PS: den Hybridbogen, der bei 36# auf den Fingern einen 350gn Pfeil auf 205fps beschleunigt möchte ich gerne sehen.
Das wäre dann schneller als ein Superrecurve vom Schlage eines Border CV9.
Ist eine Individualanfertigung von einem guten Freund.
Hat 35# bei 28", jedoch ziehe ich 29" und komme gemessen auf 36#.
Ist aber auch gut möglich, dass ich beim Chronen sogar bis 30" gezogen habe - das kann ich gerade weder bezeugen noch verneinen. Dafür müsste ich nochmal unter Laborbedingungen messen.
Einer der Hauptgründe für die Geschwindigkeit sind die schmalen Wurfarme, die quasi durch die Luft schneiden. Der Luftwiderstand und die Massenträgheit sind also nennenswert geringer als beim Recurve.
Wurfarme mit klassischem Recurve kicken zwar zum Ende härter, sind jedoch durch die breiten Wurfarme im Schnitt langsamer in der anfänglichen Beschleunigung. Die Massenträgheit der Arme ist deutlich größer. Getrickst wird dann mit speziellem Material, wie Carbon und Schaumkern um dem entgegenzuwirken. Jedoch bleiben die Bogenbauer beim Standarddesign des Recurves.
Kein Bogenbauer würde nur für Geschwindigkeit die Langlebigkeit oder Garantie aufs Spiel setzen, es sei denn, er weiß was er tut.
Und das war bei meinem Bogen der Fall. Es sind nur glasbelegte Wurfarme mit Ahornkern, aber das Design macht die Geschwindigkeit.
Das ist natürlich ein Sonderfall, weil es kein Bogen "von der Stange" ist.