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Roving Pfeilsetup Empfehlungen?


Online dersix

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Servus zusammen,

Nach langem Suchen habe ich endlich einen Begehungsberechtigenn Jäger gefunden, der in meiner Heimat dem Bogensport nicht abgeneigt ist. 😊

Soll heißen, ich habe jetzt endlich mal die Möglichkeit Roven zu gehen.

Als komplett unbedarfter in dieser Disziplin brauche ich jetzt erstmal Empfehlungen zum Pfeilsetup.

Als Bogen habe ich entweder den Fritz Bussard (35#@28“; LB) oder den  Vegh Tatare (32#@28“; RB) auserwählt. Beide funktionieren im 3D bestens mit 700er Nijora 3DFly. Einzig das Spitzengewicht ist unterschiedlich, am LB 70gn, am RB 125gn. Mein Auszug hat sich über die Jahre bei 28,5 eingependelt. Zum Roven würde ich den Vegh wegen der 52“ länge bevorzugen 😊

Welchen Pfeil würden die erfahrenen Rover hier mit welchen Details empfehlen?

Ich habe noch 600er Gold Tip Trad Hunter in VL und Messing inserts mit 100gn verfügbar. Würde das gehen?

Welche Spitzen? Wo kaufen?

Bin momentan etwas ratlos?

Achso, ich habe auch noch nen Samik Polaris mit 28# und 35# @62“ Wurfarmen. Das ganze Material sollte bestenfalls mit dem Fahrrad transportiert werden. Je kürzer desto besser 😊

Danke
Six
« Letzte Änderung: Dezember 15, 2022, 09:24:04 Nachmittag von dersix »


Offline Knorr

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  • Ich schieße seit Jahren nur noch instinktuitiv...
Hallo Six.
Viele Fragen...
Beim Roven ist das Wichtigste,mit dem Bogen eins zu sein. Außerdem bewegt man sich oft im engen Gehölz.
Hand-Auge Koordination ist sehr gefordert.
Daher würde ich den kürzesten der genannten Bögen nehmen mit dem du dich am wohlsten fühlst.
Von daher sind die 52“ sicherlich perfekt.
100 Messing Insert ist sicher perfekt,bedenke dass alle geeigneten Roving Spitzen mindestens 125 gr wiegen,dazu kommt noch das footing, ev arrowstopper...
Der Schaft sollte möglichst stabil sein,von daher hohe gpi...
Ich fürchte du musst das Setup völlig neu ausschießen und dich nicht an deinen 3d Setups orientieren.
Spitzen je nachdem Whitebow Gummi Blunt oder die Crown, ansonsten zwickey gibt es überall,nutze ich zB aber gar nicht .
Du wirst viel schwerere und härtere Schäfte benötigen als gewohnt aufgrund des hohen Spitzengewichtes.
Denke also eher bei VL 500er als 600er.
Bei mir bewährt haben sich GT Ted Nugent, Nijora Bark Pro, Vor allem aber Carbon Express Heritage .
Easton powerflights habe ich 350er zB Mal sechs an einem Tag zerstört,taugen nichts. Meine Heritage leben jetzt schon drei Jahre.
Hier was genaueres zu empfehlen wird glaube ich schwer. Musst du genau so über RST ermitteln wie andere Pfeile.
https://www.youtube.com/channel/UCPRH0DXP5mgQQtHd-iDctbg

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Moserfred

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Leider sind weder Crown noch CE Heritage aktuell erhältlich.
Bezüglich Schaftgewicht werfe ich ein, dass ein leichterter Schaft die kritischen Stellen weniger stark belastet. Jedoch sind Schäfte, die leicht und stabil sind eher Mangelware. Der GT Ultralight Entrada hat mich aber positiv überrascht. Den hab ich bei meinen Crown-Tests verwendet, weil ich mal einige Schäfte geschenkt bekommen habe und sie sonst nicht gebrauchen konnte. Keiner ist kaputt gegangen. Aurel Agil und Skylon Edge sind in der gleichen Gewichtsklasse, halten aber weniger lang, als man zum Befiedern braucht. Die Untauglichkeit des Easton Powerflight wurde ja schon erwähnt. Die GT Ted nugents schauen coool aus, sind vielleicht auch ausreichend stabil, kann ich aber politisch nicht vertreten…
Ansonsten steh ich eher auf Schäfte mit 0,166" Innendurchmesser. Die sind im Großen und Ganzen deutlich stabiler als die Dickeren. Allerdings ist bei den Spitzen dann eine Bastellösung notwendig.


Offline Uller

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Der preiswerteste  Einstieg wird sein,  die Pfeile mit den sowieso stärksten Gebrauchsspuren aus Deinem Fundus mit Arrowstoppern und Klebeband umzurüsten

Spitzengewicht eventuell angleichen, Protectorringe sowieso

Parallel dazu wie Knorr schon schrieb


Offline roscho

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Ein Problem ist das es aktuell weder WhiteBow Blunts noch Crowns zu kaufen gibt.

Die GT Trads sind gut, Protectorringe sind ein Muss ..

Ich nehm aktuell zum Roven Nijora Yona oder Easton Legacy Carbon, beides aus meiner Sicht stabile Schäfte.

Ich hab lange die Zwickey Judopoints als Rovingspitze verwendet, das wäre in der aktuellen Situation meine zweite Wahl, außer du kannst übers Forum noch ein paar WB Blunts bekommen.

Noch wichtig: gut sichtbare Wraps und Federn, die Pfeile können ganz schön weit fliegen …
Bogenschiessen ist einfach, aber nicht leicht ;)

"Der intuitive Geist ist ein heiliges Geschenk,
und der rationale Verstand ein treuer Diener.
Wir haben eine Gesellschaft erschaffen,
die den Diener ehrt und das Geschenk vergessen hat."

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Offline Knorr

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  • Ich schieße seit Jahren nur noch instinktuitiv...
Leichte Schäfte haben bei mir nie lange überlebt.
CE Heritage bekommt man noch hier und da zu kaufen, leider nur nicht mehr in den niedrigen spinewerten.
Der Nijora black Blunt in Verbindung von arrowstoppern und selbstverschweißendem Tape taugt auch und ist günstig.
Der Bearpaw Gummiblunt ist ein Graus und halt nur wenige Schüsse.
Ted Nugent ist ein rassistischer A...
Die GT Schäfte mit seinem Namen aber äußerst stabil und auffällig im Design,ein nicht zu unterschätzenden Vorteil.

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Moserfred

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Der Nijora black Blunt …

Kannte ich noch gar nicht. Welchen meinst Du? Den Gummi- oder Metallblunt? Der aus Metall sieht aus wie ein Hammerhead, der Gummiblunt wie der von Saunders. Taucht der was?


Offline RazFaz

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Der Nijora black Blunt in Verbindung von arrowstoppern und selbstverschweißendem Tape taugt auch und ist günstig.



Der Nijora black Blunt ist eine Kopie von meinem Blunt siehe TB Nr.105 Seite 30


Offline BowLaw

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Der Nijora black Blunt in Verbindung von arrowstoppern und selbstverschweißendem Tape taugt auch und ist günstig.



Der Nijora black Blunt ist eine Kopie von meinem Blunt siehe TB Nr.105 Seite 30
Die Aussage ist wenig hilfreich.
Gibt es einen Link oder Erklärungen?


Offline Knorr

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Den Hammerhead meinte ich. Nicht den " 5 Sting". Der hammerhead taugt mir ganz gut.
Der Saunders/Nijora/Bearpaw Gummiblunt taugt nicht.
« Letzte Änderung: Dezember 15, 2022, 11:18:31 Nachmittag von Knorr »
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Offline Kasilof13

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Diese Spitze ist bei mir seit Jahren auf allen möglichen Schäften und Spineklassen 340 bis 700 im Wald im Einsatz. Günstig und gut und uneingeschränkt zu empfehlen.


Offline roscho

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@dersix: nur als Anmerkung. .. alle der hier genannten Spitzen (ausser dem WB Blunt) gelten als Jagdspitzen (für die Kleintier bzw Niederwildjagd)

Ich weiss nicht wie dein Verhältnis zu dem Jäger ist, ich würde die Spitze mit ihm absprechen.

Bogenschiessen ist einfach, aber nicht leicht ;)

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Offline Rose🌹

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Nachdem es keine Whitebow Blunts zu kaufen gibt,
hier eine Idee, die ich auch von Charly habe.
Geht mit anderen Schrauben auch für dicke Schäfte.
Meine Tochter benutzt sie schon lange und es kamen noch keine Klagen, oder Ersatzteilforderungen.

Wenn du dir die vielen Beiträge unter Roven durchliest, wirst du auf fast alles Antworten finden.
Und Fragen hast du ja noch sehr viele.

Im offen Gelände, ohne Schilder „Achtung Bogenschiessen, Lebensgefahr“, halte ich es für zwingend, die Spitze drauf zu haben, die im Falle eine Fehlschusses, Abprallers, etc. den geringsten Schaden anrichten kann.
Vom Gesetz ganz zu schweigen, haben wir doch immer noch unseren gesunden Menschenverstand.

🌹



Offline RazFaz

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ja, das würde schon gehen, aber es gibt weder die Arrowstopper noch die Gummipuffer


Offline Rose🌹

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Arrowstopper gibt es aktuell noch beim Arrowforge.
Hab letzte Woche welche bekommen.

Und für die Gummipuffer muss man halt etwas suchen, oder sich selbst was ausdenken.
Roven ist ja nicht nur beim Schiessen kreativ 😉


🌹