Archers Campfire

Rohschaft richtig tunen


Offline Grendel

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So. Nun ist mir auch klar, warum der Bogen mit 3 unter immer laut war. Angesichts von etwa -3 negativ Tiller war der Nockpunkt mit 15-16 mm einfach noch zu hoch.

Die Lautstärke war es, die mich veranlasste wieder mediterran zu versuchen. Ich werd also 3 unter noch eine Chance geben und einen tieferen Nockpunkt versuchen.
« Letzte Änderung: November 03, 2022, 07:43:35 Nachmittag von Grendel »
Hoyt Satori, Uukha Gobi
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Offline roscho

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War der NP denn nicht ausgeschossen ?????
Bogenschiessen ist einfach, aber nicht leicht ;)

"Der intuitive Geist ist ein heiliges Geschenk,
und der rationale Verstand ein treuer Diener.
Wir haben eine Gesellschaft erschaffen,
die den Diener ehrt und das Geschenk vergessen hat."

* Albert Einstein


Offline Grendel

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War der NP denn nicht ausgeschossen ?????

Nunja, so mehr oder weniger. Mit NP 15 mm bei 3 unter war der Rohschaft immer etwas tief.... habs auf Fehler meinerseits geschoben. Ich bin da fälschlicherweise auch immer von 0 Tiller ausgegangen. Is nicht der Fall, wie ich nun draufgekommen bin.
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Offline Sampera

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Wenn Du mal Stringwalken ausprobierst wirst Du schön sehen können wie der Rohschaft je nach Griff in die Sehne nach unten oder nach oben wandert. Die seitliche Abweichung war bei mir nicht so gravierend, dass ich sie mit meinen Künsten herausschießen könnte.


Offline roscho

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War der NP denn nicht ausgeschossen ?????

Nunja, so mehr oder weniger. Mit NP 15 mm bei 3 unter war der Rohschaft immer etwas tief.... habs auf Fehler meinerseits geschoben. Ich bin da fälschlicherweise auch immer von 0 Tiller ausgegangen. Is nicht der Fall, wie ich nun draufgekommen bin.

Glauben ist gut, messen besser ;)
Es muss nicht immer am Schützen liegen 😉

Bogenschiessen ist einfach, aber nicht leicht ;)

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Offline Grendel

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Hallo!

Eine Verständnisfrage... Wenn beim Bogen am Sideplate Abrieb ist, und es ist nichts an der Feder oder an der Crestingfolie ersichtlich, dann passiert der Kontakt weiter vorne, etwa Pfeilmitte.

In dem Fall wäre das ein weicher Spine, oder?

Zu dem Schluss komm ich,  wenn ich mir die Biegung des Pfeiles kurz nach dem Ablass anschaue wie hier auf dem Bild.
Oder seh ich das falsch?

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Offline Absinth

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  • Einer trage des anderen Last...
Hallo!

Eine Verständnisfrage... Wenn beim Bogen am Sideplate Abrieb ist, und es ist nichts an der Feder oder an der Crestingfolie ersichtlich, dann passiert der Kontakt weiter vorne, etwa Pfeilmitte.

In dem Fall wäre das ein weicher Spine, oder?

...

Oder seh ich das falsch?

Ja, diese Annahme könnte man treffen und, wenn diese Annahme zu trifft, so siehst du dies nicht falsch.



Offline roscho

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Auf jeden Fall falscher Spine, aber der Rohschafttest sollte das zeigen ..
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Offline Grendel

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Auf jeden Fall falscher Spine, aber der Rohschafttest sollte das zeigen ..

Wenns so wäre... der Rohschaft fliegt sehr gut, ohne Faxen, wenn meine Form grad passt! Darum irritiert mich der Abrieb.

Super Shrew2 , 60 Zoll
etwa 41 lbs auf den Fingern
Auszug knapp 30
Axis 500, 30,5 Zoll
50 gn Insert, 85er Spitze, Prot Ring vorn
hinten Cresting Wrap, 4 Zoll Parabol Federn
3 unter
Nockpunkt 15mm


Vielleicht verdrehtes Handgelenk?
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Offline helmut10

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Vieleicht entstehen die Abriebspuren ja beim Auszug. Da gleitet der Pfeilschaft schließlich über den kompletten Weg an der seitlichen Pfeilanlage vorbei.

Am Rochenleder an meinem Bogen gibt es auch diese schwarze Spur vom Carbon..... und der Rohschaft könnte nicht besser fliegen.


Offline Sampera

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Sorry aber das verstehe ich jetzt nicht oder ich habe die Frage falsch verstanden. Auf den ersten ca. 10-15cm wird der Pfeil gegen die seitliche Auflage gedrückt bevor er "umschlägt". Das sehe zuminest ich auf allen Slow Motion Videos und auch so macht ein Button nur Sinn. Ich hab auch Spuren an der Seite und meine 500er sind defintiv nicht zu weich. Ehr minimal zu hart für meine 40lbs.

https://www.youtube.com/watch?v=O7zewtuUM_0
« Letzte Änderung: November 21, 2022, 07:51:20 Nachmittag von Sampera »


Offline Uller

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Vieleicht entstehen die Abriebspuren ja beim Auszug. Da gleitet der Pfeilschaft schließlich über den kompletten Weg an der seitlichen Pfeilanlage vorbei.

Am Rochenleder an meinem Bogen gibt es auch diese schwarze Spur vom Carbon..... und der Rohschaft könnte nicht besser fliegen.

Eben, das verschleißfreie Shelf ist noch nicht erfunden.....

Zeigt doch zu solchen Problemchen immer auch Bilder, dann lässt sich das auch beurteilen...

 :bow:


Offline roscho

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@Grendel: der Rohschaft fliegt super wenn meine Form grad passt!

Und wenn nicht ?
Davon können schon Spuren kommen ;)
Und: ich schließe mich der Frage nach den Bildern an ..
Bogenschiessen ist einfach, aber nicht leicht ;)

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Offline Grendel

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Ich werde bei nächster Gelegenheit Bilder nachliefern.
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Offline klemmnockerl

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Hallo zusammen,
Ich habe wieder mal ausgiebig Zeit zum stöbern.
Die Pfeile möchte ich mir in Zukunft selbst bauen.
Daher bin ich jetzt bei diesem Beitrag gelandet.
Und es haben sich einige Fragen ergeben, bzw. habe da und dort etwas beizusteuern.

1. Sinnhaftigkeit des RST:
Als ich die erste Garnitur Pfeile bei meinem Bogenhändler kaufte, gab es einen RST im Geschäft auf 2 Distanzen.
Der Aufwand war relativ gering, aber auch deshalb, weil ich hoffte, dass mein Händler wusste was er tat und ich ihm vertraute.
Und meine die Pfeile passen nicht so schlecht, wie ich meine.
Er begründete den RST damit,
je sauberer der Pfeil ohne Federn fliegt (also je besser der Pfeil passt), umso weniger muss die Feder korrigieren
heißt, umso weniger Energie wird für die Stabilisierung verbraten und der Pfeil ist schneller.
In weiterer Folge könnte man, wenn man möchte, das Zuggewicht reduzieren
und das schont den Körper.

Wie groß schätzt ihr den Nutzen diesbezüglich ein? Wieviel Energie wird tatsächlich „verbraten“?
Ich möchte auf alle Fälle diesen Test auch in Zukunft machen, aber auch auf weitere Distanzen.

2. Kleben der Federn:
Ich habe mitbekommen, dass manche mehr, andere weniger Probleme haben mit dem Kleben der Federn.
Mich fuchst es schon und habe bis jetzt aber nur Pfeile repariert und auch so meine Probleme damit.
Die Geflügelfederfraktion hat materialbedingt glaub ich weniger Probleme, als jene mit Kunststoffvanes.
Ich verwende die AAE max „PM-16“. AAE gibt das Material nicht bekannt. Da steht nur: “... of our proprietary MAX material....“.
Ich behandle sie beim Kleben wie Polyethylen (PE), bzw. Polypropylen (PP) und meine dass ich damit nicht allzu falsch liege.
Diese Materialien sind nicht leicht bis sehr schwer zu kleben.
Dafür kenne ich zwei Methoden damit geklebtes länger hält.
a) Aufrauen der Klebestellen.
Hat mir einer aus dem Kabelbau verraten. Die Kabelmäntel bestehen auch meist aus PE und durch das Aufrauen sorgen die abstehenden „Härchen“ mit dem Kleber eine art Formschlüssigkeit.
Ich habs noch nie versucht, da ich nicht weiß, ob ich die Vanes durch das aufrauen mehr beschädige als es nützt.
b) Es gibt auf dem Markt sogenannte „PRIMER“.
Diese werden direkt auf das Material aufgetragen und sollen so die Klebbarkeit verbessern.
Ich hab einen aus dem Baumarkt und einen von EASTON und hab erst vor ca 2 Wochen die ersten Pfeile damit repariert. Ob sie besser oder schlechter halten weiß ich (noch) nicht.

Hat jemand von euch schon mal einen Primer verwendet?

3. Die Nocke:
Pfeil einnocken, leicht auf die Sehne klopfen und der Pfeil muss rausfallen.
Also, meine Sehne und die Nocken sind nicht so perfekt aufeinander abgestimmt, dass das von vornherein funktioniert.
Die Sehne kann ich nicht so leicht adaptieren, bzw. behandeln. Die Nocke eher schon.
Wie macht ihr das, dass das perfekt passend wird?

4. Alkohol für die Reinigung.
Ich verwende Isopropanol und den gibts literweise im Zubehörhandel für 3D-Druck. Ein Liter kostet etwa knapp 10 €.

phil
Compound: Bear "Super Kodiak"
Recurve: Spiderbows Blizzard 23", Kinetic Honoric long #26/32
Recurve: Kinetic Arios2 25'', Sanlida Miracle X7 long #16/18