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Umwelt und die Bogenschießerei

Offline Uller

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Ihr macht das gerade sehr kompliziert...

Das Betretungsrecht ist im Bundeswaldgesetzt geregelt und es gibt meines Wissens kein Bundesland das im Wesentlichen davon abweicht...

Ausnahmen können in in bestimmten Schutzgebieten wie z.B Naturschutzgebieten und Nationalparks gelten....Landschaftsschutzgebiete und Naturparks sind in der Regel auch abseits der Wege betretbar...
Weitere Ausnahmen sind natürlich umzäunte Schonungen und  zeitweise Sperrungen wie z.B. bei Holzeinschlag....

Rücksichtsvoll ist es  beim Roven auf oder in der Nähe von Forstwegen zu bleiben....so kann einem keiner den Vorwurf der Störung von Wildtieren machen ..... Wähle ich jetzt noch meine Ziele sorgfältig aus, entsteht keinerlei Schaden und der Wanderung mit Bogen steht nichts im Wege...

Fragen muss ich auch niemanden ....das wäre auch viel zu aufwendig wenn ich heute hier und morgen dort die Waldlandschaft genießen möchte...

Wenn ihr ohne Bogen wandern geht, zum Klettern oder zum Skifahren......dann wird ja auch niemand gefragt.... ;)

Suche ich regelmäßig den gleichen "Lieblingsplatz" auf sieht das anders aus, dann sollte man sich mit den übrigen Nutzern natürlich ins Einvernehmen setzen...

Und überall gilt sowieso.....außer Fußabdrücken nichts zurück lassen....
« Letzte Änderung: Dezember 30, 2018, 11:23:10 Nachmittag von Uller »


Offline Waldgeist

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Ich habe mal die für Niedersachsen relevanten gesetzl. Bestimmungen herauskopiert. Vielleicht sagen die ja etwas aus, was über das, was im Bundesgesetz geschrieben steht hinaus geht oder präzisiert. Vielleicht mag Uller sich der Texte einmal annehmen.
« Letzte Änderung: Dezember 31, 2018, 12:00:16 Vormittag von Waldgeist »
„Jeder Mensch kann irren, aber Dummköpfe verharren im Irrtum!“
Cicero


Offline Beefeater

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Für RLP findet man die Infos hier https://naturschutz.rlp.de/?q=natura2000
... weiter unten auf der Seite auch die rechtlichen Grundlagen
Grüße, Achim

Bearpaw Mohawk RC 33#@29,5" 60", Gillo G1 MT 70" mit  W&W Winex 32#


Offline Absinth

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@Waldgeist: Bei euch da oben solltest du allerdings zusätzlich darauf achten, dass du dem Grundbesitzenden keine unzumutbare Nutzung zu mutest. Auch wenn du es eigentlich nicht musst, so könntest du aber im Sinne von vertrauensbildenden Maßnahmen oder so ähnlich, vorab, mit selbigem sprechen/kommunizieren.


Beste Grüße,
Absinth
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Offline Ampsivar

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Überschrift: Öffentlichkeitsarbeit Bogenschießen in der Natur, Roven
Seinerzeit hatte ich hier einmal von einer netten Geschichte über das Roven auf einer Nordseeinsel berichtet: Vom persönlichen Anfragen bei Amt über die Erlaubnis innerhalb eines zugewiesenen Bereichs bis zum Aufregen einer Touristin mit ank...cken beim Vogelschutzbeauftragten und dem anschließend klärendem wirklich freundlich netten Gespräch mit Diesem.
Diese Insel besuchte ich in diesem Jahr erneut. Doch Ätsch - die Genehmigung wurde abgewiesen. Die Amtsträgerin hatte Bedenken (Schnappatmung) und war der Meinung ob ich wohl alle recht beisammen hätte überhaupt in Erwägung zu ziehen in einem Naturpark solch gefährlichen Quatsch nachgehen zu wollen...Ferner wollte man wissen wer mir damals die Erlaubnis erteilt hätte um intern zu ermitteln...
Was ich sagen möchte ist, dass man wohl tatsächlich von Umständen und Launen abhängig ist die man selbst wenig bis kaum beeinflussen kann, auch wenn man sich artig und ordnungskonform verhalten möchte. Mir selbst kam danach das Sprichwort: "Wer blöd fragt, bekommt ne blöde Antwort" in dem Sinn. Doch war dieses wohl der eher emotionaler Natur - denn natürlich hat´s mich geärgert.
Mittlerweile denke ich, dass das Roven innerhalb eines kleinen Kreises gelebt werden kann, es schlummert sein Dasein jenseits des öffentlichen Interesses. Sollte der Kreis sich vergrößern und sogar die Thematik in einer breiten Öffentlichkeit diskutiert werden, sehe ich schwarz. Trotz allermöglichen Anstrengungen und Bemühungen unserseits um positive Darstellung - hier seien folgende Stichworte aufgezählt: Naturerlebnis, Müllsammelaktionen, Gemeinschaftsaktionen mit der Jägerschaft zur Waldpflege, Kinder- und Jugendarbeit, und was weiß ich noch was ich alles hier vergessen habe - wird es irgendwo irgendjemanden geben der politisch motiviert die Sicherheit der Allgemeinheit gefährdet wissen will und alle zuvor genannten positiven Darstellungen mit jenem Argument umschmeißt. Unsere Zeiten sind nun einmal so. Der Selbstdarstellungsdrang Jener und die Bedingungen zur Beförderung innerhalb einer Behörde basieren auf "Bewältigung außergewöhnlicher Ereignisse" und nicht auf Eignung und Befähigung zur Abarbeitung der Routine - aus jeder Mücke wird ein Elefant gemacht
Unsere Thematik des Rovens bietet ganz einfach gesagt sehr viele Angriffspunkte.
Vielleicht kennen einige von Euch den Kai Sackmann, Bushcrafter mit Leib und Seele. Er geht wirklich sehr pfleglich und vorbildlich mit der Natur um. Seine Trekkingtouren laden zum selber Erleben ein. Hier ein Link zu seiner Seite und ein Einblick über das Denken mancher Behördenvertreter https://www.youtube.com/watch?v=a9LGllyVzZM  Ich stimme ihm in allen Punkten zu!
Wenn dieses Denken bereits bei dem Thema "Wandern" vorhanden ist - welche Hysterie erzeugt es denn erst bei Unserem???
Die ganzen Meinungsmacher und Berufsempörten sind hierbei noch nicht einmal erwähnt. 
Er tut mir ausgesprochen leid, dass vorangegangene Zeilen sich pessimistisch anhören, doch meine privaten und dienstlichen Erfahrungen lassen mich zu diesem Ergebnis kommen.

In Anbetracht der fortgeschrittenen Stunde und des Datums wünsche ich uns allen einen guten Rutsch ins neue Jahr und dass wir unser schönes Hobby in den uns glücklich machenden Varianten auch 2019 und darüber hinaus leben können. Danke für die vielen Impressionen, Ideen und an die Admins für eure Arbeit. :fire:


Steff

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Das gibt mir zu denken. Mir sind wohl aus den Erfahrungen in meiner kleinen ländlichen Idylle einige Irrtümer unterlaufen.

Für die Gelegenheitsleser, ich rove mit Erlaubnis von Forst und Jagd in unkritischen Teilen des Waldes.
Ebenso nutze ich die Wiesen am Waldrand mit der Zustimmung der Pächter.
Und das täglich.
Gespräche mit Spaziergehern, Hundehaltern, Schulklassen und Kindergärten etc. verliefen immer positiv,
was auch daran liegt, dass ich ein Teil des öffentlichen Lebens in meiner Gemeinde bin.

Vor diesem Hintergrund kam ich zu der Fehleinschätzung, dass meine Art zu Roven wohl überall möglich sei.

Aber ich auch hätte Bedenken, wenn ich einen öffentlichen Antrag in unserem Gemeinderat stellen würde.
Dort herrscht Politik mit Fraktionszwang und ist oft Welten von uns Bürgern entfernt.

Wegen der Aussenwirkung werde ich einige meiner Videos privatisieren.

Ciao Steff
« Letzte Änderung: Dezember 31, 2018, 07:43:33 Vormittag von Steff »


Offline stöckchenschubser

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Die Spaziergänger und co sind in der Regel nicht das Problem, ich mache es auch für alle sichtbar.Blöd wird es nur wenn ein Subjekt mit Grünschimmel im Hirn sich ereifert,aber um so lustiger, wenn die herbeigerufene Polizei ihm mitteilt, es möge doch nur anrufen wenn ein Grund dazu besteht.


Offline Absinth

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Aber bitte bitte, nicht in Hysterie und schon gar nicht in Resignation verfallen - für beides gibt es aus meiner Sicht keinen Grund und selbst wenn meine persönlichen Erfahrungen ab und zu mich dazu drängen sollten bzw. es versuchen. Ich bin mir sehr sicher, dass keiner möchte irgendjemanden das bzw. sein Roven nehmen. Erwähnt werden muss auch nicht, dass ich dabei "gewisse Regeln" befolgen muss bzw. sollte und vor allem auch dann, wenn ich mich mit meinem diesbezüglichen Handeln und Tun und egal auf welche Art und Weise in bzw. der Öffentlichkeit präsentiere... Selbst unserer Fussball-Bundestrainer versucht dies zu beachten... aber andererseits, irgendwann muss er sich doch mal kraulen dürfen...  8)

Mal etwas Anderes... Welcher Baum ist denn wohl, noch, Baum des Jahres und wird durch welchen Baum abgelöst?

Mal noch etwas ganz Anderes... Für die hier Interessierten stelle ich mal den "Waldzustandsbericht 2018" für das Land Baden-Würtemberg ein, denn den gibt es schon und außerdem ist der immer so schön bunt und zusätzlich Bedarf er auch keiner besonderen Kenntnisse, damit kommt halt jeder zu recht. Sollten Fragen aufkommen, was ein Waldzustandsbericht mit uns Bogenschützen zu tun hat, dann immer her damit.


Beste Grüße,
Absinth
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Online roscho

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Edelkastanie und Flatterulme ;)

Ich hab mir gerade mal das Video das Ampsivar verlinkt hat angesehen und muss sagen, Herr Sackmann hat schon gute Argumente.

Da wir hier beim Roven hängen bleiben aber doch noch mal dazu.

Klar ist aus meiner Sicht das es hier um einen Interessenkonflikt geht,  aus meiner Sicht "hauptsächlich" zwischen Jagdpächtern bzw Förstern und anderen "Waldnutzern".

Dieser Konflikt entsteht vor allem dadurch das eben ausgewiesene Wege verlassen werden um seinem Hobby zu frönen, sei es Roven, MTB, Traillaufen, Reiten, Pilzsuchen  oder oder oder ...

Den Forst stören dabei andere Gesichtspunkte als den Jagdpächter....

Den einzigen gangbaren Weg den ich da in unserer Rechtssituation sehe ist ein Miteinander ... eine vorherige Absprache mit den beteiligten Personen bzw Parteien.

Ich gestehe das es bei mir und den bayrischen Staatsforsten da auch schon zu keiner Einigung gekommen ist, aber wer suchet der findet.

Zumindest in meinem Raum gibt es genug andere Möglichkeiten, persönliche Kontakte sind da aber sicher von Vorteil.

« Letzte Änderung: Dezember 31, 2018, 10:45:38 Vormittag von roscho »
Bogenschiessen ist einfach, aber nicht leicht ;)
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Offline Waldgeist

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Nicht Resignation sondern Information!
Zu den originären und berechtigten Interessen der Eigentümer und deren Beauftragten ist hinlänglich geschrieben. Da hilft auch nach meiner Erfahrung nur der offene Gedankenaustausch, um zu einem Interessenausgleich zu kommen. Was aber nicht sein soll ist doch die Sache, dass uns Ressantiments entgegen gebracht werden. Unkenntnis, Desinformation und schlechte Vorbilder oder Beispiele müssen aus der Welt! Da sind wir Botschafter in eigener Sache. Also müssen wir dazu beitragen, dass durch uns    in der Gesellschaft ein Bild entsteht, dass uns und unserem Anliegen gerecht wird. Da fällt mir das Beispiel von den rücksichtlosen Hundehaltern ein. Also sorgen die Vernünftigen durch vorbildhaftes Auftreten dafür, dass das Gesamtbild ein positives ist und die Einzelfälle auch als solche erkannt und benannt werden.
Es wäre schön, wenn auch die Fachverbände des Bogenschießens sich zur Verfügung stellen und sich ebenfalls in gebotener Weise engagieren. Vor 20 Jahren konnten die meisten mit dem Begriff des "sanften Tourismus" nicht anfangen; das ist heutzutage anders und in den Reisebüros hat man verstanden, dass auch damit Geld zu verdienen ist.

Nachtrag: Sacki hat absolut recht!!!   
« Letzte Änderung: Dezember 31, 2018, 11:26:16 Vormittag von Waldgeist »
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Offline stöckchenschubser

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Das mit dem guten Beispiel ist ja nett, aber ich kann 100 mal mit meinem Hund bei Fuß
an Wild oder Hundeplätzen vorbei gehen, im Gedächtnis bleibt der Eine, der es verbockt.
Und gerade die sehen es nicht ein, dass sie was falsch machen.

Und wer die Entwicklung bei den Parcours beobachtet hat, merkt sehr schnell, dass bei einer
eklatanten Steigerung der Rovingzahlen, auch die Zahl derer steigt, die sich nicht benehmen können.

Offenheit, Erklärung, Information ist ja alles gut, aber wenn die Zahlen wirklich steigen, wird man
nicht umhin kommen feste Bereiche zuzuweisen, wie es ja teilweise jetzt schon passiert, bzw.
ich bin z.B. immer in einem festen Bereich rund um unseren Schießstand.
Eigentlich habe ich einen ganzen Truppenübungsplatz vor der Tür mit richtig geilem Gelände,
aber dann würde ich wieder in Bereiche vordringen, die man nur betreten sollte zum Ansitzen oder zum Arbeiten.

Dadurch habe ich schon bei den Beteiligten erst mal ein gutes Bild vermittelt, aber wie lange hält das vor?

Wenn der Tourismus ins Boot geholt werden soll, wird man eh nicht um feste Bereiche, also Parcours herum kommen.
Wenn ich mir vorstelle dass hier täglich 20 Personen nach Lust und Laune durch die Gegend roven würden,
wird mir Angst und Bange, allein schon wegen der Sicherheit, die leider zu oft stiefmütterlich behandelt wird.
Und da sind dann alle anderen Freizeitler noch nicht bedacht.

Ich bin nach wie der Meinung, dass freies Roven eine Randerscheinung bleiben sollte, die ja auch nur
funktioniert, wenn die Zahlen klein bleiben. Ansonsten wird die Belastung im Wald zu hoch, einfach weil
es keine temporäre Belastung ist wie Holzeinschlag, und auch keine geregelte wie ein fester Parcours.
Das Erste sitzt die Fauna aus, wie z.B. ein Turnier, an das Zweite gewöhnen sie sich und werden auch auf dem Parcours zu finden sein.
Aber eine Vielzahl von Menschen die täglich abseits der Wege frei durch den Wald streift, bringt einfach zu viel Hektik ein.
Weil eben jeder Rückzugsraum jederzeit von einem Rovenden betreten werden kann.

 





Online roscho

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Ich denke nicht das Roving ein Massenphänomen werden wird.
Wie Steffs Umfrage schön gezeigt hat rovt nur ein winziger Bruchteil der Bogenschützen in diesem Forum.

Mit dem Roving Guide gibt es ja schon einen Verhaltensansatz für Rover.
Schön wäre es eben wenn wir hier im Forum das noch etwas klarer ausarbeiten können.

Ich denke nicht das etwas von den Verbänden in dieser Richtung kommen wird.

Von meiner Seite noch ein Hinweis, wir beißen uns hier schon wieder am Roven fest, ich möchte noch mal drauf hinweisen das auch Parcours in der Natur sind und auch dort für Bogenschützen bestimmte Regeln gelten sollten.

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Offline Waldgeist

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Zwischenruf an roscho: Mir geht es um das Thema Umwelt und Bogenschießen generell. Das Roven ist eine "Spielart" dessen.
Zwischenruf an den stöckchenschubser: Freies Roven soll und wird vermutlich nur ein kleiner Teil von uns betreiben; ist doch o.k.
Ich möchte uns aber aus der "Defensivecke" heraus wissen und uns in einem adäquaten Image wahrgenommen sehen.
Ist aber nur mein unbescheidener Vorschlag.
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Offline stöckchenschubser

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Die Regeln für Parcours gibt es ja, hält sich nur nicht jeder dran.

Es sind aber auch die Parcousbauer gefragt, ich habe tatsächlich schon eine Station gesehen,
da ging jeder Fehlschuss in eine Kirrung, und natürlich jeder Sucher ebenso.

Auch viel zu oft, dass wegen eines oberflächlich geilen Schusses, Sicherheit und Umwelt einfach ignoriert wurden.

Oder Ziele in einen Tümpel gestellt, der als Biotop hauptverantwortlich für die Amphibienpopulation in dem Waldbereich war.

Oder lebende 80-100 Jahre alte Bäume als Bachstop usw.usw.

Man will den Wald/die Natur nutzen und verweigert sich ihr.

Ein gut angelegter Parcours nutzt ca 30% des Gesamtgeländes, der Rest ist quasi ein Schutzgebiet,
weil eigentlich ja alle anderen draußen bleiben sollten.


Zitat
Ich möchte uns aber aus der "Defensivecke" heraus wissen und uns in einem adäquaten Image wahrgenommen sehen.

Das leisten ja schon einige, aber hier läge die Hauptarbeit bei den Vereinen, aber da geht es schon los.
Allein das Gemecker jedesmal von Schützen weil sie bei Turnieren nicht in Vollcamo auflaufen dürfen.
Also machen sie es auf dem Parcours, oder beim Roven. Wie man dieses Erscheinungsbild postiv rüber
bringen will, in einer Gesellschaft die die Polizei ruft, weil ein Zug Soldaten in Uniform über eine
öffentliche Straße marschiert, weiß ich jetzt auch nicht so wirklich.
« Letzte Änderung: Dezember 31, 2018, 02:32:36 Nachmittag von stöckchenschubser »


Online roscho

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@Stöckchenschubser: genau richtig !

Und es wäre wirklich wünschenswert wenn dieses Bewusstsein bei Schützen geweckt oder gefördert würde, damit diese dann den Parcoursbauer darauf ansprechen können.

Geile Schüsse kann man auch stellen ohne massiv die Natur zu belasten.

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