Archers Campfire

DFBV Pleite ?


Offline Landbub

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>Vielleicht ist das ja auch eine Chanc, das Verbandschaos zu bereinigen.

Ich halte das Statement sogar für recht konstruktiv.
Was bitte ist daran konstruktiv im Sinne des Wortes? Es ist schlicht zynisch. Und wieso Verbandschaos? Welches Verbandschaos?

Derart disruptive Ereignisse (Annahme: die Spendenaktion wird nicht klappen) haben bisweilen einen neuen, besseren Ansatz zur Folge. Mindestens 2 der 4 größeren Verbände sind m.E. redundant.
Jetzt kann man warten, was passiert, ob der DFBV durch eine geregelte Insolvend geht und einen reboot schafft oder man kann parallel an einem alternatives Scenario arbeiten, da sind dann aber eher die Dach- bzw., alternativen Verbände gefragt, hier ein "Migrationsscenario" anzubieten.
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Offline stöckchenschubser

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Zitat
Allerdings wird es eine Mammutaufgabe, die verschiedenen Regelwerke unter einen Hut zu bringen. Bezüglich IFAA gibt es ja noch die AAE.

Das wird nicht funktionieren.
Alle anderen Verbände haben nicht das gesamte Spektrum an Bogenklassen wie der DFBV.

Im Gegenteil, ein Verband hat  den Gründungsgrund, weil er eben nicht die ganze Bandbreiten an Bogenklassen anbeitet.

Der einzige Verband der für eine Übernahme in Frage käme, wäre die AAE, weil IFAA.

Zitat
Was gab es denn da für ein Debakel? Gibt's da irgendwo nähere Infos dazu?

Meines Wissens nach, wurden schon die Gelder für die Helfer zurückgehalten, weil schlichtweg nicht vorhanden.
Auch die extra gegründete GmbH hat wohl ordentliche Probleme.

Ich schau mal ob ich die Mail dazu noch habe.


Offline Landbub

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oder man konsolidiert einfach Bogenklassen, wo sowieso immer eher weniger Leute mitschiessen. Möglichkeiten gäbs da viele und wer halt einen "Exoten" schiesst, der muss halt damit rechnen, dass in seiner Klasse evtl nicht komplette Chancengleichheit herrscht. Ich warte ja schon länger drauf, dass es eine Compoundklasse gibt mit Daumenring.
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Offline BärTiger

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Ich bin gerade am Überlegen, was mit den Veranstaltungen der IFAA (WBHC, EBHC, und die vielen anderen) in den nächsten Jahren wird, wenn der DFBV in die Insolvenz geht oder sich gar auflöst. Dann ist außer der AAE kein Verband Mitglied der IFAA. Die AAE nimmt aber maximal 300 Mitglieder auf und da sind nicht mehr allzu viele freie Plätze. Das würde bedeuten, dass es für deutsche Bogenschützen schwierig wird, an solchen Großveranstaltungen teilzunehmen.

Ich auch aber kleiner.
Was wird aus BHL, DM oder die vielen Regio-Meisterschaften?
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Offline sfs-archery

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Ich auch aber kleiner.
Was wird aus BHL, DM oder die vielen Regio-Meisterschaften?
Mitte Januar gehts ja schon in Böblingen mit Regio Halle los (evtl-hoffentlich-)
Wird ne interessante Zukunft in nächster Zeit

Interessiert mich auch, denn ich wollte 2019 die BHL und die Süddeutsche mitschiessen.

Ist für mich auch von Interesse. Ich will 2019 die BHL schießen damit ich 2020 auf die EBHC kann  :(


Offline Sabiji

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Deswegen schrieb ich ja:
"Ich befürchte, dass es durch diese Unsicherheit des Bestehens zusätzlich zu einer Austrittswelle kommen kann, was dann zusätzlich die Lage noch verschärft."

Wer zahlt schon gerne Mitgliedsgebühren, wenn ungewiss ist, ob zukünftige Turniere überhaupt noch stattfinden.


Offline puschel

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Hiho,

wie oben schon geschrieben...
Der DFBV möchte die nächsten 4 Wochen Spenden sammeln. Gebt ihm die Zeit, wenn es nicht reicht spart ihr euch vmtl. auch schon ganz automatisch die Briefmarke für den Austritt :(

Ich kriege nach wie vor nicht ganz auf die Reihe, wie man einen Verein oder einen Verband mit sehr klaren Einnahmen und Regeln für Veranstaltungen so in den Sumpf fahren kann. Ebensowenig wie ich nicht auf die Reihe kriege, wie man nicht wissen können will, was passiert wenn die Gemeinnützigkeit flöten geht (was an sich für einen Verband mit Breitensportausrichtung schon ein Kunststück für sich ist) - da haben ein paar Leute eine ganze Weile gepennt oder/und waren schlecht beraten.
Bin mal gespannt wie die zukünftige Perspektive dann ist.
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Mybo Mykan 27/Uukha Omega - 41#@30''
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Offline stöckchenschubser

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Zitat
Die AAE nimmt aber maximal 300 Mitglieder auf

Das gilt aber nur, weil die AAE ein Zweitverband ist.
Sollte der DFBV abgewickelt werden, dann wäre die AAE Erstverband in der IFAA und könnte somit wachsen.


Offline Eiger2000

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Was passiert denn, wenn statt der geforderten 200.000€ nur 100.000€ zusammen kommen?
« Letzte Änderung: November 13, 2018, 06:08:59 Nachmittag von Eiger2000 »
Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen.....


Offline Waldgeist

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Das ist ja ein Punkt, über den ich "gestolpert bin": Die Summe der Verbindlichkeiten des e.V. werden mit 250 TEUR beziffert, das Sammlungsergebnis soll 200 TEUR bringen.  Um die Sache wirklich beurteilen zu können, müsste die Bilanz in toto zur Verfügung stehen.
„Jeder Mensch kann irren, nur Dummköpfe verharren im Irrtum!“
Cicero


Offline rso

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Was passiert denn, wenn statt der geforderten 2000.000€ nur 100.000€ zusammen kommen?

ich befürchte, das ist egal.
weil ausgehend vom scheinbar bisherigen Dilettantismus darf man wohl davon ausgehen, dass so oder so gilt: wech

vielleicht will der Vorstand ja auch nur sein Haftungsrisiko etwas minimieren, wer weiss das schon. Die ganze Geschichte ist -inkl. der seltsamen Veröffentlichung- schon sehr dubios und alles andere als vertrauensschaffend

cu

Rainer


Offline nordstern

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Was passiert denn, wenn statt der geforderten 2000.000€ nur 100.000€ zusammen kommen?

Dann haben halt 1000 Menschen jeweils 100 Euro verbrannt UND dem Vorstand im Sinne §26 BGB den halben Ar... gerettet.

Der Spendenaufruf bzw. die Argumentation ist äußert unglaubwürdig.
Einerseits hohe Mehrausgaben gehabt, andererseits hohe Steuerlast durch Einnahmen EFAC und EBHC?
Was denn nun, Steuern bezahlt man nur auf erwirtschafteten Gewinn (Ein- minus Ausgaben). Hohe Ausgaben, kein Gewinn, keine Steuern, hoher Gewinn, 20,5% Körperschaftssteuer inkl. Soli, also Kohle in der Kasse.

Da gibt es noch reichlich Erklärungsbedarf.

@Dr.J
Ich hoffe als AAE-Mitglied, dass sich der AAE-Vorstand im Falle einer DFBV-Insolvenz nicht vorschnell für irgendwas entscheidet.

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Offline BowLaw

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Dann haben halt 1000 Menschen jeweils 100 Euro verbrannt UND dem Vorstand im Sinne §26 BGB den halben Ar... gerettet.
Ähm naja.
Genau genommen bekommen dann Menschen, die Leistungen erbracht haben (und sei es der Bierlieferant) wenigstens fast die Hälfte ihrer erbrachten Leistungen auch bezahlt.
Das regelt dann der Insolvenzverwalter.


Offline rso

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..
Einerseits hohe Mehrausgaben gehabt, andererseits hohe Steuerlast durch Einnahmen EFAC und EBHC?
Was denn nun, Steuern bezahlt man nur auf erwirtschafteten Gewinn (Ein- minus Ausgaben). Hohe Ausgaben, kein Gewinn, keine Steuern, hoher Gewinn, 20,5% Körperschaftssteuer inkl. Soli, also Kohle in der Kasse.

Da gibt es noch reichlich Erklärungsbedarf.


ich vermute mal eher ein Umsatzsteuerproblem.

Aber das macht die Geschichte nicht viel logischer.
cu

Rainer


Offline nordstern

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Dann haben halt 1000 Menschen jeweils 100 Euro verbrannt UND dem Vorstand im Sinne §26 BGB den halben Ar... gerettet.
Ähm naja.
Genau genommen bekommen dann Menschen, die Leistungen erbracht haben (und sei es der Bierlieferant) wenigstens fast die Hälfte ihrer erbrachten Leistungen auch bezahlt.
Das regelt dann der Insolvenzverwalter.

Die Realität hat sich mir als Gläubiger anders gezeigt. Erst kommen die Sozialabgaben, dann Vaddern Staat mit allen Forderungen und dann kommt der Inso-Verwalter. Wenn dann noch was übrig bleibt, gibt es eine Quote.
Die erbrachten Leistungen werden dann gern mit 1:xxxx abgegolten. Da bleibt dem Biervertrieb nur ein paar Krummen und die investierte Zeit für den gesamten Papierkram bekommst eh nicht wieder raus.

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