Archers Campfire

Dünne oder dicke Pfeile


Offline Coureur de bois

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Offline ravenheart

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Die Antwort lässt sich auf eine einfache Formel bringen:

Pfeile für ein und den selben Bogen müssen ja immer den selben Spine haben.
Wie aber ändert man den Spine? Richtig: über die Dicke!

Wenn ich nun aber 2 Pfeile habe, einer dick, einer dünn, die den selben Spine haben sollen, gibt es nur noch eine Möglichkeit:
Das Holz des Dünnen muss deutlich härter, dichter sein!

Dichteres Holz aber ist: schweeerer….

Das bedeutet:
dünnere Pfeile sind nicht wesentlich leichter - nur dünner!
Das mach mathematisch gesehen was aus, aber einen wirklichen Unterschied macht es nicht.

Rabe

PS: Viel mehr Einfluss hat das Gewicht der Spitze!
Willst Du eine flache Schusskurve, wähle Pfeile mit etwas geringerem Spine (= auch leichter!) und mache ganz leichte Spitzen drauf.
DAS bringt richtig was! Und noch ein Nebeneffekt: Jetzt kommst Du auch mit kleineren Federn aus! Das bringt noch mal was...

PPS: Dumm is dann nur, wenn im Baum rechts neben der Schießbahn ein Eichhörnchen furzt... Dann fliegt der Pfeil links in den Wald...  ;D
« Letzte Änderung: Mai 06, 2020, 03:13:55 Nachmittag von ravenheart »


Offline kungsörn

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Ravenheardt:
Wenn, für gleichen Spine, ein Pfeil dünner aber dafür auch dichter ist, kann doch das Gewicht (theoretisch zumindest beinahe auch) gleich sein. Nur so am Rande. ::)
PPS: Es kommt, in nicht unerheblicher Weise darauf an, was es gefressen hat... Das Eichhörnchen.  :bla: :bow:
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Offline ravenheart

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Hm, da erkenne ich keinen großen Unterschied zu meiner Aussage:

Dichteres Holz aber ist: schweeerer….

Das bedeutet:
dünnere Pfeile sind nicht wesentlich leichter - nur dünner!

Rabe


Offline kungsörn

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Richtig. Da war meiner einer wieder zu schnell…wie beim Schießen…und hab wohl das „nicht“ vor „wesentlich“ übersehen.  :bang:
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Online Landbub

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Dünne Schäfte sind schwerer. Durch den verlängerten Hebel (Achse <--> Wand) beim dickeren schaft braucht der weniger versteifendes Material, als ein dünner, der mit weniger Hebel den gleichen Kräften standhalten muss.
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Offline Absinth

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@Landbub, wie verhält sich denn deine Betrachtung unter der Voraussetzung, dass der GpI-Wert eines dicken Schaftes identisch dem GpI-Wert eines dünnen Schaftes ist?



Online Landbub

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@Landbub, wie verhält sich denn deine Betrachtung unter der Voraussetzung, dass der GpI-Wert eines dicken Schaftes identisch dem GpI-Wert eines dünnen Schaftes ist?

GPI ist ja das Gewicht des Schaftes (Grain per Inch). Wenn gleich, dann gleich.
Dickere Schäfte sind dann dünnwandiger und brechen leichter. Siehe die ganzen 23er
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Offline Grendel

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Mal eine andere Frage dazu..

Wie sieht z.B. ein Parcours Betreiber diese Thematik?

Ein dünner Pfeil geht tiefer rein und schaut unter Umständen hinten raus.

Ein dickerer ( bzw. Standard) Durchmesser hat eine höhere Stopwirkung im Ziel, aber macht wohl ein bissl ein breiteres Loch.

Das selbe gilt auch für die Targetscheiben auf der Fita Wiese.

Was von beiden ist schlimmer für das Material, oder hält sich das irgendwie in der Waage?
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Online Waldgeist

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Was wiegt denn schwerer? Das Material welches am Austritt des Pfeils verloren geht oder jenes, das zum Wiederverschließen des Loches gebraucht wird?      8)
„Jeder Mensch kann irren, nur Dummköpfe verharren im Irrtum!“
Cicero


Online helmut10

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Wird wohl  ziemlich egal sein, wenn die Spitzen wirklich "spitz" sind.

Viel schlimmer sind im Durchmesser zu große Protektorringe. Die reißen beim Ziehen der Pfeile viel Material heraus.


Offline Stringwistler

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  • Der Bogen schießt... aber die Sehne trifft...
    • Bestandssehnen vom Stringwistler unter.....
Finde ich leider nicht.
Die Backstops (Pfeilmatten) werden von den dünneren Pfeilen viel leichter durchschlagen.
Die dünnen haben nämlich am häufigsten die schlanken langen Spitzen die um ein vielfachers Durchschlagskraft haben wie eine 6,2er 3D- Spitze.

Wird wohl  ziemlich egal sein, wenn die Spitzen wirklich "spitz" sind.
Viel schlimmer sind im Durchmesser zu große Protektorringe. Die reißen beim Ziehen der Pfeile viel Material heraus.

Da muß ich Dir Recht geben Helmut.
Viele schießen da vorne auf dem Pfeil aber auch die eigentlich für hinten gemachten Alu Nock Collars, die von der Wandung doppelt so dick sind wie ein passend sitzender Prodectorring....
Sorry Leute, aber so was geht gar nicht 😯
Mit jedem ziehen ziehst auch deutlich mehr Material aus den 3D Tieren.😌

Genauso verhält sich dieses heute völlig überflüssige Footing für Parcourspfeile.
Wenn ich so schlecht schieße daß ich laufend harte Steintreffer zu fürchten habe, dann sollte ich entweder mit dem Zuggewicht runter, oder näher ans Tier ran... :Achtung:

Von Turnieren sprech ich jetzt extra nicht, denn da wird ja wohl bei den meisten Verbänden schon auf "die Spitze muß gleich, oder fast gleich dem Schaftdurchmesser sein" hingewiesen.
« Letzte Änderung: Juli 19, 2026, 03:26:02 Nachmittag von Stringwistler »
Servusla, Gruß Guidl...

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58"Spätzchen TD v.Chris😉
Stegmeyer TD- Hybrid 60"40lb@30"
Gravity Janus 17"ILF mit dito.
White Feather Lark 19"Junxing Pharos Hybr.63",
Jensbows Rayden 64"-38lb.3stripes-rubyred, 65"ILF-Amey XGS Ghosthand+Bosenbows doplCarbonFoamLB