Archers Campfire

Stecknocken bündig mit dem Schaft?


Offline Long John

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Ein befreundeter Schütze achtet pingelig darauf, dass seine Stecknocken bündig mit dem (Carbon-)Schaft sind und nicht überstehen, also nicht breiter als der Schaft sind. Als Grund nannte er, dass die Pfeile beim Touchieren des Bogenfensters bzw. der Pfeilanlage damit sauberer "gleiten" und keinen Ausschlag durch die überstehende Kante erhalten.

Hört sich für mich erst einmal logisch an. Bei Lösefehlern oder zu kurzem Auszug kann das Pfeilende das Fenster schnell berühren, auch wenn der Pfeil ansonsten gut abgestimmt ist.

Ich habe festgestellt, dass die meisten Stecknocken nur bei 400er oder 500er Schäften bündig sind, ab 600 stehen sie i.d.R. über. Wie handhabt Ihr dies? Sucht Ihr jeweils die genau zum Schaft passenden Nocken?
TRB: Blumhofer X Master XTX 68", Blumhofer ILF 70" mit diversen Wurfarmen u.a. von Grombard, Border, DK
Langbogen: DerBow Verus 68"
Hybrid: Falco Saga 68"
Olympic Recurve: Hoyt Prodigy XT 72"
Quotenzwerg: Bodnik Custom Hawk 62"


Offline basti

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Ich denke mal, dass das vernachlässigbar ist.
Fraglich ist auch, ob dieser Bereich überhaupt mit der Pfeilauflage in Berührung kommt.
Zum einen ist da die (mehr oder weniger ausgeprägte) Durchbiegung des Schaftest nach dem Abschuss, zum anderen die vor der Nocke angebrachte Befiederung.
Selbst bei Naturfedern bedingt durch den Federkiel (dieser legt sich ja nicht an) wird ein entsprechendes „Abheben“ des Schaftes vorhanden sein.

Selber achte ich nicht darauf, wie groß ein Überstand der Nocke zum Schaft ist oder ob da überhaupt ein Überstand vorhanden ist


Offline roscho

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Bei einem gut abgestimmten Pfeil kommt die Nocke nicht mit mit dem Bogenfenster in Kontakt.

Optisch mag das ein Mangel sein, technisch gesehen ZERO Einfluss.
Bogenschiessen ist einfach, aber nicht leicht ;)

"Der intuitive Geist ist ein heiliges Geschenk,
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Offline Gartenpinguin

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Ich versuche die auch immer perfekt bündig am Pfeilschaft zu haben.

Wenn es mal weniger gut passt, so kommt ein Protektorring dazu um den Übergang sauberer zu haben.
Wenn es überhaupt nicht passt, schaue ich ob andere Nocken besser passen würden.
Wenn jede Option eine komplette Katastrophe ist, so wird der Pfeilschaft ein Exot sein. Exoten brauchen meistens auch exotische Komponenten (Beispiel DK-Bow Tyrfing).

Ob es technisch relevant ist? Vermute ich weniger.
Ist es optisch relevant? Allerdings. Das Bauchgefühl mag den sauberen Übergang auch lieber.
Ist es bei Perfektion relevant? Ja. Überstehende Nocken sind unnötiges Material -> das kann also weggespart werden.
Große Relevanz sehe ich jedoch beim Schießen über den nackten Handrücken.
Rechtschreibfehler sind Rudeltiere und dem 3D-Schützen zum Abschuss freigegeben.  :bow:


Offline stöckchenschubser

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Da der Pfeil, explizit die Nocke, nicht über die Aufnahme gleitet, völlig egal.