Danke für die Rückmeldung.
Die Variationsmöglichkeiten die du aufgezählt hast, könnten einen in eine "täglich grüßt das Murmeltier"- Testschleife hängen lassen. Ein statistischer Alptraum. 
Konnten dabei denn eindeutige Tendenzen, Korrelationen oder womöglich sogar Kausalitäten festgestellt werden? Haben manche Dinge gar nicht funktioniert und manche dafür umso besser?
Uukha ist schon eine Klasse für sich. Teuer, aber leider geil.
Was ist denn geil für dich, ist es weil sie schnell sind oder überzeugt dich die Treffgenauigkeit die du mit ihnen erreichen kannst?
Waren die DK Fiberstar Carbon Force um soviel schlechter? Sind wahrscheinlich nicht die ganz neu produzierten oder?
Hi,
zuerst die einfache Frage: Es waren die ganz neuen DK Fiberstar Carbon Force. Und nein, die sind nicht schlecht!!! Die sind sogar sehr gut, für den Preis gigantisch und spektakulär verarbeitet. Eine klare Empfehlung für meine Anfänger und Fortgeschrittenen. Aber sie sind nicht mit den uukha Spitzenmodellen vergleichbar. Das Gefühl beim Ziehen und schießen ist völlig anders - und auch die Abstimmung ist anders. Nach meinen Tests ist jetzt das Paar DK Carbon Force der Ersatz für die SX+ vom Junior.
Jetzt die etwas schwerer zu beantwortende Frage: Was ist "geil" an den Uukhas? Nicht geil ist der Preis, da muss man nicht diksutieren. Der tut weh. Aber die Verarbeitung und das Schießgefühl ist toll. Wir haben inzwischen 3 Paar Omegas im Verein. Fazit: schnell, leise und sehr konstant. Selbst der Umstieg von VX+ auf die Omegas war krass. Inwieweit sich das in Punkten messen lässt werden die kommenden Wochen zeigen. Bisher habe ich "nur" den Eindruck aus der Hallenliga, da konnte ich meine Punktzahl um 6 Punkte steigern - klingt jetzt erstmal nicht viel, aber ich habe auch nicht mehr viel Luft.
Ich bin eher neugierig, wie es beim Feld ist, da gehts Mitte April los.
Jetzt zur ganz schwierigen Frage: "Haben manche Dinge gar nicht funktioniert und manche dafür umso besser?"
Ich habe ein Problem mit ultraleichten Pfeilen. Ein leichter Lösefehler sorgt für einen sch..ß-Schuß. Wenn alles perfekt ist, dann ist die flache Kurve cool und auf weite Entfernungen hilfreich. Auf kurze Entfernungen funktioniert das schnelle Setup zwar, aber es ist nicht "verzeihend" und "nicht präzise", nicht "einfach wiederholbar"
Es ist wirklich ein Spiel mit dem Feedback des Bogens, schwer in Worte zu fassen. Es ist, wie beim Abstimmen des Bogens, eine Art "Einrasten" - plötzlich ist es richtig und "langweilig", du kämpfst nicht mehr gegen den Setup, sondern lässt einfach den Pfeil raus. Hier hatte ich diesen Eindruck sowohl beim Pfeildurchmesser/Spitzengewicht als auch beim GPP an sich. Der Bogen hat (genau wie ich) einen Wohlfühlbereich. Gehst du aus dem raus, ist das zwar spektakulär, aber nicht besser. Du merkst, es ist schwer für mich diese rein subjektiven Eindrücke in Worte zu fassen. Objektiv und mit Statistik hat das durchaus Potenzial eine größere Aufgabe zu werden
