Archers Campfire

RST: Position RS zur Gruppe <=> Einschlag-Richtung

Offline BT

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Wie aussagekräftig ist die Position des RS im Vergleich zur Gruppe?
Ist es besser anhand der „Einschlag-Richtung“ also der Position der Nocke im Vergleich zur Spitze zu optimieren?

Hintergrund: Nach einigen Versuchen mit dem RS habe ich den NP im Griff und will den Spinne optimieren. Das bedeutet kürzen, testen, kürzen … Ist natürlich viel einfacher nur einem Schaft zu kürzen. ;-) Und irgendwie kann ich keinen Mehrwert aus dem Schießen der Gruppe ziehen. Kleine Ausreißer sind immer dabei,  beim RS wie auch bei Befiederten.
Gefühlt würde ich sagen das mein Zielcomputer automatisch korrigiert sobald ein RS eingenockt wird. Ist komisch die ersten Versuche (mit schwererer Spitze als auf dem Bild) sind an der Scheibe vorbeigegangen. Nach ein paar Versuchen landet der RS mit den Reverenz-Pfeilen in der Gruppe.
Aber die Einschlag-Richtung lässt sich nicht austricksen.


Offline roscho

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Welche Entfernung ?

Der (Roh)Schaft schwingt ja, und zwar mehr als der Befiederte der schneller stabilisiert.
Deswegen kann zum Zeitpunkt des Auftreffens der Schaft nach links ode rechts stehen auch wenn die Spitze "eigentlich" passt.

Deswegen sollte (aus meiner Sicht) der RST immer auf mehrere Entfernungen (bis ca 20 m) geschossen werden, ist das nicht möglich arbeite ich über der Spitze und nicht über die Nocke ..
Bogenschiessen ist einfach, aber nicht leicht ;)


Offline BT

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Entfernung 5 m bis ca. 18 m. Dabei habe ich immer eine vergleichbare Stellung von Nocke zu Spitze.

Über die Spitze arbeiten?


Offline roscho

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Über die Spitze arbeiten = die Einschlagposition ... ;)
Bogenschiessen ist einfach, aber nicht leicht ;)


Offline Ulrich

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Dass der Blanke einigermassen parallel zu den Befiederten steckt, würde ich priorisieren. Die Abweichung auf dem Foto scheint mir weit über eine mögliche durch das Schwingen verursachte Schrägstellung hinaus zu gehen. Irgend einmal schlägt der quer. Vielleicht schon bei 20 Metern?



Offline BT

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Ah ok … ist ja nicht so das ich es nicht versuchen würde über die Spitze zu arbeiten nur sieht das dann so aus. Nocke-Spitze sagen auf 5-18m zu weich, der Pfeil steckt im oder neben dem Ziel auch mal links.

Dass der RS parallel steckt will ich erreichen und ich bin mir ziemlich sicher dass die momentane Schräge nicht vom Schwingen kommt. Dafür ist es zu gleichmäßig über alle Entfernungen. Und wenn ich auf 20+ oder 30 m schieße geht der sicher rechts am Ziel vorbei. Darauf hat sich mein Hirn nämlich noch nicht eingestellt.

Mit Absicht mache ich das auch nicht aber wenn ich den RS einnocke schieße ich anders, kompensiere den Erwartungswert oder so was.  :wtf:


Offline Bazi

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Wieviel lbs hast du auf den Fingern und welchen Spine hat der RS? Dem Foto nach scheint er zu weich zu sein.


Online kungsörn

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Hallo BT,
also, wenn du tatsächlich die Trefferlage unbewusst kompensierst, dann würde ich aus dem „Einschlagwinkel“ des Pfeils eher einen zu harten Schaft attestieren.
Aber nicht hauen, wenn‘s Unfug ist…
Niemals fesselt mich ein Band, riegelt mich ein Riegel
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Online kungsörn

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Da waren Die Finger wieder schneller, als Kopf.
Natürlich zu weich...Sorry
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Offline nordstern

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Wenn Spine und Pfund auf den Fingern einigermaßen zusammen passen, probiere einen anderen Schaft.
Wenn nicht, dito bzw. anderer Spine.

Nicht alle Schäfte bekommt man auf jedem Bogen zum Fliegen. Hängt eben auch vom Bogen und dem persönlichen Stil ab.
Ein Leben ohne Bentis ist möglich, aber sinnlos
Frei nach Loriot oder so


Offline BT

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Das sind 320er und ich habe 52# auf den Fingern. Klingt zu hart sind aber tatsächlich zu weich. schnelle Sehne, ungekürzt 32", schwere Spitze von 175gn auf 145gn runter. Mit 175gn zeigt der RST viel zu weich.


Offline roscho

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Wenn wir schon in die Tiefe gehen ;)

Welcher Bogen ?
Dein Auszug ?
Die 145 gn sind Spitze - welches Insert ?
Bogenschiessen ist einfach, aber nicht leicht ;)


Offline Ulrich

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>>Mit Absicht mache ich das auch nicht aber wenn ich den RS einnocke schieße ich anders, kompensiere den Erwartungswert oder so was.<<
Dann bist Du ein biologisches Wunder. Nach meiner Erfahrung trägt das Unterbewusstsein zur Richtung so gut wie nichts bei, anders als beim Abschusswinkel. :Achtung:


Offline Mercenario

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Ich schieße mit 29,5“ Auszug 30,5“lange 400er linkboy mit 100gr insert und 60gr spitze und das bei 50# auf den Fingern
Klingt also als wäre dein Setup zu weich
--- Es geht doch nichts über ein ehrliches Stück Holz ---


Offline BT

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Wenn wir schon in die Tiefe gehen ;)

Welcher Bogen ?
Dein Auszug ?
Die 145 gn sind Spitze - welches Insert ?

Na gut dann machen wir eben eine halbe Pfeil- und Bogen- Präsentation aus dem Thema.  8)

Bogen:
Black Widow PL X 66” mit 50# bei 28”
Bei meinem Auszug von 29“ auf den Fingern 52#.
16 Strang Stringwistler Sehne 452xcel / FF+
Standhöhe 19,6 cm, Nockpunkt 24 mm

Pfeile:
Penthalon Heavy Hunter 320, Long Insert (40gn), 3D Combo Spitze, Protector Ring
Gesamtgewicht  Pfeil 44,5g (ca.685gn)
noch ungekürzt

Leider hatte ich letzte Woche keine Zeit den Bogen in die Hand zu nehmen. Hoffentlich die nächsten Tage. Dann werden die Pfeile kürzer.