Wir bräuchten eigentlich im 3D nur wenige klare Regeln um das zu lösen: 
1. Grundsätzlich Selfnock (bzw. nicht klemmender Nock, außer CP)
2. Max. 5 - 7 Sekunden zwischen Pfeil auflegen und Lösen.
3. Hindernisse sind mit angepasster Schussposition (z.B. Knieen, Neigen, Hocken) zu umgehen.
4. Zuggewicht mindestens 50# bei <=9 gpp; min.40# bei >12 gpp; <=35# bei >16 gpp usw.
5. Pfeilauflagen sind ohne mechanisch bewegliche Teile auszuführen und müssen das Kannten (0-90°) ermöglichen.
Wenn man 95% der Schützen nebst Familien aussortieren will.......
Etwas überspitzt formuliert (mach ich auch gerne…

), in der Sache aber ein durchaus berechtigter Einwand.
Ich glaube aber nicht, dass langfristig eine Abwanderung in dieser Größenordnung stattfindet.
Sicher werden sich einige beim Feldbogen und BB wiederfinden, aber es gäbe doch noch noch die Offene Klasse.
Da darf man alles Schießen, sogar ein Visier dranschrauben und schießt vom CP-Pflock.
Sportlich gesehen also ein Fortschritt und Puschel seine Eingangsfrage wäre auch geklärt.
Im Gegenzug wird so mancher traditionelle Schütze wieder Lust auf 3D-Turniere bekommen.
BTW: meiner Tochter ihr Lieblingsbogen erfüllt (bis auf die 16gpp) alle 5 Punkte.
Ich bin mir - zu guter Letzt - auch zeimlich sicher, dass die Zahl der Teilnehmer rasant steigt,
wenn der erste gute Freizeitschütze mit einem dicken WM-Pokal um die Ecke kommt.

Niemals fesselt mich ein Band, riegelt mich ein Riegel
Suchte meinesgleichen, fand nur Sünder ohne Zügel
(In Extremo, "Sünder ohne Zügel")