Archers Campfire

Welche Messer sind empfehlenswert im Parcours?

Offline piti

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Ich bin eigentlich kein Freund von großen Messern aufm Parcours.
Ich würde eher einen Stechbeitel (mit Klingenschutz) mit auf den Parcours nehmen wegen der geringeren Verletzungsgefahr im Vergleich zum Arbeiten mit dem Messer. Und wenn ich mal ein Messer brauche - was sehr selten vorkommt - sind meist Kollegen dabei die eins dabeihaben ;-) ....
Viel wichtiger ist ein Taschenmesser mit Flaschenöffner für "danach" bzw. "Vesper" ..... ;-) ...


Offline Anke

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Ich denke es werden ein Mora Robust
und ein Hultafors Stechbeitel 6mm

Der Stechbeitel hat ein kleines Holster dabei für den Gürtel, deswegen finde ich ihn ganz ansprechend.

Das Messer zum schneiden, den Stechbeitel zum "Pfeilepopeln".


Offline Anke

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Ich bin kein Freund vom Baumpopeln. Totholz ist eine andere Sache.
Ich habe mir mal ein Wildsteer gekauft, das ist extrem stabil und hat die Möglichkeit, einen Spitzenzieher zu benutzen. Erfüllt auch die Gesetzlichen Vorgaben, soweit ich weiß. Ansonsten: Pfeilzieher.

Ich gebe Dir absolut recht, "Baumpopeln" nur, wenn absolut gar nichts anderes mehr geht. Und dann eben so schonend wie möglich. Daher ja die Frage nach geeignetem Werkzeug oder Messer.
Ich kenne Bogenschützen, die nutzen einen Stechbeitel. Das ist mir schon zu rabiat.
Oft sind es auch Backstops aus Holz, in denen der Pfeil festsitzt.

Hab mich nochmal etwas eingelesen und gestöbert.
Die Sache mit dem Stecheisen scheint mir inzwischen ganz gut. Es muss ja kein 25 oder 30mm Eisen sein, wie ich es bei einem Vereinskollegen gesehen habe. Das ist aus meiner Sicht dann "Schlachterei am Baum". Und deswegen schien mir das zu rabiat.

Wie oben schon geschrieben, ich versuche es mal mit einem 6mm Eisen. Da sollte sich im Fall der Fälle bei gewissenhafter Handhabung auch der Schaden im Holz sehr gering halten.

Insofern korrigiere ich meine Aussage von vorhin  :)

Liebe Grüße und Danke für die vielen Anregungen und Hinweise


Offline blackboom

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Bei mir ist es ein " Ed Mahony" gut günstig und Stabil.. und tut nicht weh wenn es mal liegenbleiben sollte
Die Nr.1:
Alpsbow Shadow TecnoSpezial 64"/43@28
Der ERSTE:
Hoyt Buffalo+WA Hoyt Formula short 60"/32lb@28
mein Liebling....
WW BlackWolf+BosenBows RCX Carbon WA 68/34lb =60"Bogen
+
EXE Scream 21Zoll+BuckTrail Carbon Bambus WA short 40lb =62"Bogen
W/Feather Lark 17"+ BuckTrail Ca.Ba.WA 35Lb med 60"


Offline Waldgeist

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Meine Antwort auf die Ausgangsfrage:
Das Parcoursmesser sollte einiges aushalten. Die Klinge sollte von dauerhafter Schärfe und Materialstärke sein. Die Griffgröße und die Griffschalen müssen einen sicheren Grip garantieren. Und ja, das Messer ist ein Werkzeug zum Schneiden. Jedoch ist es bei richtiger Anwendung auch möglich fehlgeleitete Pfeile ggf. auch schonend aus Lebendholz heraus zu hebeln.
Im ANHANG zwei Bildchen zu meinem Parcoursmesser. Soweit ich weiß gibt es das aber nicht mehr zu kaufen. Es handelt sich hier um ein Böker Magnum.

« Letzte Änderung: August 05, 2022, 08:41:37 Nachmittag von Waldgeist »
„Jeder Mensch kann irren, aber Dummköpfe verharren im Irrtum!“
Cicero


Offline Tomsiber

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Nach diversen Klappmessern, die aber eigentlich nur für die Jause geeignet waren, verwende ich seit einiger Zeit das Elite Force EF710.
Kostet nicht viel falls es verloren geht und ist so stabil, dass es auch schon mittels eines Steines wie ein Stechbeitel eingeschlagen wurde  :unschuldig:
White Feather Lark 21" ILF mit Oak Ridge Carbon-Foam 64"38lbs@30"
Oak Ridge Beli 62"34lbs@30"


Offline DMcLeod

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Ich nutze das Dragon Riot Outdoor Messer (Feststehende Klinge inklusive Kydex Scheide). Sehr robust und man darf es legal führen.

https://m.media-amazon.com/images/I/61h3s-4ZSCL._AC_SL1500_.jpg


Offline Eiger2000

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Das ist mein Tool. So nen alten Schraubenzieher muss man erst mal finden  ;) Da noch ne schöne Lederscheide dazu und du bist besser dran wie mit jedem Messer.
Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen.....


Offline PG

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Genau, Schraubendreher reicht.
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Offline Skalli

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Obwohl:
Durfte letztens einen der super spitzen Pfeile meiner Frau aus dem Astloch einer Totholztanne herauspopeln.
Das ging leider nur spanabhebend...
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1. KILL ALL HUMANS
2. RULE THE WORLD
3. SNOOZE


Offline arcodivetro

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Das ist mein Tool. So nen alten Schraubenzieher muss man erst mal finden  ;) Da noch ne schöne Lederscheide dazu und du bist besser dran wie mit jedem Messer.
Endlich mal was Schönes und Originelles! Ich selbst verwende Leatherman. Mit Zange, allerlei Nützlichem und auch Säge. Löst alle Probleme!
... und alle ins Blatt! A.D.Vetro


Offline BAK

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Bei mir ist die Wahl Nummer 1, wenn es richtig festhängt der Spitzenzieher aus Post 19. Zum Totholz-Popeln ist ein Real Steel Observer dabei (Neu angespitzt. Irgendwann ist es beim Hebeln für jedes Messer zu viel).
Gibt es hier Leute vom Fach (Förster, oder Waldarbeiter)?
Frage bezüglich Pfeilepopeln in Lebendholz: Was ist die richtige Herangehensweise? Spitze herauspopeln und dabei den Baum eventuell mehr schädigen, als durch den Schuss, oder die Spitze drinnen lassen? Stellt so eine Spitze eventuell eine Gefahr für den Waldarbeiter und das Equipment da?


Online Uller

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Spitze immer raus !

Wenn da mit der Säge rein kommst,  fliegen die die Funken und mindestens 30 + Arbeitsausfall sind fällig... wenn nix schlimmeres passiert....Kettenriss etc...

Ein gesunder Baum verkraftet das....wenn Bäume als backstopp dienen, kann das auf Dauer zum Ende führen...



Offline Waldgeist

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Hier nochmal ein Erklärvideo zur schonenden Pfeilentfernung aus dem Baum mit dem (geeigneten) Messer:

https://www.youtube.com/watch?v=jjMocC-D-3s
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Offline Knorr

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  • Ich schieße seit Jahren nur noch instinktuitiv...
Abgesehen von Ullers fachmännischer Erklärung, überlegt euch mal was eine Spitze und insert an der Gattersäge im Sägewerk anrichten kann...
Abgesehen vom Sägeblatt, die Stillstandzeit der Maschine, der zusätzliche Arbeitsaufwand...
« Letzte Änderung: August 07, 2022, 06:21:58 Nachmittag von Knorr »
https://www.youtube.com/channel/UCPRH0DXP5mgQQtHd-iDctbg

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