Autor Thema: Olymp.Recurve Einstieg-Setempfehlungen für jemanden der TRB-Klasse gewöhnt ist  (Gelesen 406 mal)

Offline sfs-archery

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Vorab, ich habe hier scho nvie lgelesen. Gillo GT, Bogensetup für Technik-Nerds,.... bin mehr verwirrt als vorher.

Ich möchte mein TV Empfang auf dem Bogenplatz verbessern. Mein trad. Holzbogen hat dort kein so guten Empfang. Daher liebäugel ich aktuell mit einem olymp. Recurvebogen mit allen möglichen Anbauteilen. Was kann man empfehlen?

Das war die spassige Kurzfassung. Jetzt mal die Langfassung

Damit ich auf dem Platz nicht nur die trad. Bogenschützen mit ihren Blankbogen unterstützen kann, will ich mich mal näher mit dem Thema olympischer Recurvebogen befassen. So quasi als Drittbogen zu den trad. Recurves und Langbögen die ich habe.

Ich habe hier einige Ansprechpartner im Verein dir mir das beibringen, würde aber gerne bei der Materialwahl auch noch andere Meinungen hören. Einfach um mir ein "umfänglicheres" Bild machen zu können.

Ausgangslage:
Blankbogenschütze mit bisher überwiegend einteiligen (Holz-)Bögen (Klasse IFAA: TRB, nach DBSV ist es die Jagdbogenklasse)
Aktuell 31 Zoll Auszug mit ankern im Mundwinkel
Mediteraner Griff mit Handschuh
Will im Herbst auch mit dem olymp. Recurve mal anfangen.

Aktueller primär genutzter Bogen:
Mohawk recurve lang mit 25# Wurfarme (da habe ich dann bei dem Auszug von 31 Zoll knapp an die 30 Pfund auf den Fingern

Anforderungen:
Olympischer Recurfe mit ILF Aufnahme
Metall-Mittelteil
ILF Wurfarme
Stabis und Visier, Button, evt. Klicker. Also das volle Progamm an Zubehör :-)

Zielsetzung:
Lernen mit dem Bogen bzw. der bogenklasse umzugehen und dessen Einstellmöglichkeiten zu kennen (Tiller einstellen & ähnliches)

Fokus bleibt bei mir aber auf dem trad. Bereich mti meinem Mohawk recurve / Co.

Anwendungsbereich:
Bei uns auf der Schießwiese.
Maximal mal evt. ein kleineres WA-Turniere (Outdoor. "Kleine Fita"-Runde) oder Hallenmeisterschaft mitzuschießen.

Idealfall:
Bogen lässt sich leicht zu einem modernen Blankbogen "umbauen". z.B. um in der IFAA BH-R Klasse zu starten.

Preisanforderung:
Gehobener preiswerter Bereich. Also nicht das billigste das gerade so funktioniert, aber auch kein 2000 Euro Bogen :-)

**********************
Jetzt gibt es ja für all die Komponenten aus dem der Bogen besteht zig Hersteller und Empfehlungen.

Ich wollt jetzt mal hören was ihr so als Set euren Anfängern "als Erstausrüstung" empfehlen würdet. :help:

Ich selbst hätte gerne ein möglichst langen, auch gerne schweren Bogen (70 Zoll länge / langer Riser)
Vermutlich dann so um die 20lb bis 25lbs an den Wurfarmen

Ich persönlich schaute mir gerade die Mittelteile Kinetic Forged Stylized bzw. dem Winners- Motive FX näher an. Sehen für mich ganz passablel aus  :bow:
Habe aber bzgl. Button, Stabis, Wurfarme und Visier absolut keine Vorstellung. Und auch bei uns im Verein gibt es da zig Varianten. Da sehe ich irgendwie vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr.

Oder kann jemand ein guten Laden in Süddeutschland (Idealerweise Region Hohenlohe / Franken / Odenwald) empfehlen der eine passende Auswahl vor Ort hat? (Online kaufen und zurückschicken wenn es nicht passt möchte ich nicht)

Help und schon mal ein großes Danke :-) :thankyou:

Gruß
Sören

Online Tom der Badner

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Re: Olymp.Recurve Einstieg-Setempfehlungen für jemanden der TRB-Klasse gewöhnt ist
« Antwort #1 am: Januar 14, 2020, 03:15:56 Nachmittag »
Hab dir per PN einen Tip geschickt.

Grüße Tom
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Offline Mescalero

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Re: Olymp.Recurve Einstieg-Setempfehlungen für jemanden der TRB-Klasse gewöhnt ist
« Antwort #2 am: Januar 14, 2020, 03:25:35 Nachmittag »
Hab dir per PN einen Tip geschickt.

Grüße Tom

Davon hat halt leider niemand was, von Sören abgesehen natürlich.

Bei deiner immensen Auszugslänge kommt eigentlich nur ein langer Bogen Frage. 70+
Um das Gewicht musst du dir vermutlich keinen Kopf machen, schwer wird das Ding in jedem Fall!

Konkrete Modelle kann ich dir nicht empfehlen, dafür kenne ich mich nicht gut genug aus. Aber wenn du ein richtiges Komplettpaket anschaffen willst, lohnt sich u.U. der Weg zu einem der renommierten Händler. Von Herne z.B. hört man eigentlich nur Gutes, ebenso von Elias - ich kenne beide nur vom Online-Shopping.
Bows? I stopped counting and lost track...

Online Tom der Badner

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Olymp.Recurve Einstieg-Setempfehlungen für jemanden der TRB-Klasse gewöhnt ist
« Antwort #3 am: Januar 14, 2020, 03:47:33 Nachmittag »
@ Mescalero

genau darum ging es, ein persönlicher Tipp an Sören, den ich hier nicht veröffentlichen will. (Eine Ausrüstung die zum Verkauf steht, von der ich zufällig weiß)

Damit Sören die PN nicht übersieht (ist hier schon oft passiert), habe ich ihn hier auf die PN aufmerksam gemacht.

Gruß Tom
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Re: Olymp.Recurve Einstieg-Setempfehlungen für jemanden der TRB-Klasse gewöhnt ist
« Antwort #4 am: Januar 14, 2020, 03:59:19 Nachmittag »
WNS Mittelteil
WNS Wurfarme
Shibuya Button  (geht auch billiger, aber du wirst es bereuen)
Spigarelli ZT oder Shibuya Pfeilauflage  (geht auch billiger, aber du wirst es bereuen)
Visier Shibuya (geht auch billiger, aber du wirst es bereuen)
Stabisystem WNS
Tab: Fivics Soma Saker 2  (geht auch billiger, aber du wirst es bereuen)
Pfeile Aurel Oryx in 0.003
Federn AAE max oder Gaspro Wind Efficience
Sehne BCY 8125G
Klicker: Beiter
Brustschutz

Alternativ gibt es sowas zum Mieten oder bei ebay-Kleinanzeigen. Da werden regelmäßig recht gute Sets komplett angeboten. Zu Einzelteilen kannst du mich gerne fragen, ob das was taugt.

Von SF-Archery (jetzt WNS) gab es bei ebay.de immer ein Komplettset Stabis zu einem guten Kurs

Online HarryS

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Re: Olymp.Recurve Einstieg-Setempfehlungen für jemanden der TRB-Klasse gewöhnt ist
« Antwort #5 am: Januar 14, 2020, 04:04:48 Nachmittag »
Hallo Sören

Ich schieße zwar selbst auch Blank möchte aber trotzdem versuchen dir etwas zu helfen. Wenn ich mich bei diversen Turnieren umsehe, dann sieht man sehr häufig das SF (jetzt WNS) Forged Mittelteil (haben bei uns im Verein fast die Hälfte aller Schützen). Ich persönlich bin mit den Winstar II Carbon Wurfarmen sehr glücklich. Als Button dachte ich es tut ja was billiges, bin dann aber nach einem Jahr doch bei Beiter gelandet. Für Oly spielt die Verstellbarkeit des Buttons jedoch nicht eine so große Rolle wie bei Blankbogen.
Mit Stabi und Visier kann ich dir leider nicht weiterhelfen.
Ein Wort noch zum Forged. Ich selbst mag es nicht, mir passt der Griff nicht so richtig. Meine Exe ist da etwas breiter und vor allem schwerer. Das ist bei Oly aber nicht so dolle, da hier ja noch ein Stabi dran kommt und das Gewicht möglichst weit weg.
Ach ja, das Forged bekommt man regelmäßig auf dem Gebrauchtmarkt.

Gruß Harald
Blankbogen EXE Competitor 32# otf

Offline Landbub

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Re: Olymp.Recurve Einstieg-Setempfehlungen für jemanden der TRB-Klasse gewöhnt ist
« Antwort #6 am: Januar 14, 2020, 09:47:45 Nachmittag »
Das ist ein einfaches Thema, wegen der Fülle an Möglichkeiten aber doch kompliziert.
Um ganz vorne anzufangen: Der Griff machts! Hoyt ist anders als WW (inkl WNS) und andere wie MyBow oder Fivics. Das muss man probieren. Je besser man sich fühlt, desto weniger Kitt muss nach her drauf.
Geld gibt man am sichersten für jene Komponenten aus, die man selten wechselt. Das ist z.B. der Button oder das Visier. Hier lohnt es sich durchaus, 300 EUR für ein Shibuya mit ein paar Tunneln auszugeben. Andererseits ist auch das WNS Carbon nicht verkehrt und kostet die Hälfte.

Wenn Du auch Blank schiessen willst, sehe, dass die Stabibuchse nicht ganz knapp under dem Griff ist. WA Blank erfordert das Blankbogengewicht DIREKT am Bogen, also ohne extender. Und da kann der Platz für die Finger dann knapp werden. Lösung: BB Gewichte vom Ingo (BCI Bogensport), die sind kegelförmig und regelkonform.

Vom Material her finde ich, dass sich Carbon-Mittelteile angenehmer anfühlen, grad im Winter, als Alu-Mittelteile. Ich sehe es regelmässig: Recurve ist ein WInWin InnoMAX Cabon, Compound ist ein PSE Alubogen. Da frieren dir viel eher die Finger ab.

Ansonsten steht wohl schon alles in den anderen Posts.

Nachtrag: Stabis werden überschätzt. Da muss nicht viel Geld ausgegeben werden, ich war recht erfolgreich mit Avalon, da kostet der Satz mit Spinne nur gute 100 EUR.

Und das Mittelteil sollte einstellbare WA Taschen haben. Grad bei den sub-sauteuren WUrfarmen ist da oft etwas nacharbeit nitwendig. Die Beiter-Klammern kosten weniger als 3 Bier und helfen enorm bei der Einstellung

« Letzte Änderung: Januar 14, 2020, 09:53:40 Nachmittag von Landbub »

Offline sfs-archery

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Re: Olymp.Recurve Einstieg-Setempfehlungen für jemanden der TRB-Klasse gewöhnt ist
« Antwort #7 am: Januar 15, 2020, 07:02:26 Vormittag »
Danke erstmal an alle für die vielen Inputs. Das hilft mir weiter, wenn auch anders als gedacht. :thankyou:
Da ich aktuell kein Druck habe (Thema steht erst für Herbst an) kann ich hier noch das ein oder andere Event abwarten. Das erste dürfte die ArcCon Ende Feb. sein. Da werde ich mich mal etwas umsehen und hoffe mal das ein oder andere Mittelteil mit Griffstück ansehen zu können.

Fazit für mich bleibt: Da brauch ich Unterstützung eines sehr fachkundigen Händlers der mit mir zusammen ein Set zusammenstellt. Aus dem Verein und Eigenrecherche kann ich nur ein "Wunsch" zusammenstellen. Bleibt die Suche nun nach einem Händler der auf olympi. Recurves spezialisiert ist.  :bow:


Geld gibt man am sichersten für jene Komponenten aus, die man selten wechselt. Das ist z.B. der Button oder das Visier. Hier lohnt es sich durchaus, 300 EUR für ein Shibuya mit ein paar Tunneln auszugeben. Andererseits ist auch das WNS Carbon nicht verkehrt und kostet die Hälfte.

Das finde ich mal ein guten Ansatz an dem ich mich vermutlich orientieren werden. Wir haben einen im Verein der ein Carbon-Mittelteil hat. ich muss aber ganz ehrlich zugeben, die Dinger liegen gerade außerhalb des angedachten Teilbudgets für dieses Experiment.  :(

Wenn Du auch Blank schiessen willst, sehe, dass die Stabibuchse nicht ganz knapp under dem Griff ist. WA Blank erfordert das Blankbogengewicht DIREKT am Bogen, also ohne extender. Und da kann der Platz für die Finger dann knapp werden. Lösung: BB Gewichte vom Ingo (BCI Bogensport), die sind kegelförmig und regelkonform.
Danke auch für den Hinweis. Hatte ich so auch nicht auf der Inhaltesammlung, ist aber ein wichtiger Punlkt.

Gruß
Sören
« Letzte Änderung: Januar 15, 2020, 08:25:35 Vormittag von sfs-archery »

Offline Sir Robin

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Re: Olymp.Recurve Einstieg-Setempfehlungen für jemanden der TRB-Klasse gewöhnt ist
« Antwort #8 am: Januar 15, 2020, 09:15:09 Vormittag »
Von mir noch eine kleine Anmerkung zum Thema Griff. Ich stimme Landbub in der Hinsicht zu, dass der richtige, zu dir passende Griff eine ganz wichtige Sache ist. Hier hast du allerdings die super Möglichkeit bei Jäger oder rcore einen Custom Griff zu bestellen. Dann bist du unabhängig von der beiliegenden Grifform des Mittelteils und hast mehr Auswahl.

Offline puschel

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Re: Olymp.Recurve Einstieg-Setempfehlungen für jemanden der TRB-Klasse gewöhnt ist
« Antwort #9 am: Januar 15, 2020, 09:51:46 Vormittag »
Hi,

ich schmunzle gerade, da du gerade an der Stelle stehst, an der ich vor zwei Jahren angefangen habe.
Wenn du magst können wir uns gerne kurzschließen.
Als Einstieg kann ich derzeit nur die Videos von Jake Kaminsky zu Setup von Recuvebögen bei Youtube empfehelen, dazu als Papierlektüre das "Tuning for Tens" von Rich Stonebreaker.
Beim Material kann ich dir nur meine Bauchempfehlung mitgeben:
Das Mittelteil muss dir vom Gefühl her liegen - ich mag kein Carbon, das weiß ich jetzt, und bin vom sauteuren W&W CXT auf ein relativ günstiges Gillo G2 umgestiegen. Dein Mittelteil sollte nur stabil und passend sein, so dass nix wackelt oder Spiel hat.
Bei den Wurfarmen gibt es ab der "Mittelklasse" kaum Unterschiede, da ist auch eher die persönliche Vorliebe spannend, ob du ein Uukha/Border-Auszugsverhalten magst mit sehr wenig Zuggewichtssteigerung in den letzten cm des Auszugs oder eher eine lineare Steigerung oder gar die Wand wenn du mit deinem Auszug bis zum beginnenden Stacking ziehst. Ich habe für mich festgestellt, dass es mir egal ist :) Ich werde aber auf die super weichen Wurfarme umsteigen, da ich abgreife und daher unterschiedlich weit ausziehe und wenn dann der Zuggewichtsunterschied auf den Fingernnur noch 2# und nicht 6# ist steigert das bei mir die Gruppenbildung doch enorm - aber das ist sicherlich eine Besonderheit fürs Feldbogenschießen mit Stringwalking. Zum Anfang reichen sicher ein paar 300€-Arme aus der Bucht (in deiner Stärke und Länge), wobei die Stärke sicher ein paar Pfund weniger sein darf als beim TRB.
Beim Button und bei der Auflage hatte ich gute Ergebnisse mit der Hoyt Superrest, aber da ist auch wieder viel Geschmacksache im Spiel. Eine Spiga ZT und ein Shibya Button sind jetzt weder Low- noch Highend, aber ein guter Start. Investier lieber in gute und passende Pfeile, da ist mehr Wirkung drin, als in einer anderen Wurfarm-, Mittelteil- oder Gedönsinvestition.
Und bevor du Geld ausgibst schau in die Sportordnungen für die Turniere, zu denen du willst, was sie erlauben. Die Unterschiede dort sind leider sehr krass.

Grüße,
Jochen
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Offline Landbub

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Re: Olymp.Recurve Einstieg-Setempfehlungen für jemanden der TRB-Klasse gewöhnt ist
« Antwort #10 am: Januar 15, 2020, 10:28:02 Vormittag »
Und bevor du Geld ausgibst schau in die Sportordnungen für die Turniere, zu denen du willst, was sie erlauben. Die Unterschiede dort sind leider sehr krass.

Bei Olympisch gar nicht mal so, oder?
Blank auch nicht so sehr.

Offline puschel

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Re: Olymp.Recurve Einstieg-Setempfehlungen für jemanden der TRB-Klasse gewöhnt ist
« Antwort #11 am: Januar 15, 2020, 10:54:06 Vormittag »
Und bevor du Geld ausgibst schau in die Sportordnungen für die Turniere, zu denen du willst, was sie erlauben. Die Unterschiede dort sind leider sehr krass.

Bei Olympisch gar nicht mal so, oder?
Blank auch nicht so sehr.

nun ja:
Blank (BBR) DFBV: Alles erlaubt ausser Visier, inkl. Stabi, Klicker, Wasserwaage, etc
Blank (BHR) DFBV: nur Pfeilauflage und nur der Kurzstabi, kein Stringwalking
Blank (TRB) DFBV: Nur Holz und vom Shelf
Blank (DSB): Keine Stabis, Kein Klicker, muss durch einen 12,2cm Ring passen, Zusatzgewichte nur unterhalb des Bogenfensters
Blank (DSB) - Halle: Mittenwicklung muss über dem Sichtbereich enden
Blank (WA): wie DSB, aber keine Sehnendämpfer
Blank (DSBV) ...
Blank (TVBD) ...
dann hast du noch Unterschiede im erlaubten Pfeildurchmesser, Farbunterschieden, Crestings,...

also gar nicht mal so unterschiedlich - ja, aber die Hölle steckt im Detail ;)

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Offline Landbub

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Re: Olymp.Recurve Einstieg-Setempfehlungen für jemanden der TRB-Klasse gewöhnt ist
« Antwort #12 am: Januar 15, 2020, 11:11:40 Vormittag »
Für Blank nehme ich meine Aussage zurück und behaupte das Gegenteil  :schmoll:

Da ich fast nur WA schiesse, dort aber von IB bis Compound alles, bin ich mit anderen Verbänden nicht so vertraut.

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Re: Olymp.Recurve Einstieg-Setempfehlungen für jemanden der TRB-Klasse gewöhnt ist
« Antwort #13 am: Januar 15, 2020, 11:34:37 Vormittag »
Falls Du die Möglichkeit hast das Oly Recurve schießen zu testen würde ich das an deiner Stelle tun.
Ich hab das bei uns im Verein schon getestet und das geht für mich gar nicht.
Stören tut mich das Visier, kommt für mich kein Gefühl rüber.

Bei den Visieren unter Hundert Euro gibt es einige die bald Spiel haben und auch anfangen zu klappern.
Was ich empfehlen kann sind die AGF Visiere um ca. 90Euro   Schweizer Qualität, gibt es auch ab und an bei Ebay Kleinanzeigen Gebraucht, anschauen macht Sinn.
Ansonsten die WNS Palette kann ich empfehlen, ich bin sogar mit meinem WNS Button zufrieden, den Shybuja Button würde ich an deiner Stelle trotzdem bevorzugen.
Samick Leopard 60"40Lbs@28", Weick Cobra (verk.) 60"40Lbs@28",Hoyt Excel 21", WNS Premium Alpha Mt 25", Jantzen Zuzeca 62"28"-40Lbs(Verkauft)
WA RCX10068/36, Kinetic Vaultage68/36, 68/40, 66/40usw.
Hoyt Epik 25"Mittelteil
MINS 23" ILF Mittelteil

Offline Landbub

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Re: Olymp.Recurve Einstieg-Setempfehlungen für jemanden der TRB-Klasse gewöhnt ist
« Antwort #14 am: Januar 15, 2020, 11:43:22 Vormittag »
Stören tut mich das Visier, kommt für mich kein Gefühl rüber.

 :bahnhof:  "Gefühl rüber kommen" ??

Man kann das auch nicht mal so probieren. Der Spass kommt auf 50 oder 70m und man dort die 60er Auflage nur im roten und gelben trifft. Dazu brauchts aber ein paar Monate training.