Bester Begriff ever!
Schon öfter gehört, auch als "gapstinctive".
Bedeutet vermutlich was ich mach'. Nach Gefühl höher halten wenn man weiß er landet sonst im Gras. Reicht für Platz 42 von 48.
Das beschreibt meinen Stil auch am besten. Mit mehr Training funktioniert das auch beim ersten Pfeil recht gut, wenn es längere Pausen gibt (wie jetzt über den Winter) dann muss ich mich erstmal wieder kalibrieren.
Aber ich nutze tatsächlich auch kein Zielsystem, beziehe aber Sehnenschatten und das Bogenfenster in meinem Blickfeld irgendwie mit ein. Genau erklären kann ich das auch nicht, aber es macht Spaß und ich lande nicht ganz am Ende des Feldes, auch mit meinen eher sporadischen Parcours-Besuchen
Früher hatte der Vorderegger (Link oben) genau das als „Split Vision“ beschrieben.
Der Pfeil bzw. Bogenfenster wird als eher unscharf wahrgenommen. Der Fokus liegt aber komplett auf dem Zielpunkt.
Das wurde nun wohl irgendwann umgedeutet und entspricht jetzt eher dem „GAP Shooting“ in seiner Definition (nur die unscharfe Darstellung von Bogen und Pfeil fehlt da noch).
Für mich ist „GAP Shooting“ aber eigentlich das Visieren über die Spitze, mit einem definierten vertikalen Abstand bzw. Spalt (Gap) zum Zielpunkt.
Also eigentlich das, was er nun in den Bildern zum „Split Vision“ darstellt.
Das verwirrt mich jetzt etwas.
