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Uukha Wurfarme für Blankbogen - Lohnt sich der Umstieg


Offline tommchen

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Hallo liebe Freunde des Bogensports,

ich denke gerade nach mir neue WA eventuell von Uukha für meinen Blankbogen anzuschaffen. Da diese im höherpreisigen Sortiment liegen, soll die Auswahl vorher gut bedacht sein. Ich bin eher Targetschütze und schieße meistens zwischen 30 und 50 Meter. Die neuen WA sollten bei 30 bzw. 32 lbs liegen.

Hat diesbezüglich jemande Erfahrungen mit den WA von Uukha? Ich würde eher an dieses Modell denken: Uukha Gen. 5 Target Alpha. Diese WA haben einen Anteil von 70% Carbon. Die noch höherpreisigen Modelle haben dann einen Anteil von 90 bzw. 100 % Carbon. Würde sich eurer Meinung nach der Aufpreis lohnen, oder würde auch schon das "Einsteigermodell" mit 70% Carbon reichen? Die anderen Modelle liegen dann bei rund 850 bzw. 1150 Euro.

Merkt man im Auszug bzw. Schussverhalten den Unterschied zu herkömmlichen WA deutlich? Ich habe derzeit die Kinetic Fury 3K-Carbon/Foam auf meinen Bogen.

Ich wäre euch sehr dankbar über eure Infos bzw. Erfahrungen.



Offline tommchen

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Ergänzung: Die Uukha haben ja einen deutlich ausgeprägtern Curve an den Enden? Das bringt wahrscheinlich mehr Geschwindigkeit. Hat das auch Nachteil im Schussverhalten bzw. beim Auszug? Wie verhalten sich diese WA bezüglich Stacking im Auszug? Würde ich da einen Unterschied zu meinen Kinetic Fury merken?


Offline Grombard

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Ob sich das für dich lohnt ist schwer zu beantworten.
Die langen ausgeprägten Recurves bringen dir hinten raus ein weicheres Auszugsverhalten.
Bei den 32# wahrscheinlich was um die 1,5# je Zoll nach 28".
Ich persönlich finde so ein Auszugsverhalten erheblich angenehmer als das von klassischen Recurves.
Es gibt aber auch Schützen, die bei Erreichen ihres persönlichen Auszugs gerne einen klaren Widerstand spüren wollen.
Ein Vorteil ist z.B. auch, dass kleine Variationen im Auszug weniger Auswirkungen haben.
0,5" Schwankung machen dann halt unter 1# aus und nicht knapp 2# oder gar mehr wie bei manch anderen Bögen.

Wenn du überwiegend Target auf bekannte Distanz schießt, wird dir der Umstieg auf Uukhas oder andere S-Curve aber wahrscheinlich keinen großen Sprung in den Ringzahlen bringen.

Was für eine Kombination schießt du denn bei welchem Auszug?
Griffstück, Länge Wurfarme, Auszug?
« Letzte Änderung: September 06, 2026, 09:05:46 Vormittag von Grombard »
irgendwas is ja immer


Offline tommchen

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Ob sich das für dich lohnt ist schwer zu beantworten.
Die langen ausgeprägten Recurves bringen dir hinten raus ein weicheres Auszugsverhalten.
Bei den 32# wahrscheinlich was um die 1,5# je Zoll nach 28".
Ich persönlich finde so ein Auszugsverhalten erheblich angenehmer als das von klassischen Recurves.
Es gibt aber auch Schützen, die bei Erreichen ihres persönlichen Auszugs gerne einen klaren Widerstand spüren wollen.
Ein Vorteil ist z.B. auch, dass kleine Variationen im Auszug weniger Auswirkungen haben.
0,5" Schwankung machen dann halt unter 1# aus und nicht knapp 2# oder gar mehr wie bei manch anderen Bögen.

Wenn du überwiegend Target auf bekannte Distanz schießt, wird dir der Umstieg auf Uukhas oder andere S-Curve aber wahrscheinlich keinen großen Sprung in den Ringzahlen bringen.

Was für eine Kombination schießt du denn bei welchem Auszug?
Griffstück, Länge Wurfarme, Auszug?

Vielen lieben Dank für deine Infos.

Ich habe 29 Zoll Auszug und ein 25 Zoll Metallmittelstück mit L WA also insgesamt 70 Zoll. Pfeile sind die Victory VAP.


Offline clx

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Hallo tommchen,

die Kurzfassung ist:
ja lohnt sich ... aber kommt drauf an.

Da du jetzt genauso schlau bist wie vorher hilft das nicht. Grombart hat das Wichtigste bereits geschrieben, hier folgt meine Erfahrungen mit dem Umstieg auf Uukha.

Ich selbst konnte drei große Unterschiede als Blankschütze zu meinen Vorgänger Wurfarmen (HOYT Carbon X-Cross Bambuskern) feststellen:

-Uukha hat kein GPP Limit.
Kein GPP Limit zu haben ist schon supernice wenn man einen Vorteil aus dem Speed gewinnen kann. Das ist vor allem im Feld- und 3D Schießen der Fall. Sehr schnelle Pfeile, eine flache Flugbahn und kleinere Ungenauigkeiten beim Entfernungen schätzen werden "weggebügelt". Das ist sehr viel deutlicher ausgefallen als ich mir das vorgestellt habe. Aber schon ... g**l :)

-Uukha zieht sich am Anfang härter als andere Wurfarme, der X/S/H-Curve Bereich ist weicher
Im Grunde was Grombart schreibt. Am Anfang des Auszugs ziehen sich Uukhas ein wenig härter. Stell dir das alles nicht so viel und so deutlich vor. Das sind unterschiedliche Wurfarme die sich unterschiedliche anfühlen. Ich selbst kann den weichen Uukha Bereich erkennen, erfühlen, erspüren wenn du so willst. Ich benötige ihn jedoch nicht. Vollauszug, Laden, Transfer, Anker voll im Tunnel des Schußablaufs, da ist für Uukhagefühle kein Platz.

-Superrecurves tunen sich ein wenig anders als konventionelle Wurfarme
Meine alten WAs habe ich mit 9,25" Standhöhe geschossen. Superrecurves benötigen weniger um schön zu schießen. Leichte Pfeile bekommen einen guten Tritt von hinten. Das sollte man bedenken. Nicht schwerer zu tunen, anders. Ich hab ein wenig gebraucht, deshalb die Erwähnung.

Das da nicht einen Ring mehr rauskommt, dem kann ich nur zustimmen. Stimmt auch für HOYT, WIAWIS und co. In der Regel kann unser Material sooooooo viel mehr als die Materialbenutzer die das Geraffel durch die Gegend fahren.

Ich würde dir empfehlen, vor allem als Target Schütze, dich fachlich beraten zu lassen und zu testen. Oder wenn du im Verein oder auf dem Platz verschiedene Wurfarme ausziehen oder schießen kannst, das hilft. Es wäre nicht das erste mal, das man seinen Wurfarm so gefunden hat. Ausziehen und ... wow, das ist er.

Viel Spaß beim Suchen und finden.
clx
di, du, da ... neben


Offline tommchen

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Hallo tommchen,

die Kurzfassung ist:
ja lohnt sich ... aber kommt drauf an.

Da du jetzt genauso schlau bist wie vorher hilft das nicht. Grombart hat das Wichtigste bereits geschrieben, hier folgt meine Erfahrungen mit dem Umstieg auf Uukha.

Ich selbst konnte drei große Unterschiede als Blankschütze zu meinen Vorgänger Wurfarmen (HOYT Carbon X-Cross Bambuskern) feststellen:

-Uukha hat kein GPP Limit.
Kein GPP Limit zu haben ist schon supernice wenn man einen Vorteil aus dem Speed gewinnen kann. Das ist vor allem im Feld- und 3D Schießen der Fall. Sehr schnelle Pfeile, eine flache Flugbahn und kleinere Ungenauigkeiten beim Entfernungen schätzen werden "weggebügelt". Das ist sehr viel deutlicher ausgefallen als ich mir das vorgestellt habe. Aber schon ... g**l :)

-Uukha zieht sich am Anfang härter als andere Wurfarme, der X/S/H-Curve Bereich ist weicher
Im Grunde was Grombart schreibt. Am Anfang des Auszugs ziehen sich Uukhas ein wenig härter. Stell dir das alles nicht so viel und so deutlich vor. Das sind unterschiedliche Wurfarme die sich unterschiedliche anfühlen. Ich selbst kann den weichen Uukha Bereich erkennen, erfühlen, erspüren wenn du so willst. Ich benötige ihn jedoch nicht. Vollauszug, Laden, Transfer, Anker voll im Tunnel des Schußablaufs, da ist für Uukhagefühle kein Platz.

-Superrecurves tunen sich ein wenig anders als konventionelle Wurfarme
Meine alten WAs habe ich mit 9,25" Standhöhe geschossen. Superrecurves benötigen weniger um schön zu schießen. Leichte Pfeile bekommen einen guten Tritt von hinten. Das sollte man bedenken. Nicht schwerer zu tunen, anders. Ich hab ein wenig gebraucht, deshalb die Erwähnung.

Das da nicht einen Ring mehr rauskommt, dem kann ich nur zustimmen. Stimmt auch für HOYT, WIAWIS und co. In der Regel kann unser Material sooooooo viel mehr als die Materialbenutzer die das Geraffel durch die Gegend fahren.

Ich würde dir empfehlen, vor allem als Target Schütze, dich fachlich beraten zu lassen und zu testen. Oder wenn du im Verein oder auf dem Platz verschiedene Wurfarme ausziehen oder schießen kannst, das hilft. Es wäre nicht das erste mal, das man seinen Wurfarm so gefunden hat. Ausziehen und ... wow, das ist er.

Viel Spaß beim Suchen und finden.
clx

Vielen Dank für deine wertvollen, zahlreichen Infos. Das hilft mir schon sehr weiter. Darf ich fragen welche Uukha du hast?


Offline clx

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Ich habe die SX80 mit dem S-Curve Profil in Medium #34
di, du, da ... neben