@ Kungsörn:
Du beginnst Deinen Beitrag mit Unterstellungen des "Über-" bzw. des "Untertreibens" und kommst dann mit einer , die es doch
offensichtlich gar nicht gibt. Dabei geht es doch nicht um die Art und Weise des Reagierens auf irgendwelche Schadengeschehnisse sondern um deren Vermeidung! Dein persönliches Sicherheitsgefühl in allen Ehren - Deiner Logik folgend ist auch nicht der Punkt.
Es gab mal eine Kampagne unter dem Motto: Gefahr erkannt - Gefahr gebannt! Das ist die Wahrnehmung von Verantwortung auch im Licht der sozialen Gesellschaft. Da gibt es nun mal Bereiche, wo es besondere nämlich präventive Verantwortung gibt
Ich war ja nicht dabei, was nicht heißt, dass ich es nicht grundsätzlich glaube.
Trotzdem hatten die allerwenigsten Geschichten, die ich in meinem Leben so gehört und gelesen habe, im Grunde nur einen wahren Kern.

Es geht mir um den Begriff der „Sicherheitsbewustseins“, was man niemanden absprechen darf, weil man einer anderen Auffassung ist.
Letzteres glaube ich in den Beiträgen davor zu erkennen.
Dass (überall) die Menge und der „Blödheitsgrad“ von Usern stetig steigen, liegt doch auch an den ständig steigenden Sicherheitsvorkehrungen.
Quasi eine Einschränkung natürlicher Auslese. Egal wie man das jetzt moralisch bewertet.
Dummerweise liegt den Erstellern der Vorschriften meist daran, sich zuerst mal selbst juristisch schadlos zu halten.
Versicherungen machen ihre AGBs nicht, um Schäden zu vermeiden, sondern um nicht zahlen zu müssen.
Das ist dann ein Teufelskreis in der Gesellschaft.
Warum sorgt man nicht ernsthaft dafür, dass die jungen Leute weniger saufen und Fentanyl fressen (Aufklärung, Perspektiven geben, Strafmaße ausnutzen…)?
Da baut man lieber Geländer an den Bahnsteig, damit man das „Problem“ nicht auf der Schiene liegen hat.