Hi,
ich fürchte, dass ich ein Problem mit Winkeln habe - besser formuliert: ein Problem mit meiner sauberen Form.
Ich schieße meist Feld, da ist idR der Pflock so gebaut, dass man einen ansatzweise ordentlichen Stand hat, damit die Vieseir/Klickerschützen nicht weinen. Damit komme ich gut klar und habe einen mehr oder weniger festen Winkel, bis zu dem ich den Arm hebe und nicht in der Hüfte knicke (ja, ist falsch und ich bin faul). Für mich passtd er Ansatz aber und die dadurch bedingte Korrektur wie sie Martin Gordio in seinem "Art of Barebow" beschreibt.
Jetzt habe ich mir vorgenommen in diesem Jahr mehr 3D zu schießen und habe jetzt am WE mein erstes 3D Turnier seit über einem Jahr geschossen. Das klappte auch soweit ganz gut, Setup passt und das Schätzen der Entfernungen ist gar nicht so fürchterlich gewesen wie vorher gedacht.
Jetzt stelle ich aber fest, dass Parcoursbauer beim 3D weniger auf einen ebenen Stand achten, bzw. sogar sehr bewusst den Stand schwierig machen. Finde ich gut

Aber dadurch wird das Korrigieren der Winkel plötzlich für mich ein ganz anderes Spiel.
Mein persönlicher "Sprungwinkel" (da gibt es bestimmt einen offiziellen Begriff, aber den kenne ich nicht) variiert plötzlich stark, abhängig von der Kombination aus Stand und Winkel, dazu ändern sich auch die Abzüge insbesondere die Zugaben deutlich.
Jetzt die Frage:
1. Ist der schwierigere Stand Ausnahme oder Regel?
2. Gibt es bei den Abzügen/Zugaben Erfahrungswerte (für System-3D-Schützen)?
Bsp.: Wenn ich sonst bei einer Feldscheibe mal zur Oberkante Gold bei gleichem Abgriff gegangen bin, dann muss ich jetzt bei einem Tierchen in mittlerer Entfernung (25-40m) durchaus 1-2 Striche zugeben, d.h. schießen als ob es 10m weiter stände.
Grüße,
Jochen