Autor Thema: Abgrenzung Hybridbogen vs RD-Langbogen  (Gelesen 166 mal)

Offline Ossi

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Abgrenzung Hybridbogen vs RD-Langbogen
« am: Oktober 10, 2018, 06:59:57 Nachmittag »
Guten Abend,

mich würde die Klärung der Frage interessieren, wie sich nun tatsächlich ein "echter" Hybridbogen (wie es immer so schön heißt ...)
von einem Langbogen mit sehr deutlichem deflexen/reflexen Verlauf der Wurfarme unterscheidet.
Es gibt durchaus Langbogen um die 62 bis 64 Zoll, die stark R/D geprägte Wurfarme aufweisen, die ich durchaus als Hybriden bezeichnen
würde; und andererseits welche mit absolut moderaten, fast gerade verlaufenden Wurfarmen. Letztere würde ich ohne Zweifel als LB einstufen.

Gibt es hier eine allgemein gültige Erklärung? Liegt die Antwort einfach nur in der klassischen D-Form?

Vielen Dank für eure Hilfe.

Gruß Ossi



Offline stoned

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Re: Abgrenzung Hybridbogen vs RD-Langbogen
« Antwort #1 am: Oktober 10, 2018, 10:57:01 Nachmittag »
Zitat
...die ich durchaus als Hybriden bezeichnen würde...

Eine Regel aus einem allg. Bogenregelwerk gibt es meines Wissens nach nicht. Ganz allgemein gehalten bewegt sich ein Hybrid (daher wohl auch der Name) zwischen einem (kurzen Jagd-) Recurve und einem (langen) Langbogen. Das ganze bezogen auf: Bogenlänge, Ausprägung des Reflex/Deflex und der Lautstärke beim Schuß.

Meist kommen auch Aussagen aus Regelwerken von Verbänden mit rein, z.B. dass beim aufgespannten Bogen keine Lücke zwischen einer außen angelegten Schnur entstehen darf, wenn sie vom Mittelteil zum Tip gespannt wird. Ohne Lücke (und ggf. entsprechender Länge) darf man als Langbogen starten - ansonsten ab zu den Recurves.

Aber diese genannten Punkte (und vielleicht noch weitere) interpretiert jeder (Bogenbauer, Schütze usw.) anders.
Grüße, Heiko

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Re: Abgrenzung Hybridbogen vs RD-Langbogen
« Antwort #2 am: Oktober 10, 2018, 11:24:55 Nachmittag »
Das mit Hybrid ist eher eine Angelegenheit der IFAA.

Man kann problemlos einen LB, wie in die WA definiert bei IFAA schießen. Der ist dort einfacher definiert. Eine mindestgröße, D-Form und Sehnen dürfen nur an den Tipps berühren. Das schließt einen extremen Recurve eigentlich schon aus. Kein Centershot, keine Pfeilauflage, beliebiges Material, Holzpfeile mit Naturfedern.

Fertig ist der Bogen.