Archers Campfire

TD-Mittelteil mit Micarta- oder CFK-Einlagen bauen.

Offline kungsörn

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Ich werd darüber nachdenken.
Bei 50% Luftblasen braucht man das natürlich nicht tun.
Vielleicht investiere ich erstmal die 15,- für den hp-e60k + Flocken und bestell ein bisschen Gewebe mit.
Versuch macht kluch, oder so... ::)
Dann seh'n wir weiter.
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Offline Grombard

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Der 60K ist aber Kleber.
Zum Laminieren nimmt man was anderes.
irgendwas is ja immer


Offline kungsörn

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Offline Grombard

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Kommt drauf an, was du machen willst.
Ich glaube das Thixozeugs ist klarer.
Mit den Flocken könnte das Harz etwas trüb werden.

irgendwas is ja immer


Offline Cake78

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Ich nehme immer dieses Harz für mein Micarta und habe es auch schon in Verbindung mit einer Glasfasermatte zum Verkleben meiner Mittelteile verwendet:

https://shop1.r-g.de/art/100110

Es lässt sich auch ohne Unterdruck gut blasenfrei  zu Micarta verarbeiten. Ich werde den Filz, den ich nehmen möchte, damit tränken, Überschuss leichtabwischen  und dann zwischen dem Holz vom Mittelteil pressen. Das ist mal mein Ansatz :???:
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Offline Gundog

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Masterplatex habe ich schon in Griffen verarbeitet. Es gab keine Probleme. Ich habe die Bögen aber thermisch nicht an die Grenze belastet. (von wegen unterschiedlicher Ausdehnung zu Nachbarmaterialien).

Wenn du eine Bandsäge hast und diese z.B. 2mm Schnittfuge hat, dann kannst du quasi damit jede wilde Kurve sägen (mit entsprechenden Mindestradius) und dann diese mit den Zierteilen auffüllen. z.B. weißes und schwarzes Masterplatex 0.5-1-0.5 mm da drin packen.
Mit entsprechenden Kurvenvorrichtungen (habe sowas für die Bandsäge und auch Fräser) geht natürlich mehr.


Offline kungsörn

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Ein Update:
ich hab mir einen Ruck gegeben und das Harz aus meinem Beitrag # 17 geordert. Dazu 1 m² CFK-Gewebe (2.Wahl 200g/m²), das Troxizeugs und noch ein paar Kleinigkeiten.
Die Sachen waren schnell da und so habe ich ein Probestück fabriziert.

Ein Abfallstück aus Eiche hat nun zwei Verstärkungsfugen aus Carbonlaminat. Eine mit 4 Gewebelagen und eine mit 5.
Zuerst hab ich 4er gemacht. So, wie man es in den Youtube-Videos sehen kann. Eine Lage nach der anderen (Nass in Nass).
Auf Grombard‘s Hinweis hin, habe ich die zweite Fuge nur vorbereitet, indem ich Klebeflächen quasi vorgrundiert habe.

Zwei Tage später war auch diese fällig. Das Vorgehen war ähnlich und das Ergebnis auch.

Was hab ich gelernt:
-   Laufmaschen gibt es nicht nur in Strumpfhosen.
-   Vorher gut überlegen, wo man das Kreppband zum Scheiden auf dem Gewebe fixiert.
-   45 min. Verarbeitungszeit sind nicht so üppig, wie es im sich anhört.
-   Schraubzwingen haben hier nichts verloren.
-   Am besten „Nass in Feucht“ arbeiten (einzelne Lagen ggf. anföhnen)
-   Es ist kein Hexenwerk und das Geschmodder hält sich in Grenzen, wenn man ein bisschen aufpasst.
-   Das Troxizeug macht das Harz etwas milchig (Bei Decklagen ist das sichtbar).
-   100% parallellaufender Fugenspalt wird überbewertet.
-   Lieber mehrmals kleinere Mengen Harz anrühren.
-   Das Ergebnis auf keinen Fall der Familie zeigen. Meine Große will jetzt so einen neumodischen Holztisch mit pinkfarbenem Harz.

Hier noch Erklärungen zu den Bildern:
Ich konnte es mir nicht verkneifen, bei der ersten Fuge eine Messerspitze braunes Farbpulver ins Harz zu mischen.
Bei der 2. Fuge hab ich leider vergessen, Bilder zu machen.
Die weißen Streifen an der geschliffenen CFK-Fuge sind Kreppbandreste.
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Offline Grombard

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Sauber.
Ich habe einen Rohling mit zwei 6mm Längslagen Carbon.
Das war ein schönes Gematsche.
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