Archers Campfire

Bogenschießen => Pfeile => Thema gestartet von: Stringwistler am November 06, 2017, 10:02:10 Nachmittag

Titel: Rohschaft richtig tunen
Beitrag von: Stringwistler am November 06, 2017, 10:02:10 Nachmittag
Also, für alle die das einfach immer mal nachschauen wollen,  wie sich das auf den Rohschaft verhält. Steifer u. Weicher bezieht sich immer auf das Schaftspineresultat.

Schaft kürzen > steifer
Schaft länger lassen > weicher

Weniger Spitzengewicht > steifer
Mehr Spitzengewicht > weicher

Leichteres Standard Insert > steifer
Schwereres Standard Insert > weicher
Schwereres langes Insert > steifer wie gleiches Insert Gewicht das kürzer ist. (das heißt, daß z. B. ein langes 60gn VA Insert den Pfeil steifer machen kann, wie ein kürzeres mit 30 oder 40gn)

Vorne Prodectorring > Tick weicher
Hinten Protectorring > Tick steifer

Hinten Wrapfolie > steifer

Größere Federn > steifer

Pfeil weicher > fliegt nach rechts o. Nocke deutet nach links(Rechtshänder)
Pfeil steifer > fliegt nach links o. Nocke deutet nach rechts (Rechtshänder)

Das kann man immer nur so behaupten, wenn der Schaft halbwegs in der Waage fliegt. Bei Nockhochstand-Spitze tief, kann sich das kräftig verfälschen. Also immer erst den Nockpunkt perfekt einstellen.

Sehne mit mehr Strängen > Pfeil wird ein Tick steifer.
Sehne mit weniger Strängen > Pfeil wird ein Tick weicher (aber auch einiges empfindlicher)

Bogenfenster fast bis zur Mitte geschnitten> Pfeil muß steifer sein.
Fenster weit vor Mitte geschnitten> Pfeil muß weicher sein

Hab ich was vergessen?
Schreibt es mal dann pflege ich es ein...  ;D
Titel: Re: Rohschaft richtig tunen
Beitrag von: africanarcher am November 06, 2017, 10:24:04 Nachmittag
Normale Nocke auf Beiter Nocke = weicher
Normale Nocke augfKugelnocke = steiger

Titel: Re: Rohschaft richtig tunen
Beitrag von: Stringwistler am November 06, 2017, 10:31:13 Nachmittag
Kann ich nicht bestätigen Max, wenn die normale Nocke perfekt für die Mittenwicklung passt... Musst schon dazu sagen, daß die normale Nocke schwereren Abzug von der Sehne haben muß.
Titel: Re: Rohschaft richtig tunen
Beitrag von: Marcherio am November 06, 2017, 10:35:37 Nachmittag
@Roscho hatte ja mal irgendwo geschrieben, dass eine Differenz des Pfeilspitzengewichts von 50gn eine Spineklasse ausmacht.

Kann man eine solche Faustregel auch für das Kürzen eines Schafts aufstellen, so a la 3" weniger macht den Schaft um eine Spineklasse steifer, oder spielen da noch andere Faktoren (Innenduchmesser, Aussendurchmesser, ...) ne Rolle?
Titel: Re: Rohschaft richtig tunen
Beitrag von: Stringwistler am November 06, 2017, 10:42:22 Nachmittag
Und bevor das hier mal wieder so ein langer Faden wird, daß es für Anfänger nur Verwirrung stiftet, schließ ich das hier mal.
Morgen kommt dann mehr, Roscho macht ne Grafik/Tabelle dazu.  :pics:
Titel: Re: Rohschaft richtig tunen
Beitrag von: Stringwistler am November 06, 2017, 10:44:39 Nachmittag
@Roscho hatte ja mal irgendwo geschrieben, dass eine Differenz des Pfeilspitzengewichts von 50gn eine Spineklasse ausmacht.

Kann man eine solche Faustregel auch für das Kürzen eines Schafts aufstellen, so a la 3" weniger macht den Schaft um eine Spineklasse steifer, oder spielen da noch andere Faktoren (Innenduchmesser, Aussendurchmesser, ...) ne Rolle?
So pauschal kannst das fürs kürzen nicht sagen. Kommt dann schon immer auf dem Spine an. Kürzen sollte man immer nur in 5mm Schritten und dazwischen ausschießen als Rohschafttest.   ;)
Und 1"-1,5" ist wohl schon 1 Spineklasse wenn nicht mehr...  :agree:
Titel: Re: Rohschaft richtig tunen
Beitrag von: roscho am November 17, 2017, 08:08:21 Vormittag
Als sehr hilfreich sehe ich diese Tabelle bzw Übersicht an:

http://www.shootingthestickbow.com/ArrowGuide.html

Nicht von den Aluminium Werten in der Tabelle verwirren lassen - in der zweiten Spalte steht der Carbon Wert ;)

Ich versuch mich mal an einer Übersetzung des Texts:

Als Vorbemerkung: diese "Vorschläge" ergeben nicht den PERFEKTEN Pfeil für den Bogen, sondern "nur" einen brauchbaren Pfeil der für Anfänger zum Erlernen der Schußtechnik und die ersten Gehversuche vollkommen ausreichend ist.

Also Allgemein für circa 28" (27-29") lange Pfeile und 100 bis 125 gn Gesamtspitzengewicht (Insert + Spitze)

bei einem Zuggewicht auf den Fingern xx# von nutze ich folgenden Spine

18# bis 23#: 1300 bis 1500 Spine (optimal 1400)
24# bis 27#: 1000 Spine
28# bis 33#: 900 Spine

bis hierher immer dünne Schäfte, jetzt ist eine Auswahl möglich
 
34# bis 42#: 700 Spine
43# bis 52#: 600 Spine
53# bis 60#: 500 Spine
61# bis 70#: 400 Spine
71# bis 80#: 300 Spine

Das gilt für ca 28" lange Pfeile, bei 30" Länge jeweils (bei gleichen Zuggewicht) eine Spineklasse niedriger, 32" zwei Spineklassen

Umgekehrt bei 26" eine Spineklasse höher, 24" 2 Spineklassen.

Spitzengewicht hat auch einen Einfluss, 50 gn mehr machen eine Spineklasse aus.

Beispiel bei einem 40# Bogen mit 28,5" langen Pfeilen mit 100 gn Spitzengwicht brauche in 700 Pfeile, nehme ich 150 gn Spitzen ODER ein schwereres Insert brauch ich 600er Pfeile.

Modernes Sehnenmaterial hat auch einen Einfluss, der bis zu 5# ausmachen kann.

Beispiel: ich habe einen den obigen 40# Bogen und nutze 700er Pfeile, wechsle ich auf ein  modernes Sehnenmaterial kommen rechnerisch 5# dazu und ich brauche 600er Pfeile.

Habe ich nur einen 35# Bogen bei dem ich auch 700er schiessen würde brauch ich nicht zu wechseln da ich noch im Bereich bin.

Nochmal: diese Übersicht ergibt keinen perfekten Pfeil, aber einen brauchbaren Pfeil für den Einsteiger und kann dem Fortgeschrittenen als Basis für eine Schaftauswahl für den Rohschafttest dienen.

Die perfekte Bogen/Pfeil/Schützenkombi kann nur einen Rohschafttest ermittelt werden.
 
Titel: Re: Rohschaft richtig tunen
Beitrag von: africanarcher am November 22, 2017, 10:34:46 Vormittag
@Stringwistler
""Kann ich nicht bestätigen Max, wenn die normale Nocke perfekt für die Mittenwicklung passt... Musst schon dazu sagen, daß die normale Nocke schwereren Abzug von der Sehne haben muß."

Das ist so leider nicht richtig. Der Ausnockwiderstand wird zwar über die Sehnenstrangzahl und Mittelwicklungsstärke eingestellt, es gibt aber keinen Grund, warum eine Snap On Nock einen größeren Widerstand haben sollte als eine Beiter Nock!
Der Spine Einfluß ergibt sich durch die längere Strecke Nockboden - Schaftende und nicht durch den Einnockwiderstand!

africanarcher
Titel: Re: Rohschaft richtig tunen
Beitrag von: hias am November 22, 2017, 03:19:17 Nachmittag
Ich habe mir zum vergleichen zwei Werte zurecht gebastelt.

Gewicht = Spitzengewicht - Nockengewicht
Da wird alles eingerechbet z.B. Inserts Footer usw.

Länge = die Schaftlänge ohne die Teile die eingeklebt oder eingesteckt sind.


Wenn ich damit dann in die Tabellen gehe bekomme ich gute Ergebnisse.
Titel: Re: Rohschaft richtig tunen
Beitrag von: Stringwistler am November 22, 2017, 05:40:34 Nachmittag
@Stringwistler
""Kann ich nicht bestätigen Max, wenn die normale Nocke perfekt für die Mittenwicklung passt... Musst schon dazu sagen, daß die normale Nocke schwereren Abzug von der Sehne haben muß."

Das ist so leider nicht richtig. Der Ausnockwiderstand wird zwar über die Sehnenstrangzahl und Mittelwicklungsstärke eingestellt, es gibt aber keinen Grund, warum eine Snap On Nock einen größeren Widerstand haben sollte als eine Beiter Nock!
Der Spine Einfluß ergibt sich durch die längere Strecke Nockboden - Schaftende und nicht durch den Einnockwiderstand!

africanarcher

Das kann ich so wieder nicht stehen lassen.
Denn es wird "bei mir" auch durch die Unterfütterung der Mittenwicklung eingestellt. Denn sonst würdest du bei einem schwachen Bogen mit dünner Sehne, keine einzige Nocke auf der Mittenwicklung fest bekommen.
Und letztendlich zählt doch am meisten, daß es das wichtigste ist, daß der Pfeil mit leichtem Fingerschlag von der Sehne fällt...oder? :bow: :klasse:
Titel: Re: Rohschaft richtig tunen
Beitrag von: africanarcher am November 23, 2017, 01:22:26 Vormittag
Zum Thema stehen lassen!
Das hat aber nichts mit deiner Behauptung über den Ausnockwiderstand zu tun, auf den Du dich bezogen hast!

africanarcher
Titel: Re: Rohschaft richtig tunen
Beitrag von: Stringwistler am November 23, 2017, 06:27:50 Nachmittag
Wenn du den Ausnockwiderstand meinst, meine ich den Abzugswiderstand des Pfeils von der Sehne....

Oder hast du was anderes gemeint?
Ich weiß schon daß die Beiternocks sehr schlanke Flügel haben, so wie keine andere mir bekannte Nock.
Aber Abzugswiderstand bleibt Abzugswiderstand.... wo soll sich denn da was ändern, wenn 2 verschiedene Nocks den gleichen Widerstand haben? ::)
Titel: Re: Rohschaft richtig tunen
Beitrag von: africanarcher am November 23, 2017, 11:19:54 Nachmittag
Das ist das selbe.
Wenn zwei verschieden Nocken den selben haben ist es egal, das ist schon mal richtig!
Nur eben das das meistens nicht der Fall ist!

africanarcher
Titel: Re: Rohschaft richtig tunen
Beitrag von: Stringwistler am November 23, 2017, 11:33:28 Nachmittag
Ja klar... 2 verschiedene Nocks haben nie den gleichen Abzugswiderstand....
Die sind alle etwas unterschiedlich... sogar die Easton die alle .098 sein sollen, ist die Supernock am engsten, und die G-Nock large am weitesten....(Außer natürlich die G-Nock small... aber die ist ja auch .088)
Deshalb steht ja in meinem Formular die Nocke zum ausfüllen mit drin, weil ich jede Sehne speziell danach anpasse.
Ich hab über 120 Testnocks zur Verfügung und ständig kommt mal ne neue dazu....Denn nur mit einer Testnock kannst du exakt eine Mittenwicklung herstellen die dann auch so wird, daß der Pfeil mit leichtem Fingerschlag von der Sehne fällt.

Und lasst euch mal gesagt sein.....
Die Nocken rutschen bei richtiger Mittenwicklung immer auf der Sehne rauf und runter....das ist gewollt so.....
Denn wenn sie fest wäre und nicht rutschen würden, dann kann es schon sein, daß sie beim Auszug schon halb runter schnappt und viel eher ein Leerschuss passieren kann. Denn bei mediterranem Anker, bei 3 Unter erstrecht, sitz die Nocke nie genau 90° auf der Sehne, weil jeder Schütze eine andere Handhaltung hat und mal mit dem Zeigefinger, mal mit dem Mittelfinger die Sehne mehr zieht als ein anderer Schütze.... deswegen brauch die Nocke auf der Sehne dieses Winkelspiel....
Und nur mit einem leichtem Nockabzug bekommst du auch einen schön gleichmäßigen Rohschafttest hin.... alles was härter und schwerer löst, ist ganz schlecht für die Präzision...  :agree:
Titel: Re: Rohschaft richtig tunen
Beitrag von: africanarcher am November 23, 2017, 11:40:05 Nachmittag
""Denn nur mit einer Testnock kannst du exakt eine Mittenwicklung herstellen die dann auch so wird, daß der Pfeil mit leichtem Fingerschlag von der Sehne fällt.

Und lasst euch mal gesagt sein.....
Die Nocken rutschen bei richtiger Mittenwicklung immer auf der Sehne rauf und runter....das ist gewollt so.....
Denn wenn sie fest wäre und nicht rutschen würden, dann kann es schon sein, daß sie beim Auszug schon halb runter schnappt und viel eher ein Leerschuss passieren kann. Denn bei mediterranem Anker, bei 3 Unter erstrecht, sitz die Nocke nie genau 90° auf der Sehne, weil jeder Schütze eine andere Handhaltung hat und mal mit dem Zeigefinger, mal mit dem Mittelfinger die Sehne mehr zieht als ein anderer Schütze.... deswegen brauch die Nocke auf der Sehne dieses Winkelspiel....
Und nur mit einem leichtem Nockabzug bekommst du auch einen schön gleichmäßigen Rohschafttest hin.... alles was härter und schwerer löst, ist ganz schlecht für die Präzision.""

Stimmt so, aber deshalb schießen wir ja auch immer mit zwei NP; Gell!

africanarcher
Titel: Re: Rohschaft richtig tunen
Beitrag von: Mercenario am November 24, 2017, 07:51:26 Vormittag
Nö da das beim Primitivbogen nicht erlaubt ist
Gruß Merc
Titel: Re: Rohschaft richtig tunen
Beitrag von: carpe noctem am November 24, 2017, 08:11:56 Vormittag
Da wären wir wieder bei den Verbandsregeln .... für alle die keine Verbandsturniere schießen ist das schon erlaubt
Titel: Re: Rohschaft richtig tunen
Beitrag von: Mercenario am November 24, 2017, 08:21:43 Vormittag
Stimmt aber da ich eh selfnock schieße ist es eigentlich auch egal da die eh nicht klemmen
Gruß Merc
Titel: Re: Rohschaft richtig tunen
Beitrag von: Stringwistler am November 24, 2017, 06:01:42 Nachmittag
Also ich hab auch schon Sehnen für Selfnocks gemacht die klemmen.
Ist nur die Frage, ob du die Selfnocks so gleichmäßig hinbekommst, daß alle gleich sind... :agree:
Und ein 2. Nockpunkt ist eigentlich nur bei 3 Unter nötig.
Beim mediterran Anker hab ich 30 Jahre immer nur einen gehabt.
Da ist ja auch der Finger im Weg und die Nocke kann nicht nach unten rutschen.... ;D
Titel: Re: Rohschaft richtig tunen
Beitrag von: africanarcher am November 24, 2017, 10:53:54 Nachmittag
Nur weil man was lange macht muß es ja nicht richtig ein.
Mehrere Herstellen von Bogen und Sehnenmaterial haben mit Zeitlupenfilmen klar gezeigt, da sich die Nocke nach vrlassen der Finger teilweise bis zu 4mm wandert und sich immer in einer anderen Position von der Sehne löst. Warum schießen wohl fast alle WA-Schützen mit zwei NP aus feinen Garngespinnst oder Papier.

africanarcher
Titel: Re: Rohschaft richtig tunen
Beitrag von: testjan am November 24, 2017, 11:49:13 Nachmittag
 :agree:

Der zweite Nockpunkt wird bei 3under oft als notwendig erachtet weil der Pfeil nicht eingeklemmt wird. Das ist aber bei näherer Betrachtung Unsinn. Wird er nämlich trotzdem, von unten drückt die Oberkante des Zeigefingers und von oben der NP.
Der Grund für zwei Nockpunkte ist vielmehr der Impuls von der Sehne auf den Pfeil beim Lösen, der wegen der Asymmetrie von oben wirkt und die Nocke nach unten drückt. Auch bei mediterranem Ablss, wenn auch in geringerem Ausmaß. Highspeedaufnahmen belegen das.
Titel: Re: Rohschaft richtig tunen
Beitrag von: Stringwistler am November 26, 2017, 03:52:46 Nachmittag
:agree:

Der zweite Nockpunkt wird bei 3under oft als notwendig erachtet weil der Pfeil nicht eingeklemmt wird. Das ist aber bei näherer Betrachtung Unsinn. Wird er nämlich trotzdem, von unten drückt die Oberkante des Zeigefingers und von oben der NP.
Der Grund für zwei Nockpunkte ist vielmehr der Impuls von der Sehne auf den Pfeil beim Lösen, der wegen der Asymmetrie von oben wirkt und die Nocke nach unten drückt. Auch bei mediterranem Ablss, wenn auch in geringerem Ausmaß. Highspeedaufnahmen belegen das.

Ja, da hast vollkommen Recht, genau so hab ich das auch schon erkannt.
Ich wickle meinen unteren bei 3 Unter immer mit Malerkreppband und igendwann hält der kleber nicht mehr. Dann rutscht der schon mal bei einem Schuß bis zu 2cm tiefer..... da Drückt wirklich die Nocke den Nockpunkt runter, denn er lässt sich eigentlich nur schwerlich schieben. Beim mediterranen Anker wirk der Sehnenwinkel beim lösen eben ganz anders auf der Nocke. Das habe ich oben schon so gemeint, du hast es aber perfekt ausgedrückt. :klasse:
Titel: Re: Rohschaft richtig tunen
Beitrag von: Dünül am Februar 11, 2018, 03:02:24 Nachmittag
hallo
zwei Nockpunkte sind eigendlich nirgends erlaubt.
Ihr sprecht da von zwei Nockpunkt begrenzungen und die sind sehr wohl erlaubt auch bei Primbogen.
gruß
Titel: Re: Rohschaft richtig tunen
Beitrag von: Cayuga am Februar 11, 2018, 04:24:34 Nachmittag
 :agree:
Titel: Re: Rohschaft richtig tunen
Beitrag von: Stringwistler am Februar 11, 2018, 08:30:28 Nachmittag
hallo
zwei Nockpunkte sind eigendlich nirgends erlaubt.
Ihr sprecht da von zwei Nockpunkt begrenzungen und die sind sehr wohl erlaubt auch bei Primbogen.
gruß

Wo bitte soll da der Unterschied sein?
Titel: Re: Rohschaft richtig tunen
Beitrag von: africanarcher am Februar 11, 2018, 08:48:27 Nachmittag
OK, da hast Du Recht. Genau genommen heißt es Nockpunktbegrenzer, aber das Wort Nockpunkt hat sich nun mal eingebürgert!
Asche auf mein Haupt!

africanarcher
Titel: Re: Rohschaft richtig tunen
Beitrag von: roscho am Februar 11, 2018, 09:26:30 Nachmittag
 :agree: :bow:
Titel: Re: Rohschaft richtig tunen
Beitrag von: BowLaw am Februar 11, 2018, 11:33:30 Nachmittag
Sehe ich das richtig, daß es in Hinblick auf den Nockpunkt falsch ist einen Rohschafttest ohne zweiten Nockpunktbegrenzer zu machen ?

Wie ist jetzt da die Reihenfolge ?

1. Schaft auswählen, dann den/die Nockpunktbegrenzer setzen, schauen ob der Rohschaft na und unten wedelt und dann,

2. G#gewählten und "Nockpunktausgeschossenen Schaft" mittels absägen, Inserts, Spitzen usw. dann weitertunen ?
Titel: Re: Rohschaft richtig tunen
Beitrag von: testjan am Februar 12, 2018, 12:50:53 Vormittag
Ich mache erst einen frei Schnauze und sehe, wie der Pfeil fliegt bzw. der Rohschaft. Wenn ich zufrieden bin, kommt der zweite dazu und ich schieße wieder mit dem Rohschaft - bis jetzt hatte ich da noch nie Veränderungen, so dass ich etwas hätte korrigieren müssen.
Danach dann Länge, Spitzen etc.
Titel: Re: Rohschaft richtig tunen
Beitrag von: Steff am Februar 12, 2018, 09:01:07 Vormittag
Bevor es los geht, lass ich die neue Sehne über Nacht auf dem Bogen damit die sich streckt.
Dann bekommt der Bogen die richtige Standhöhe und wird mit einem Pfeil der vom Spine passt eingeschossen. 100 bis 150 Schuss.
Dann wieder die Standhöhe.

Ich setze 2 Nockpunkte aus Tapes, an Hand der Erfahrung.
Das Tape gefaltet um die Sehne, damit es sich gut schieben lässt.
Auf Guidos neuen Mittelwicklungen geht das fast zu gut.

Beim Rohschaften gelingt es mir nicht immer, am ersten Tag, das richtige Setup zu ermitteln.
Meine Fähigkeit zu Lösen variiert von Tag zu Tag.
 Dieses WE brauchte ich 2 Tage bis die Rohschäfte perfekt saßen.

Um sicher zu gehen, schraube ich sehr leichte und sehr schwere Spitzen auf den Rohschaft, und schau dann wie sie reagieren. Ebenso nocke ich über den oberen und unter den unteren provisorischen Nockpunkt ein.
So taste ich mich an die richtige Zusammensetzung heran.

Und dazwischen check ich immer wieder die Standhöhe.

Passt alles, dann wickle ich die Nockpunkte bei aufgelegtem Pfeil und verklebe sie mit Sekundenkleber.
Mit Einwegskalpell gehen die auch wieder ab.
Titel: Re: Rohschaft richtig tunen
Beitrag von: BärTiger am Februar 12, 2018, 10:22:20 Vormittag
Diese guten Tips/Ratschläge findet man hier mitten drin bestimmt kaum wieder.
Genauer nachlesen kann man das in dem dafür angelegten Thread
https://www.archers-campfire.rocks/index.php?topic=961.0
Da sind die Antworten zu allen Einstellungen
Titel: Re: Rohschaft richtig tunen
Beitrag von: Langbogner am Februar 12, 2018, 10:33:35 Vormittag
Diese guten Tips/Ratschläge findet man hier mitten drin bestimmt kaum wieder.
Genauer nachlesen kann man das in dem dafür angelegten Thread
https://www.archers-campfire.rocks/index.php?topic=961.0
Da sind die Antworten zu allen Einstellungen

 ;D ;D ;D ;D :youRock:
Titel: Re: Rohschaft richtig tunen
Beitrag von: Dünül am Februar 22, 2018, 07:31:38 Nachmittag
guido der nockpunkt ist die stelle an der sehne; ich hoffe du nimmst welche von dir selber :-) ,wo der pfeil dran kommt. und ob messing oder sonstwas auf der senhe ist welches den punkt markiert das ist dann der oder die nockpunkt begrenzer.
lg
dünül
Titel: Re: Rohschaft richtig tunen
Beitrag von: Stringwistler am Februar 22, 2018, 08:00:41 Nachmittag
guido der nockpunkt ist die stelle an der sehne; ich hoffe du nimmst welche von dir selber :-) ,wo der pfeil dran kommt. und ob messing oder sonstwas auf der senhe ist welches den punkt markiert das ist dann der oder die nockpunkt begrenzer.
lg
dünül

Sorry dünül.... auf diese Diskussion lass ich mich nicht mehr ein....
Nockbunkbegrenzer ts..ts...ts.... lees mal in amerik. Foren.... da gibt es so was nicht.
Nur im deuten Beamten und Statistikstaat, muß einem so was einfallen..... :schuldig:

Ich verwehre mich dagegen.... :beer:
Titel: Re: Rohschaft richtig tunen
Beitrag von: Dünül am Februar 23, 2018, 04:27:22 Nachmittag
guido der nockpunkt ist die stelle an der sehne; ich hoffe du nimmst welche von dir selber :-) ,wo der pfeil dran kommt. und ob messing oder sonstwas auf der senhe ist welches den punkt markiert das ist dann der oder die nockpunkt begrenzer.
lg
dünül

Sorry dünül.... auf diese Diskussion lass ich mich nicht mehr ein....
Nockbunkbegrenzer ts..ts...ts.... lees mal in amerik. Foren.... da gibt es so was nicht.
Nur im deuten Beamten und Statistikstaat, muß einem so was einfallen..... :schuldig:

Ich verwehre mich dagegen.... :beer:
nun wenn sich jeder das forum und die passende meinung aussucht kommt man ja auch nicht weit.  :bow: da fakto sind es nockpunikt begrenzer nur weil umgangssprachlich anders gesagt wird......
Titel: Re: Rohschaft richtig tunen
Beitrag von: Grizzly am Februar 23, 2018, 04:58:38 Nachmittag
....Only one permanent nocking point is allowed, which may be marked by one or
two nock locators....

Auszug aus dem Book of Rules der IFAA Seite 38

file:///C:/Users/A304980/Downloads/ifaa_book_of_rules_2017_with_changes_in_italic.pdf

Nock locator = Nockpunktbegrenzer.
Titel: Re: Rohschaft richtig tunen
Beitrag von: Dünül am Februar 25, 2018, 03:40:53 Nachmittag
danke grizzly  :agree: :agree:
Titel: Re: Rohschaft richtig tunen
Beitrag von: Absinth am Februar 25, 2018, 04:01:51 Nachmittag
Recht habt auch ihr - aber, nur hilft dies nicht jedem...  ;-)


Absinth
Titel: Re: Rohschaft richtig tunen
Beitrag von: federstreichler am April 12, 2018, 08:45:50 Vormittag
Hab ich was vergessen?
Schreibt es mal dann pflege ich es ein...  ;D

Wohl eher was für Micro-Tuning. Nur der Vollständigkeit halber:

Sehne mit mehr Strängen > Tick steifer
Sehne mit weniger Strängen > Tick weicher
Titel: Re: Rohschaft richtig tunen
Beitrag von: paluma am April 12, 2018, 12:36:50 Nachmittag

Hab ich was vergessen?
Schreibt es mal dann pflege ich es ein...  ;D

Dünnere oder keine Pfeilanlage im Bogenfenster -> Pfeil reagiert weicher
dickere Pfeilanlage im Bogenfenster (z.B. Fell o.ä.) -> Pfeil reagiert steifer
Titel: Re: Rohschaft richtig tunen
Beitrag von: Stringwistler am April 12, 2018, 05:27:01 Nachmittag

Hab ich was vergessen?
Schreibt es mal dann pflege ich es ein...  ;D

Dünnere oder keine Pfeilanlage im Bogenfenster -> Pfeil reagiert weicher
dickere Pfeilanlage im Bogenfenster (z.B. Fell o.ä.) -> Pfeil reagiert steifer

Genau so würde ich es eher nicht schreiben denn es verwirrt....finde ich....besser wäre.

Bogenfenster fast bis zur Mitte geschnitten> Pfeil muß steifer sein
Fenster weit vor Mitte geschnitten> Pfeil muß weicher sein

Ist für Anfänger leichter zu verstehen, oder? ;D
 
Titel: Re: Rohschaft richtig tunen
Beitrag von: Stringwistler am April 12, 2018, 05:31:40 Nachmittag
Hab die Sachen vorne noch dazugeschrieben.... ;)
Titel: Re: Rohschaft richtig tunen
Beitrag von: paluma am April 12, 2018, 06:37:18 Nachmittag
Gerade für Anfänger beim Pfeiltuning ist es vielleicht schon interessant zu wissen, dass es an der neuen Pfeilanlage liegen kann, wenn die bisher perfekten Pfeile plötzlich nimmer richtig fliegen mögen.

Und auch interessant als "Schräubchen", an dem man drehen kann:
Wenn deine Pfeile etwas zu steif sind, und Du willst am Setup nicht viel ändern, kannst Du mit einer dünneren Pfeilanlage erreichen, dass die Pfeile passen.

Schwerere oder leichtere Spitzen, längere oder kürzere Schäfte, andere Sehne etc. .... all dies ist immer mit einer - wenn z.T. auch geringfügigen - Veränderung im Flugverhalten verbunden, oft auch mit Kosten (längere Schäfte, neue Sehne etc.), und immer ein größerer Aufwand als mal eben eine dünnere oder dickere Pfeilanlage draufkleben  ;)
Titel: Re: Rohschaft richtig tunen
Beitrag von: reini am Mai 23, 2018, 08:29:51 Vormittag
Ich hätte da noch was:

Seitliches Material am Shelf
weicher -> Pfeil reagiert steifer
härter -> Pfeil reagiert weicher

Gruß Reini
Titel: Re: Rohschaft richtig tunen
Beitrag von: Jogi am Dezember 10, 2018, 07:19:37 Vormittag
Hallo Leute!
Wollte jetzt nicht extra was neues aufmachen.

Wie genau nehmt ihr den RS Test?
Ich habe früher die Blanken bis 30m geschossen und war erst zufrieden wenn sie in der Gruppe steckten. Nun ist es so das ich mir neue gekauft habe(Aurel Uhyre)
und da ist auf 15m der RS schon 20cm links, also zu weich für mich( Linkshänder). Aber die befiederten stecken dort wo sie hin sollen, aber so richtig....das wurde gleich belohnt mit einem neuen pers Rekord von 18,7 schnitt auf diesem Parcour. Ich bilde mir ein zu glauben das Federn den Pfeil bremsen, ihn hinten also wieder steifer machen. Also müsste der Rs generell etwas zu weich sein oder nicht?!

lg Jogi
Titel: Re: Rohschaft richtig tunen
Beitrag von: mK am Dezember 10, 2018, 10:27:54 Vormittag
Etwas zu weich darf der RS bei mir auch gerne sein. Aber 20 cm wären mir definitiv zu viel.
Titel: Re: Rohschaft richtig tunen
Beitrag von: roscho am Dezember 10, 2018, 10:33:21 Vormittag
Ich tune auch etwas zu weich, aber auf 15m maximal 5 bis 6 cm (2 bis 3 Finger ;)) Abweichung ...
Titel: Re: Rohschaft richtig tunen
Beitrag von: Jogi am Dezember 10, 2018, 01:14:24 Nachmittag
hmm ich muss mir nochmal mehr zeit nehmen dafür....Viele alternativen hab ich nicht wenn ich die Schaftlänge beibehalten will oder?
Leichtere Spitze, Weniger Zuggewicht, dickere Sehne oder Pinnocken. Habt ihr noch eine Idee?
Titel: Re: Rohschaft richtig tunen
Beitrag von: aurelium am Dezember 10, 2018, 01:24:34 Nachmittag
Wraps. Alu-Pin-Nocken. Größere Federn oder schwere Vanes. Alles was den Pfeil hinten schwerer macht, macht den dynamischen Spine härter.
Titel: Re: Rohschaft richtig tunen
Beitrag von: Grendel am März 29, 2020, 01:39:28 Nachmittag
Frage, weil mein Rohschaft im Flug  bockt wie ein Rodeopferd... sprich der Pfeil beschreibt eine Kurve beim verlassen des Bogens von gerade nach rechts unten ( Rechtshänder), in einem abrupten Bogen.


Woran kann das liegen? Schlechter Release? Haltet ihr den Bogen horizontal beim Rohschaft oder kantet ihr ( für die, die den Bogen grundsätzlich kanten)?

Edit. Ich meinte senkrecht, nicht horizontal
Titel: Re: Rohschaft richtig tunen
Beitrag von: roscho am März 29, 2020, 01:58:44 Nachmittag
Ich halte den Bogen gerade, der Nockpunkt bei deinem Bogen passt ..
Das wäre mein erster Verdacht ..
Beim RST immer erst noch mal den Nockpunkt überprüfen, anderer Schaftdurchmesser und andere Nocken haben einen Effekt auf den NP
Und wenn der passte auf welche Entfernung wurde der RST geschossen  ?
Titel: Re: Rohschaft richtig tunen
Beitrag von: aged younger am März 29, 2020, 02:13:36 Nachmittag
Haltet ihr den Bogen horizontal beim Rohschaft oder kantet ihr ( für die, die den Bogen grundsätzlich kanten)?

Äh???   
:bahnhof:

und so krasse Kurven kenne ich nur, wenn der Schaft arg daneben liegt - also nicht einmal im Ansatz passt....

Ergänzung:
ich hatte allerdings auch vor Jahren mal (zu weiche) Pfeile die bis etwa 15m vermeintlich gut gepasst haben, und dann auf die 25 m  Scheibe bei etwa 18m plötzlich so scharf rechts nach unten abbogen, das ein oder zwei sogar abbrachen (waren meiner ich 400er Warrior)
Seither RST immer bis 25 bzw. 28m, was bei mir im Garten das maximal Mögliche ist.
Titel: Re: Rohschaft richtig tunen
Beitrag von: Grendel am März 29, 2020, 04:17:08 Nachmittag
Haltet ihr den Bogen horizontal beim Rohschaft oder kantet ihr ( für die, die den Bogen grundsätzlich kanten)?

Äh???   
:bahnhof:

und so krasse Kurven kenne ich nur, wenn der Schaft arg daneben liegt - also nicht einmal im Ansatz passt....

Ergänzung:
ich hatte allerdings auch vor Jahren mal (zu weiche) Pfeile die bis etwa 15m vermeintlich gut gepasst haben, und dann auf die 25 m  Scheibe bei etwa 18m plötzlich so scharf rechts nach unten abbogen, das ein oder zwei sogar abbrachen (waren meiner ich 400er Warrior)
Seither RST immer bis 25 bzw. 28m, was bei mir im Garten das maximal Mögliche ist.

Ich meinte natürlich, ob ihr den Bogen senkrecht haltet beim Rohschaft Test.

Komplett daneben lieg ich glaub ich nicht.

Ausgangsbasis:

Recurve mit #42 auf den Fingern bei 30 Zoll Auszug

500er Penthalon Hunter Extreme
30 Zoll
30 grain Insert, Protektorring vorne
100 gn Gewicht

Das Gewicht der Federn hab ich mittels Isolierband ausgeglichen.
Titel: Re: Rohschaft richtig tunen
Beitrag von: Absinth am März 29, 2020, 05:10:20 Nachmittag
Haltet ihr den Bogen horizontal beim Rohschaft oder kantet ihr ( für die, die den Bogen grundsätzlich kanten)?

Äh???   
:bahnhof:

und so krasse Kurven kenne ich nur, wenn der Schaft arg daneben liegt - also nicht einmal im Ansatz passt....

Ergänzung:
ich hatte allerdings auch vor Jahren mal (zu weiche) Pfeile die bis etwa 15m vermeintlich gut gepasst haben, und dann auf die 25 m  Scheibe bei etwa 18m plötzlich so scharf rechts nach unten abbogen, das ein oder zwei sogar abbrachen (waren meiner ich 400er Warrior)
Seither RST immer bis 25 bzw. 28m, was bei mir im Garten das maximal Mögliche ist.

Ich meinte natürlich, ob ihr den Bogen senkrecht haltet beim Rohschaft Test.

...


Du solltest deinen Bogen bei deinem RST so halten wie du ihn außerhalb des RSTs sonst auch hälst. Dort so und dort anders so macht keinen Sinn...  :)

Titel: Re: Rohschaft richtig tunen
Beitrag von: Daniel124 am März 29, 2020, 05:13:49 Nachmittag
@ Grendel:

Grendel schrieb: "... der Pfeil beschreibt eine Kurve beim verlassen des Bogens von gerade nach rechts unten ( Rechtshänder), in einem abrupten Bogen."

Ich hatte dieses Problem mit einem ziemlich weit über Center geschnittenen kurzen Recurve (Bear Oldie).
Der Pfeil war der richtige, er war nicht grundsätzlich zu weich.
Weder NP-Verstellung noch Spitzengewicht-Änderung, ja nicht mal ein verkürzter Auszug zeigten eine signifikante Änderung.

Ein 2 mm dickes Leder als Sideplate mit einem 2 mm Zahnstocher darunter behoben das Problem. Anschließend reagierte der Rohschaft wieder normal auf die üblichen Tuning-Maßnahmen.

Grüße, Daniel
Titel: Re: Rohschaft richtig tunen
Beitrag von: aged younger am März 29, 2020, 05:21:53 Nachmittag
Hmm,
wirklich unpassend erscheint mir die Kombi so ersteinmal auch nicht und ein Ausgleich des Federgewichtes am Schaftende macht generell "den Bock nicht wirklich fett", was sind es denn für Wurfarme?

Den Einwand von Daniel124 finde ich auch höchst "prüfenswert",
wenn´s dann noch immer nicht funzt probiers doch einfachmal mit 30grs weniger Spitzengewicht ...

(Habe derzeit drei 43 - 44 lbs Recurve Bögen und bei etwa 31,5 " Auszug benötigen die einen mit 500er Spine mit 110 grs Spitzengewicht, der ILF mit Ukkha Wurfarmen einen 450 er Spine und 100 grs - jeweils incl. Insert, Nockpunktüberhöhung etwa 1/2 Zoll und minimal drunter)

Gruß, Younger
Titel: Re: Rohschaft richtig tunen
Beitrag von: Grendel am März 29, 2020, 06:54:33 Nachmittag
Danke erst mal. Ich werd das morgen im Freien testen. Zeit hab ich jetzt ja mehr als genug.  ::)
Titel: Re: Rohschaft richtig tunen
Beitrag von: Stringwistler am März 29, 2020, 07:14:15 Nachmittag

Das Gewicht der Federn hab ich mittels Isolierband ausgeglichen.

Das kann 100 Ursachen haben.
Wieso gleichst du das mit Isolierband aus?
Ich schieß einfach meine Rohschäfte einen ticken weich aus, dann passt das immer mit den Federn.

Nockabzug der Sehne zu fest?
Zwicken der Nocke mit oberen Finger, damit sich der Pfeil etwas durchbiegt?
und und und.... Ferndiagnose.... wird nur durch Zufall klappen.... ;)
Da muß jemand von hinten draufschauen, der gut Ahnung hat....geht halt grad schlecht.... :)
Musst deine alten Pfeile weiterschießen bis Corinna rum ist.... :angel:
Titel: Re: Rohschaft richtig tunen
Beitrag von: Cayuga am März 29, 2020, 07:25:23 Nachmittag

Das Gewicht der Federn hab ich mittels Isolierband ausgeglichen.

Das kann 100 Ursachen haben.
Wieso gleichst du das mit Isolierband aus?
Ich schieß einfach meine Rohschäfte einen ticken weich aus, dann passt das immer mit den Federn.


Bin zwar nicht Grendel, aber ich gleiche das fehlende Gewicht der Federn auch mittels Isolierband aus. Warum? Gewicht und vor allem FOC bleiben gleich. Die Sache mit dem Klebeband habe ich aus "Pfeilflug wie auf Schienen" von Gerhard Gabriel
Titel: Re: Rohschaft richtig tunen
Beitrag von: Verano am März 30, 2020, 12:23:14 Nachmittag
Hab mal meine Vanes mit Breitem durchsichtigen Klebeband imitiert und fest um den Schaft gewickelt, auf einmal ist der Rohschaft zu steif :upsidedown:
Titel: Re: Rohschaft richtig tunen
Beitrag von: Absinth am März 30, 2020, 12:59:40 Nachmittag
Hab mal meine Vanes mit Breitem durchsichtigen Klebeband imitiert und fest um den Schaft gewickelt, auf einmal ist der Rohschaft zu steif :upsidedown:


Nun, dann passte der Schaft in seiner Grundabstimmung schon nicht und die Vanes haben es kaschiert...  :upsidedown:

Titel: Re: Rohschaft richtig tunen
Beitrag von: Bazi am März 30, 2020, 07:32:11 Nachmittag
Sofern deine Beschreibung stimmt, deutet alles darauf hin, dass so einiges nicht passt. Anfangen würde ich mit dem Nockpunkt - überprüfe ihn auf unterschiedlichen Entfernungen.
Wenn der NP passt, versuche mal, den Schaft weicher zu machen, d.h., Gewicht vorne zu erhöhen.
Wenn das alles  nicht hilft, könnte es an deiner Technig liegen. Wie lange schießt du dieses Zuggewicht? Auf welchen Entfernungen hast du den beschriebenen RST geschossen?
P.S.: Beim RST solltest du den Bogen senkrecht halten, auch wenn du normalerweise anders schießt. 
Titel: Re: Rohschaft richtig tunen
Beitrag von: wurlitzer am Juni 28, 2020, 10:59:18 Vormittag
Wo finde ich den die schöne Grafik die mal jemand gemacht hat?
Titel: Re: Rohschaft richtig tunen
Beitrag von: Tomas am Juni 28, 2020, 11:29:26 Vormittag
Hier, kann gerade keinen Link einfügen.
Grüße Tomas
Titel: Re: Rohschaft richtig tunen
Beitrag von: wurlitzer am Juni 28, 2020, 02:04:10 Nachmittag
Genau danke!