Archers Campfire

Pfeilauflage für BB/Stringwalking


Offline Absinth

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Eines vorweg, ich bin kein Stringwalker mag dir aber trotzdem einige Hinweise geben was hier im Forum steht...

Zunächst zum Tiller - hier zum Beispiel das...

https://www.archers-campfire.rocks/index.php?topic=4289.msg75318#msg75318



Offline TheTTP

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Tiller habe ich bisher immer nach Geräuschentwicklung gemacht. Da ich meinen 25m Abgriff noch nicht ausschießen konnte habe ich das aber nur grob gemacht. Das wird auf jeden Fall noch einmal geprüft und justiert.

In derMittagspause habe ich mir die Schrauben an Button und Zniper angeguckt.

Aktuell vermute ich, dass die Zniper doch unschuldig ist und der Button wieder das Problem ist. Fehlersuche könnte in dem Thread also Offtopic gehen. Die Madenschrauben zur Fixierung der Vorspannung waren fest. Die Vorspannung ließ sich aber trotzdem leicht verstellen.

Ich habe den Button auseinander geschraubt und da kam mir nach der Madenschraube etwas entgegen, dass nach einer abgebrochenen Spitze einer anderen Madenschraube aussieht. Dadurch hat die Fixierung anscheinend nie funktioniert und das hat sich losvibriert.

Das gucke ich mir also nach Feierabend als erstes an.


Offline Absinth

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Wenn es denn dann nur am Button liegen würde, würde es mich freuen für dich. Nur denke ich, basierend auf meine eigenen Buttonerfahrungen, dass dieser nix zu deinem federfressendem Problem beiträgt. Ich habe schon die Funktion es Buttons insofern reduziert, dass er einem festen Lager entsprach und dies hatte keinerlei negative Auswirkungen auf den Zustand der Federn... Das mit dem festen Lager bzw. festen Button hat für mich viel Ähnlichkeit mit dem Shelf am Bogen.

Nach dem Tiller, würde ich als nächstes nach der Centerlage des Pfeils schauen und mal probieren, ob nicht doch leicht außerhalb des Centers eine für mich bessere Einstellung ist.? Anschließend würde ich auf den gewählten Pfeilspine schauen, ich finde, dass der 600er Schaft unter den gegebenen Bedingungen überfordert ist, er ist m.M.n. zu weich gewählt.

Zum Spine noch... Ich bin (noch) kein großer Freund von den Spinerechnern - aber, ab und zu gebe ich mal die gewünschten Parameter vom Bogen und jene vom konstruierten Pfeil in den mainweg-Rechner ein, um zu schauen, was sagt denn der wohl dazu...? Tja und ehrlich, meistens überrascht er mich angenehm. Probiere das doch mal mit deinen Bogen- und Pfeilparametern aus.



Erbswurst

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Ich habe den Button auseinander geschraubt und da kam mir nach der Madenschraube etwas entgegen, dass nach einer abgebrochenen Spitze einer anderen Madenschraube aussieht.
Bei manchen (fast allen?) Buttons befindet sich unter der Madenschraube, die die Hülse fixieren soll, ein Zwischenstück, das verhindert, dass die Madenschraube direkt auf das Gewinde drückt und dieses beschädigt. Vermutlich handelt es sich bei dem Teil, das wie eine abgebrochene Spitze aussieht, um dieses Zwischenstück.

Ansonsten stimme ich Absinth zu. Der Button hat meist wenig damit zu tun, ob der Pfeil sauber rausfliegt. Der Spine schon eher und auch Fehler beim Ablass führen unter Umständen dazu, dass ein eigentlich passender Pfeil plötzlich anschlägt.


Offline TheTTP

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Danke schon mal für die Tipps. Gestern konnte ich doch nichts testen weil ich dann doch zu lange gearbeitet habe.

Zum Button: das Vibrieren hat den Button nicht fester sondern lockerer gemacht. Nach meiner Vermutung könnte das einen ähnlichen Effekt haben wie ein zu weit außen eingestellter Auflagefinger der Zniper.

Wenn der „Brösel“ aus dem Button eine Hülse ist, die da rein gehört, dann sollten die mal ihre Konstruktion oder die QS prüfen. Ohne funktioniert die Sicherung zumindest. Mit blockiert der irgendwann, es fühlt sich fest an aber an der Schraube für die Vorspannung kann ich sogar ohne Werkzeug drehen  :???:

Beim Spine probiere ich die nächsten Tage dann mal aus. Einmal leichtere Spitzen und dann habe ich auch noch einen Satz 500er linkboys mit kleineren Federn hier liegen.

Geht zwar hier nur auf 10-12m aber eine erste Indikation ob da grob was falsch ist, sollte das ja geben.

Reihenfolge wäre dann
Button prüfen
Centershot prüfen und ggf. leicht raus stellen
testen ob die 500er auch Federn lassen.
Rohschaften

Danke nochmal, Ergebnisse kommen dann über Ostern.


Offline Joe03

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Wenn ich mir deine Rohdaten so anschaue würde ich sagen du hast ca.34-35# auf den Finger, am Besten du besorgst dir eine Kofferwaage.  Bei mir kommt bei 32# Kap Windstorm bei 29,5 Auszug 35-38# je nach Tillereinstellung raus. Beim Stringwalking komme ich min 1/2 Spinnwert härter raus als „normal“, ansonsten wie bereits gesagt Rohschaft. Der sollte um 20-30 m stattfinden. auf 10m sehe ich max 10 cm Abweichungen auf 30m suche ich dann, viel Erfolg beim  :bow:


Offline cweg

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Wo steht denn die Leitfeder? Hast du schon mal die Nocke gedreht, sodass die Federn als Y stehen?


Offline TheTTP

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Im Moment klassisch nach links. Das Y probiere ich auch mal aber ich will erst sehen ob nicht doch ein Problem mit den anderen Punkten ist.

An der Zniper werde ich auch noch mal mit dem Widerstand für das Wegklappen spielen. Ostern wird nicht langweilig!


Offline TheTTP

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So, alles konnte ich nicht testen (interessant, wie trotz ausfallenden Familientreffen etc. trotzdem Freizeitstress aufkommen kann  :o )

Der Button ist jetzt relativ fest eingestellt. Das hat schon einmal einen Unterschied gemacht. Der Pfeil ist ganz leicht Off-Center aber das hat gefühlt keinen Unterschied gemacht.

Zur Zniper: Beim „Droppwiderstand“ konnte ich nicht weiter runter. Die weiße Schraube für den Fallweg hat das Problem aber dann fast komplett gelöst.

Tiller ist jetzt bei -3mm, Nockpunkt entsprechend wieder angepasst. Beim Foto unten haben ich mehr auf die seitliche Abweichung geachtet. Wenn ich die Höhe genauer gezielt habe waren die Rohschäfte horizontal in der Gruppe.

Rohschaften auf 12m hat mit den 600ern so mittelmäßig geklappt. Egal ob 125, 100 oder 85 grain Spitze, das Ergebnis sieht immer wie unten auf dem Foto aus. Also Rohschaft in der Gruppe aber Nocke recht weit nach links.

Eure Einschätzung der Pfeile als zu weich ist also bestätigt.

Als Nächstes kommen dann die 500er dran, wobei ich die erst vor ein paar Wochen befiedert habe. Jetzt muss mindestens bei einem Pfeil die Befiederung wieder runter.


Offline Landbub

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Es schadet sicher nicht, sich ausführlich mit dem Rohschaft zu beschäftigen, wirklich nötig ist das jedoch nicht. Es gibt kein Turnier, wo man ohne Leitwerk schiessen muss.
So wie Deine Pfeile stecken, kann man steifere nehmen, wenn vorhanden. Aber mir wäre das "gut genug" und evtl wäre mir die Gewichtsersparnis bei 600er mit leichter Spitze wichtiger als 500er und dann mit evtl schwerer Spitze.
Abonniert bitte https://www.youtube.com/@ArcheryGirls
Das motiviert meine Jugendgruppe ganz enorm, hier weitere Videos zu produzieren.

Beherrscht du deinen Bogen oder beherrscht er dich? So findest du deine ideale Zugkraft: https://youtu.be/-8xkYqie5x8


Offline Red ll

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Mit den Rohschaft ist allerdings nicht leicht und ich bin da auch immer noch nicht klar mit. Auf 18 m ist das alles nicht so eine große Sache, auf 30 m - 50 m sehr wohl und ohne Kompromiss geht es nicht. Habe jegliche Spitzenkombination ausprobiert, ohne das ideale Ergebniss zu erzielen. Immer ein wenig zu weich, trotz 370 er Spine. Pfeile sind zu lang, scheint mir. Werde meine Pfeile jetzt vom 30,25 auf 29, 5 kürzen dann passt es vermutlich bei einer 100 g Spitze. Trotzdem treffen die Pfeile sehr sauber.

Aber eigentlich möchte ich eher nach der Zniper fragen. Ich habe bei Sherwood eine bestellt und mich von der Euphorie mitnehmen lassen, bin aber jetzt unsicher geworden. Ist der Unterschied so frappant?
Ich schieße eine Spigua Z/T und lediglich der 10 Abgriff ist meines Erachtens recht tief, so das der Pfeil nach oben federt( nicht unkontrollierbar, wenn man es weiß) wobei ich ebenso gut den 18 ner nehmen kann und dementsprechend etwas drunter halte.
Ich glaube kaum, das es eine wesentlichen Unterschied bei den weniger tiefen Abgriffen macht, oder?
So ganz günstig ist die ja nicht.
Es gibt auch einen neuen Button von Zniper, den Zniper Zextant, der auch viele Features aufweist, die mir sinniger als die des Beiters erscheinen und mich an Optimierung denken läßt😊

Kurz und gut: ist die Pfeilauflage es wert und verbessert sie sichtbar( bei guter Technik und einem guten Tag) das Ergebniss?

Danke für Rückmeldungen.

LG
Karsten
« Letzte Änderung: April 07, 2021, 08:05:07 Vormittag von Red ll »
Blankbogen: Gillo GT 27,5 Formula, Hoyt Velos Medium, Bogenlänge 70,5“, 44,7-48,7#@28-30“, Beiter Button, Zniper Rest, ACE 370


Offline TheTTP

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Also bei mir hat die Zniper, vor allem auf kürzeren Distanzen, die Ergebnisse verbessert. Zum einen muss ich weniger abgreifen, zum anderen hatte ich das Gefühl, dass das Hochfedern des Pfeils auch nicht immer komplett gleich stark war. Das Federn hat also meine Fehler (Ablass, Auszug, etc.) meiner Meinung nach verstärkt.

Ich hatte aber vorher auch eine ganz simple Pfeilauflage. Ob der Unterschied zur Z/T genauso groß ausfallen würde kann ich nicht sagen. Und die Gabriel Bidrop aus meinem Ausgangspost würde ich immernoch gerne mal testen  :)

Bei Distanzen über 20m war der Unterschied dann aber nicht mehr so relevant. Wobei ich das die letzten Monate kaum schießen konnte.


Offline Landbub

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Mit den Rohschaft ist allerdings nicht leicht und ich bin da auch immer noch nicht klar mit. Auf 18 m ist das alles nicht so eine große Sache, auf 30 m - 50 m sehr wohl und ohne Kompromiss geht es nicht.

Die meisten schiessen nackige Schäfte max. auf 20m. Bekommst Du denn auf 30 oder 40m ein konsistentes Schussbild? Machen also die Rohschäfte eine Gruppe? Meist ist das nicht so, weil inkonsistentes Lösen in die Suppe spuckt.
Also: Stecken deine 3 Federpfeile auf 50m alle im Gelb der 122er Auflage, die 3 Rohschäfte aber auf ner DIN-A3 Fläche oder größer, kannst Du nur die Tendenz ablesen. Dazu reichen aber auch 20m


Kurz und gut: ist die Pfeilauflage es wert und verbessert sie sichtbar( bei guter Technik und einem guten Tag) das Ergebniss?

Frage Dich mal was anderes: Möchtest Du die beste aller Auflagen haben, die Dich, egal wie gut du bist / wirst, nicht einbremst? Ich schiesse damit auf die 50m keinen Ring mehr als mit der Spiga. Bessere aber schon.
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Offline Red ll

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Danke TheTTP.
@Landbub
Natürlich ist da auch Spinnerei dabei. Weil die Trefferqoute soweit ok ist, wobei ich tatsächlich selten zufrieden bin, was bestimmt vielen so geht.
Die Distanzen bis 30 m habe ich nun mittlerweile so gut im Griff, Das der Rohschaft schon eine klare Aussage hat. In der Regel habe ich einen Schnitt von 8-10 (4-6 Feld) von 18  und erstaunlicherweise  bei  30m einen Durchschnitt von 9(Feld 5-6) Diese Distanz scheint mir zu liegen, bzw. Da ist das Setup am besten getuned. Ich traue mich jetzt seit ungefähr 4 Wochen an die 40 und 50 m ran, schieße da aber auf eine 80er Pfeilauflage, was bei 40 stimmt, bei 50 echt klein ist.
Ich müsste lügen, wenn ich da mit meinen Ergebnissen zufrieden wäre und sich da nicht noch genau, die vielen kleinen Unstimmigkeiten summieren und potenzieren würden. Es geht aber in die richtige Richtung und und in einigen Monaten(hoffentlich Ende des Sommers), wird das hoffentlich schon passen. So das Ziel. So der Gedanke und was Pläne anbelangt....
Bei 30 m liegt dergekürzte Rohschaft auf  30 Zoll ungefähr 8-15 cm rechts  außerhalb der Gruppe, etwas tiefer, nicht wesentlich. Auf 18 genau. Auf 40, da schieße ich sicherer, zumindest immer die gleiche Richtung und die Gruppe benennbar mittig der Scheibe mit einer bisher ungefähr ca. 40 cm Streuung. Hier liegt der Rohschaft in der Regel auf ca 5 Uhr rechts deutlich außen.
Ich denke schon, das ein passender Rohschaft, wenn ich dann mal irgendwann 40 sowie 30 oder 18 schieße, den Score deutlich beeinflusst. Wobei es auch nach Godio kaum ohne einen Kompromiss gehen wird.
Du hast das so schön formuliert, Landbub, „ bessere aber schon“;-))
Ich glaube nicht im Ernst, das das für mich so eine Relevanz haben wird, da ich mittlerweile immer weniger glaube, das mit Tuniere so richtig Spaß machen werden. Also auch kaum, ob ich dann anstelle von Punktzahl X eventuelle 2 % bei Punktzahl Y mehr habe. Sich messen sehr wohl. Der Rahmen, den ich bisher bei Hallentunieren gesehen habe, schreckt mich eher ab. Dieses anfänglich dicht an dicht ist nicht so wirklich was für mich, glaube ich. Dann eher draußen.
Dennoch, immer wieder, ich finde es toll, wenn alle Komponenten so gut es irgend geht, aufeinander abgestimmt sind.
Der Placebo ist mir völlig klar;-)) Mit der Optimierung und der verwendeten Traningszeit(spielt wohl eher eine Rolle) habe ich sehr schnell für mich erfolge wahrnehmen können. Und da geht noch viel mehr. Deswegen, so what und den Zniper nehmen. Die Spiga ist trotzdem toll.

LG
Karsten
« Letzte Änderung: April 07, 2021, 03:04:46 Nachmittag von Red ll »
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Offline Red ll

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Hallo Zusammen,
Ich wollte Euch kurz mein neuen Erfahrungen mit der Zniper Rest mitteilen die ich mir heute geleistet habe.
Morgens um 8 hatte ich einen Coronakonformen Termin bei meinem Lieblingsbogenfachhandel Sherwood um mir die bestellte Zniper montieren zu lassen. Ich bevorzuge es nicht rumzufrickeln,, sondern es mir erst mal perfekt einstellen zu lassen, so das ich aufgrund dessen, mein eigenes optimieren lernen kann. Eine neue Mittenwicklung war auch nötig, viele Fragen bezüglich Pfeiltuning und Rohschafttests im Sack bin ich also los.
Ich bin echt froh, das es diesen Laden gibt, erden doch sowohl Inhaber, als auch Mitarbeiter auf eine liebenswerte, fachlich megakompetente Art  und Weise und heilen einen von selbstverschuldeten Spinnereien und Ideen und dem Verrennen in abstruse Feinsttuning Szenarien, die im Grund wohl oft völlig irrelevant sind. Mangels eigener Erfahrung finde ich das sehr hilfreich.
So, zur Zniper. Ich finde es immer unangenehm vor den fachlichen Augen zu schießen und verspüre da noch eine leichte Unsicherheit bezüglich meines „Könnens“. Heute hatte ich einen guten Tag und es lief ziemlich rund. Nachher.
Die ersten Schüsse ( 18 m) mit der neuen Rest und vor dem Einstellen, Nockpunkt, Centershot, Buttondruck, dem Feineinstellen, die Groben Werte wurden übernommen, lag ich gut 30cm unter und rechts von dem Punkt, wohin ich wollte. Krass und mit leichten Schweißperlen auf der Stirn die nächste Passe mit dem gleichen Ergebnis. Rohschäft raus und weiter.
Nach und nach näherten wir uns der anvisierten Mitte und mit der Empfehlung zu üben bis alles im Gold sei, vorher bräuchte ich keinen Kopf um gar nichts machen, bezahlte ich und ging. Ich liebe den Ruhrgebietscharme.
Soweit so gut. Zuhause setzte ich das Üben in die Tat um(auf 17m) und nun erschloss sich mir auch, das geniale Konzept der Zniper völlig.
Mir war nicht klar wie sehr meine Treue Spigua gefedert hat! Meine Abgriffe verschoben sich(und ich greife eh nicht sonderlich tief ab) um über einen Zentimeter nach oben. Nach eine wenig Button Korrektur den ich, da sich eindeutig ein Rechtsdrall herauskristallisierte, um 3 Klicks rausdrehte, spielte sich eine wunderbare und so ruhige Konstanz heraus, das es mir zum ersten Mal mehrmals gelungen ist 6er Passen gebündelt in die 6 zu setzen. Wow. Natürlich kam die Ernüchterung, wie sollte es anders sein, als ich dann dachte...so, das ist es, jetzt schnappst du dir Demmer.... und der nächste Satz, war dann eher abschreckend und zeigte mir einmal mehr den Unterschied zwischen Traum und Wirklichkeit auf. Ein abschließender Pfeil wieder versöhnlich.
Was bisher bleibt nach vllt 120 Pfeilen. Gewöhnungsbedürftig, da ruppiges umgehen den Klappmechanismus auslösen kann. Es zwingt mich einen ruhigen fließenden Rythmus noch mehr zur Folge werden zu lassen, als ich mich ohnehin schon darum bemühe. Gut so. Das manuelle zurückholen des Auflagefingers empfinde ich als beruhigend und entspricht meinem Rythmus. Die Abgrifftiefe reduziert sich und Montag, vllt Morgen werde ich sehen, was das mit meiner Lieblingsdistanz 30 m und mit 40 und 50 ausmacht.
Es kann sein, das sich meine Point on nach unten korrigiert, was nicht schlimm wäre, da er eh bei über über 50 m liegt.
Die Schußruhe nimmt zu, die Treffergenauigkeit erhöht sich, wobei Haltungsfehler jeglicher Art von meinem subjektiven Eindruck her, sich leicht potenzieren. Aber das ist wirklich nur mein jetziger Eindruck, den ich nicht beschwören möchte.
Eine wirklich tolle Innovation und ich bin sicher, das wir gute Freunde werden.
Durch den Chrono haben wir auch getestet und die fps liegen bei Durchnittlich 210, was sehr gut ist in Anbetracht der Schwere der 30,25 Zoll ACEs.

Soviel zur Zniper, eine echte Bereicherung und für das Blankbogenschießen ein Muss.

LG
Karsten
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