Clx, ggf. wird man das Pamphlet der Verbände (mit Status eines Vereins) heranziehen, wenn nichts Besseres greifbar ist.
Aber das ist genau der Bärendienst für die betreibenden Vereine, weil die nun daran festgenagelt werden.
Dummerweise sind die Regeln teilweise sehr schwammig formuliert und m.E. juristisch viel zu unausgegoren, um echte rechtliche Sicherheit zu schaffen.
Es gibt große Spielräume bei der Auslegung einiger Punkte und andere Forderungen sind für normale Parcours schlicht nicht erfüllbar oder zumindest mit erheblichem Aufwand verbunden.
Vielleicht missbilligt dann eine Umweltbehörde den Parcours, weil aus ihrer Sicht zu viel Natur zerstört wird, wenn eine Schneise für den Bison in den Wald gefräst und erhalten werden muss?

Was dann? Keinen Bison stellen? Kein Hochstand, weil evtl. eine mögliche Behinderung im Auszug da ist?
Kein FluFlu und kein bewegliches Ziel, weil die Regeln diese Möglichkeit nicht mal erwähnen?
Ich hab schon mehrfach und länger den Verdacht geäußert, dass die großen Verbände jede Möglichkeit wahrnehmen,
die traditionell jagdlichen Bögen und Techniken zu Gunsten des „modernen Bogensports“ verdrängen.
Sei es unter dem Begriff „sportlicher Chancengleichheit“ oder unter dem Deckmäntelchen der „Sicherheit“.

Und bis heute kann mir keiner glaubhaft darlegen, dass dem nicht so ist.
Ist natürlich eine radikale Ansicht von mir, der sich ansonsten als sehr offen Zeitgenossen sieht, aber ich bleibe dabei:
Wenn dieses Schreiben, in dieser Form, den Status einer VDE o.ä. erlangt, ist das ein schwarzer Tag für die meisten traditionellen 3D-Schützen und Parcoursgänger.
Und für den einen oder andern Parcoursbetreiber kleinerer Anlagen ganz sicher auch.
