Archers Campfire

Standhöhe messen, unterschiedliche Herangehensweisen?

Offline ONeill

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Hallo (die 2.),

Gemäß des Wunsches, einem Bogen eine Standhöhe von 8" zu verpassen, welcher Bezugspunkt auf der Sehne auf den drei angehängten Bildern entspricht eurer bzw. der Lehrmeinung? Der Bogen befindet sich in diesem Beispiel jeweils auf der linken Seite der Sehne.

Macht es überhaupt einen Unterschied?

Danke für eure Geduld und Antworten,
O'Neill


Ro, Ro, Rove your Bow.....


Offline sfs-archery

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2. Wäre mein Favorit.

Ob es was ausmacht bezweifel ich. Man sollte es nur jedes mal auf einheitliche Art ablesen  wenn man die Einstellung vornimmt.


Offline rabu

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Das ist völlig egal, die ideale Standhöhe ist sowieso bei jedem Bogen und Schützen unterschiedlich.
Mess einfach immer gleich!

Wichtiger ist eigentlich wie du den Checker an den Bogen legst, dass du ihn gerade ansetzt und im tiefsten Punkt des Bogengriffs.

Gruß
Ralf


Offline rso

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Offline roscho

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Ich sag auch nein und bin bei rabu und rso ...
Wie den Pfeil musst jeder die passende Standhöhe für sich ausschiessen ...
Bogenschiessen ist einfach, aber nicht leicht ;)
This is what it’s all about:  shooting arrows and having fun !


Offline lakeshooter

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Außer, dass du keinen Unteschied merken wirst, würde ich dennoch Nummer 1 sagen, denn an dieser Stelle drückt die Sehne gegen die Nocke und somit ist dies der einzige Punkt, der überhaupt Einfluss auf den Pfeil hat. Außerdem liegt ja auch die Vorderseite der Sehne auf dem Wurfarm auf und nicht die Mitte oder die Hinterkante der Sehne.
Punkt 2 wäre zwar für jeden Sehnendurchmesser gleich, aber eben sowohl für die Auflage am Wurfarm und für den Schuss irrelevant.
Punkt 3 macht gar keinen Sinn, denn wieso sollte der Punkt am hinteren Sehnenende, da wo die Nocke offen ist, überhaupt irgendwas ausmachen.

Ist aber nur meine Meinung, und der Grund, wieso ich die Vorderkante der Sehne (Punkt 1) bei mir messe.

DerBow Runi 62", 40# / Border Covert Hunter Hex9H 62", 37# / Falkenholz Peregrin02-DR 60", 39# / DerBow Tiras 60", 38# / Win&Win Black Wolf mit CX7 60", 40#

In der Mache: Timberghost TD G3SS


Offline Waldgeist

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Erst einmal. Nein Die Differenz zwischen Bild 1 und 3 hingegen könnte schon etwas bewirken. Ich achte z.B. auch sehr auf den Klang meiner (sehr schlenken Einteiler Holzbögen). Probier`s selber mal aus, bei welcher Standhöhe Dein Bogen "sich am wohlsten fühlt". 
« Letzte Änderung: Juni 19, 2020, 02:49:51 Nachmittag von Waldgeist »
„Jeder Mensch kann irren, aber Dummköpfe verharren im Irrtum!“
Cicero


Offline Rumpelstilzchen

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Ich messe immer senkrecht zur Sehne, also die kürzeste Stecke zwischen Sehne und Pivotpunkt.
Lineal, Zollstock oder Checker im Pivotpunkt anlegen und beim Ablesen des Maßes an drr Sehne etwas rauf und runterkippen. Da siehst Du gleich wo das kürzeste Maß liegt. Das ist dann sicher wiederholbar. Unabhängig von der Nockpunkthöhe.

LG R.


Offline Cloud7

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Nummer 1 , denn an dieser Stelle drückt die Sehne gegen die Nocke und somit ist dies der einzige Punkt, der überhaupt Einfluss auf den Pfeil hat.
Die Pfeillänge wird ja auch vom Nockboden gemessen.
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DIE LEUTE REDEN SOWIESO.


Offline Seeker

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  • Wer ist hier aus Gummi?
Bin auch bei No. 1, das andere macht von der Idee dahinter wenig Sinn.
Der Pfeil fliegt hoch, der Pfeil fliegt weit,
warum auch nicht, er hat ja Zeit.


Offline Waldgeist

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" ...  das andere macht von der Idee dahinter wenig Sinn ... "
.. weil nämlich ... ? Ja, das wüsste ich gerne  ;)
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Offline Seeker

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Mein Verständnis:
Wie hoch steht die Sehne über dem Pivot Punkt des Griffs... Nicht inklusive Sehne oder der Hälfte der Sehne, das wäre nicht eindeutig (habe selbst schon 18 Strang und 6 Strang geschossen - die sind unterschiedlich dick :-) ). Dieser Faktor Sehnenstärke hat nichts mit der Definition Standhöhe zu tun.

Und beim Einfluß der Standhöhe von Bild 1 zu 3 stimme ich dir voll zu. 4 mm machen bei meinem FH den Unterschied zwischen wump und schnrrrr, auch bei über 7 gpp

Lg
Klaus
« Letzte Änderung: Juni 19, 2020, 05:13:25 Nachmittag von Seeker »
Der Pfeil fliegt hoch, der Pfeil fliegt weit,
warum auch nicht, er hat ja Zeit.


Offline Waldgeist

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Bedankt; jetzt verstehe ich zumindest Deinen Ansatz.
Sehr schön die Beschreibung zwischen "wump" und "schnrr".  ;D (Ich sach doch, dass der Bogen mit dir spricht).
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Cicero


Offline Seeker

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Gerne!

Viele Dinge sprechen mit uns, wir haben nur verlernt zuzuhören...
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Offline BowLaw

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Ich messe immer senkrecht zur Sehne, also die kürzeste Stecke zwischen Sehne und Pivotpunkt.
Lineal, Zollstock oder Checker im Pivotpunkt anlegen und beim Ablesen des Maßes an drr Sehne etwas rauf und runterkippen. Da siehst Du gleich wo das kürzeste Maß liegt. Das ist dann sicher wiederholbar. Unabhängig von der Nockpunkthöhe.

LG R.
Danke Rumpelstilzchen, ich mache das genauso.
Jetzt habe ich schon kurz an mir gezweifelt.