Autor Thema: Und ewig grüßt der Rohschafttest (Das Paradox)  (Gelesen 1563 mal)

Offline Stringwistler

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Re: Und ewig grüßt der Rohschafttest (Das Paradox)
« Antwort #15 am: August 27, 2018, 05:29:09 Nachmittag »
Ich würde den Button noch etwas aus dem Fenster raus drehen, denn meiner Meinung nach ist es das 2. paradoxon des Pfeiles und solche Spuren zeigen sich nur wenn der Pfeil zu steif ist, dann sollte es weg sein. Oder zum schnellen testen mal etwas mehr Spitzengewicht.:agree:
« Letzte Änderung: August 27, 2018, 05:30:58 Nachmittag von Stringwistler »
Servusla, Gruß Guidl...

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Offline aurelium

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Re: Und ewig grüßt der Rohschafttest (Das Paradox)
« Antwort #16 am: August 27, 2018, 07:13:48 Nachmittag »
Danke euch.

Meine Hand ist schon so gut wie offen. Da hängt nur noch der Zeigefinder leicht davor. Aber auf mögliches Verkanten werde ich mal gezielt achten.

Die F261 sind ja preiswert, aber als "Trabbi" würde ich die nicht abtun. Im Vergleich zu manchen teuren Marken MT sind die meiner Meinung nach sogar besser verarbeitet und bieten dazu noch mehr Montage-Optionen. Die Geometrie muss natürlich passen. Die Teile sind sehr deflex. Notfalls kommt noch ein Ring unter den Tillerbolzen, falls der Anstellwinkel nicht reicht. Mir macht sowas Spaß.

Die Irbis (Nature Evo2 generell) sind übrigens speziell für 19" MT gemacht und sogar danach beschriftet. Die Vx+ haben eine identische Geometrie. Ich denke schon, dass man die auf 19" oder wenigstens 21" ordentlich zum Laufen kriegen kann. Ist halt etwas experimentieren nötig.

Zitat
Aber nun besorge dir erst einmal passende Pfeile und schau auch mal nebenbei auf die Grundeinstellung deines Bogens.

Genau.

Da es verschiedene Meinungen zu hart/weich gibt, probiere ich beides mal aus. Laut Berechnung brauche ich jedoch Spine 530. Einen 600er kriege ich bei meiner Länge nicht so hart getunt, einen 500er müsste ich lang und schwer machen. Bleibt wohl nur der (teure) Easton Carbon One 550.
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Offline Absinth

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Re: Und ewig grüßt der Rohschafttest (Das Paradox)
« Antwort #17 am: August 27, 2018, 07:39:23 Nachmittag »
Der CO ist doch aber schon wieder so schwer - für 1,05 Euro mehr gibt es von CE den Speed Demon und der hat 1,0 GPI weniger...  ;-)

Mein Hinweis auf den Trabbi mit den Porschemotor (usw.) hat absolut nix mit einer Bewertung eines MTs zu tun, welches ich überhaupt nicht kenne. Ich hatte lediglich vorrausgesetzt, dass du als Technikkopf den Inhalt meiner Aussage erkennst.


BG. Absinth



Nachtrag:

...
Die Irbis (Nature Evo2 generell) sind übrigens speziell für 19" MT gemacht und sogar danach beschriftet. Die Vx+ haben eine identische Geometrie. Ich denke schon, dass man die auf 19" oder wenigstens 21" ordentlich zum Laufen kriegen kann. Ist halt etwas experimentieren nötig.
...

Ja, auch ich experimentiere gerne und viel zu viel...

Trotzdem finde ich es lustig, dass uukha für diese WAs, welche für ein 19er MT gedacht sind, kein eigenes MT in 19 Zoll produziert. MMn. würde es den Käufer sehr helfen, wenn er wüsste, auf welches der Vielzahl von 19er MTs diese WAs "geeicht" sind bzw. wenigstens der Hinweis ob ein Bezug zu einem eher defelexen oder eher reflexen MT besteht.

Anderseits ist natürlich klar und verständlich, dass sie mit ihrer vorhandenen Technologie versuchen möglichst viele verschiedene Schützen mit ihren WAs zu erreichen. Nennt sich glaube ich Marketing.!?

Ja, auch ich liebe meine uukhas...  :-)


« Letzte Änderung: August 27, 2018, 08:56:02 Nachmittag von Absinth »
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Offline aurelium

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Re: Und ewig grüßt der Rohschafttest (Das Paradox)
« Antwort #18 am: August 28, 2018, 05:31:53 Nachmittag »
Stimme 100% zu.
Zitat
Ja, auch ich liebe meine uukhas...  :-)
Seit ich die habe, baue ich irgendwie alles andere darum herum.

Siehe Bild: Kleines Zwischenergebnis des Tunens auf 10m (ok, dritter Versuch): Wozu braucht man nochmal Federn?

Das sind relativ leichte China-Schäfte in 500, die ich noch auf Lager hatte. Wegen 31" Länge und 100 gn Spitzen sind es nicht die schnellsten (336 gn), aber wie man sieht fliegen sie prima geradeaus. Bin ganz verzückt. Vielleicht gehe ich doch irgendwann mal mit Moby Black in den Wald ...

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Offline Absinth

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Re: Und ewig grüßt der Rohschafttest (Das Paradox)
« Antwort #19 am: August 28, 2018, 05:52:42 Nachmittag »
Na also, es wird ja so langsam...   :bow:


...
Wozu braucht man nochmal Federn?
...

Die Federn wirst du benötigen, wenn du die Entfernung über 10 Meter hinaus erheblich steigerst.  ;-)


Beste Grüße,
Absinth



PS: Was hast du da für einen Köcher am Bogen? Bitte um genaue Bezeichnung - hab' Dank dafür.
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Offline aurelium

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Re: Und ewig grüßt der Rohschafttest (Das Paradox)
« Antwort #20 am: August 28, 2018, 06:19:40 Nachmittag »
Das ist ein Booster Carbon Black (Bogenpunkt). Kann ich wärmstens empfehlen. Hab schon zwei davon. Lässt sich toll verstellen, anflanschen und wieder abnehmen wie ein Pfeil-Magazin. ist schön leicht. Es gibt zwei Varianten, dieser ist der mit den zwei Einrastern.

Nochmal zum Tunen: Nachdem ich alle möglichen Versuche unternommen habe 600-er härter zu machen (aber nicht kürzer als 30"), habe ich gelernt dass es erheblich schwerer ist einen weichen Schaft härter zu machen, als einen harten weicher.

Mein letzter Versuch war ein Warrior 600 (nur 5,7 gpi) mit leichter 60 gn Spitze und mehr Gewicht hinten. Laut Stu Miller sollte der dyn. Spine passen. Pustekuchen. Der verbiegt sich genau so wild wie die anderen weichen Stengel. Der Schaft an sich hat also erheblich mehr Einfluss, als die anderen Komponenten. Schlussfolgerung: siehe oben.

Jetzt schieße ich erst mal mit dem Satz im Bild oben, bis ich eine passende Stricknadel mit 550 gefunden habe für große Entfernungen.
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Offline aurelium

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Re: Und ewig grüßt der Rohschafttest (Das Paradox)
« Antwort #21 am: September 06, 2018, 10:06:41 Nachmittag »
Möchte zwischendurch mal eine (für mich sensationelle) Erfahrung teilen: Ein Wrap beeinflusst den Pfeilflug siginifikant(!). Bevor man irgendwelche netten Verzierungen der optik wegen anbringt, sollte man sich wirklich Gedanken über die Auswirkungen machen, Beispiel:

Rohschaft mit einfachem Wrap fliegt zu weich (steckt schräg im Ziel auf 15m). Selber Rohschaft mit einer zusätzlichen Lage Wrapfolie (um das Gewicht der Federn zu simulieren: ca. 8 gn) fliegt 1A kerzengerade ins Ziel. WOW

Schlappe und platte 8 gn am Ende des Schafts kompensieren einen Unterschied, der den Schaft auf 30m bestimmt am Ziel vorbei fliegen lassen würde.

nochmal: WOW  :o

Man sollte seine Pfeile nicht unbedingt nur nach optischen Gesichtspunkten bekleben (oder einfach mal die Nocken wechseln, oder einen P-Ring draufstecken), ohne die Auswirkungen vorher mit einem Blankschaft abzuklopfen.

Ach ja, logischerweise macht es für einen Blankschaft sehr viel Sinn, das Gewicht der fehlenden Federn mit Wrapfolie möglichst genau simulieren.
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Re: Und ewig grüßt der Rohschafttest (Das Paradox)
« Antwort #22 am: September 06, 2018, 10:16:39 Nachmittag »
Wieviele Rohschäfte steckten kerzengerade in der Scheibe?

Offline aurelium

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Re: Und ewig grüßt der Rohschafttest (Das Paradox)
« Antwort #23 am: September 06, 2018, 10:34:45 Nachmittag »
Immer der selbe, immer wieder. Bin halt permanent hin und her gelaufen.
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Re: Und ewig grüßt der Rohschafttest (Das Paradox)
« Antwort #24 am: September 06, 2018, 10:36:32 Nachmittag »
Genau so mach ich das immer....
Rohschaft immer mit allem was auch auf dem Pfeil ist, ohne Federn, muß er dann einen ticken weich stecken.
Und das ist der Hauptgrund mit, wieso ich Wraps schieße, dadurch kannst locker vorne 10-15gn mehr Spitze schießen... locker.....ich liebe FOC.... :youRock:
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Re: Und ewig grüßt der Rohschafttest (Das Paradox)
« Antwort #25 am: September 07, 2018, 08:55:22 Vormittag »
Immer der selbe, immer wieder. Bin halt permanent hin und her gelaufen.

Dann mach dir nochmal mind. einen anderen Rohschaft so fertig und vergleiche. Ich habe da schon bei drei Stück, drei Ergebnisse gehabt. Wobei mir mittlerweile auch "grobes" rohschaften reicht, wenn die Dinger ind die Richtung fliegen, wohin ich gucke.

Offline aurelium

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Re: Und ewig grüßt der Rohschafttest (Das Paradox)
« Antwort #26 am: September 07, 2018, 12:24:56 Nachmittag »
Mehrere RS würden die Statistik natürlich verbessern.

Andererseits suche ich die Sätze ohnehin mit dem Arrow Analyzer aus, d.h. die haben schon alle eine ungefähr gleiche Geradheit und Spine. Ich habe mal einen ganzen Satz nur Rohschäfte geschossen (s. Bild weiter oben). Die haben sich alle praktisch gleich verhalten. Das liegt wohl hauptsächlich an der Vorauswahl.

So ab 5 gn +/- vorne oder hinten merkt man schon ein anderes Verhalten. Die Federn schlucken das hinterher zwar, aber was der Rohschaft schon kann müssen die Federn hinterher nicht zurechtbremsen.

Mein Tipp: Aus Wrapfolie Streifen mit bekanntem Gewicht auf Vorrat schneiden und die dann zur Simulation der Federn auf einem Rohschaft aufkleben. Bringt's total.
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Re: Und ewig grüßt der Rohschafttest (Das Paradox)
« Antwort #27 am: September 07, 2018, 12:33:31 Nachmittag »
Zitat
Andererseits suche ich die Sätze ohnehin mit dem Arrow Analyzer aus,....

Ah, ok, das wusste ich nicht.  :klasse:

Zum RST habe ich immer Malerkrepp in Gewicht und Länge der federn aufgeklebt, ist schon ein Unterschied.