Vor 5 Tagen hab ich mal wieder eine längere Bogeneinheit durchgeführt.
Hab wie immer geschossen und auch recht gut getroffen.
Seit ca 2 Jahren habe ich die gleiche Auszugtechnik: Bogen etwas nach unten drücken um Spannung draufzubekommen Bogenarm dann hoch, Ellbogen der Zughand kreisförmig nach hinten und Finger locker lassen.
Am Ende der Einheit wolte ich spaßhalber einen anderen Stil probieren.
Ich hab gesehen, wie Schützen die schwere Langbögen ziehen den Bogen von "oben nach unten" ziehen.
Da ich mir selbst mal so einen Bogen zulegen will hab ich das mal mit meinen 50# Hybridbogen probiert.
Wow. Kaum Kraftaufwand, man ist sofort in der Rückespannung und die Finger der Sehne sind lockerer.
Trefferbild war sofort besser.
Habs am nächsten Tag wieder probiert, da ich dache es wäre vl eine Eintagsfliege gewesen. Nein. Es war besser und konstanter.
Ich benötige nicht mal mehr wirklich einen fixen Anker, da ich nach dem Auszug sowieso voll in der Rückenspannung bin.

Man lernt nie aus