Bis auf wenige Ausnahmen, schieße ich seit 20 Jahren Border.
An der optischen Qualität hatte ich bisher nichts auszusetzen. Es steckt noch viel Handarbeit und viel Detailliebe drin.
Wer sehr pingelig ist, findet auch was.
Wer aber z.B. Falkenholz (<2024) eine hervorragende Verarbeitung attestiert, wird mit dem Border einen perfekt verarbeiteten Artikel vor sich sehen.
Technisch war Border schon immer High End im Bereich der traditionellen Bögen (Jagd und 3D).
Mit Einführung von CFK in den WA (> HEX 4), hat sich Entwicklung noch mehr in Richtung "jagdlich traditionell" konzentriert.
Wer heute noch mit Recurvebögen jagt (>15 gpp), kommt an Border fast nicht vorbei.
Fast..., weil Morrison, Backwood und co. die SR-Geometrie kopier(t)en.
Letzteres bringt die hohe Energie in den Pfeil und benötigt dafür dessen hohes Gewicht.
Der Moostrooper ist kurz, giftig und will entsprechend beherrscht werden.
Er ist eine Art Hommage an die Philosophie des traditionellen Bogenschießens.
Falls du auf den üblichen Meisterschaften erfolgreich sein möchtest, kauf dir lieber irgendeinen anderen Sportbogen, der noch ins Regelwerk passt und leerschusstauglich ist + Ohrstöpsel.
Ich würde ihn mit der Neuauflage der Harley-Davidson Sportster S mit Turbolader vergleichen.
Wenn du auf der Rennstrecke "punkten" willst, kauf dir lieber nichts mit Chrom.
Kaputt gegangen ist mir auch was. Während meine HEX 4+5 (>15 Jahre alt) scheinbar alles schadlos hinnehmen, haben 2 Paare meiner geliebten HEX 7.2 die 8,5gpp nicht dauerhaft vertragen.
Möglicherweise spielen auch hohe Temperaturen (im Auto) und das volle Ausnutzen der sonstigen Spezifikationen eine erhebliche Rolle dabei.
Seitdem ich meine Border grundsätzlich mit >10gpp verwende, hab ich keinen mehr kaputt bekommen.
« Letzte Änderung: Heute um 07:41:59 Nachmittag von kungsörn »
Niemals fesselt mich ein Band, riegelt mich ein Riegel
Suchte meinesgleichen, fand nur Sünder ohne Zügel
(In Extremo, "Sünder ohne Zügel")