Archers Campfire

"Flecken" auf Hunter´s Niche Wurfarmen

Offline PanTau

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Hallo,
ich hab lange nicht mehr gepostet, aber viel gelesen - und brauch mal die Scharmintelligenz. An meinem Hunter` s Niche zeigen sich im/unterm Fiberglas der Wurfarme Flecken bzw. feine weiße Riffel und ich weiß nicht wo sie herkommen (und wo sie hinführen...). Die Striche/Flecken beginnen dort, wo der "Keil" des Wurfarms endet, also im Hauptbiegebereich, unten stärker als oben (und ich schieße 3unter, belaste also den unteren WA stärker). Den gleichen Effekt hatte ich schonmal und ließ die WA damals zurückgehen...
Folgendes Setup:
46#@28",  60" HN Predator, auf der Hand bei etwas über 29" ca. 49#,
Sehne 20+4 Fury oder 26+4 Mercury Flämisch Spleiß
500er GTTH 29,5" mit 60er Insert, 60er Spitze, Standardnock, Protektorringen etc. 408gn (--> um 8,3gpp)

Natürlich stell ich mir Fragen:

Pfeil zu leicht?, Setup zu schnell (um 180-190 fps) für den Bogen? (genannt werden eigentlich 8gpp)
Temperaturproblem? (im Winter auch in der Garage geschossen...)
Auszug zu weit für die Bogenlänge?
Kleberproblem?
Fiberglasproblem?
Gar kein Problem, nur Optik...

Wer hat/hatte sowas schonmal und kann mir einen Rat oder eine Abschätzung abgeben?  :help:

Umtauschen ist nicht, erstens hab ich ein schlechtes Gewissen, weil das jetzt schon wieder ist, zweitens gibt es die Firma nicht mehr und das Problem bliebe beim Händler hängen, das will ich nicht.

Herzliche Grüße
Andreas
« Letzte Änderung: Juli 10, 2021, 07:42:32 Nachmittag von PanTau »


Offline perkolat

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Wäre es ein Bear Bogen könnte das als Originalitätssiegel durchgehen. :Achtung:

Für mich sieht es wie ein, kleines, Lackproblem aus. D.h.  der vielleicht zu harte Lack kann die Elastizität des WA nicht aufnehmen. Dann bekommst Du entweder Risse in den Lack, oder der löst sich vom Untermaterial. Ein schnelles Setup dürfte den Effekt verstärken, Kälte generell auch. Wobei Dir das in Deinem Fall sicher früher aufgefallen wäre. Technisch ist es nicht weiter schlimm, aber optisch schon schade.


Offline Stringwistler

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Keine Sorge, saß ist völlig normal und ist im Glas, so weit man das auf dem Foto sehen kann.
Da hab ich in den letzten 40 Jahren deutlich schlimmere Streßlinien gesehen und die Bögen schießen heute noch.  :bow: ;)
Servusla, Gruß Guidl...

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Hartl Prim.Defl-Refx. Osage/Bambus 68"40#30", White Feather Lark 19"Junxing Pharos Hybr.63",
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Offline caballero

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Und ich dachte immer Stresslinien verlaufen quer zum Wurfarm. Solche Linien wie auf dem Bild sind bei mir (Glas von Bearpaw ca. vor 7 Jahren gekauft) von Haus aus drinnen. Sieht man bei dunklem Holz eher als bei hellem. War damals von einem östereichischem Glashersteller, welcher vornehmlich die Skiindustrie belieferte. Den Namen weiß ich leider niicht mehr.


Offline Stringwistler

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Und ich dachte immer Stresslinien verlaufen quer zum Wurfarm. Solche Linien wie auf dem Bild sind bei mir (Glas von Bearpaw ca. vor 7 Jahren gekauft) von Haus aus drinnen. Sieht man bei dunklem Holz eher als bei hellem. War damals von einem östereichischem Glashersteller, welcher vornehmlich die Skiindustrie belieferte. Den Namen weiß ich leider niicht mehr.
Da hast schon Recht. Aber die Längs hab ich das mindestens schon genau so oft gesehen. ;)
Macht gar nix und ist rein eine optische Geschichte.
Servusla, Gruß Guidl...

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Offline PanTau

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Super - vielen lieben Dank. Ich dachts mir schon, weil meine identischen "schwarzen" Wurfarme das nicht zeigen (bzw. man es nicht sieht, weil das ja die Klebung zwischen Fiberglas und Holz betrifft). Im Übrigen meinte ich nicht die Längs-Marken (die kann ich einordnen), sondern die kleinen weißen Querriffel. Ich werd das eine Paar mal mit den 500ern (408gn) weiterschießen und auf den anderen mal schwerere 400er testen. Wenn ich die nen Zoll länger lasse, das kurze 60gn Insert nehme und ne 70er Spitze drauf, komm ich nur nen Ticken härter raus und dafür um 450 gn. Nach ner Zeit weiß ich dann sicher, womit ich weitermache - und ich denke auch, dass die weißen Riffel gerade auf dem schicken Furnier halt blöd sind, aber hoffentlich eben kein Zeichen für anstehendes technisches Versagen...

Mir fällt in im Nachhinein ein völlig gerechtfertigter Tippfehler im Ursprungspost auf: Scharmintelligenz (Charm und Schwarm passt hier ans Feuer!).  :klasse:
Herzlichen Dank!
Andreas

P.S. - Alejandro von Arcodos (von dem hab ich die Wurfarme) hat sich gerade auf meine Frage auch gemeldet und schreibt (mit leicht kritischem Unterton ob der 8.3 gpp, obwohl HN eben 8gpp als Grenze angibt):
These marks  are common.
They are marks of use or sticking of the fiberglass.
My personal bow (62 #) has these types of markings and I have been using it for 10 years. This does not indicate that the limbs  has problems.

As for the shafts a spin 500 ( Ok ) but  of 8 gpp (I know this is dangerous). Very little shaft  weight.

There is a big problem on circuits all over Europe (in Spain too). Shooters use 700 spins FlatBoy with 40 pound limbs. The trajectory is perfect, but the limbs  end up breaking or worse, the riser breaks. Successive shots with little weight, implies infinite dry fire micro-releases  and in the end, breakage always occurs.

I insist that the best trayectori in an bow is in a  compound.
« Letzte Änderung: Juli 11, 2021, 09:02:31 Nachmittag von PanTau »