Ich habe ein Problem und bitte Hilfe.
Hintergrund:
Unser Verein lebt gerade nach 10 Jahre Sparflamme langsam wieder auf.
In diesen 10 Jahren wurde durch einen "Ersatz-Vorstand" der Verein am Leben erhalten.
Corona hat auch übel mitgespielt.
Seit 1,5 Jahren bin ich im Vorstand und versuche das Leben zurückzubringen.
Seit wenigen Monaten wurde auch der erste Vorsitz gewechselt.
Wir arbeiten nun alles auf, was liegengelassen wurde.
Wenn ich den Zustand beschreiben wollen würde, würde es so aussehen:
Was von unserem Verein übrig ist, ist ein jämmerlicher Trauerkloß den man den "Kern" nennen könnte.
Der Kern sind ca. 15 Schützen von 65 Vereinsmitgliedern. 30% des Vereins habe ich in 3 Jahren nie kennengelernt.
Dieser Trauerkloß besteht primär aus Spaßschützen. Diese Leute kommen und gehen wann sie wollen. Sie haben kein Interesse an einem Vereinsleben.
Freitäglich haben wir unseren "Trainingstermin". Dieser Termin existiert historisch. Wir haben keinen Trainer. Dieser Termin existiert aktuell eher für die Jugendlichen und Kinder, die ohne Aufsicht nicht alleine auf dem Platz schießen dürfen.
Das Problem
Seitdem ich im Vorstand bin, habe ich auch die vernachlässigten Beitrittsanfragen und Probetrainingsanfragen übernommen. Seitdem gab es jeden Freitag zum offiziellen Training Schnuppergäste. Der alt eingesessene Trauerkloß beschwert sich nun immer mehr, dass die Schnuppergäste das "Training" behindern und wollen, dass das ganze separiert wird.
Die Frage an Euch
Wie geht Ihr also in Eurem Verein mit Schnuppergästen um?
Haben diese einen separaten Termin, bei dem sie mit einem Trainer angeleitet werden? Oder findet das parallel zum regulären Training statt?
Ich habe nämlich Bauchschmerzen damit, wenn Leute dem Verein beitreten wollen und diese das "Vereinsleben" gar nicht kennenlernen dürfen, weil ihre Einführung ins Bogenschießen komplett vom Verein separiert werden soll.