Kurze „Nasen“ haben natürlich Vorteile in Bezug auf die Hebel. Besonders, wenn sie in Inserts geschraubt werden.
Was im Schaft ist, geht mit zunehmendem Querschnitt und festerem Material auch in Richtung „robuster“.
Ob die Sollbruchstellen an den Abbrechgewichten zu geringerer Haltbarkeit führen, wage ich aber zu bezweifeln.
Eher im Gegenteil, weil die Gesamtsteifigkeit dadurch langsam Richtung Spitze zunimmt und die Elastizität des Schaftes besser nutzt.
Die meisten modernen Schäfte brechen gerade (rechtwinklig zur Achse) bilden ein oder maximal zwei Längsrisse aus.
Das klassische Aufpilzen habe ich schon lange nicht mehr gesehen.
Gegen das gerade Abbrechen hilft nur Widerstandsmoment (Querschnitt und Materialverteilung).
Gegen die Rissbildung an den Enden hilft, was den Durchmesser "bewahrt" und Kräfte ableitet (Protektorringe, guter Kleber, vollflächiger gerader Kontakt).
« Letzte Änderung: Heute um 09:56:44 Vormittag von kungsörn »
Niemals fesselt mich ein Band, riegelt mich ein Riegel
Suchte meinesgleichen, fand nur Sünder ohne Zügel
(In Extremo, "Sünder ohne Zügel")