Archers Campfire

3d-Tiere => Kill schlecht sichtbar => markieren/nachzeichnen?

Offline piti

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Hallo zusammen,

ich wußte jetzt nicht in welche Rubrik ich meine Frage stellen sollte, ich frag jetzt aber trotzdem (falls es hier fehl am Platz ist bitte ich einen Moderator das Thema zu verschieben):
Man kann immer wieder feststellen, dass die Kills der 3d-Tiere unterschiedlicher Hersteller unterschiedlich deutlich sichtbar sind. Manche Kills sieht man von 20 Metern Entfernung, andere erst wenn man vor dem Tier steht. Natürlich werden die Kills auch "unsichtbarer" wenn die Tiere schon öfter beschossen wurden.
Was sagen da die Regeln der 3 Verbände? Inwieweit muß ein Kill von welcher Entfernung einwandfrei sichtbar sein? Kann es auch sein, dass der Turnierausrichter die Kills "nachmalen" muss damit diese besser sichtbar sind?
Danke und Grüße!
Peter


Offline bowmanmane

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Hallo Peter,

beim DSB muss das Ziel so aufgestellt werden, dass es von "allen Wettkämpfern in voller Größe gesehen werden kann".
Ziff. 6.7.3
Außerdem dürfen ja Ferngläser/Spektive (ohne Strichplatte) verwendet werden, was den Blick aufs Kill erleichtert.

Gruß
Mane
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APA Mamba


Offline Harzer

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Genau. Ein Fernglas hilft. Darauf rummalen würde ich nicht.
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Offline piti

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Hallo Peter,

beim DSB muss das Ziel so aufgestellt werden, dass es von "allen Wettkämpfern in voller Größe gesehen werden kann".
Ziff. 6.7.3
Außerdem dürfen ja Ferngläser/Spektive (ohne Strichplatte) verwendet werden, was den Blick aufs Kill erleichtert.

Gruß
Mane

Das ist schon klar, ich frage mich allerdings inwiefern das Kill sichtbar sein muss, denn selbst mit Ferngläsern ist das Kill bei manchen Zielen nicht so eindeutig sichtbar! Gibt es entsprechende Regeln der Verbände? Ich denke z.B. auch an die Strichbreite des Kill (das bei manchen Turnieren DURCHSTOCHEN  sein muss). Wie breit muss das sein?
« Letzte Änderung: August 02, 2021, 07:38:41 Nachmittag von piti »


Offline Uller

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Mir persönlich....ist es wichtig,  das der Pfeil anatomisch korrekt im Ziel steckt....

Wenn einer die Kringel falsch eingezeichnet....oder das Tier schlecht hingestellt hat....ist mir eine ehrliche 16 lieber als eine "falsche 20"....

Deshalb schieße ich 3D ....und keine Kringelscheiben...

My2Ct


flodur58

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Wenn ich das jagdliche Bogenschießen betreibe, muss ich dann zum Zielen den Kill sehen? Die Tiere in freier Wildbahn haben ja auch keine Zielscheiben eingezeichnet. Ich muss doch einfach nur auf die Zone zielen, die beim lebenden Tier zum Tod führen würde. Für mich ist das Kill nach dem Treffer die Möglichkeit zu beurteilen, wie gut ich getroffen habe.


Offline piti

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Wenn ich das jagdliche Bogenschießen betreibe, muss ich dann zum Zielen den Kill sehen?
Ja, wenn es Dir darum geht so viele Punkte wie möglich zu erzielen. Da muss man schon wissen wo sich das Kill befindet.


Offline Uller

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Wenn ich das jagdliche Bogenschießen betreibe, muss ich dann zum Zielen den Kill sehen?
Ja, wenn es Dir darum geht so viele Punkte wie möglich zu erzielen. Da muss man schon wissen wo sich das Kill befindet.

Fernglas....zack fertisch....


Offline Landbub

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ich frage mich allerdings inwiefern das Kill sichtbar sein muss, denn selbst mit Ferngläsern ist das Kill bei manchen Zielen nicht so eindeutig sichtbar! Gibt es entsprechende Regeln der Verbände? Ich denke z.B. auch an die Strichbreite des Kill (das bei manchen Turnieren DURCHSTOCHEN  sein muss). Wie breit muss das sein?

Hast Du da mal ein Foto? Ich kenne sowas nur von komplett zerschossenen Viechern. Ansonsten ist das auf gängige Entfernungen mit dem Fernglas immer gut zu sehen.
Und zur Breite gibts m.W.n. keine Regel. Das ist auch ein grosser Vorteil der WA Regeln gegenüber der IFAA: "Durchtrennt" ist bei breiten furchen und 4mm Pfeilen gar nicht so einfach. Da ist das "anliegend" nach WA leichter zu werten.
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Offline piti

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Hast Du da mal ein Foto? Ich kenne sowas nur von komplett zerschossenen Viechern. Ansonsten ist das auf gängige Entfernungen mit dem Fernglas immer gut zu sehen.


Ein paar Beispiele:

https://www.bogenladen-collenberg.de/treffer-oder-nicht/


Offline Landbub

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ist doch alles problemlos erkennbar? Der letzte liegende Hirsch oder was das ist, wenn der im Schatten steht, dann wirds aus 40m vielleicht knapp. Aber ansonsten ist doch alles gut erkrnnbar?
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Offline Landbub

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Und genau genommen reichts ja, wennst vom Pflock den 11er ring gut siehst, auf den zielt man ja und wenn der erste Pfeil nicht in der 11 steckt, so korrigiert man ja relativ dazu. Oder kennst Du eine Situation, wo Du die 8 treffen musst?

US Wertungen mit 12 und 14 lassen wir mal beiseite.
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Seeker

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Zum Beispiel einige Tiere von Asen, vor allem die großen wie das europ. Wisent.
 
Stand in der BHL auf 54m, obwohl ich gut sehe war mit dem 10fach Zeiss in gutem Licht nichts zu sehen, da der Strich zu dünn und die lebensechte Struktur zusätzlich das erkennen erschwert.

Da gibts auch Gruppe2 Tiere wo das noch so ist, bei 3 und 4 mit der Glas kein Problem.

Du warst ja auch in Wemding, da waren einige Asen Tiere wo die Kollegen ohne Glas keine Chance hatten.

Lg
Klaus


Seeker

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Da gibts auch noch einen Truthahn Gruppe 3 von Asen, aber trotzdem ein riesiges Vieh. Der hat den verhältnismäßig kleinen kill weiter oben und vorne als die Truthähne anderer Hersteller und der kill ist mit dem 10fach Glas aus bis zu 31.5m max Entfernung schon ab 25m kaum auszumachen ....

Hab jetzt kein Bild gefunden ...


Offline Kuckingen

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Weder bei der Ifaa noch bei der WA muss die Wertungszone mit freiem Auge erkennbar sein.

Es hat allerdings ein Bild des Tieres bei der Scheibennummer bzw Wartezone zu sein, in der die Wertungszonen nachgezeichnet sein müssen. Je nach Verband müssen Sockell bzw Huflininien abgezeichnet werden.

Bei der WA müssen nicht zwingend die Farben des Tieres übereinstimmen. Zb, gestellt ist ein Polarfuchs aber das Bild ist vom selben Tier aber ein Rotfuchs. Die Wertungszonen sind das   Wesentliche.