Archers Campfire

Pfeile für 50# Compound


Offline derB

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Hallo Campfire Community,

Ich habe einen Bowtech Convergence Compound mit 50# und 31'' Auszug.

Da ich den Bogen nicht mehr auf 70#, sondern nur noch bei 50-55# nutze und Lust habe, ein bisschen zu experimentieren, sollen leichtere Pfeile her - primär für 3D im Hobbybereich, ohne Wettbewerbsambitionen. Sie selbst zu bauen ist kein Problem, aber ich könnte ein paar Tipps zur Konfiguration gebrauchen.

Verschiedene Spinewertrechner geben mir etwas unterschiedliche Empfehlungen. Für 50#, 31'' Auszugslänge bei 30'' Schaftlänge (Carbon) und Spitzen zwischen 80-125gn wird mir im Mittel ein Spine von etwa 350-400 empfohlen.

Gerne würde ich einen leichten aber für 3D noch praxistauglichen Schaft ausprobieren und zum Testen auch mal ein leichtes Setup mit hohem FOC.

Wie wenig gpi sind für einen leichten 3D-Pfeil noch praxistauglich/robust?
Habt ihr evtl. Tips, welche Marken/Schäfte sich im Alltag bewährt haben?

Folgende Schäfte sind mir ins Auge gefallen:
Von Victory Archery der 3DHV Target und VXT Target
... und der Gold Tip Black Label Quantum.

Bei einem Spine von etwa 350 liegen die zwischen 6,4 und 7,7 gpi.
Haltet ihr die Schäfte für gute Optionen, oder wären auch noch leichtere Schäfte, ggf. mit Spine um 400 sinnvoll?

Mir fehlt es leider an Erfahrung, um einschätzen zu können, wo ein guter Startwert zum Testen liegen könnte. Ich wäre euch daher für jeden Tipp dankbar.

Liebe Grüße
Bastian


Offline Custom_Quivers

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Hallo Bastian,

da hier im Forum die Tradis überwiegen, versuche ich dir mal zu helfen. Compound schieße ich selbst erst seit knapp einem Jahr, fand das Thema Pfeilbau und Tuning aber von Anfang an sehr spannend.

Aktuell schieße ich 58# bei einem Auszug von 29,5". Meine Pfeile haben einen 400er Spine, sind auf 29" gekürzt und mit 100 gr Spitzen bestückt. Die Schäfte liegen bei etwa 7 GPI. Insgesamt komme ich damit auf knapp über 360 grain. Für mich funktioniert das sehr gut, die Pfeile sind ausreichend robust für 3D und fliegen sauber. Einige Schützen bei uns im Verein sind sogar noch leichter unterwegs.

Bei deinem Setup würde ich persönlich mit einem 400er Spine anfangen. Gerade beim Compound kannst du deutlich steifere Pfeile ohne Probleme schießen nur dan wird das Tuning anspruchsvoller. Den Spinerechnern vertraue ich grundlegend nicht, dann müsste ich irgendwo zwischen 150 und 300 schießen.

Ob du mit 350 oder 400 besser liegst, hängt am Ende auch von Spitzengewicht, tatsächlicher Pfeillänge und dem gewünschten FOC ab. Für einen ersten Versuch würde ich aber eher zum 400er greifen und eine 100er Spitze nehmen. Wenn dir das gefällt, kannst du später immer noch weiter in Richtung 500er experimentieren um noch leichter zu werden.

Die von dir genannten Schäfte kenne ich selbst nicht aus der Praxis. Unter 6 GPI würde ich persönlich nur gehen, wenn das Material wirklich robust ist und du bewusst auf maximale Geschwindigkeit aus bist.
Wenn du am Ende bei etwa 5,5 bis 6 GPP landest, bist du schon ziemlich flott unterwegs. Reichweitenprobleme wirst du damit auf jeden Fall nicht bekommen.

Viele Grüße Philip
« Letzte Änderung: Juni 03, 2026, 10:47:28 Vormittag von Custom_Quivers »


Online Landbub

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Du schießt mit Release? Dann ist der Spine nicht sooo wichtig. Du wirst mit 400 bis 600er ein Bullethole ins Papier bekommen. Ich würd den leichtesten nehmen: DK Tyrfing . der ist noch leichter als der 3DHV. Mit dem Victory machst aber auch nix verkehrt.
Bei 3D schaut man, dass man so an die 5-6 GPP kommt. mit modernem Material ist <5 auch kein Problem. Leichter Schaft, 80gn Spitze, in der Gegend wirst rauskommen. Der FOC ist ungefähr so wichtig wie die Farbe der Sehne.
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Offline derB

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Vielen Dank, dass ihr euch die Zeit genommen habt, um eure Erfahrungen zu teilen! Das hilft mir ungemein weiter und ich habe ein ruhigeres Gewissen, dass das Setup ein guter Start ist. Ich schieße mit Release,

Es werden vermutlich die Victory Archery 3DHV mit einem Spine von 400. Ich hadere mit mir, auf 500er oder 600er Pfeile zu gehen. Ich bin (womöglich völlig unnötig) besorgt, dass die irgendwann mal beim Lösen zerplatzen.

Als Vanes sind Bohning X-Vanes 2,25'' mit 1,5° Offset angedacht.
Ich werde mir zunächst verschiedene Nijora Inserts für Schraubspitzen besorgen, um zu schauen was gut passt. So kann ich einfach und schnell mit dem Spitzengewicht herumspielen und wenn die Pfeile ihr Ziel verfehlen und halten, auch fix eine Spitze tauschen.
Nutzt ihr eigentlich Protectorringe?

Die DK Tyrfing habe ich mir gebookmarked. Die sehen auch sehr interessant aus.
Danke auch für den Hinweis mit dem FOC! Gut, dass das eine Sache weniger ist, die beim Setup zu beachten ist.

Liebe Grüße und einen schönen Abend
Bastian


Online Landbub

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Nutzt ihr eigentlich Protectorringe?


Hinten bei dickeren Pfeilen. Vorne nie.
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