Autor Thema: Dünne Schäfte und die Qualitätsunterschiede  (Gelesen 302 mal)

Offline Chrisma

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Dünne Schäfte und die Qualitätsunterschiede
« am: März 15, 2019, 11:36:46 Vormittag »
Ich stelle mich vielleicht etwas blöd an. Aber ich sehe irgendwie nicht mehr durch.

Ich habe folgende Schäfte mit gleicher Befiederung und Spine geschossen:
- Easton Inspire
- Avalon Tyro
- Penthalon Slimline black

Die Preise für diese Schäfte sind total unterschiedlich und sicher auch deren Materialaufbau. ABER ich habe beim Schießen keine nennenswerten Unterschiede feststellen können. Im gegenteil. Der günstigste Schaft...Easton Inspire fühlte sich von der Haptik sogar am besten an...schön glatt.

Kaufkriterien für mich waren bisher immer: Preis, Haltbarkeit und wie fühlt es sich für mich an ob er subjektiv gut fliegt (Ich habe aber erst seit einem dreiviertel Jahr einen Bogen.)

Was soll man denn dann nun nehmen!?

P.S. Bei dickeren Schäften genau das Gleiche. Ich habe den Penthalon Bandit zum Test gekauft und kann darüber nicht meckern.....und sau günstig.

Offline younger

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Re: Dünne Schäfte und die Qualitätsunterschiede
« Antwort #1 am: März 15, 2019, 12:09:19 Nachmittag »
Was soll man denn dann nun nehmen!?
das was Dir passt ;)
und wenn´s dann noch güstig ist, freu Dich!
Gruß, younger
« Letzte Änderung: März 15, 2019, 12:22:39 Nachmittag von younger »

Offline Ari

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Re: Dünne Schäfte und die Qualitätsunterschiede
« Antwort #2 am: März 15, 2019, 04:49:48 Nachmittag »
Probier´s aus!  ;)

Es wird sich dann eh´ im Laufe der Zeit zeigen, wie es mit der Haltbarkeit bestellt ist.
Dann kannst du ja immer noch mal die Marke wechseln!
Wenn du den Bogen in die Hand nimmst,
der Pfeil auf der Sehne liegt, ändert sich dein Leben! Instinkte werden geweckt, längst verschollen und unterdrückt. Du spannst den Bogen zum Kreis der alles umschließt
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Re: Dünne Schäfte und die Qualitätsunterschiede
« Antwort #3 am: März 15, 2019, 06:14:20 Nachmittag »
Ari bringt es auf den Punkt.
Ich hatte das Problem auch einmal. Gleicher Spine verschiedene Hersteller und ebenso die Preise.
Dann hatte ich von jedem ein paar Schäfte gekauft, befiedert und alle immer zum Training geschossen. Da trennte sich dann bei harten Treffern auf die Wand, den Steinen und auch der Holzwand. Letztendlich hat es aber nur einer nicht mehr in meinen Bogenköcher geschafft.
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Re: Dünne Schäfte und die Qualitätsunterschiede
« Antwort #4 am: März 15, 2019, 06:31:24 Nachmittag »
Die ganz preiswerten Easton sind anscheinend mit einem hohen Anteil an Glasfaser gemacht, deshalb sind sie auch vergleichsweise schwer. Man kann das gut an den weißen Bruchstellen erkennen, Carbon ist grau. Trotzdem können das super Pfeile sein, wenn das Gewicht nicht stört. Ich bin Apollo-Fan, die Inspiré kenne ich nicht. Vermutlich sind die sehr ähnlich gemacht, mit einem noch höheren Anteil an Glas bei den Inspiré.

Penthalon hatte ich mal von der ersten Generation, die sind abgebrochen wie Streichhölzer...

Avalon: super Schäfte, unschlagbares Preisleistungsverhältnis.
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Re: Dünne Schäfte und die Qualitätsunterschiede
« Antwort #5 am: März 15, 2019, 07:25:34 Nachmittag »
Mescalero hat es auf den Punkt gebracht.

Die Inspire sind C2 Technologie, heißt innen Glasfaser außen Carbon....sehr sehr haltbar, mit Protectorringe vorne fast unkaputtbar, dafür die schwersten.
Die Geradheit ist jetzt nicht so der Hit, aber als Anfänger wirst das nicht merken. ;)
Servusla, Gruß Guidl...

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Re: Dünne Schäfte und die Qualitätsunterschiede
« Antwort #6 am: März 16, 2019, 12:15:11 Vormittag »
Die Easton Inspire habe ich - einen 12er Satz - als Trainingspfeile, damit habe ich vorhin erst wieder gute 2 Stunden lang auf eine 30 m entfernte Scheibe geschossen. Ich komme bestens mit denen klar, der eine oder andere reisst ein bisschen aus, aber für´s Training sind die top.
Grüße, Achim

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Re: Dünne Schäfte und die Qualitätsunterschiede
« Antwort #7 am: März 16, 2019, 09:31:16 Vormittag »
Meine bessere Hälfte benutzt sowohl die Inspire als auch die SlimLine, beide in 1000er Spine.
Der Gewichtsunterschied ist schon deutlich (ca. 270 gn zu 235 gn) und der Pfeilflug des SlimLine (gerade bei niedrigem Zuggewicht) macht deshalb einen deutlich flotteren Eindruck.
Kaputt bekommt man beide bei harten Treffern (keine Protectorringe), wobei der Inspire üblicherweise vorne nur 5-8mm aufpilzt (inzwischen hat sie einen gekürzten Satz  ;) )

Für Parcours mit weiteren Schüssen würde ich immer die doppelt so teuren SlimLine nehmen, für erste Gehversuche oder Halle mit 18m tuts der günstige Inspire (bezogen auf Bögen mit realem Zuggewicht um 25lbs).
Und 3" Befiederung ist da den 4" vorzuziehen.
cu

Rainer