen?
Bisher sind sich alle Quellen darüber einig, dass die erste Schwingung des Pfeils bei Fingerschützen immer in Richtung des Bogenfensters erfolgt (beim RH-Schützen bewegt sich die Mitte des Pfeils nach Rechts). Diese erste Schwingung soll durch die Ausrichtung des Pfeils unterstützt werden.
- Wie komme ich da hin?
Ich suche die Stelle, in die der Pfeil springt wenn er sich während des Biegens frei um seine Längsachse drehen kann. Dafür gibt es SpLinetester. Oder ich suche die Stelle, an der die Durchbiegung bei gleichem Gewicht und Auflagepunkten am größten ist. Das ist die weichste Stelle. Bei meinen Tests waren die beiden Stellen immer gleich. Und so wie der Pfeil jetzt auf dem Spinetester gebogen wird soll er sich später im Bogen auch biegen, mit der Mitte in Richtung Bogenfenster.

Gruß, Andi
« Letzte Änderung: Mai 02, 2018, 03:41:04 Nachmittag von aquadrat »
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Offline Dr.J

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In meinem Fotobeispielen oben wäre dann die 421 ja die weichste Seite und da machst du oben drauf die Markierung für die Leitfeder. OK.


Offline Stringwistler

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Servusla, Gruß Guidl...

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Hartl Prim.Defl-Reflex Osage/Bambus 68"40#30",
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Offline Boothill

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Es wird hier in diesem Forum so viel über Bögen und Pfeile erzählt über 1/1000  Milimeter oder Zoll ,aber wenig über die GROßE ,, O ,, die hinter dem Bogen steht ....Ein guter Bogen( den mann /frau  beherscht, nicht mit einem Auszuggewicht jenseids von Eden ) ein guter Pfeil und eine gute ,,O,,   und Übung und ERFAHRUNG machen  meiner Ansicht den Schützen, Schützin ..nicht  1/1000 mm wenn schlampig gelöst wird ...


Offline Dr.J

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Das ist durchaus richtig. Der Faktor Mensch ist die entscheidende Größe.

Aber.....
Wenn ich mein Setup perfekt abstimme, potenzieren sich Fehler im Schußablauf weniger.
Ein perfekt abgestimmter Pfeil fliegt trotz leichter Lösefehler genauer in das Ziel, als ein schlecht abgestimmter Pfeil.
Grobe Lösefehler kann ein perfekter Pfeil natürlich nicht ausgleichen.

Also.....
Durch Minimierung der Fehler bei den technischen Komponenten, minimiere ich den Fehler im gesamten System. Übrig bleibt dann nur der "menschliche Fehler".  ;)


Offline Absinth

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  • Forsche nicht, was morgen sein wird. - Horaz

Es wird hier in diesem Forum so viel über Bögen und Pfeile erzählt über 1/1000  Milimeter oder Zoll ,aber wenig über die GROßE ,, O ,, die hinter dem Bogen steht ....Ein guter Bogen( den mann /frau  beherscht, nicht mit einem Auszuggewicht jenseids von Eden ) ein guter Pfeil und eine gute ,,O,,   und Übung und ERFAHRUNG machen  meiner Ansicht den Schützen, Schützin ..nicht  1/1000 mm wenn schlampig gelöst wird ...


Mir fällt es auch einfacher am Material herumzudoktern als an mir selbst und, ich überlege immer noch, ob ich mir so ein Teil kaufe, vielleicht ist es ja, seit Jahren, überhaupt das fehlende Zünglein an der Waage...   O:-)


BG. Absinth
nihil sine deo
und immer bei der Arbeit


Offline Dr.J

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