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Problem beim Zielen mit dem dominanten Auge in Verbindung des Ellenbogens


Offline Bona

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Hallo zusammen,

in meiner letzten Trainingseinheit (die sechste) ist mir durch meinem Trainer etwas aufgefallen, was das Zielen beeinflusst, wenn der Ellenbogen genügend nach hinten gezogen wird, damit die Rückenspannung entsteht und die Arme möglichst eine Gerade bilden.
Dazu hatte der Trainer seine Hand hinten gehalten, die ich versuchen sollte, mit dem Ellenbogen zu berühren.
Soweit so gut.
Das Problem dabei war, dass der Kopf etwas weiter nach rechts wandert, was bedeutet, dass ich mit dem linken Auge auf das Ziel fixieren will statt mit beiden Augen, was ich eigentlich für intuitives  trad. Bogenschießen mit Recurve möchte. Das ging auch die ganze Zeit, weil ich nicht mit dem Ellenbogen weit genug nach hinten ging.
Mein rechtes Auge ist das dominante Auge, aber ich bevorzuge mit dem Sehen durch meine Augenmuskelschwäche lieber das linke Auge, während das rechte Auge einfach vernachlässigt wird.
Wir reden hier also von einem Schielen nach außen, dass ich beliebig steuern kann, oder anders gesagt, manchmal muss ich mich konzentrieren, dass ich auch wirklich wieder mit beiden Augen schaue, als einfach nur mit dem linken Auge und das rechte Auge wandert in eine andere Richtung.
Da sagte doch tatsächlich mein Trainer, er hat das gleiche Problem gehabt, es bringt alles nichts, eine Augenklappe muss her. Ich hoffe ihr könnt mir bis hierhin folgen.
Ich hatte den Selbsttest für das dominante Auge schon vor Beginn des Bogensports GEMACHT, Das passt ja soweit alles.
Davon hatte ich ja auch abhängig gemacht, ob ich zu einem Rechtshand oder Linkshandbogen  greife (RH ist es geworden)
Was habe ich vor kurzem gemacht? Beim Zielen das linke Auge zugekniffen, damit ich wirklich mit dem rechten Auge schaue, wenn ich schon nicht normal mit beiden Augen schauen kann oder schlimmer noch das linke Auge verwende. Dabei konnte ich die Pfeilspitze besser sehen.
Nach ein paar Schüssen habe ich gemerkt, wohin der Pfeil geht, wenn ich einen möglichst festen Punkt anvisiere
In meinem Fall auf 18 m etwa auf ein 3d-tier musste ich die Pfeilapitze etwas unter das Tier zielen, damit es das Tier trifft. Tatsächlich hatte ich nach einigen Schüssen alle Pfeile relativ zentral auf das Tier.
Ja, mal etwas höher mal etwas tiefer mal etwas weiter rechts mal etwas weiter links aber alle bis auf vielleicht mal ein oder zwei Pfeilen relativ in der Nähe auf das Tier.
Mach das ganze wirklich Sinn, das linke Auge für einige Trainingseinheiten zu schließen beim Schießen statt dieser Augenklappe? Ein anderer Trainer meinte, besser mit beiden Augen zusammen Zielen, aber dann will ich wieder nur mit dem linken Auge schießen. Vielleicht wusste er es auch nicht genau, wie das bei mir so ist
Aber fürs erste scheint es zu klappen mit dem Schließen des linken Auges.
Im Anhang habe ich mal Schüsse aus 18 m Entfernung. Ich hatte die Mitte vom hinteren Gefieder des Tieres genommen.
Was sagt ihr dazu zum zukneifen des linken Auges? Ist das vielleicht auch zu beeinflussend, sodass es kontraproduktiv beim Zielen ist? Angeblich kann es Folgen haben, wenn ich mein Kiefer und die Stirn ein wenig dabei verziehe, weshalb die Augenklappe besser sein soll.


Offline roscho

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Wieviel Zuggewicht hat der Bogen ?
Hast mal einen schwächeren probiert?
Und ab wann ? Wo steht der Ellbogen wenn alles noch „normal“ ist ?
Bogenschiessen ist einfach, aber nicht leicht ;)

"Der intuitive Geist ist ein heiliges Geschenk,
und der rationale Verstand ein treuer Diener.
Wir haben eine Gesellschaft erschaffen,
die den Diener ehrt und das Geschenk vergessen hat."

* Albert Einstein