Archers Campfire

extreme Adipositas

Gast · 29 · 2111

DerBärvonTölz

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Sorry, ich bezog mich auf einen BMI weit jenseits der 40.

Und, unser Parcours hat teilweise Höhenunterschied von 20 Höhenmetern zwischen Ziel und nächstem Pflock. Das dann dreimal hintereinander ist für einen sportlichen Typ normal und in einer Gruppe auch noch OK, aber allein ohne Pausen zweieinhalb Stunden ist heftig. Und ich habe "nur" 20 kilo zu viel auf den Rippen


archeryvlog-1

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Also geht es an sich nicht ums Gewicht ! Richtig

Wie Tombows schon schreibt ist meine Wenigkeit auch ungefähr 50 kg über Norm.
Und nein ich bin kein Hochleistungssport trotzdem macht es mir herzlich wenig aus den ganzen Tag über x Parcours zu wandern.

Das Gesamtpaket ist wichtig!

Die Kommentare über meinem ersten Kommentar erweckt  den Eindruck das dicke das generell einfach nicht können.


Korrekt, das Gesamtpaket ist wichtig.
Ohne zu wissen, in welcher konditionellen Verfassung jemand ist, ist es schwer eine Empfehlung auszusprechen.
Ist jemand z.B. den ganzen Tag auf dem Bau als Maurer unterwegs, somit körperlich eher fit und kräftig, aber adipös veranlagt und übergewichtig, wird er vermutlich weniger bis keine Probleme auf dem Parcours haben.

Ist die Person aber eher ein Couchpotato, beruflich ein Schreibtischtäter und dabei adipös und übergewichtig, sieht das ggf. anders aus. Gerade bei hügeligen Parcours, kann es mit den Gelenken und der Pumpe dann durchaus zu Problemen kommen.



Offline Coureur de bois

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Wie wäre es den wenn jemand mit Adipositas, nicht gerade mal einen Selbstversuch mit seinen in der Regel kritischen "Werten" anstellt, bei schwierigen Gelände ist doch ein Kollaps, ein Absturz (Hinfallen) etc. programmiert...vor Jahren gab es ein Lied mit dem Motto....laß es sein...

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Offline carpe noctem

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Also als ehemaliger 150kg+ Träger kann ich sagen das man durchaus damit schiessen kann. Okay ich konnte es schon vorher und mein Auszug und meine Zugstärke haben sich nicht verändert. Inzwischen sind 50kg runter und das Wohlbefinden ist besser. Einen Arzt zu konsultieren ist sicher nicht der verkehrteste Rat
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Offline Grizzly

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Hm,......

Der Nachbar möcht gerne mal Bogenschiessen ausprobieren. Da ist doch der BMI erst mal  10rangig. oder ?

Also ich habe auf einem Platz an der Scheibe angefangen. 3D kam viel später.
« Letzte Änderung: Dezember 27, 2021, 09:01:52 Nachmittag von Grizzly »
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Jack Ryan

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Da ich selber einige Kilos zu viel auf der Hüfte habe, möchte ich mich auch zu dem Thema äußern.

Vielleicht sollte man sich auch die Frage stellen, warum möchte diese Person Bogenschießen? Auf der einen Seite kann es natürlich einfach Interesse sein, auf der anderen Seite ist es für ihn eine Möglichkeit sich in einem Sport zu engagieren, dem er sich körperlich gewachsen fühlt.
Wenn man nun mit "wir müssen erst mal einen Arzt konsultieren, wenn du auf den Parcours willst" oder "ich weiss nicht ob du den Parcours schaffst" um die Ecke kommt (auch wenn es lieb gemeint ist), nimmt man dieser Person 1. die Motivation sich überhaupt zu bewegen und 2. konfrontiert man ihn mit einem Problem, welches ihn vermutlich eh 24h 365 Tage im Jahr beschäftigt.
Bogenschießen steht für Vielfalt und für eine Möglichkeit vom ohnehin stressigen Alltag abschalten zu können.

Ich würde einfach anfangen, ohne ärztliche Untersuchung und ohne Bemerkungen, wie: wir gehen jetzt nur den Flachlandparcours oder wir müssen erstmal einen Bogen finden, der nicht mit deinem Bauch kollidiert, usw.. Und wenn irgendwas nicht klappt, dann bietet der Bogensport immer noch genug Alternativen. Und wie Grizzly schon schrieb: Bogenschießen lernt man erst mal an der Scheibe, vllt kann man als Motivation mal ein Tierchen neben die Scheibe stellen.
« Letzte Änderung: Dezember 27, 2021, 02:04:39 Nachmittag von Jack Ryan »


DerBärvonTölz

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Offline PG

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Ich denke, niemand sollte sich hier auf den Schlips getreten fühlen. Zumindest mein Beitrag war nicht gegen Dicke gerichtet, wär ja blöd, da ich auch einer bin und im Sommer gut auf dem Parcours schwitze. Aber ich komme durch. Es sollte jeder selbst wissen, ob er das Auf und Ab mit genügend Trittsicherheit schafft.
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Offline Coureur de bois

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Ich denke, niemand sollte sich hier auf den Schlips getreten fühlen. Zumindest mein Beitrag war nicht gegen Dicke gerichtet, wär ja blöd, da ich auch einer bin und im Sommer gut auf dem Parcours schwitze. Aber ich komme durch. Es sollte jeder selbst wissen, ob er das Auf und Ab mit genügend Trittsicherheit schafft.

Klar doch, die Eigenverantwortliche, das Wissen um die eigen Gesundheit kann und soll von niemanden abgenommen werden. Nur die Fragestellung kam von einem "Dritten", der um unsere Meinung nachfragte. Also liefert der antwortende doch nur seine Meinung bzw. Einschätzung und auf keinen Fall ein Alibi im Sinne das AC sagt: "Du darfst das, weil kein Risiko besteht...."

Zum BMI, das liefert nur einen Hinweis, fürs Erste schaut mal auf den Ruhepuls (der dürfte bei Adipositas so hoch liegen, wie der Puls unter Belastung bei "Normalgewichtigen")...
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Offline Polaris

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Puh... ist das jetzt schon ein medizinisches Forum hier..  mit Ferndiagnosen zum Gesundheitszustand eines adipösen Mannes...? :Achtung: ...

Der gute Mann möchte gerne mal das Bogenschießen ausprobieren.. so what.. wo ist das Problem.. es wird sich doch ein Bogen mit moderatem Zuggewicht finden und ein Ort zum Schießen.. ohne 20 Meter Höhenunterschied.. Wenn es ihm dann Spaß macht und er "am Ball" bleiben möchte liegt es doch dann in der Eigenverantwortung u. U. das Gewicht zu reduzieren und die Leistung zu steigern.. oder mit Einschränkungen diesen Sport zu betreiben.. immer noch besser als gar nichts zu tun..
« Letzte Änderung: Dezember 27, 2021, 05:32:25 Nachmittag von Polaris »
Gruß und Ahoi Peter..

"Das Entscheidende ist das Tun, nicht so sehr die Ausführung.."


Offline Grizzly

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@ Gevatter aus Tölz: Ich habe mir noch einmal deinen Eingangangspost durchgelesen. Was willst du eigentlich wissen ?

Wenn dein Nachbar mal probieren möchte, geh mit ihm an eine Scheibe, zeig es ihm und lass ihn mal probieren. Wenn er sich selbst dabei im Weg steht, siehe Post von Roscho. Zuggewicht: So um die 16lb, sollten gehen.

Und dann einfach Spaß haben.
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Offline ßimon thumb

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Ich hatte solche, wie auch andere Herausfordernde öfter. Je nach Körperform kann man das noch möglich machen, aber es gibt auch Unmögliches. Hilfreich war immer (wie schon von Roscho erwähnt) ein offener Stand, ein kurzer Bogen z.B. Koreaner und ein verlagern vom Gewicht Richtung Fußspitze kann den letzten Centimeter bringen.
Wie das halten des Bogens auf 2-Uhr-Stellung einem RH-Schützen helfen soll, was Stringwhistler vorschlug, verstehe ich nicht, da es in meinem Verständnis die untere Hälfte der Sehne eher richtung Körper bringt, wo ja gerade Körper ist und kein Platz.


Offline Ralph

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Also da hier Compound-Bogen auch besprochen werden:

Ich kann viele Leute, die so hoch wie breit sind und mit Compundbogen gut klarkommen.

Ob die Körperform toll, gesund etc. ist oder nicht, spielt dahingehend keine Rolle und ist ja auch nicht das Thema.


Offline Landbub

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Also da hier Compound-Bogen auch besprochen werden:

Ich kann viele Leute, die so hoch wie breit sind und mit Compundbogen gut klarkommen.


Jaja, weil viele Compounds halt kurz sind, mit einem spritzen Sehnenwinkel.
Meine Target Compounds haben 40". Da hab ich mal einen eingestellt für einen mit "ordentlich Körbchengröße". Bei dem ging die Sehne dann wirklich an die Brust, ich wollte es nicht glauben. Da hilft auch kein Streifschutz, den durch das Letoff hast beim Compound so wenig Zug auf der Sehne, dass die kleinste Ablenkung schon zum Desaster führt. Also anders als beim Recurve, wo z.B. Frauen fast immer die Sehne ein wenig gegen die Brust drücken.
derzeit aktiver Bogenkram:
Compound: PSE SupraFocus XL, SpotHogg, Shibuya & Viper Scope, TruBall Blade Pro / Carter 2Moons , Arctec
Blankbogen: WW InnoMax, WW WiaWis NS Graphene,  Shibuya Button, Zniper Rest
Traditional: SpiderBow Vultur 25" ILF "Vorderegger Edition", Uukha VX1000, Superrest