Echte Tiere können zudem sehr oft - auch wenn unscharf und in S/W - feinste Bewegungen wahrnehmen.
Die Reaktionszeiten sind enorm kurz. Die Bewegungen schnell.
Versuch mal einer Katze mit einem Eimer Wasser zu Leibe zu rücken.
Egal was du machst, die bekommt nicht einen Tropfen ab. Zumindest, wenn sie einen minimalen Bewegungsspielraum hat.
BTW: wir haben Zwei von denen und ich mag sie sehr.
Theoretisch kann ein durchschnittlich gut trainierter Fußballtorwart jeden Ball aus >16m aus seinem Kasten raushalten.
Praktisch gibt es aber unzählige - also wirklich „unzählige“ - Beispiele, die das Gegenteil zeigen.
Erfahrung, Tarnung und Timing machen es möglich.
Mache Bogenjäger halten absichtlich tiefer, weil das Abspringen mit dem Abducken beginnt und der Zeitpunkt der Penetration oft in diesen Bereich fällt.
20m sind für viele Bögen schon zu weit.
Es kommt auch darauf an, was das Wild gerade tut. Im Liegen oder wenn es wegguckt, sind die Chancen wohl deutlich höher.
Die Frequenz, Stärke und Dauer der Abschussgeräusche haben womöglich auch Einfluss.
In den Amiforen unterhalten die sich oft über die Tonlagen, wenn sie über Sehnendämpfer diskutieren.
Ich vermute mal, ein Geräusch, dass ein Fressfeind beim Angriff erzeugt (Ästeknacken, Laubrascheln usw.), den Fluchtreflex schneller stimuliert, als ein tiefes „Donnnggg“.
Niemals fesselt mich ein Band, riegelt mich ein Riegel
Suchte meinesgleichen, fand nur Sünder ohne Zügel
(In Extremo, "Sünder ohne Zügel")