Archers Campfire

ein ungarischer Schießstock


Offline Tom Ausderheide

  • Oh ein Pfeil
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  • Es hat sich geduckt!
Moinsen liebe Lagerfeurer,

wie in meinem Vorstellungsfaden schon angedroht, möchte ich hier von meinem einzigen "Seitensprung" berichten - ein NICHT-ELB...

Ende des Jahres stöberte ich ein bisschen "bogenmäßig" im Netz herum, Ihr kennt das  8) .
 Im Besonderen wollte ich mich über den Milchorangenbaum  ;) und dessen Verwendung beim ELB kundig machen (meine Fragen dazu folgen demnächst in einem weiteren thread).

So stieß ich auch auf die mir bis dahin unbekannte (allerdings hier im Forum bereits gelistete) Seite von Flagella Dei (traditionalbowshop.com) aus Ungarn. Dort entdeckte ich einen Osage-"Indianerbogen" (Modell "Sioux"  ;D ) 59", 44# bei 28". Der war so beängstigend preiswert, dass ich mir den Spaß einfach mal gegönnt habe...

Der Bogen kam innerhalb von 3(!) Tagen in einer stabilen Pappröhre gut verpackt an (inklusive einer Sehne und einer Nylon-Hülle habe ich 80,00 + 20,00 Versand bezahlt); so konnte ich meine ersten Erfahrungen mit Osage sammeln, sowie gleich mal testen, ob ich mit 44# auch noch klar komme...

Ich treffe damit ziemlich genauso gut/schlecht wie mit meinem ELB (Hickory, 76", 40# bei 28"), allerdings empfinde ich den Ungarn als "nervös", fast etwas "zickig"; mit einem ELB ist es irgendwie "erhabener", "gelassener" zu schießen - ich kanns nicht besser beschreiben  :-[

Wer möchte kann den Stock gerne mal beim Nordlichter-Treffen ausprobieren!
Beste Grüße
Tom

Komisch - kaum mach ich's richtig, schon geht's!


testjan

  • Gast
Ich habe auch einen, der hat aber leider nicht so einen „runden“ Tiller wie deiner. Deine Beschreibung trifft es sehr gut.

Eigentlich hatte ich den Bogen als Rohling gekauft, bin aber über das Anbringen einer Griffwicklung nicht hinausgekommen. Kann ja noch werden....🤪