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WA3D: Entfernungen nun Tierklassenabhängig


Offline Marcus

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Kleiner Hinweis, bei den Kugeldisziplinen wird oft auch das Startgeld zumindest teilweise an den Verein ausgeschüttet. Bei 3d weiß ich, dass die Tiere zumindest teilweise beim Ausrichter bleiben. Aber darum geht es ja nicht hier, sondern um Infos ob sich am Reglement was ändert.
Hat da jemand schon belastbare Aussagen? Immerhin stehen die Wettkämpfe ja schon bald auf dem Plan. Unsere Bezirk ist, wie die meisten anderen  wahrscheinlich auch, im Mai, das ist nicht mehr soooo weit weg.


Offline Kuckingen

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Das Startgeld teilweise ausgeschüttet? Mein Gott, bin ich froh, dass das bei uns in Österreich anders ist. Das Startgeld bleibt bei uns zur Gänse in Vereinshänden. Sonst würde es gar keine Vereine geben, die 3D Turniere ausrichten.

Dass mit den Entfernungen für die Tiergruppen, sollte der DSB lassen. Die WA hat aus guten Grund, die Gruppen und auch die dazugehörigen Entfernungen aufgegeben.


Online Landbub

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Dass mit den Entfernungen für die Tiergruppen, sollte der DSB lassen. Die WA hat aus guten Grund, die Gruppen und auch die dazugehörigen Entfernungen aufgegeben.

Was war denn der gute Grund?

Hier nochmal die Regeln
Früher (hoffe, mit den Farben kann man die "Tabelle" erkennen):
 Book 2,  Article 9.1.1.7.3
The 3D targets can be divided into four groups based on the size of the 11/10/8-ring.

                              Group 1        Group          2 Group 3      Group 4
11/10/8-size           >250mm      201-250mm 150-200mm   <150mm
                        Red 30-45m        20-36m       10-27m           5-18m
                       Blue 20-30m        15-25m        10-20m          3-10m    

4-8 targets from each of the above mentioned sized 11/10/8 3D targets are to be used in each
course.

Heute:
9.1.1.7.3.
The 3D targets come in a range of sizes. The course must incorporate a range of target sizes placed at distances appropriate to their size.
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Offline Kuckingen

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Durch die Aufhebung der Gruppen und die daran gebunden Entfernungen kann man das Gelände sehr viel besser ausnutzen und interessantere Parcours stellen.


Online Landbub

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Es macht aber auch die Vergleichbarkeit über die verschiedenen Regionalturniere ungleich schwerer. Am Ende zählen aber die die gleichen Qualizahlen. Darauf hat mich jemand auf der DM in Delmenhorst angesprochen, dass er (auch aus Bayern) den Parcours recht "human" fand, aber andere aus anderen Bundesländern ihn vergleichsweise schwierig fanden verglichen mit der Landesmeisterschaft.

Ob da nun die Entfernungen den grossen Durchbruch bringen würden, glaub ich nicht, weil es noch von sooo vielen anderen Parametern abhängt und sei es nur das Wetter. Aber ein wenig mehr Vergleichbarkeit gäbs halt schon.
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Offline Waldgeist

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Gibt es denn überhaupt eine Vergleichbarkeit der unterschiedlichen Parcoure?
In A-hausen ist das Gelände flach und relativ wenig Strauchwerk; aber hohe Bäume.
In B-dorf sind die Wege steil und es gibt sehr viel Büsche und Sträucher.
In C- ...
Aber die Tiergruppen, ja die sind in punkto Größe + Entfernung nach WA gestellt. Werden die Parcoure damit vergleichbar?
Ich meine nicht. Jeder Tag auf einem Parcours steht für sich. D.h. alle, die an diesem Turnier teilgenommen haben, sind unter den gleichen örtlichen Bedingungen unterwegs gewesen.
Vielleicht sollten wir die Reihenfolge der Plätze so wie bei der Formel 1 mit Ergebnispunkten belegen?  (nicht ernst gemeint!!!)
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Offline HarryS

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Hallo
Auch beim Feldbogen gibt es schwere und leichte Parcour, aber durch die klare Regelung der Scheibengröße zu Entfernung ist wenigstens einer der vielen Parameter normalisiert. Sicher wird durch die Definition von Tierklassen zu Entfernung nicht plötzlich jeder Parcour wie der andere, aber wenigstens eine Variable würde entschärft. Was bringt es, wenn in einem Landesverband nur große Bären auf 10m gestellt werden und in einem anderen nur die Erdmännchen auf 30m. Selbst wenn die Bären alle steil bergauf und bergab und die Erdmännchen alle in der Ebene mit Schießautobahn stehen wird doch jeder zustimmen, dass es die  "Bärentöter" leichter haben.
Ja bei Feld und 3D ist eine Vergleichbarkeit nur relativ, aber das heißt nicht, dass man nicht alle Mittel nutzen sollte um wenigstens eine gewisse Vergleichbarkeit herzustellen.

Gruß Harald
Blankbogen EXE Competitor 32# otf


Offline sfs-archery

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Eien Vergleichbarkeit unterschiedlicher Parcours ist nach meiner Auffassung schwer zu realisieren. Wenn es aber um Qualifikationsturniere für ein übergeordnetes Turnier dann sollte man versuchen eine Vergleichbarkeit irgendwie halbwegs darzustellen. Denn nur so können die einzelnen Qualifikationsergebnisse in eine Gesamtqualifiation einfließen.
Mit der Abschaffung der Entfernungen je Tiergruppe wird das jetzt imho noch viel problematischer.

Als ich zB. zum ersten mal an der Bowhunterliga des DFBV teilgenommen hatte, habe ich mich gewundert das die Teilnehmerzahlen bei den unterschiedlichen Parcours derart differierten. Alleine an den Terminen kann es nicht gelegen haben.
Ich habe dann von unterschiedlichen Schützen folgende Aussage gehört: Da nur die besten Ergebnisse aus einer Anzahl an teilgenommen Quali-Turnieren zählen, wird nur auf die Turniere mit Parcorus gegangen bei denen man die höchsten Punktzahlen erwarten kann (als die am "leichtesten" sind).

Find ich irgendwie nicht gut wenn es anscheinend derart (gefühlt) große Unterschiede gibt das ich mir das Turnier nach der "Leichtigkeit" des Parcours wähle.


Offline Waldgeist

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Also doch mit Umrechnungsfaktor anhand der Platzierungsreihenfolge?   :new:
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Offline sfs-archery

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Also doch mit Umrechnungsfaktor anhand der Platzierungsreihenfolge?   :new:

Kapiere ich nicht was du sagen willst. :wtf:

Meinst du so eine Art "Parcoursfaktor" mit dessen Hilfe die einzelnen Ergebnisse zu einer Gesamtliste verrechnet werden. (als ein Art Lippek-Faktor?)


Offline rso

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Um mal beim DSB zu bleiben, solange die Qualizahlen so niedrig sind, wie z.B. letztes Jahr, braucht man sich wegen "Vergleichbarkeit von Parcours keine Sorgen zu machen.

Da kommts auf 10 Punkte hin oder her nicht drauf an.

Und im entscheidenden Finalparcours isses dann ja eh für alle gleich schwer oder leicht.

Und davon abgesehn ist mir das mit den Tiergrößen/Killgrößen/Anzahl/Entfernungen bei max. 30 Metern und meiner bescheidenen Technik (Klasse IB in der Gruppe der alten Säcke) relativ wurst. Man muß Kill treffen um (vorne) dabei zu sein und basta.
cu

Rainer


Offline Waldgeist

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Hi Sören,
ausgehend von der schwierigen Vergleichbarkeit von Parcours, gäbe es die Möglichkeit ein Ranking an Hand der Platzierungen in den Ergebnissen daselbst vorzunehmen. Beispielhaft(!) könnte es so aussehen:
Der Erstpatzierte bekommt 200, der Zweitplatzierte 180, der Drittplatzierte 150 usw. Damit kommt es nicht auf die Ringzahl an,
die auf welchem Parcours auch immer erziehlt wurde, sondern auf die Rangfolge in der Ergebnisliste. Wer also meint, dass er,
wenn er auf einem "leichteren Parcours" mit einer höheren Ringzahl besser dasteht und somit innerhalb des Limits landet, so hilft ihm dies nicht wirklich. Entscheidend ist nämlich, ob er sich gemessen an der Gesamtheit aller Qualifikanten auch wirklich im
oberen Feld der Siegerliste einordnen konnte. (Dieses Verfshren habe nicht ich erfunden; es findet in anderen Sportarten erfolgreich seine Anwendung.)
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Offline mK

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Ich weiß nicht, wie es beim DFBV ist, aber beim DSB ist das zur Zeit wohl noch relativ egal. Da stimme ich rso zu. Die Quali-Zahlen wurden letztes Jahr soweit runtergesetzt aufgrund er geringen Anmeldungen. Ich war sehr überrascht, das ich noch einen Platz bei der DM bekommen habe, da ich bei der LM einen richtig bescheidenen Tag hatte.

Bin mal auf dieses Jahr gespannt. Die DM ist ja wieder in einer Ecke der Republik die für viele eine weite Anreise bedeutet. Den Parcours in Delmenhorst letztes Jahr fand ich ganz angenehm. Bis auf die Wartezeiten die ab der Hälfte immer extremer wurden. Das hat mir mein Ergebnis versaut. Villingen-Schwenningen dieses Jahr dürfte da in jeder Hinsicht von ganz anderem Kaliber werden. ;)
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Offline Marcus

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Die Qualizahlen für den Langbogen Herren waren alles anderes als albern. Fand ich zumindest. Die Ergebnisse bei der Deutschen haben das auch in keinster Weise bestätigt. Von daher wäre eine bessere Vergleichbarkeit sicherlich schön. Vielleicht wäre ein neuer Thread dazu schön, denn die Diskussion schweift ganz nett ab...


Offline rso

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Die Qualizahlen für den Langbogen Herren waren alles anderes als albern. Fand ich zumindest. Die Ergebnisse bei der Deutschen haben das auch in keinster Weise bestätigt. Von daher wäre eine bessere Vergleichbarkeit sicherlich schön. Vielleicht wäre ein neuer Thread dazu schön, denn die Diskussion schweift ganz nett ab...

versteh ich jetzt nicht
Langbogen Herren                Quali 267  ---> Sieger 332
Langbogen Herren Master      Quali 236 ---> Sieger 353

Also gerade im Bereich Master total niedrige Qualihürde.

Achja,  das Abschweifen hat hier Tradition  :Achtung:
cu

Rainer