Archers Campfire

Bogenköcher für Ragim Brown Bear - Bohren oder nicht Bohren...

Offline Mercenario

  • Pfeil und Bogen - kenn ich
  • ***
    • Beiträge: 186
Welchen Durchmesser bohrst du denn für die m5 er Dübel?
--- Es geht doch nichts über ein ehrliches Stück Holz ---


Offline Stringwistler

  • globaler Moderator
  • Meister Feuerholznachleger
  • *****
    • Beiträge: 5337
  • Der Bogen schießt... aber die Sehne trifft...
    • Stringwistlers Blog
Also für Gewinde in Holz verwende ich die hier.
Mit 2K eingeklebt hält bombenfest und sieht nicht so klobig aus.
Die Unterseite verschließ ich vor dem eindrücken immer mit Tesla Gewebekleband damit kein Kleber ins Gewinde kommt.
Ich trau wetten, die mit Sekundenkleber eingeklebt, sollte aber auch halten.  :klasse:
Gibt's grad nur in M4, das hält aber auch.

https://www.ebay.de/itm/10x-Raendelmutter-Gewindeeinsatz-Einpressmutter-Einschlagmutter-M3-M4-M5-Messing-/123660958701
Servusla, Gruß Guidl...

https://stringwistler.blogspot.de

Hartl Prim.Defl-Reflex Osage/Bambus 68"40#30",
Jensbows Rayden 64"-38lb.3stripes-rubyred, 64"ILF-Amey XGS Ghosthand+Bosenbows doplCarbonFoamLBs, Black Hunter Hybr.60", Mohawk RC+Hyb.,Viking Loki,Meerkat Hybrid TD 64",Weick Cobra62"


Offline Brown Bear

  • Oh ein Pfeil
  • **
    • Beiträge: 72
Also für Gewinde in Holz verwende ich die hier. Mit 2K eingeklebt hält bombenfest und sieht nicht so klobig aus.
https://www.ebay.de/itm/10x-Raendelmutter-Gewindeeinsatz-Einpressmutter-Einschlagmutter-M3-M4-M5-Messing-/123660958701
Ah, auch nicht schlecht! Sowas wird offenbar auch im Bear Grizzly verwendet. Der sternförmige Rand sieht im Holz sogar ganz hübsch aus. Kann man da wohl etwas unter Maß bzw. das Maß ohne Rändelung (abgenommen in der Mitte) bohren, und die Rändelung ins Holz pressen/klopfen?
Wie bohrst Du vor und welche Länge nimmst du?

Die Unterseite verschließ ich vor dem eindrücken immer mit Tesla Gewebekleband damit kein Kleber ins Gewinde kommt.
Ah, jetzt, ja! Ich hatte darüber nachgedacht, die Lösung ist aber so naheliegend, dass ich nicht drauf gekommen bin ;D. Dankööö  :klasse:

Edit sagt: M5x6-M5x12 gibt's doch!
« Letzte Änderung: September 13, 2019, 01:40:08 Nachmittag von Brown Bear »


Offline rso

  • Wohnt am Lagerfeuer
  • *****
    • Beiträge: 745
  • Heimat. Freiheit. Bogenschießen.
ein Anschraubköcher aus Holz würde bestimmt auch gut aussehen.

Und das Setzen der Buchsen ist wirklich simpel.
cu

Rainer


Offline Brown Bear

  • Oh ein Pfeil
  • **
    • Beiträge: 72
M5 Messing Rändelmutter, 12mm lang, testweise in ein Stück Esche gesetzt. AD der Zahnung ist ca. 6,5mm. Ich habe 6mm vorgebohrt, eine Seite der Mutter mit der Feile angefast und vorsichtig eingeschlagen. Rausziehen geht nicht, mitdrehen würde sie sich auch nicht, aber wenn die Schraube unten aufsetzt, kann man die Mutter wieder rausdrücken. Muss also doch ein bisschen Kleber dran.

Die Bohrung im Mittelteil wird allerdings nicht ganz so trivial...

Ärgerlich finde ich, dass die Rändelmutter so pfuschig gefertigt ist. Gibt's die irgendwo mit zentrischer Bohrung  ::)
« Letzte Änderung: September 18, 2019, 10:57:43 Nachmittag von Brown Bear »



Offline mK

  • Wohnt am Lagerfeuer
  • *****
    • Beiträge: 905
    • Killdings.de
Der sternförmige Rand würde mich auch stören. Aber wenn der Köcher dran ist, sieht man die ja nicht mehr wirklich. Vom Handling her auf jeden Fall die bessere Lösung als die Gummistrapse.
Isidor Cajun 60" 40#
JS Rover 48" 40#
JS Barracuda 54" 35#
Black Hunter Hybrid 60" 40#
TimberCreek Copperhead 17" ILF / Bosen Bows Longbow Limbs 40#


Offline Brown Bear

  • Oh ein Pfeil
  • **
    • Beiträge: 72
Der sternförmige Rand würde mich auch stören. Aber wenn der Köcher dran ist, sieht man die ja nicht mehr wirklich. Vom Handling her auf jeden Fall die bessere Lösung als die Gummistrapse.
Den sternförmigen Rand finde ich gerade schön, deshalb habe ich genau diese Buchsen genommen und vorsichtig eingeschlagen, statt auf 6,5mm aufzubohren: so legt sich die Rändelung ins Holz, Mitdrehen wird auch verhindert.

Was mich stört, ist die ungleichmässige Randstärke, die besteht, weil die Bohrung für das Gewinde nicht vernünftig zentriert wurde. Ist leider bei neun von zehn gelieferten Buchsen so.

Aber richtig ist natürlich, dass man das bei montiertem Köcher alles eh nicht mehr sieht, insofern...

Jetzt muss ich den Bogen nur genauso schön unter die Bohrmaschine bekommen...
« Letzte Änderung: September 19, 2019, 09:21:45 Vormittag von Brown Bear »


testjan

  • Gast

Jetzt muss ich den Bogen nur genauso schön unter die Bohrmaschine bekommen...

Einfach halbfest einspannen und mit ein paar gezielten Schlägen eines mittelschweren Vorschlaghammers   “planieren” und endgültig festspannen. Dann liegt er gerade, ganz bestimmt.
 :Achtung:


Offline Stringwistler

  • globaler Moderator
  • Meister Feuerholznachleger
  • *****
    • Beiträge: 5337
  • Der Bogen schießt... aber die Sehne trifft...
    • Stringwistlers Blog
Also meine waren immer zylindrisch und nicht konisch. Ich hab immer 6,3 gebohrt und mit 2K eingeklebt, mir ist noch nie eine ausgebrochen.
Allerdings stimmt es wenn die Schraube zu lang ist und das Loch nicht tief genug gebohrt, daß sich dann die Buchse rausdrücken kann. 
Dann war's kein :GoodJob:
Servusla, Gruß Guidl...

https://stringwistler.blogspot.de

Hartl Prim.Defl-Reflex Osage/Bambus 68"40#30",
Jensbows Rayden 64"-38lb.3stripes-rubyred, 64"ILF-Amey XGS Ghosthand+Bosenbows doplCarbonFoamLBs, Black Hunter Hybr.60", Mohawk RC+Hyb.,Viking Loki,Meerkat Hybrid TD 64",Weick Cobra62"


Offline Brown Bear

  • Oh ein Pfeil
  • **
    • Beiträge: 72
Also meine waren immer zylindrisch und nicht konisch. Ich hab immer 6,3 gebohrt und mit 2K eingeklebt, mir ist noch nie eine ausgebrochen.
Allerdings stimmt es wenn die Schraube zu lang ist und das Loch nicht tief genug gebohrt, daß sich dann die Buchse rausdrücken kann. 
Dann war's kein :GoodJob:
Aaalso, noch mal ganz langsam: es handelt sich um eine zylindrische Rändelmutter, Messing, M5 IG aus dem link von Dir weiter oben.
AD der Rändelung=6,5mm, AD an der Einschnürung: 5,8mm.

Ich habe 6mm vorgebohrt, in der Hoffnung, dass sich die Rändelung dann beim Einschlagen (besser: Klopfen) ins Holz drückt und der Rand (trotz Rändelung) am Holz glatt anliegt, so dass ein Stern ins Holz eingesetzt ist. Beim Bear Grizzly ist das zB (mit einer größeren Rändelmutter) ähnlich gelöst und gefällt mir sehr gut, besser, als wenn ich 6,5 (oder 6,3) vorbohre und die Rändelung nur an den Spitzen am Holz anliegt, wie das zB bei dem Bogen zu sehen ist, den Uller aufgearbeitet hat (nicht abschätzig gemeint, ist ja Geschmackssache). Es ist eine im Grunde unwichtige Kleinigkeit, aber ich wollte es am Probestück wenigstens versuchen.

Um die Mutter in die ja untermaßige Bohrung vernünftig eingeschlagen zu bekommen, habe ich die spätere Unterseite der Mutter mit der Feile leicht angefast. Und zumindest in dem Probestück hat das ganz wunderbar geklappt! Die Mutter sitzt auch tief genug (bündig mit dem Holz): das Loch ist 12,5mm tief. Alles tutti!

Ich hatte nun darüber hinaus gehofft, dass ich mir bei einer so engen Passung den Kleber gänzlich sparen kann. Grundsätzlich stimmt das auch: die Mutter sitzt so stramm, dass sie sich auch ohne Kleber weder mitdreht, noch ausgezogen werden kann. Um das zu testen, habe ich eine M5 Schraube eingeschraubt und recht kräftig mit einer Zange dran gezogen.

ABER der Teufel steckt ja bekanntlich im Detail: wenn ich besagte Schraube so weit einschraube, dass sie den Grund der Sackbohrung erreicht, stößt sie unten an und lässt sich leider nicht fest ziehen, sondern fängt an, die Messingrändelmutter aus dem Loch zu drücken. Und zwar mit einem ganz normalen Schraubendreher: mit einem Gewinde hat man halt sehr viel Kraft.

Deshalb reicht auch diese sehr straffe Passung leider nicht aus, sondern ich werde zumindest am Grund der Sackbohrung etwas Kleber einbringen müssen.

Hoffe, das es so verständlich ausgedrückt ist.  :)

P.S.: @ Stringwistler: oder meintest Du, dass sich die Mutter auch geklebt rausdrücken würde  :???:???



Einfach halbfest einspannen und mit ein paar gezielten Schlägen eines mittelschweren Vorschlaghammers   “planieren” und endgültig festspannen. Dann liegt er gerade, ganz bestimmt.
 :Achtung:

Genau so hatte ich es vor  ;D ;D ;D
« Letzte Änderung: September 19, 2019, 01:26:21 Nachmittag von Brown Bear »


Offline Brown Bear

  • Oh ein Pfeil
  • **
    • Beiträge: 72
N'Abend,

auch auf die Gefahr, dass der Faden endgültig nicht mehr in die Rubrik passt, wollte ich noch kurz Vollzug melden ;). Hat im Grunde alles gut geklappt: Gewindebuchsen liegen plan und sind senkrecht ausgerichtet - nur leider ist an einer Seite der Lack bzw. der Glasüberzug des Risers etwas hoch gekommen und bildet nun einen unschönen weißen Streifen. "Getroffen" habe ich da nicht, scheinbar hat die leichte Stauchung des Holzes (oder einfach des Überzuges) beim Einschlagen ausgereicht. :o
Aber da lasse ich mir noch was einfallen.

Bogenköcher kann jedenfalls kommen ;D!



Offline BowLaw

  • Meister Feuerholznachleger
  • *****
    • Beiträge: 2640
    • bogenanwalt.rocks

Offline Brown Bear

  • Oh ein Pfeil
  • **
    • Beiträge: 72
Ich würde mich niemals trauen so etwas zu machen - insofern Respekt!
Merzi! :)

Falls mal 'n (handwerklicher) Anfänger drüber stolpert: beim Einschlagen habe ich für den Ansatz direkt mit dem Hammer geschlagen (eher forsch geklopft...), dann ein Stück Hartholz dazwischengelegt, um das Messing zu schützen, kurz vor Schluss zunächst den austretenden Kleber gründlich entfernt und die letzten zwei Milimeter dann wieder nur mit dem Hammer eingeschlagen. Dabei v.a. darauf achten, mit der Bahn (Unterseite des Hammers) plan auf dem Messingrand zu landen. Und natürlich rechtzeitig aufhören, um das Holz nicht zu vermacken ;). Bedingt hilft da auch rundherum abkleben.