Archers Campfire

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Pfeile / Re: (Sehr) schwere Carbonschäfte in 700er Spine
« Letzter Beitrag von Landbub am Heute um 08:15:14 Nachmittag »
Guck bei SSA und JVD

Alles, was die haben, kann dein Dealer kurzfristig besorgen. Vergiss die dort genannten Preise
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Pfeile / Re: (Sehr) schwere Carbonschäfte in 700er Spine
« Letzter Beitrag von Gartenpinguin am Heute um 07:40:19 Nachmittag »
Äh, vielleicht sollte ich noch ergänzen: gesucht wird ein Schaft, der auch in Deutschland und überhaupt noch erhältlich ist. Auch den sehr interessanten Victory Carbon Trad scheint es nur in USA zu geben ... oder kennt jemand Bezugsquellen dieseits des Teichs?

Würde mal beim Händler des Vertrauens nachfragen. Die haben über die Großhändler ganz andere Möglichkeiten. Häufig wird nur das bei uns angeboten, was auch gekauft wird.
So exotische Schäfte sind dann eher nur Ladenhüter. Und beim Nachfragen nicht nach 4 Händlern aufgeben. Ich würde mindestens unsere 30 Größten fragen, ob die das besorgen können.
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Pfeile / Re: (Sehr) schwere Carbonschäfte in 700er Spine
« Letzter Beitrag von ranise am Heute um 06:54:10 Nachmittag »
Hallo Frottie,

eventuell könntest du auch einen Pfeil mit Aquariumschlauch schwerer machen.
Habe ich vor nicht allzu langer Zeit gemacht.

Skylon Bentwood Spine 700 gpi 5,7
28,6 Länge (Nockbett-Schaftende)
Spitze 100 gr.
Standartinsert

Pfeilgewicht ohne Aquariumschlauch : 304gr
Foc 15,5
9gpp  (35# auf den Fingern)

Hab dann 60 gr  Aquariumschlauch hinten (Nockseite) eingeklebt mit Patex  ;D

Was soll ich sagen, die Dinger fliegen 1A
Pfeil hat jetzt 364gr und noch einen Foc von ca 7
gpp 10,4

Fliegt sehr ähnlich wie ein Holzpfeil, die haben normalerweise auch nicht so viel Foc.

Es hat sich auch noch nichts gelockert, hält Bombenfest.

Gruß Klaus

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Pfeile / Re: (Sehr) schwere Carbonschäfte in 700er Spine
« Letzter Beitrag von Frottie am Heute um 06:14:42 Nachmittag »
Äh, vielleicht sollte ich noch ergänzen: gesucht wird ein Schaft, der auch in Deutschland und überhaupt noch erhältlich ist. Auch den sehr interessanten Victory Carbon Trad scheint es nur in USA zu geben ... oder kennt jemand Bezugsquellen dieseits des Teichs?
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Allgemein / Re: 3D (nach DFBV) - Setup für Systemschützen
« Letzter Beitrag von Grendel am Heute um 05:34:23 Nachmittag »
Ich habe Angst, dass das Herz und die Seele, insbesondere des traditionellen Ursprungs, verloren gehen.

Folgende Frage ist ernst gemeint, auch wenns vielleicht anders klingt:

Wo / wie bekommst du "Herz und Seele" beim Bogenschießen beigebracht? Wo erfährt man diese? Mit "Ruhe und Entschleunigung" oder sowas könnte ich was anfangen. Geht im Wald besser als auf der Bogenwiese und bei der lockerer Parcoursrunde besser wie im Trainingsprogramm.

Aber Herz und Seele? Vor ein paar Monaten frage ich schon nach, was denn die "Seele eines Bogens" sei, die überspringen muss...
Wie bringst du das einem Bogenschüler bei?

Sei gnädig mit der Antwort - für mich ist ein Bogen sowas wie ein Tennisschläger. Oder Langlauf-Ski. Er muss halt funktionieren.


Herz und Seele, ja - das kommt irgendwie von alleine - aber nicht primär durch das Bogenschießen selbst, sondern durch die Leute mit denen man das gemeinsam macht.
Für mich ist das Traditionelle vor allem die Freunde mit denen man jede Woche abends am Lagerfeuer sitzt. Es ist der Spaß und der Unsinn, die tiefen Gespräche, das gemeinsame Lachen und Weinen.
Es ist die geteilte Bratwurst am Grill. Es ist die Schachtel Zigaretten die man nur zur Not für einen Schützen jedes mal mitbringt, falls er wieder mal seine vergessen sollte.
Es ist der Beitrag zur Gruppe den ein jeder von uns mitbringt, egal ob er ein toller Schütze oder gar ein Bogenbauer ist.
Es ist das zum Geburtstag einfach mal was Individuelles aus Leder zu bauen.
Es ist das bei -10°C und 80 km/h Ostwind gemeinsam Leiden.
Ein einzelner Erfolg in der Gruppe ist ein Gruppenerfolg - weil alle was dazu beigetragen haben.

Es ist gewissermaßen ein Freundschaftsbund. Und das ist ein sehr starker Antrieb um vieles auf die Beine zu stellen.
Wenn man sich darauf einlässt, lernt man mehr als nur das Bogenschießen kennen - vielleicht sogar die Liebe seines Lebens.

Oh ja, sowas gibt es ohne Zweifel in allen Bogenschießklassen, aber nie habe ich das so stark verankert gefunden, wie beim traditionellen Bogenschießen.
Es passiert einfach von alleine, weil man beim traditionellen Schießen in der Natur, bei Kälte, Wind, Regen, Sturm oder Schnee nach einer gewissen Zeit vor allem körperliche und psychische Bedürfnisse hat. Sowas wie Wärme, Hunger, Verletzungen behandeln - also ganz ursinnige Dinge. Und sowas als Gruppe zu lösen schweißt zusammen. Gewissermaßen automatisch.

Man könnte vielleicht sagen, dass es das Gefühl ist, wie als Urmensch in einer Gruppe auf die Jagd zu gehen.
Der Jagderfolg ist der Gruppenerfolg - jeder hat etwas beigetragen und alle haben etwas davon.

Wer heute der Natur trotzt, durch Kleidung mit eingearbeiteten Heizspiralen, dem Köcher voller Snacks und nur mit dem Ziel der maximalen Punktzahl, der verwehrt sich selbst häufig genau solchen Situationen und rutscht da auch nicht hinein.

Und dann gibts Leute die Gap schiessend, mit Monokular und Rangefinder ausgestattet, Grödel an den Schuhen und gehüllt in feinsten Engelbert Strauss Zwirn durch den winterlichen Wald huschen und trotzdem mit Freunden dann bei der Laabe sitzen. Sich dort ein wohlverdientes Bier gönnen, bissl Gams Salami und Bauernbrot futtern und sich unterhalten und Spass haben.

Punkte werden natürlich gezählt, das Schiessen wird ernst genommen... Moderne Technik, moderne Schiess / Ziel Methoden und sportlicher Ehrgeiz schließen das Gemeinsame und Gesellige nicht aus.

Haselnussstecken und Holzpfeile sind da keine zwingende Voraussetzung .
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Pfeile / Re: (Sehr) schwere Carbonschäfte in 700er Spine
« Letzter Beitrag von Frottie am Heute um 04:23:59 Nachmittag »
Alu nur im äußersten Notfall   ;D.
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Allgemein / Re: 3D (nach DFBV) - Setup für Systemschützen
« Letzter Beitrag von Landbub am Heute um 03:56:02 Nachmittag »
Oh ja, sowas gibt es ohne Zweifel in allen Bogenschießklassen, aber nie habe ich das so stark verankert gefunden, wie beim traditionellen Bogenschießen.

Tatsächlich sehe ich vieles von dem, was du geschrieben hast, auch in anderen Bogenklassen. Vielleicht werden da keine selbst-punzierten Armschoner verschenkt, aber sich immer gegenseitig geholfen, z.B. mit einem Auflageblech, das einer als Ersatz dabei hat, und der, der sichs um Gebüsch verbogen hat, leider nicht. Und wichtig - das auch im Wettbewerb. Der Kamerad ist aber auch der Gegner und man freut sich, natürlich nur innerlich, wenn dem mal ein Schuss nicht so gut gelingt. Genau diesen Kontrast sehe und mag ich in den Wettkämpfen. Bogenschützen sind füreinander da, auch in Wettkampfsituationen. Kraftfutter oder Antibrumm teilen, Schatten aufs Scope oder Peep geben, mit dem Fernglas Treffer ansagen oder warnen, wenn Geäst oben nah am Wurfarm ist. Aber dennoch will man ein Ziel nicht gemeinsam erlegt haben, sondern selber besser als der andere gewesen sein. Aber man macht natürlich auch gerne ein Gruppenselfie mit Tier, wenn da mal 8 oder 12 Pfeile in der 10 und 11 stecken. Dieses wird dann bei der Siegerehrung auch gerne anderen Gruppen gezeigt mit "da schau, so hats da bei UNS ausgschaut".

Was ich aber immer noch nicht verstehe: wo spielt da das Material / Zielen eine Rolle? So wie du schreibst, ist es ja eh eher sekundär, wessen Pfeile am besten stecken. Insofern sollte doch ein Systemschütze eher einen Mehrwert für die Gruppe bringen aufgrund seines anderen Könnens.
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Pfeile / Re: (Sehr) schwere Carbonschäfte in 700er Spine
« Letzter Beitrag von cweg am Heute um 03:14:33 Nachmittag »
Alupfeile kommen nicht in Betracht?
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Allgemein / Re: 3D (nach DFBV) - Setup für Systemschützen
« Letzter Beitrag von cweg am Heute um 03:11:44 Nachmittag »
@Gartenpinguin Das was du mit Gruppe, Gruppengefühl beschreibst, unterschreibe ich voll und das ist auch das, was ich am Bogenschießen (und jetzt beim Dart) so mag.
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Ausrüstung / Re: Griffschale individualisieren - und aus Kork neu bauen
« Letzter Beitrag von TonyAngelo am Heute um 03:03:10 Nachmittag »
So, hier ein kleines Update: die Griffschale aus Kork habe ich inzwischen durch eine aus Holz ersetzt. Kork war dann doch zu weich für die Schrauben und insgesamt zu wabbelig.

Also nochmals gemessen, dann Birke Multiplex in passender Stärke besorgt, daraus dann 5 einzelne Scheiben für die senkrechten „Schichten“ gesägt (Laubsäge). Die hab ich dann verleimt, gebohrt, zurecht gefeilt und geschliffen. Zuletzt dann mit klarem Möbelöl behandelt.

Der Griff liegt jetzt nach etwas Feintuning wirklich gut in der Hand. Farblich kommt der Kontrast zum schwarzen MT gut rüber, finde ich. Dunkel lackiert wäre schön, ich mag aber gerade die unlackierte Holzoberfläche.