Archers Campfire

eiskalte Themperaturen und Bogenschiessen

Offline Stringwistler

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  • Der Bogen schießt... aber die Sehne trifft...
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Noch nie Schwierigkeiten gehabt...
Alle glasbelegten halten das locker aus bis -15°©
Taschenofen mit Benzin gefüllt und locker 3-4 Std. raus und warme Finger. Ob roven oder Parcours, alles bestens... Nur die Pfeile lassen sich bei 20cm Schnee viel leichter verstecken wenn die Tiere und Wurzelstöcke weng klein sind...  :GoodJob:
Servusla, Gruß Guidl...

https://stringwistler.blogspot.de

Hartl Prim.Defl-Refx. Osage/Bambus 68"40#30", White Feather Lark 19"Junxing Pharos Hybr.63",
Jensbows Rayden 64"-38lb.3stripes-rubyred, 65"ILF-Amey XGS Ghosthand+Bosenbows doplCarbonFoamLBs, Black Hunter Hybr.60", Mohawk RC+Hyb.,Weick Cobra


Offline epona

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Wir waren schon in Eisenbach im Hochschwarzwald bei -18°. Glasbelegte Bögen machen das mit, Carbonpfeile auch. Die Holzpfeile waren da etwas zickiger, die durften im Auto bleiben. Und beim Stapfen durch den tiefen Schnee wurde den Schützen auch ordentlich warm.
"Wenn du immer alle Regeln befolgst, verpasst du den ganzen Spaß." Katharine Hepburn


Offline sfs-archery

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  • Am Rande meines Verstandes kichert der Wahnsinn
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Bei mir ist das so:
Das Empfindlichste bei diesen Temperaturen beim Bogenschießen bin ich  ;D ;D
Bisher haben meine Bögen und Carbonpfeile das gut weggesteckt ohne das es Auffälligkeiten gegeben hat.
Problematisch bei Frost sind bei mir eher die 3D Viecher. Ich habe nur wenig Pfund auf den Fingern. Da ist die Durchschlagskraft, insbesondere bei weiten Entfernungen, nicht so hoch. Und "wenig Durchschlagskraft" zusammen mit "tiefgefrohrenem Ziel" ergibt ab und an "muss nicht stecken bleiben". Oder aber wenn der Pfeil steckt dann "wie bekomme ich den wieder aus den harten Ziel raus?"  :???:


Offline Stringwistler

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  • Der Bogen schießt... aber die Sehne trifft...
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Bei mir ist das so:
Das Empfindlichste bei diesen Temperaturen beim Bogenschießen bin ich  ;D ;D
Bisher haben meine Bögen und Carbonpfeile das gut weggesteckt ohne das es Auffälligkeiten gegeben hat.
Problematisch bei Frost sind bei mir eher die 3D Viecher. Ich habe nur wenig Pfund auf den Fingern. Da ist die Durchschlagskraft, insbesondere bei weiten Entfernungen, nicht so hoch. Und "wenig Durchschlagskraft" zusammen mit "tiefgefrohrenem Ziel" ergibt ab und an "muss nicht stecken bleiben". Oder aber wenn der Pfeil steckt dann "wie bekomme ich den wieder aus den harten Ziel raus?"  :???:
Ich hab im Winter "immer" einige Tropfen Silikonöl im Schaumeinsatz meiner Haube des Bogenköchers. Da frieren auch keine Pfeile in den Tieren fest, wie mir ohne auch schon passiert ist.
Die Tiere sind oft etwas vollgesogen mit Feuchtigkeit, Wasser und Schneeschmelze. Beim Einschlag der Pfeile werden durch die extremen Reibungskräfte diese gefrorenen Wasserpartikel angetaut. Bis du bei -15 °C den Pfeil wieder ziehst, kann es schon mal einige Minuten dauern, wenn du danach noch andere Ziele beschießt.
So steckte vor einigen Jahren bei uns ein Pfeil vom Hasi (300er Spine mit 650gn und Footing) über ne Woche in einem Ziel.  ;D
Jeder der schießen war zog daran rum und brachte ihn nicht raus und schrieb Hasi ne Nachricht, daß da ein Pfeil von ihm im Keiler steckt den er vergessen hat.   ;D
Der arme Kerl war schon etwas genervt, weil er es schon lange wusste.
Zum Glück so ein Prügelpfeil, sonst wäre er wohl schon durchs dran rumreißen abgebrochen ...  :Achtung:
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Offline Sonuka

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Ich bin da relativ simpel gestrickt: der Bogen ist ein Arbeitsgerät, wenn´s kaputt geht, wars wohl Mist.
Allerdings ist mein aktueller Bogen auch easy mit 80€ zu ersetzen... da ich Black Hunter vom Chinamann schieße.
Hab allerdings mit keinem Bogen noch nie darauf geachtet, ehrlich gesagt.
Green Hunter Hybrid 45#@28"


Offline suelze

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Wie unterschiedlich ihr doch mit den Temperaturen umgeht . die meissten gehen aber trotzdem raus auf den Parcours .
Bei mir waren es ILF Wurfarme , Sichtcarbon lackiert . Die Bläschen bildeten sich im Bereich der Fadeouts im Lack .
Naja dann werde ich mal mit anderen Wurfarmen probieren . Vielen Dank
Glücklich ist wer vergisst was nicht mehr zu ändern ist .


Offline kungsörn

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So steckte vor einigen Jahren bei uns ein Pfeil vom Hasi (300er Spine mit 650gn und Footing) über ne Woche in einem Ziel.  ;D
Jeder der schießen war zog daran rum und brachte ihn nicht raus und schrieb Hasi ne Nachricht, daß da ein Pfeil von ihm im Keiler steckt den er vergessen hat.   ;D
quasi Excalibur für Bogenschützen... 8)
Niemals fesselt mich ein Band, riegelt mich ein Riegel
Suchte meinesgleichen, fand nur Sünder ohne Zügel
(In Extremo, "Sünder ohne Zügel")


Offline Kedde

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Ich/wir waren gestern bei -14° auf unserem Parcours schiessen. Es war einfach nur genial. Die Tiere waren teilweise unter der Schneedecke nur durch eine Erhöhung zu erahnen. Die Freude war riesig wenn wir uns verschätzten und der Pfeil nur ein Loch in den Schneebuckel hinterliess. Wer das Tier traf hatte allerdings das Problem des Pfeilziehens, die Tiere waren Tief-gefroren. Dank der Spuren im Schnee wurden die Pfeile sehr schnell gefunden und es gab keine Verluste.
Heute geht es wieder raus, die Nachttemperatur betrug -20°, mal sehen wie sie nachher auf dem Parcours ist.
Den Bögen und Pfeilen hat die Temperatur übrigens nichts ausgemacht, uns aber auch nicht da wir eh ständig in Bewegung waren.
Ich kann es nicht verhindern das ich Älter werde, aber ich kann verhindern das ich mich dabei langweile.
Für Eile habe ich keine Zeit!
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Offline Grendel

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Im Winter geh ich bis max. -10 schiessen. Ich schiesse nämlich im Pullover, mit Fliesweste drunter. Mit Jacke kann ich nicht schiessen, Handschuhe will ich auch nicht. Drum is so -10 meine Grenze. Schiessen tu ich nur auf Lamellenscheibe, die Tiere sind durchgefroren und hart wie Stein.
Bear Super Kodiak #40
Penthalon Hunter Extreme


Offline Kedde

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Ich habe auch nur eine Weste und darüber eine Fleecejacke an. Für die Bogenhand habe ich einen Handschuh an den ich aber zum schießen ausziehe. Die rechte Hand mit dem Tab stecke ich zwischen den Schüssen in die Hosentasche wo ich einen Taschenofen habe.
Ich kann es nicht verhindern das ich Älter werde, aber ich kann verhindern das ich mich dabei langweile.
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Offline Stringwistler

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Im Winter geh ich bis max. -10 schiessen. Ich schiesse nämlich im Pullover, mit Fliesweste drunter. Mit Jacke kann ich nicht schiessen, Handschuhe will ich auch nicht. Drum is so -10 meine Grenze. Schiessen tu ich nur auf Lamellenscheibe, die Tiere sind durchgefroren und hart wie Stein.

Eben dagegen hilft sehr wenn man den Schnee schnellstens abkehrt bevor tags die Sonne den Schnee taut und das Wasser in die Tiere läuft.
Nur macht das halt keiner weil viele nur schießen und sich nicht damit aufhalten wollen.
Ist halt bei einem Vereinsparcours auch wesentlich leichter weil die Lauf-Strecken nicht zu lange sind und Gemeinschaftsdenken leichter geht. ;)
Und Taschenofen in der Jackentasche hilft sehr lange beim gehen die Finger warm zu halten.
Bis -15° und 1,5 Std. schießen geht da prima und vor allem wenn dann die Sonne unterm Tag den Vitamin D- Vorrat auffüllt. ;D

Ich liebe den sonnigen Winter wie er heute bei uns ist..... ::) :klasse:
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Offline perkolat

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Ich habe vorhin leider einen kleinen Kältetest gemacht und bei 0° einen kleinen Schiessversuch mit zwei Bögen gemacht. Beide waren nur ca. 15 Min. an der frischen Luft und wurden je für 15 Schuss genutzt. Ein Bear Super Magnum von ca. 2010 hat das ganze klaglos überstanden. Ein Kodiak Magnum von ca. 1971 hat nun am Fadeout die oft zu sehenden Querrisse im Lack und viele kleine Mikrorissen von der Wurfarmmitte bis zu den Tips. Sehr ärgerlich und eine Lehre!
Also Bogenoldtimerfans, bleibt im Winter im Zweifel lieber bei den neuen Chinesen, statt den alten Amerikanern...


Offline Stringwistler

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Bist sicher daß das nicht auch ohne Kälte gekommen wäre?
Ich hab auch einen alten Bären im Keller, den ich auch schon im Winter geschossen hab, hat er anstandslos überstanden. :(
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Offline perkolat

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Keine Ahnung, ich habe ihn in der warmen Stube nur gezogen, nicht geschossen. Diese kleinen Lackrisse hat er heute bekommen und keiner meiner anderen alten Bögen hat so etwas. Sicher ist sicher...


Offline suelze

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Ich hab vorhin mal mit einem renomierten Bogenbauer gesprochen . Er meinte zwar das eigentlich nichts passieren sollte , einen Tip gab er mir noch mit.
Wenn man mit dem Bogen aus dem Warmen ins Kalte kommt , sollte er sich vor dem Aufspannen erst mal aklimatisieren . Umgekehrt genauso , erst abspannen und dann wieder in die warme Stube .
Glücklich ist wer vergisst was nicht mehr zu ändern ist .