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Bogenschießen => Training => Thema gestartet von: Flotschi am August 10, 2026, 02:26:44 Nachmittag

Titel: Persönlicher "Quantensprung" bezüglich Auszugtechnik
Beitrag von: Flotschi am August 10, 2026, 02:26:44 Nachmittag
Vor 5 Tagen hab ich mal wieder eine längere Bogeneinheit durchgeführt.
Hab wie immer geschossen und auch recht gut getroffen.
Seit ca 2 Jahren habe ich die gleiche Auszugtechnik: Bogen etwas nach unten drücken um Spannung draufzubekommen Bogenarm dann hoch, Ellbogen der Zughand kreisförmig nach hinten und Finger locker lassen.
Am Ende der Einheit wolte ich spaßhalber einen anderen Stil probieren.
Ich hab gesehen, wie Schützen die schwere Langbögen ziehen den Bogen von "oben nach unten" ziehen.
Da ich mir selbst mal so einen Bogen zulegen will hab ich das mal mit meinen 50# Hybridbogen probiert.
Wow.  Kaum Kraftaufwand, man ist sofort in der Rückespannung und die Finger der Sehne sind lockerer.
Trefferbild war sofort besser.
Habs am nächsten Tag wieder probiert, da ich dache es wäre vl eine Eintagsfliege gewesen. Nein. Es war besser und konstanter.
Ich benötige nicht mal mehr wirklich einen fixen Anker, da ich nach dem Auszug sowieso voll in der Rückenspannung bin.
 :bow:
Man lernt nie aus
Titel: Re: Persönlicher "Quantensprung" bezüglich Auszugtechnik
Beitrag von: Stringwistler am August 10, 2026, 04:35:38 Nachmittag
Auf Turniere oder Meisterschaften brauchst mit der Technik auf alle Fälle nicht fahren.....
Da ist Auszug mit Pfeil nicht über das Ziel, vorgeschrieben....(damit beim versehentlichen lößen, oder abrutschen der Pfeil nicht unkontrolliert durch die Pampas fliegt).
Ich weiß auch nicht was sich manche da beweisen müssen....
Wenn mir ein Bogen zu stark ist, schieß ich ihn nicht und schon gar nicht mit so einer undisziplinierten Auszugstechnik.... :???:

Aber das ist offensichtlich heute noch genau wie vor 40 Jahren.... ;D

Sorry Flotschi.... ist nicht böse gemeint.... ::)
Titel: Re: Persönlicher "Quantensprung" bezüglich Auszugtechnik
Beitrag von: D. von der Insel am August 10, 2026, 04:35:51 Nachmittag
So ist das "leider" nicht erlaubt.
Bei jedem Turnier bist du damit sofort aus Sicherheitsgründen nur noch Zuschauer.
Jeder zu frühe Lösefehler verursacht unkalkulierbare Gefahren.
Titel: Re: Persönlicher "Quantensprung" bezüglich Auszugtechnik
Beitrag von: Flotschi am August 10, 2026, 05:22:31 Nachmittag
Vl hab ich das zu drastisch beschrieben. Ich ziehe nicht komplett über den Kopf sondern bin schon immer am Ziel mit der Pfeilspitze. Ich fange jedoch nun eher von oben mit dem ziehen an anstatt von unten.
Der Bogen ist mir auch nicht zu stark und ich könnte auch "normal" ausziehen. Hab ich ja Jahrelang so gemacht.
Titel: Re: Persönlicher "Quantensprung" bezüglich Auszugtechnik
Beitrag von: roscho am August 10, 2026, 06:22:12 Nachmittag
Mach doch mal ein zwei Bilder oder ein Video …

Von oben nach unten geht schon, der Pfeil muss nur nach unten zeigen, ist eine asiatische Technik ..
Titel: Re: Persönlicher "Quantensprung" bezüglich Auszugtechnik
Beitrag von: Flotschi am August 10, 2026, 06:57:48 Nachmittag
Mein Bogenurlaub ist gerade vorbei.
Werd versuchen in den nächsten Tagen ein Video zu machen  :bow:
Ich glaube viele haben ein falsches Bild bekommen.
Die Pfeilspitze ist immer am Ziel und ich senke den Bogen vl 2,5cm in den Anker und nicht komplett über den Kopf.
Es fällt mir so leichter konstant zu sein.
Titel: Re: Persönlicher "Quantensprung" bezüglich Auszugtechnik
Beitrag von: roscho am August 10, 2026, 07:05:42 Nachmittag
Dein Hinweis auf den schweren Langbogen war eventuell etwas „ungeschickt“ , die ziehen wirklich nach oben aus …

Wenn du aus Augenhöhe in den Anker ziehst (und die Pfeilspitze ins Ziel zeigt) ist das voll ok
Die Schulter ist dann auf jedem Fall tief (und das ist gut)
Titel: Re: Persönlicher "Quantensprung" bezüglich Auszugtechnik
Beitrag von: Flotschi am August 10, 2026, 07:27:57 Nachmittag
Dein Hinweis auf den schweren Langbogen war eventuell etwas „ungeschickt“ , die ziehen wirklich nach oben aus …

Wenn du aus Augenhöhe in den Anker ziehst (und die Pfeilspitze ins Ziel zeigt) ist das voll ok
Die Schulter ist dann auf jedem Fall tief (und das ist gut)
Ja so mach ichs. Der Langbogen war die Inspiration. War wirklich ungeschickt formuliert.
Ich bin durch das leichte Absenken jedenfalls viel konstanter geworden.
Titel: Re: Persönlicher "Quantensprung" bezüglich Auszugtechnik
Beitrag von: ED am August 10, 2026, 07:44:55 Nachmittag
Ich kenne keinen Langbogner der von oben auszieht. Aber viele Compounder.  ::)
Titel: Re: Persönlicher "Quantensprung" bezüglich Auszugtechnik
Beitrag von: stöckchenschubser am August 10, 2026, 08:41:08 Nachmittag
Prinzip Reiterbogen. Ich mach's ähnlich, nur zeigt der Pfeil mit ungespanntem Bogen tatsächlich nach oben und wird dann gesenkt. Das hilft mir für Bogenschulter richtig zu positionieren. Knapp über dem Zielpunkt beginnt der Auszug, durch das Drücken des Bogens Richtung Zielpunkt und dem Setzen der Zugschulter in die richtige Position, vereinfacht das den Auszug und hilft bei der Rückenspannung.
Ist so auch zulässig, da der Bogen erst gespannt wird, wenn der Pfeil schon im sicheren Bereich ist.
Titel: Re: Persönlicher "Quantensprung" bezüglich Auszugtechnik
Beitrag von: parsec am August 11, 2026, 12:32:35 Nachmittag
War die Aussage mit dem Anker auch ungeschickt formuliert? Ich hoffe das war nicht ernst gemeint und niemand glaubt ernsthaft das eine stabile Rückenspannung einen festen Anker ersetzen würde.  :wtf: