Archers Campfire

DFBV Pleite ?


Offline BowLaw

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Dann haben halt 1000 Menschen jeweils 100 Euro verbrannt UND dem Vorstand im Sinne §26 BGB den halben Ar... gerettet.
Ähm naja.
Genau genommen bekommen dann Menschen, die Leistungen erbracht haben (und sei es der Bierlieferant) wenigstens fast die Hälfte ihrer erbrachten Leistungen auch bezahlt.
Das regelt dann der Insolvenzverwalter.

Die Realität hat sich mir als Gläubiger anders gezeigt. Erst kommen die Sozialabgaben, dann Vaddern Staat mit allen Forderungen und dann kommt der Inso-Verwalter. Wenn dann noch was übrig bleibt, gibt es eine Quote.
Die erbrachten Leistungen werden dann gern mit 1:xxxx abgegolten. Da bleibt dem Biervertrieb nur ein paar Krummen und die investierte Zeit für den gesamten Papierkram bekommst eh nicht wieder raus.
Naja gut - wenn man die Abgabe von Sozialabgaben und Steuern und sowas für die Allgemeinheit für unwichtig hälst hast du vollkommen recht.
Kommt halt für den Einzelnen am Ende auf die Quote an.
Finde ich gut, wenn die Mitglieder dann ordentlich spenden, damit auch die Einzelpersonen ungeschoren rauskommen.


Offline Waldgeist

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Zwischenruf: Woher habt ihr die Gewissheit, dass wir es hier (bereits) mit einer bestätigten Insolvenz zu tun haben?
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Cicero


Offline BowLaw

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Zwischenruf: Woher habt ihr die Gewissheit, dass wir es hier (bereits) mit einer bestätigten Insolvenz zu tun haben?
Hat doch keiner geschrieben - das war nur "was wäre, wenn".


Offline nordstern

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@BowLaw
"Naja gut - wenn man die Abgabe von Sozialabgaben und Steuern und sowas für die Allgemeinheit für unwichtig hälst hast du vollkommen recht."

Unterlasse bitte zukünftig solche Unterstellungen, ansonsten müsste ich Dich oder die Admins auffordern, mir Deine ladungsfähige Adresse oder IP mitzuteilen zwecks Strafanzeige!

Hier ist für mich die Grenze klar erreicht, ich habe nirgends die gesetzlichen Regeln bzgl. Insolvenz in Frage gestellt.

Ein Leben ohne Bentis ist möglich, aber sinnlos.

Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten.


Offline BowLaw

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@nordstern: Offenbar bist du ironieunfähig, aber das macht nichts.

Mit der ladungsfähigen Anschrift (so heisst das richtig) helfe ich dir gerne weiter.

Klick mal bei meinem Avatar da unten auf die Weltkugel...also das Runde ... das ist keine Scheibe, wie du vielleicht denkst, sondern ein Kugel.

Zack, da haste mich.


Offline Waldgeist

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Hi Michael,
mir wäre wohler, wenn hier etwas mehr im Konjunktiv geschrieben wird. Schon der Titel des Threads ist eigentlich nicht ganz fair. Ich bin selber kein Mitglied des DFVB und habe auch nicht die geringste Lust es zu werden. ABER die Kollegen habe Anspruch auf Fairness unsererseits und wir sollten uns nicht zu deren Richter aufschwingen.
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Offline BowLaw

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Lieber Waldgeist,

danke für dein Ansinnen.
Ich wüsste aber nicht im geringsten, wo ich mich in irgendeiner Art und Weise unfair verhalten hätte.

In meinem ersten Post zu der Angelegenheit habe ich darauf verwiesen, dass das der Insoverwalter regelt.
Dieser Post war bezogen auf die Frage, was passiert, wenn nur 100.000 Euro zusammenkommen - also eine "was wäre wenn" Frage.
Einen Kommentar auf den Satz "dem Vorstand würde der halbe A*** gerettet" habe ich mir bewusst verkniffen.

Die Frage nach den Sozialabgaben und Co. habe ich ebenfalls mit einem "wenn" eingeleitet, begleitet mit dem Kommentar, daß ich es gut finde, wenn Mitglieder ordentlich spenden, damit Einzelpersonen ungeschoren herauskommen.

Also zusammengefasst:
- Beantwortung einer "was wäre wenn" Frage, sowie
- die Hoffnung, dass alle Betroffenen ungeschoren herauskommen.

Für den Threadtitel kann ich nun wirklich nichts.

Ich sage es mal vorsichtig:
Möglicherweise sind Missverständnisse entstanden, die dadurch bedingt sind, daß ich beruflich gewohnt bin relativ "harsch" zu schreiben.
Das würde mir dann leid tun und war keine Absicht.




Offline Waldgeist

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Jetzt hast Du aber etwas "in den falschen Hals bekommen". Mein letzter Beitrag war gar nicht auf Dich persönlich bezogen, sondern vielmehr als meine Replik auf Deine Antwort zu meinem "Zwischenruf". In einigen Beiträgen war für mich schon nicht
mehr heraus zu lesen, ob Annahme bzw. Fiktion oder eben doch schon ein realer Bezug zur Insolvenz. Insofern schien mir ein
allgemeiner Appell zu etwas Zurückhaltung und Verwendung des Konjunktiv angebracht.
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snoopy

  • Gast
Hi Michael,
mir wäre wohler, wenn hier etwas mehr im Konjunktiv geschrieben wird. Schon der Titel des Threads ist eigentlich nicht ganz fair. Ich bin selber kein Mitglied des DFVB und habe auch nicht die geringste Lust es zu werden. ABER die Kollegen habe Anspruch auf Fairness unsererseits und wir sollten uns nicht zu deren Richter aufschwingen.

 :klasse:


Offline stöckchenschubser

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Das kann die AAE mit ihrer jetzigen Struktur aber schwer abwickeln. Man stelle sich vor, wenn plötzlich ein paar hundert Mitgliedsanträge innerhalb kurzer Zeit eintrudeln würden.

Das müsste schon  langfristig geplant werden.
Der AAE Präsi ist wohl  bei der Aufarbeitung der jetzt Situation involviert.

Aber auch im Gespräch steht eine  Insolvenz und Neuanfang, also DFBV 2.0
Die IFAA ist wohl bereit erst mal auf Forderungen (ca.40 000€ Startgelder) zu v erzichten und eventuell auch Gelder zu transferieren,
wenn es denn einen vernünftigen und tragbaren Finanzierungspaln gibt.

Mit dem FA ist das so eine Sache, die fordern auch Steuern von Geld, dass man nie erhalten hat,
nämlich dann, wenn es von der Ist zur Soll Steuer geht.
Dann wird von jedem theoretischen Umsatz direkt die Umsatzsteuer fällig,
danach noch mal die restliche Steuer.
Ob das Geld nun wirklich geflossen ist oder nicht, spielt dann keine Rolle.

Die aktuellen Umsatzsteuer Verbindlichkeiten liegen Schätzungsweise bei 90-120tausend,
rechtliche Fristen sind wohl verstrichen.

Schon vor Wochen war von Verlusten von ca. 120 000€ bei der EBHC die Rede,
aber es sollen auch offene Forderungen seitens des DFBV noch nicht eingegangen sein.
Auch die EFAC soll Verluste beschert haben.

Die Gemeinnützigkeit wurde wohl bereits 2016 aufgehoben.
Wir reden hier also nicht nur von Verbindlichkeiten seit der EBHC.
Irgend jemand muss also beschlossen haben, auf die Gemeinnützigkeit zu verzichten,
denn von jetzt auf gleich kommt das nicht. Ich weiß noch wie viele Versuche wir hatten
eine regelkonforme Satzung beim Amtsgericht genehmigen zu lassen. NRW bietet dazu Muster an.

Inwieweit und ob ein Fehlverhalten des Vorstandes zu bewerten ist ist, bleibt abzuwarten.

Zum Thema Spenden zitiere ich mal:
"Die Spenden werden auf einem Rechtsanwalt-Anderkonto gesammelt, sind also außerhalb des direkten Zugriff des DFBV und für den Fall einer Regelinsolvenz auch außerhalb des Zugriffs des Insolvenzverwalters. In dem Fall, könnten sie also auch zurück gezahlt werden."

So mein Kenntnisstand.



Offline Marcus

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Lese ich das gerade richtig, die Gemeinnützigkeit ist schon 2016 verlustigt gegangen? Ich hab zwar keinen Ahnung, inwieweit ein Verband mit der Gemeinnützigkeit Probleme haben kann, aber 2016 ist ja nicht erst gerade vorbei. Hat sich in der Zeit eigentlich was beim Vorstand verändert? Sprich ist der Vorstand von 2016 noch heute aktiv?


Offline stöckchenschubser

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Zitat
Sprich ist der Vorstand von 2016 noch heute aktiv?

Zu einem großen Teil ja.

Es wurde seinerzeit auch mal kommuniziert.
Bleibt die Frage, wer das beschlossen hat, ob er das drufte und inwieweit das mit der Gründung der Sport GmbH zusammenhängt.

Auch wäre interressant  zu wissen auf grund welcher Unterlagen, Finanzbericht 2017 und Vorschau für 2018,
der Vorstand 2017 entlastet wurde.
War jemand 2017 auf der JhV und hat die Unterlagen noch?


Offline Sonuka

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Ich bin hier gerade leicht geplättet...
Im Impressum steht das e.V. immer noch...  könnte ich meine Mitgliedschaft annulieren, da ich ja der Meinung war, einem gemeinnützigen Verband beizutreten, der dies auch überall vorspiegelt, aber der dies de Fakto nicht ist? Beigetreten bin ich Ende 2016.....
Die Satzung wurde nicht geändert, das bedeutet es steht drin, dass der DFBV Gemeinnützig IST.......
Müsste der Vorstand nicht ERHEBLICHE Anstrengungen unternehmen, die Gemeinnützigkeit wieder herzustellen, indem er a) entweder den Beschluss anfechtet, einspruch einlegt, oder wie auch immer dagegen vorgeht? oder, wenn das nicht zum Ziel führt/geführt hat b) Die Satzung von der Mitgliederversammlung entsprechend ändern lässt.
Fragen über Fragen.... es sind ja doch ETLICHE Mitglieder betroffen.
Dauernd was anderes
Sparrow von Chris Unger
Gerne Chinesen (Black Hunter und ähnliches)
Mohawk Chief Recurve


Offline stöckchenschubser

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e.V. sagt nichts über die Gemeinnützigkeit aus, nur dass der Verein im Vereinsregister eingetragen ist.

Blöderweise habe ich alle Spot weggegeben, aber in einem wurde die Aberkennung angesprochen,
bzw. die Androhung derer und für weiteren Verbleib geworben.


Offline Absinth

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  • Einer trage des anderen Last...
Spricht denn eigentlich etwas dagegen sich bei der entsprechenden Person, welche lt. der offiziellen HP, für "Rechtsangelegenheiten und Auskünfte zur DFBV-Satzung" zu ständig ist, entsprechend zu informieren?

Er sollte es doch eigentlich wissen oder bin ich da auf dem Holzweg?

Womöglich, könnte ja dieser Weg, Licht ins dunkel bringen und uns von; ich habe gehört usw. usw. erlösen.!?


Beste Grüße,
Absinth