Archers Campfire

Low Budget Bogenköcher

Gast · 96 · 21533

Offline BowLaw

  • Meister Feuerholznachleger
  • *****
    • Beiträge: 3505
    • bogenanwalt.rocks
Dann noch ein weiteres Loch in den anderen Lederstreifen.
Warum nicht gleich alle zusammen lochen ? - Ganz einfach: Habs vergessen  ;)

Das Loch soll so eng sein, dass man die Schraube "hineindrehen" muss und der Kopf nicht durchrutscht.
Mit Unterlegscheiben kann man an dieser Stelle nicht arbeiten glaube ich (sieht man dann später warum).


Offline BowLaw

  • Meister Feuerholznachleger
  • *****
    • Beiträge: 3505
    • bogenanwalt.rocks

Offline BowLaw

  • Meister Feuerholznachleger
  • *****
    • Beiträge: 3505
    • bogenanwalt.rocks
Weiter geht's - jetzt wird`s spannend, da wir die ganzen Teile zusammensetzen.

Zunächst wird die Hammermutter in die Platte integriert.
Dazu zeichne ich sie an und schneide dann die Platte ensprechend aus.
Das kann man sicher besser und schöner machen als ich - aber es funktioniert.

Die (im Bild falsche) Schraube, es muss eine M4 passend zu der Mutter sein, soll dann in das Gummi hineingeschraubt werden.

Hierzu bohre ich ein kleines Loch mit einem winzigen Bohrer vor, damit die Schraube sich dann später hineindrehen kann.








Offline BowLaw

  • Meister Feuerholznachleger
  • *****
    • Beiträge: 3505
    • bogenanwalt.rocks
Mit der Lochstanze kneife ich dann noch ein 4er Löchlein in das Klettband mit ca. 3cm Abstand von der Schnalle- 0,5 cm mehr hätte wohl auch nichts geschadet, aber das ist ziemlich egal.


Offline BowLaw

  • Meister Feuerholznachleger
  • *****
    • Beiträge: 3505
    • bogenanwalt.rocks
Und jetzt geht es das Zusammensetzen der einzelnen Komponenten.

Das erste Bild zeigt einmal den grundsätzlichen Zusammenbau:
Von unten angesehen erst der Lederstreifen mit der rauhen Seite nach außen, dann das Klettband (aufpassen, dass es richtigherum zeigt, dann im 90 Grad Winkel der andere Lederstreifen.
Durch alle Komponenten geht die Schraube, die dann in die Hammermutter greift.

Das zweite Bild zeigt dann schon, wie alle Teile zusammengeschraubt aussehen, genau wie das dritte.






Offline BowLaw

  • Meister Feuerholznachleger
  • *****
    • Beiträge: 3505
    • bogenanwalt.rocks
Und noch ein letztes Bildchen ... damit sich keiner wundert, was mit dem Vollgummi los ist, das wir ja auch noch haben.

Das wird nun einfach auf die rauhe Seite des Leders aufgeklebt - bei mir hält das derzeit sehr gut, da ich den Bogenköcher ja nun nicht täglich abnehme und wieder aufziehe.
Da kann man mal gelassen abwarten.
Das Gummi schützt die Wurfarme des Bogens vor der innen liegenden Schraube - da kann man den Bogenköcher noch so fest ziehen, das Metall kann den WA einfach nicht berühren.
Das kleine Löchlein ist dazu da, die Schraube später nochmals festziehen zu können.


HaBe

  • Gast
Mit fehlt momentan noch die exakte Vorstellung, wie das Ganze am Ende zusammen hält, aber ich freue mich auch hier schon mal aufs Resultat.
Es sieht auf jeden Fall spannend aus.


Offline BowLaw

  • Meister Feuerholznachleger
  • *****
    • Beiträge: 3505
    • bogenanwalt.rocks
Mit fehlt momentan noch die exakte Vorstellung, wie das Ganze am Ende zusammen hält, aber ich freue mich auch hier schon mal aufs Resultat.
Es sieht auf jeden Fall spannend aus.

Es ist doch schön die Aufmerksamkeit des geneigten Lesers zu haben  :D
Den Bogenköcher baue ich tatsächlich "offline" - das bedeutet, ich laufe vor jedem Post in den Keller, bastle, mache die Bilder, lade sie in den Computer, mache sie kleiner (Tiny Pic) und poste dann.

Also, dann geht es mal weiter:

Ich fühle etwas nach und dann weiß ich, wo die eingebrachte Schraube ihr Ende hat.
Natürlich kann man das auch messen  ??? - aber ich bin eben kein Handwerker.

An dieser Stelle bohre ich wieder ein kleines Löchlein in das Gummi.
Warum bohren und nicht stanzen ?
Ich glaube, dass die Schraube, die dann da reinkommt noch ein wenig mehr Verbindung zum Gummi hat - aber das ist sicher Geschmackssache (und hinterher sieht man es ohnehin nicht).




« Letzte Änderung: November 01, 2017, 09:22:30 Nachmittag von BowLaw »


Offline BowLaw

  • Meister Feuerholznachleger
  • *****
    • Beiträge: 3505
    • bogenanwalt.rocks
Mit der Lochzange werden dann Löcher in den Lederstreifen gestanzt, der über dem Gummi liegt.
Hier Aufpassen!!!
Es ist etwas schwierig zu erklären, aber es ist wünschenswert, wenn das Leder etwas "auf Zug" befestigt wird!
Aus diesem Grund markiere ich das Leder händisch und nicht mit Maßen (kann man aber sicher machen - wenn man will und kann).





Offline BowLaw

  • Meister Feuerholznachleger
  • *****
    • Beiträge: 3505
    • bogenanwalt.rocks
Kommen wir zum Finale  :) :) :) :)
...also dem vorläufigem Finale, das ist ja nun erst der untere Teil des Bogenköchers.

Ich nehme eine 2cm lange Senkkopfschraube und eine passende Mutter dazu, ferner eine Unterlegscheibe.
Hier muss ich gestehen, daß ich diese Schraube noch in einem großem Satz Schraubenkasten einfach übrig hatte - aber das bekommt man im Baumarkt.
Es dürfte von der Dicke her eine M5 sein.
Die geposteten Unterlegscheiben passen jedenfalls.

Der Lederstreifen wird "aufgeklappt" - siehe Bild und anschließend "drücke" ich die Schraube von oben durch das erste Leder, dann durch den Gummi und dann wieder durch das Leder.

Die Schraube guckt dann ein wenig unten raus.








Offline BowLaw

  • Meister Feuerholznachleger
  • *****
    • Beiträge: 3505
    • bogenanwalt.rocks
Auf der anderen Seite wird das Lederband jetzt mit Unterlegscheibe und Mutter mit Hilfe der Schraube fixiert.
Die kleine Lücke auf dem Bild ist dadurch bedingt, dass ich das Band "auf Zug" gehalten habe.

Die Senkkopfschraube drückt dann ordentlich ins Gummi, dann kann sich da nichts lösen.

Und dann ist das untere Teil vom Köcher fertig  :) :) :)

Allerdings sieht man auf dem letzten (etwas unscharfem) Bild, daß das Gummi und das Leder etwas zu weit über die Wurfarme gehen.

Das ist allerdings überhaupt kein Problem, beides kann man dann millimeterweise kürzen, so dass es je nach Wurfarmbreite passt.



Offline BowLaw

  • Meister Feuerholznachleger
  • *****
    • Beiträge: 3505
    • bogenanwalt.rocks
So - letztes Bild vom unteren Teil.

Die ganze Konstruktion sollte man am Anfang mehrfach streng nachziehen, die Sachen sind ja noch nicht gedehnt (ähnlich einer Sehne) - aber dann passt das.

Der obere Teil des Bogenköchers folgt demnächst ... aber der dürfte ja mehr als einfach zu erschließen sein oder?

Kommentare und Kritik oder Verbesserungen sind gerne erwünscht!!
« Letzte Änderung: November 02, 2017, 12:14:51 Vormittag von BowLaw »


Offline Sehnenzupfer

  • Pfeil und Bogen - kenn ich
  • ***
    • Beiträge: 205
Sehr Interessant, mal sehn ob ich im Winter Zeit zum Basteln hab.
Der Abschuss des ersten Pfeiles ist als würde mit ihm die ganze Last des vergangenen Tages davon fliegen.

Gruß
Oliver


Offline schattenkrieger

  • Pfeil und Bogen - kenn ich
  • ***
    • Beiträge: 110
Hi Micha, schöne Sache. Hast du bei der Konstruktion bei EFA gespitzt?  ;) ;)
Von Interesse wäre noch die Gesamtkosten fürs Material.

LG matze
What don't kill me, makes me stronger! mm ' 91/16/17/18


Offline BowLaw

  • Meister Feuerholznachleger
  • *****
    • Beiträge: 3505
    • bogenanwalt.rocks
Hi Micha, schöne Sache. Hast du bei der Konstruktion bei EFA gespitzt?  ;) ;)
Von Interesse wäre noch die Gesamtkosten fürs Material.

Das hatte der Stringwistler am Anfang schon geschrieben - und ich wollte es am Ende noch per Link zeigen.

Die Gesamtkosten erfährst du, wenn du auf meinen ersten Post guckst und dich da durchklickst - rechnen musst du selber  ;D ;D