Hätte, hätte Fahrradkette

Welcher Neuling weiß schon, welcher „Trainer“ diese Bezeichnung zurecht trägt und welcher einfach so genannt wird, weil er die Trainingseinheiten leitet.
Eine gesonderte Ausbildung ist ja nicht verpflichtend und darunter leidet dann ggf. die Qualität des Trainings / der Schulungen (gibt sicher auch Ausnahmen).
Und wer fragt beim vermeintlichen „Trainer“ schon nach seinem Schein?
Als Neuling lässt man sich wohl teilweise auch zu stark vom „wer Trifft hat recht“ beeinflussen. Wer viele Punkte schießt muss ja schließlich wissen, wie es läuft.
Leider ganz falsch…
Trainerausbildungen bei DSB und DFBV bilden eine sehr gute Grundlage. Persönliche Weiterbildung im Selbststudium kann diese dann gut ergänzen.
Dann kann man auch Dinge wie z.B. den oben beschriebenen Anker, Ellenbogenrotation und tiefe Schultern vernünftig (vielleicht sogar auch anatomisch) erklären.
„Wir machen das so weil wir das schon immer so machen“ oder „weil es andere so machen“ gilt nicht.
Zur Eingangsfrage:
Ich würde hier unterscheiden zwischen Techniktraining und Training im Parcours (um auf die Frage nach dem traditionellen Bereich einzugehen).
Techniktraining gerne in der Halle oder am Schießplatz. Umweltgegebenheiten können dort allerdings nur simuliert werden (Geländeeinflüsse usw.).
Zum Techniktraining auch gerne andere Trainingsgeräte als den Bogen verwenden (Nullbogen, Theraband /-tube usw.)
Auch sollten Dinge wie Sicherheit, Aufwärmen, Materialkunde … (die Latte ist lange) im Rahmen eines Trainings eingebunden werden (immer mal wieder).
Das Techniktraining kann mMn unabhängig von der Stilart vorgenommen werden. Klar gibt es kleine Unterschiede wie z.B. den Anker. Alles andere ist aber i.d.R. gleich.
Mit Jake Kaminski und Kisik Lee bist du gut beraten, das weißt du aber wohl zwischenzeitlich selber