Autor Thema: Border Black Douglas - to buy or not to buy.....  (Gelesen 5694 mal)

Offline sagittarius

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Border Black Douglas - to buy or not to buy.....
« am: April 05, 2018, 11:41:21 Vormittag »
Hi Guys,

seit einiger Zeit gehe ich um einen Border BD herum wie die Katze um den heißen Brei.

Nun wurde mir einer angeboten (3 Jahre alt, HEX 6.5 Wurfarme), der sowohl vom Zuggewicht als auch von der  Auszugslänge meinen körperlichen und technischen Daten gerecht würde.
Der Preis erscheint auch interessant.

Jedoch:
Ich hab noch nie einen solchen in der Hand gehabt und auch bei diversen Stand/Parcours Besuchen noch niemanden getroffen, wo ich mal einen in die Hand hätte nehmen können.

Der Anbieter ist zu weit entfernt, als daß ich eben mal zum Ausprobieren hinfahren könnte.

Daher bitte ich um Erfahrungsberichte und wenn geht auch um Hinweise, worauf ich zu achten hätte bzw. welche Daten und Dokumentationen einzufordern wären.

Vor allem um Erfahrungsberichte von jenen aus der Lagerfeuerrunde, die nicht nur einen BD sondern (so wie ich "leider" auch) mehrere Bögen im Arsenal haben.
Halt eben Vergleichswerte mit anderem Zeugs in derselben Gewichtsklasse, wie Geräuschentwicklung, Performance etc.

Ich bin KEIN Speed-Junkie und schieße keinen meiner Bögen unter 8,5 gpp - eher Richtung 10 gpp.

So please help me - to buy or not to buy......

danke
Wolfgang

Offline Waldgeist

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Re: Border Black Douglas - to buy or not to buy.....
« Antwort #1 am: April 05, 2018, 11:48:08 Vormittag »
Sorry, willst Du Dir wirklich einen Bogen zulegen, den Du noch nie selber in Händen gehalten geschweige denn geschossen hast?
« Letzte Änderung: April 05, 2018, 12:38:30 Nachmittag von Waldgeist »
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Cicero

Offline JanL

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Re: Border Black Douglas - to buy or not to buy.....
« Antwort #2 am: April 05, 2018, 11:50:50 Vormittag »
iGude.

Ich habe selber keinen, bin aber auch seit gearumer Zeit am überlegen, da mir auch ein gebrauchter angeboten wurde,
der genau zu mir passen würde, was die Daten angeht. Also Länge und Zuggewicht.

Das sind ziemlich guten Bögen.

Die Frage ist natürlich: Ist der Preis interessant? Was soll der denn kosten? In welchem Zustand ist der Bogen.


Wenn Preis und Zustand gut sind, dann bekommst Du ihn auch immer wieder verkauft. Mit wenig bis keinem Verlust.



Solltest Du bei Free Archers angemeldet sein, dann hau mal den Erik aka "W.Munny" an.
Der kennt sich da scheinbar recht gut aus.




Sorry, willst Du Dir wirklich einen Bogen zulegen, den Du noch nie selber in Hädnen gehalten geschweige denn geschossen hast?


Das ist natürlich ein wichtiger Punkt.


Der BD der mir angeboten wurde ist weniger als 1 Stunde Autofahrt entfernt.
Den würde ich natürlich erst mal ausprobieren wollen
« Letzte Änderung: April 05, 2018, 11:53:12 Vormittag von JanL »
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Offline sagittarius

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Re: Border Black Douglas - to buy or not to buy.....
« Antwort #3 am: April 05, 2018, 12:35:41 Nachmittag »
Sorry, willst Du Dir wirklich einen Bogen zulegen, den Du noch nie selber in Hädnen gehalten geschweige denn geschossen hast?

na aber sicher doch :-)

ich hab inzwischen fast ein Dutzend Bögen, manche fallen geradezu in die Hand, manche halt nicht - aber damit halt ich es so wie in meinem Beruf (IT) - "es gibt keine Maschine, die besser ist als ich...."

Und ob das jetzt ein 74" ELB, ein ultrakurzer Reiterbogen mit Daumenablass oder ein 70" BB mit ergonomisch ausgeformtem Griff ist, ein Custom Longbow mit 68" aus US-Manufaktur oder ein BP Custom Kiowa mit 52" oder ein Oneida Kestrel ist wurscht.

Alle wollen anders behandelt werden, bedürfen der Umgewöhnung (jede Woche was anderes....) und ein richtige "Krücke" hatte ich bis jetzt nicht in der Hand.

Drum wär es ja - für mich - auch wissenswert, wie sich der BD da einsortiert.....

Offline Waldgeist

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Re: Border Black Douglas - to buy or not to buy.....
« Antwort #4 am: April 05, 2018, 12:40:04 Nachmittag »
Ähä - da bist Du schon eine Ausnahme. Oder bist Du zunächst nur an der preislichen Einordnung interessiert?
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Cicero

Offline sagittarius

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Re: Border Black Douglas - to buy or not to buy.....
« Antwort #5 am: April 05, 2018, 12:53:19 Nachmittag »
....naja, da bist schon recht nahe an der Wahrheit :-)

zum Listenpreis würd ich den Versuch nicht unternehmen wollen......

Offline JanL

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Re: Border Black Douglas - to buy or not to buy.....
« Antwort #6 am: April 05, 2018, 12:55:36 Nachmittag »
Na dann mal raus mit der Sprache:  was soll der kosten?

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Offline Soulsurfer

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Re: Border Black Douglas - to buy or not to buy.....
« Antwort #7 am: April 05, 2018, 03:21:05 Nachmittag »
Also ich hatte noch keinen Holzbogen in der Hand der geiler ist. Das Auszugsverhalten und die Geschwindigkeit sucht seinesgleichen. Wirklich extrem weicher Auszug. Du denkst, du hast am Schluss 8 Pfund weniger auf den Fingern.Mindestens vergleichbar mit meinen Uukha VX +.  Der Grund warum ich keinen habe, lag nur am Preis. In meiner Wunschausführung, Carbonoverlays , Hornverzierung wäre der Bogen Neu um die 1700€ gelegen (Herbst 2017) und 3-4 Monate Wartezeit.
Ist natürlich mein subjektives Empfinden
Viel Spaß :bow:
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Offline nordstern

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Re: Border Black Douglas - to buy or not to buy.....
« Antwort #8 am: April 05, 2018, 03:35:33 Nachmittag »
@sagittarius

Ich habe einen BD, ist aber eine Generation älter, also Griffstück CX und WAs Hex5-W. Habe aber auch schon BDs geschossen mit DX und Hex6.X WAs.

Bei den WAs steht der Kern nicht bei. Wenn Du bei IFAA/DFBV in der TR Bogenklasse mitmachen willst, muss es W = Holz sein.
Bei anderen Verbänden weiß ich das jetzt nicht.

Die Bogenlänge zur Auszugslänge ist bei Border angegeben, mind. 2" mehr als bei anderen Hersteller. Ich zieh so um 30", mein Border ist 64" lang, und das ist schon untere Grenze. Mein Tipp: bei Border nachschauen, welche mind. Bogenlänge für deinen Auszug empfohlen wird. Das hängt mit den Extrem-Recurves zusammen, falsche Bogenlänge kein let-off-Feeling und Powerverlust.

Mindestpfeilgewichte werden in Abhängigkeit der Auszugslänge und #-Zahl angegeben. Werte raussuchen und beim Verkäufer schauen, wie schwer seine Pfeile sind. Habe schon einige gesehen, die mit zu leichten Pfeilen unterwegs waren.

Vergleich CX zu DX / Hex5 zu Hex6
Die neueren sind gefühlt schneller aber zickiger und mit noch mehr let-off-Feeling.
Wer eher einen linearen Auszug bevorzugt, für den ist ein Border BD nix.

Vergleich zu anderen Bögen
Zuzeca von Ulf Jantzen, zieht gegen BD deutlich härter, ist eher zickig, gefühlt etwas schneller
W&W RCX17 mit orig. WAs: Auszug ebenfalls sehr weich ohne let-off-Feeling, etwas langsamer, präziser
OnePiece Milan von Fritz Preuß: sehr harter, eher linearer Auszug, langsamer, bedarf sehr guter Technik
Ein Leben ohne Bentis ist möglich, aber sinnlos
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Offline paluma

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Re: Border Black Douglas - to buy or not to buy.....
« Antwort #9 am: April 05, 2018, 03:59:55 Nachmittag »
Seit 2 Jahren bin ich stolze Besitzerin eines Border B/D, den hatte ich damals in Buch beim Treffen 2016 gebraucht erstanden.
(ursprünglich WA 40#, HEX 6, und seit letztem Sommer WA 35#, HEX 6.7 - sind von der Wurfleistung her übrigens identisch)

Wie Soulsurfer schreibt, es gibt keinen geileren Holzrecurve, was Auszugs- und Wurfverhalten (und nicht zuletzt die Optik) betrifft  :agree:
#

Die Bogenlänge zur Auszugslänge ist bei Border angegeben, mind. 2" mehr als bei anderen Hersteller. Ich zieh so um 30", mein Border ist 64" lang, und das ist schon untere Grenze. Mein Tipp: bei Border nachschauen, welche mind. Bogenlänge für deinen Auszug empfohlen wird. Das hängt mit den Extrem-Recurves zusammen, falsche Bogenlänge kein let-off-Feeling und Powerverlust.

Mindestpfeilgewichte werden in Abhängigkeit der Auszugslänge und #-Zahl angegeben. Werte raussuchen und beim Verkäufer schauen, wie schwer seine Pfeile sind. Habe schon einige gesehen, die mit zu leichten Pfeilen unterwegs waren.

Vergleich CX zu DX / Hex5 zu Hex6
Die neueren sind gefühlt schneller aber zickiger und mit noch mehr let-off-Feeling.
Wer eher einen linearen Auszug bevorzugt, für den ist ein Border BD nix.


Auch diesen Ausführungen kann ich nur zustimmen!

Ich selbst hab den direkten Vergleich zum Hoyt Buffalo:
beim selben Zuggewicht wirft der Border wesentlich schneller, und lässt sich weicher ziehen - und, wo der Buffalo ein braves Arbeitstier ist, ist der Border ne echte Diva!  - fehlerverzeihend ist anders  ;)

UND auch ich würde dir dringend empfehlen, den Bogen in die Hand zu nehmen, und selbst einmal einige Pfeile damit zu schießen. Es gibt sehr unterschiedliche Ausführungen der Griffform - ich hatte schon einige in der Hand, es ist nicht gesagt, dass der erstbeste gerade zu dir passt.
Ich kenne zwar nicht die Lösung,  aber ich bewundere dein Problem

Offline sagittarius

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Re: Border Black Douglas - to buy or not to buy.....
« Antwort #10 am: April 05, 2018, 04:04:07 Nachmittag »
Na dann mal raus mit der Sprache:  was soll der kosten?

< € 1.000,--

Offline JanL

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Re: Border Black Douglas - to buy or not to buy.....
« Antwort #11 am: April 05, 2018, 04:08:07 Nachmittag »
Und der NP liegt ungefähr wo?
Ein Schnäppchen sind 1000 Ocken ja nicht.
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Offline paluma

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Re: Border Black Douglas - to buy or not to buy.....
« Antwort #12 am: April 05, 2018, 04:26:36 Nachmittag »
Wenn mich nicht alles täuscht, lag vor drei Jahren der Listenpreis für die Standardausführung bei ca. 1300,--
Je nach Ausführung (Holzarten im Griffstück, Holzkern oder Schaum in den WA, Carbon- oder Hornoverlay etc) bis etwa 1600,--
Ich kenne zwar nicht die Lösung,  aber ich bewundere dein Problem

Offline sagittarius

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Re: Border Black Douglas - to buy or not to buy.....
« Antwort #13 am: April 05, 2018, 05:54:44 Nachmittag »
gemäß current prices (Via Claudia)
liegt das Ding heute (dasselbe Griffstück allerdings mit aktuellen HEX 6.7 WA) bei € 1.520,--
und wenn es so ist wie @Paluma schreibt, daß zwischen HEX 6 und 6.7 praktisch kein Unterschied ersichtlich ist, dann erscheinen die angebotenen HEX 6.5 also durchaus akzeptabel....

na, schau mer mal.........

Online Uller

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Re: Border Black Douglas - to buy or not to buy.....
« Antwort #14 am: April 05, 2018, 06:09:34 Nachmittag »
In der Liga ...würde bei mir ohne Test nichts gehen.....

Ich brauch für 1000 km 100€ Sprit....so denk halt ich...

 :fire: