Archers Campfire

Skylon Novice Spitzen rausbekommen


Offline Rainer K

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Moin,
ich hab mir einen Satz Skylon Novice besorgt weil deren Verlust/Bruch nicht sehr wehtut. Vorweg: ja, besser treffen ist die beste Lösung. Ich arbeite daran. :schuldig:
Die Dinger fliegen ok und können was ab. Nur sie Spitzen sind halt rundgelutschte Übungsspitzen. Ich wollte einige gegen 4,2mm 3D Spitzen tauschen, bekomm die originalen aber nicht raus.  :schmoll: Kann es sein, dass Skylon die einpresst oder Hochtemperaturkleber verwendet?
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Offline Stringwistler

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Moin,
ich hab mir einen Satz Skylon Novice besorgt weil deren Verlust/Bruch nicht sehr wehtut. Vorweg: ja, besser treffen ist die beste Lösung. Ich arbeite daran. :schuldig:
Die Dinger fliegen ok und können was ab. Nur sie Spitzen sind halt rundgelutschte Übungsspitzen. Ich wollte einige gegen 4,2mm 3D Spitzen tauschen, bekomm die originalen aber nicht raus.  :schmoll: Kann es sein, dass Skylon die einpresst oder Hochtemperaturkleber verwendet?

Die kleben doch heute fast alle mit Sekundenkleber.
Da die Klebefläche sehr lang sein kann und du ganz schöne Hitze dazu benötigst, empfehle ich das anheizen der Spitze mit einem Spiritusbrenner und zum Schutz des Pfeils einen feuchten Lappen drumwickeln, möglichst gleich nach der Spitze beginnend.
Dann Spitze in den Schraubstock und kräftig ziehen.....

Wenn das auch nicht geht.... hilft "fast" nix mehr..... ::)
Servusla, Gruß Guidl...

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Offline roscho

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Die Schäfte der Spitzen sind ja nicht lang, geht kürzen und dann neue einfach einkleben ?
Bogenschiessen ist einfach, aber nicht leicht ;)

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Wir haben eine Gesellschaft erschaffen,
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Offline Rainer K

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Ja, ggf könnte ich auch kürzen.
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Offline helmut10

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Wenn die Spitzen tatsächlich mit Sekundenkleber eingeklebt sind, wird man die Klebung duch Hitze (Gsbrenner oder ähnliches) nicht lösen können, ohne den Schaft, insbesondere bei hohen Spinewerterten ( dünne Wandung),   irreparabel zu beschädigen.


Offline Absinth

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Nocke raus, einen Bohrer mit der stumpfen Seite in den Schaft geben und mit einigen Peitschenhiebe die eingeklebte Spitze heraustreiben...

Das klappt zu 100 Prozent. Aber bitte vorsichtig die Sache angehen, falls du es draußen machst und du keine Wand (welche auch eine Macke verträgt... falls...) vor dir hast kann, besser wird, dir passieren, dass Spitze und Bohrer für immer verschwunden sind und zusätzlich als Geschoß unterwegs sind... :schuldig:

Im Wohnraum ist "diese Methode" natürlich verboten, verboten sind auch weitere Menschen (über dich hinaus...) und Tiere in der Umgebung... O:-)

Und, nach jedem Peitschenhieb schauen ob die Spitze bereits geschoben wird... O:-)



Offline Absinth

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Offline kungsörn

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Ich verwende eine Welle (Ø6mm bei ID = ca.6,2mm) aus einem alten Drucker, so wie von Absinth beschrieben.
Die ist mit 25cm sogar viel länger und schwerer, als ein 0815-Boher. Trotzdem bekomme ich damit nicht immer alle Inserts raus.

Bitte beachte unbedingt, dass nach dem Kürzen i.d.R. ein höheres Spitzengewicht erforderlich ist.
Da wird also ggf. auch ein neuer RST fällig.
Bei mir waren - im extremsten Fall - für -25mm am Schaft sogar +20grn. an der Spitze fällig.
Ist dann z.B. auch von der Spitzen- bzw. Insertlänge abhängig.
Niemals fesselt mich ein Band, riegelt mich ein Riegel
Suchte meinesgleichen, fand nur Sünder ohne Zügel
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Offline Rainer K

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Nocke raus, einen Bohrer mit der stumpfen Seite in den Schaft geben und mit einigen Peitschenhiebe die eingeklebte Spitze heraustreiben...
Sind Pin Nocken,  :( sonst guter Hinweis, danke.
Ich probier das am WE mal mit Spiritusbrenner und nassem Lappen. Kann man optisch erkennen wenn das Schaftmaterial geschädigt wurde?
« Letzte Änderung: Heute um 09:36:55 Vormittag von Rainer K »
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Offline kungsörn

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In erster Linie bilden sich Erhebungen bzw. Wölbungen an der Oberfläche.
Das merkt man, wenn man mit dem Finger drüber streicht oder die Lichtreflektionen beobachtet.
Manchmal wird der Teilbereich auch einfach nur etwas gebogen oder die Öffnung weitet sich etwas.
Wenn die Spitze draußen ist, hängen oft einzelne gelöste Karbonfasern bzw. Stränge aus der Öffnung.
Wenn mindestens einer dieser Effekte zu beobachten ist, kannst du davon ausgehen,
dass der Schaft an dieser Stelle zumindest nicht mehr das aushält, was der Rest so kann...
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Offline Stringwistler

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Nocke raus, einen Bohrer mit der stumpfen Seite in den Schaft geben und mit einigen Peitschenhiebe die eingeklebte Spitze heraustreiben...
Sind Pin Nocken,  :( sonst guter Hinweis, danke.
Ich probier das am WE mal mit Spiritusbrenner und nassem Lappen. Kann man optisch erkennen wenn das Schaftmaterial geschädigt wurde?
Also bei mir ist es noch nie dazu gekommen.
Aber bei einem wollte ich es mal testen und hab ihn um ein vielfaches höher und länger erhitzt, dann wird als erstes der Rand vorne direkt bei der Spitze weiß. Hat man dann aber nach 1cm Abschnitt nicht mehr wahr genommen.
Achtung vor en Ausdünstungen beim rausziehen der Spitzen dann wenn mit Sekundenkleber geklebt wurde. Nicht gerade mit dem Gesicht über den Pfeil halten.  ;)
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Offline roscho

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Ich würde immer noch zu abschneiden raten, da geht sicher kein Material kaputt
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Offline Rainer K

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Ich würde immer noch zu abschneiden raten, da geht sicher kein Material kaputt
Aber die Reihenfolge ist klar, wenn dann ERST rausziehen (weil ichs wissen will) DANN abschneiden (weil länger als nötig)   :)
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Offline cweg

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Lieber Rainer, wenn du die Spitzen wie auch immer mit den hier beschriebenen Methoden herauswügst, ohne dich wirklich auszukennen, ist die Gefahr sehr groß, dass du die Pfeilstruktur schädigst und dann sowas herauskommen kann…

Bitte nur mit starken Nerven anschauen:

https://www.google.de/search?client=safari&hs=Yvp9&sca_esv=492d03d456b59a14&hl=de-de&q=arrow+splinter+hand+splitter+carbon+arrows&uds=ALYpb_ncDc7jTlmw6Mmq7NjuX5c-moEHUg4pDb60mNk5JOaZi3PxUOwb4gTC2gcBje1IxnivkP2gjxx2yhrJ3e4e_0XN46mSAQCKppYlVNjMcdDrIOFeNxaJjv6dncSFRaRyTBG8t8qoDANCbO8uYLfnbyLhmR5dsYcgcZAvnopCnw3zc4sf3KyrY5DH4B7lKvyfAiyjaeOg&udm=2&sa=X&ved=2ahUKEwjGsuas9I2SAxX1if0HHQhtLsoQxKsJKAJ6BAgREAE&ictx=0&biw=1128&bih=720&dpr=2&aic=0

Du solltest gegenrechnen,mob sich das Risiko für 5,.€ pro Pfeil lohnt oder solltest dir von einem kundigen Kollegen helfen lassen.


Offline Nomade1975

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Diese Pfeile sind die "daily drivers" meiner Freundin, ich habe sicher schon 3 Dutzend mal Spitze raus, gekürzt, Spitze rein...
Die Verklebung ist sicher eine der böseren , aber hab mit Kerze und Zange(die für die Messingnockpunkte) noch jede raus bekommen.
Ich halte die Schäfte ganz vorne nahe der Spitze, wenn meine Finger das Gefühl bekommen, jetzt wird's heiß, schnell Zange dran und gogo!
Solltest du es mit der Hitze übertrieben haben merkst das gleich. Erstens geht die Spitze zu leicht raus, und zweitens wird der Schaft vorne "teigig", dir kommen das Harz und einzelne Gewebe Stränge entgegen.
Böse Überraschungen gab beim Abschuss gab es noch nie.
« Letzte Änderung: Heute um 05:18:24 Nachmittag von Nomade1975 »